Unsere WebSeite verwendet Cookies (kleine Textdateien, die sie auf Ihrem Rechner ablegt); dadurch bleibt bistum-trier.de für Sie möglichst leicht zugänglich und komfortabel. Näheres finden Sie in unserer Datenschutzerklärung . Sie können in den Einstellungen Ihres Browsers bestimmen, ob er Cookies akzeptiert oder nicht. Wenn Sie auf unserer Seite weitersurfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.

Bistum Trier
Mittwoch, 4. März 2020

Kein Gegeneinander von Altem und Neuem

Nächster „GOTTesdienst anders“ am 7. März in Bad Breisig

Bad Breisig – Bequeme Liegestühle, ein kleines Schwimmbecken und Fruchtcocktails im Pfarrgarten von Maria Himmelfahrt in Bad Breisig – auch so kann ein Gottesdienst aussehen und zwar unter der Überschrift „GOTTesdienst anders“.

„Unsere Idee ist es, religiöse Fragen in den Alltag zu holen“, verrät Carmen Scheuren vom Organisationsteam. Und der Gottesdienst soll sich in den Alltag der Leute integrieren. „Man sollte es nicht als Verpflichtung oder als Berieselung sehen – das ist ein Balanceakt“, weiß Alexandra Heer.

Die Gruppe besteht ausschließlich aus Ehrenamtlichen. Das sei auch der größte Unterschied zu anderen Gottesdiensten, meint Alexandra Heer. Von hauptamtlicher Seite gibt es Unterstützung, „die wir auch manchmal annehmen oder wir nehmen sie mit ins Boot“, sagt sie. Etwa zehn Personen im Alter von 20 bis 50 Jahren mit Lebenserfahrung, einer Wortgottesdienstleiterin, Lektoren oder Quereinsteigerinnen kommen hier zusammen. „Wir sind offen für Jeden, der mitmachen möchte“, ermuntert Alexandra Heer. Carmen Scheuren ist Kirchenmusikerin und auch Alexandra Heer ist durch die Musik auf den „GOTTesdienst anders“ aufmerksam geworden. Aus dem Engagement ist sogar ein Bandprojekt entstanden: „Seelengrund“.

In der Regel findet der Gottesdienst alle zwei Monate freitags statt. Die nächsten beiden Termine von „GOTTesdienst anders“ orientieren sich allerdings am Kirchenjahr. „Das was gut ist und Unterstützung braucht, begleiten wir gerne“, sagt Alexandra Heer und bezieht sich dabei auf den nächsten Termin im März während des „Ewigen Gebets“ und den ökumenischen Kreuzweg. „Es ist kein Gegeneinander von Altem und Neuem. Man kann sich auch gegenseitig bereichern“, verdeutlicht Carmen Scheuren, „Wir sind keine Konkurrenz.“

Für manche Themen oder Umsetzungen bekommen sie mitunter auch negative Rückmeldung über das Internet. „Wir wollen schon etwas provozieren. Aber entweder machen wir das mit der Location wie dem Pfarrgarten oder mit dem Thema – nie beides“, erklärt Carmen Scheuren, die seit Anfang an (2011) mit dabei ist.

Oft können die Gottesdienstbesucherinnen und Gottesdienstbesucher neben Impulsen auch haptisch etwas mitnehmen wie eine Rose oder ein kleines Jesuskind. Eine Weinprobe gab es auch schon einmal. Doch was immer gleich bleibt: Am Ende wird das Vaterunser gebetet und es gibt einen geistlichen Text. „Bei uns liegt der Fokus auf  Inhalt und Thema“, fügt Alexandra Heer hinzu, trotz der mitunter wechselnden Orte in und um die Pfarrkirche, wo die Gruppe beheimatet ist.

Die diesjährigen Themen stehen noch nicht alle fest, aber Hiob soll dabei sein. „Der beschäftigt uns schon seit längerem“, gibt Alexandra Heer zu.

Der nächste „GOTTesdienst anders“ findet in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt (Koblenzer Straße/Bachstraße) am Samstag, 7. März, um 19 Uhr statt. Weitere Informationen gibt es bei Facebook @andersGottesdienstBadBreisig oder per E-Mail an alexandra.heer(at)gmx.net .

(jf)

Weiteres:

News Details