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Bistum Trier
Montag, 3. September 2018

Im Vertrauen auf Gott

Bischof Ackermann beauftragt vier Pastoral- und neun Gemeindereferenten

Trier – „Talente einsetzen – Wachstum ermöglichen“, unter dieses Leitwort haben 13 junge Frauen und Männer ihre Arbeit als Pastoral- und Gemeindereferentinnen und -referenten gestellt. Bischof Stephan Ackermann beauftragte sie am 1. September im Trierer Dom für ihre Dienste in Gemeinden des Bistums.

„Ist es eine gute Zeit, in den Dienst der Kirche zu treten?“ Bei dieser Einstiegsfrage des Trierer Bischofs in seine Predigt runzeln zahlreiche Zuhörer im Dom die Stirn. Bischof Ackermann findet deutliche Worte zu den Meldungen der jüngsten Tage über die „unappetitliche Brühe, bei der die Hauptakteure kirchliche Amtsträger sind“. So bestehe durchaus Anlass, den Mut der 13 Frauen und Männer zu bewundern, in den Dienst dieser Kirche zu treten, sich in ihrer Arbeit mit ihr identifizieren zu lassen.

Mit Blick auf die Schriftlesungen des Tages zitiert Ackermann die Aussage des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korinth: Nicht die eigenen Errungenschaften gelte es zu würdigen. Vielmehr solle, wer sich rühmen will, sich des Herrn rühmen. Und wer stolz sein wolle, solle stolz sein auf Jesus Christus, weil er mit seinem Leben eingestanden sei für das, was er sagte. „Dies ist die durch 2000 Jahre bewährte Botschaft. Jesus steht mit seinem Leben für sein Wort ein. Wenn etwas in der Kirche auch heute noch glaubwürdig ist, dann ist ER es“, betont Bischof Ackermann und bezeichnet im Hinblick auf das gehörte Mattäus-Evangelium über den Umgang mit den Talenten Jesus Christus als das Urtalent der Kirche. „Er gibt sich mit allem, was er hat, mit seinem Leben in die Hände seiner Diener.“

Menschen zu helfen, ihre Talente zu entdecken, sei eine Kernaufgabe der Seelsorger, wendet sich Ackermann besonders an die neuen Pastoral- und Gemeindereferenten. Dabei seien mit dem Begriff Talente durchaus menschliche Fähigkeiten gemeint. Vor allem gehe es aber darum, die „Gabe des Glaubens zu entdecken und zu entfalten, die im Herzen eines jeden Menschen schlummert." Ein jeder solle das leben, was er vom Evangelium begriffen habe. Es gelte den Menschen zu helfen, das zutage zu befördern.

Gerade heute gebe es vielfach "Heulen und Zähneknirschen", weil Menschen behalten wollen, was sie haben. „Wir müssen das Talent des Glaubens aber vermehren und damit wuchern. Ein Handbuch dafür ist das Evangelium selbst.“ Allen Menschen, besonders den neuen Pastoral- und Gemeindereferenten bringe Gott sein Vertrauen entgegen, dass sie das Vermögen in der Gestalt Jesu vermehren helfen. „Ehrfürchtig und beherzt zugleich dürfen Sie dieses Vertrauen annehmen und zum Heil der Menschen einsetzen“, ermutigt Ackermann die Frauen und Männer, bevor er sie einzeln feierlich zu ihrem Dienst beauftragt.

„Ich begegne vielen an Kirche und Glauben sehr interessierten Menschen. Und es macht Spaß und Freude, Kirche als Lebensort bewusst und erfahrbar zu machen“, nennt Heiko Paluch seine Motivation, sich in den Dienst der Kirche zu stellen. Von klein auf habe er „das volle Programm“ von der Kinderkirche über Messdienerdienst bis eben jetzt zur Ausbildung zum Gemeindereferenten mitgemacht. Nach wie vor sei er überzeugt von Programm, Inhalt und Angebot der Kirche, was er in seiner Tätigkeit als Gemeindereferent in der Pfarreiengemeinschaft St. Matthias in Trier auch weitergeben will.

Auch Yvonne Uebel wuchs mit Kirche auf. Ein Jahr Auslandsdienst in Bolivien nach dem Abitur bestärkte sie in dem Wunsch, beruflich für die Kirche zu arbeiten. Derzeit ist sie im Projekt „Momentum – Kirche am Center“ in Neunkirchen im Einsatz. Wunsch und Anliegen sei es ihr, so die Pastoralreferentin, „in der Kirche eine Sprache zu finden, die deutlich macht, dass die biblische Offenbarung uns heute noch so viel zu sagen hat und Kraft, Hoffnung und Zuversicht für unseren Alltag zu schenken vermag.“

Infos über die Ausbildung zu Pastoral- und Gemeindereferenten gibt es unter www.personal.bistum-trier.de.
Bilder und Kurz-Bios der Beauftragten

(red)

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