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Bistum Trier
Freitag, 17. Juli 2020

In der Stunde der Trauer im Gebet verbunden

Bischof Ackermann kondoliert Boliviens Kirche zum Tod von Bischof Scarpellini

Trier/El Alto – Bischof Dr. Stephan Ackermann hat dem Vorsitzenden der bolivianischen Bischofskonferenz, Monsignore Ricardo Centellas, und dem Weihbischof der Diözese El Alto, Giovani Arani, sein Beileid zum Tod von Bischof Eugenio Scarpellini ausgesprochen. Der Bischof von El Alto/Bolivien ist am 15. Juli überraschend im Alter von 66 Jahren nach einer Covid19-Infektion verstorben.

„Mit großer Bestürzung“ habe er die Nachricht vom Tod Bischof Scarpellinis vernommen, schreibt Ackermann. „In dieser Stunde des Schmerzes spreche ich Dir und allen Mitbrüdern wie der ganzen Kirche Boliviens mein tiefes Mitgefühl aus. Die Trierer Partnerkirche ist in dieser schweren Stunde mit den Brüdern und Schwestern in der Diözese El Alto und in ganz Bolivien im Gebet verbunden.“ Der Trierer Bischof würdigte das Wirken Scarpellinis für die Diözese El Alto und die Kirche Boliviens, mit der das Bistum seit 60 Jahren partnerschaftlich verbunden ist. „Die Sorge um Gerechtigkeit und die Förderung der Schwachen war für ihn ebenso ein Auftrag der Kirche wie das tatkräftige Eintreten für ein friedliches und faires Handeln in gesellschaftlichen Konflikten.“ Sein Einsatz in der jüngsten Zeit des Umbruchs nach dem 20. Oktober und der Annulierung der Wahl habe zu einer Befriedung der Gesellschaft beigetragen. Ein weiteres Herzensanliegen sei ihm immer gewesen, dass die Kirche eine missionarische sein solle. „Sein Zeugnis ist uns Ermutigung“, schreibt Bischof Ackermann.

Der am 8. Januar 1954 im italienischen Bergamo geborene Scarpellini kam 1998 nach Bolivien. 2010 ernannte ihn Papst Benedikt XVI. zum Weihbischof in El Alto; 2013 wurde er Bischof der zweitgrößten Stadt des Landes, die an die Verwaltungshauptstadt La Paz grenzt. Bolivien ist wie andere Länder Lateinamerikas besonders von der Corona-Krise betroffen. Mit Stand 15. Juli zählte das Land mehr als 52.000 registrierte Infektionen und knapp 2.000 Todesfälle.

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