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Bistum Trier
Donnerstag, 21. März 2019

Jugendliche aktiv in der internationalen Woche gegen Rassismus

Ein buntes Programm gegen braune Gedanken

Saarbrücken – Zum Internationalen Tag zur Überwindung von rassistischer Diskriminierung am 21. März hat sich das Café Exodus mit einem Programm im Rahmen der Wochen gegen Rassismus im Saarland beteiligt. In Kooperation mit der DGB Jugend Saar und Jugendzentren in Trägerschaft des Regionalverbandes organisierten die Jugendlichen bereits zum zehnten Mal Konzerte, Auftritte und Workshops.

Eröffnet wurden die Wochen in diesem Jahr bereits im Februar mit einem Auftritt des Rappers „Umse‘ im Jugendzentrum Försterstraße Saarbrücken. Die musikalischen Höhepunkte der Wochen gegen den Rassismus fanden am Wochenende des 15. und 16. März statt. Am Freitag veranstaltet das Café Exodus das Konzert „Rock gegen Rechts“ im Studio 30, wo Bands wie Toni Gorilla, Psychopilot, oder Shreddar spielten. Am Samstag spielten „one love - no border; Bars against racism, Drehmoment und weitere Künstler im Garellyhaus in Saarbrücken. Musikalisch beschließen am 22.03. Bundles, Überyou, the Feelgood McLouds und Little Teeth die Internationalen Wochen im Jugendzentrum Försterstraße.

Der StandUp Kabarettist Marius Jung hat am 13. März im Café Exodus und am 14. März im JUZ Utopia in Saarlouis sein aktuelles Programm vorgestellt. Ein zentrales Thema seines Wirkens ist der satirische Umgang mit Klischees, Alltagsrassismus und seinen ganz eigenen Erfahrungen damit. Daneben wurde ein Filmclipworkshop im Café Exodus angeboten, ein Videoprojekt im JUZ Sulzbach sowie ein Fußballturnier in der Soccerarena Saarbrücken.

Speziell für Fachkräfte in der Jugendarbeit fand zudem eine Fachtagung zum Thema „"Hetzen und jammern – Eine Analyse medialer Inhalte, Strategien und Kanäle der Neuen Rechten" in der LMS Saarbrücken statt. Referent war Pit Reinesch von „Achtsegel Frankfurt, Büro für demokratische Kommunikation und politische Bildung im Netz“.

(dh)

 

Der 21. März ist Gedenktag an das Massaker im südafrikanischen Sharpeville im Jahr 1960, bei dem 60 Menschen während Protesten gegen das Apartheits-Regime starben und mehrere hundert Menschen verletzt wurden. Ziel der Internationalen Woche gegen Rassismus ist es, eindeutig Flagge gegen rechte Tendenzen und Radikalismus zu zeigen. Die Schirmherrschaft über die Veranstaltung hat in diesem Jahr wieder Regionalverbandsdirektor Peter Gillo übernommen.

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