Unsere WebSeite verwendet Cookies (kleine Textdateien, die sie auf Ihrem Rechner ablegt); dadurch bleibt bistum-trier.de für Sie möglichst leicht zugänglich und komfortabel. Näheres finden Sie in unserer Datenschutzerklärung . Sie können in den Einstellungen Ihres Browsers bestimmen, ob er Cookies akzeptiert oder nicht. Wenn Sie auf unserer Seite weitersurfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.

Bistum Trier
Freitag, 6. April 2018

„Kinderwunsch. Wunschkind. Unser Kind!“

Bundesweite Eröffnung der „Woche für das Leben“ mit Gottesdienst im Dom

Trier - Das Thema ist hochemotional und wirft eine Fülle von Fragen auf. Einfache Antworten gibt es nicht. Um eine kritische Auseinandersetzung mit den Methoden der Pränataldiagnostik und den möglichen Folgen neuer Anwendungstechniken geht es in der bundesweiten ökumenischen „Woche für das Leben“.

Unter dem Motto „Kinderwunsch. Wunschkind. Unser Kind!“ widmet sich die Aktion der Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) vom 14. bis zum 21. April dem Thema „Schwangerschaft und Pränataldiagnostik“.

Bundesweit eröffnet wird die „Woche für das Leben“ mit einem ökumenischen Gottesdienst im Rahmen der Heilig-Rock-Tage am Samstag, 14. April, 11 Uhr, im Trierer Dom, gefeiert vom Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und von Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, sowie dem Bischof von Trier, Dr. Stephan Ackermann, und dem Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski.

Im Anschluss an den Gottesdienst findet um 12 Uhr im Kulturzelt eine Begegnung mit den Teilnehmenden am Tag für Menschen ohne und mit Behinderung aus Wohneinrichtungen und Pfarreien statt. Unter dem Motto „Mein Leben hat Fülle und es gibt noch mehr davon“ wird man auch gemeinsam singen.

Die Aktion „Woche für das Leben“, die immer zwei Wochen nach Ostersamstag beginnt und sieben Tage dauert,  will jedes Jahr Menschen in Kirche und Gesellschaft für den Lebensschutz sensibilisieren. Sie geht auf eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz und des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) zurück. Mit der Wiedervereinigung Deutschlands war die Neuregelung der Abtreibungspraxis wegen unterschiedlicher Handhabe in Ost und West notwendig geworden. Seit 1994 wird die „Woche für das Leben“ gemeinsam mit dem Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland durchgeführt und leistet so seit mehr als 20 Jahren einen wichtigen Beitrag zur Bewusstseinsbildung für den Wert und die Würde des menschlichen Lebens.

Die Bandbreite der Themen ist dabei so groß wie das Leben selbst: Es geht um die Wertschätzung des Lebens im Alter, um den Umgang mit behinderten, kranken oder pflegebedürftigen Menschen, um den Einsatz für eine kinderfreundliche Gesellschaft, um den besonderen Schutz ungeborenen Lebens, um Fragen der Bioethik, um Chancen und Grenzen der modernen Medizin, um die Bewahrung der Schöpfung oder den Schutz von Ehe und Familie.

Kirchengemeinden, Einrichtungen und Verbände in 27 (Erz-) Bistümern und 22 evangelischen Landeskirchen nehmen in jedem Frühjahr an der bundesweiten Aktion teil. In vielen Regionen hat sich die ökumenische Zusammenarbeit bewährt, und die Kampagne ist zu einer festen Größe des kirchlichen Miteinanders geworden.

(red)

Weiteres:

News Details