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Bistum Trier
Montag, 28. Januar 2019

Kirche in der Gesellschaft leben

Neuer Leiter der Abteilung Pastorale Grundaufgaben

Trier - „Er hat das Bild und das Ansehen der Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten in unserem Bistum grundlegend mit geprägt.“ So hat Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg Horst Drach, den scheidenden Leiter der Abteilung „Pastorale Grundaufgaben“ im Bischöflichen Generalvikariat, gewürdigt. „Aus den Helfern in der Pastoral wurden selbstbewusste Laientheologen“, betonte der Generalvikar anlässlich der Verabschiedung von Horst Drach und der Begrüßung von dessen Nachfolger Ulrich Stinner.

Horst Drach arbeitete seit 1981 für das Bistum Trier: Zunächst bis 1983 in der Gemeinde St. Augustinus und in der Hauptschule St. Ambrosius in Trier als Pastoralassistent, dann als Religionslehrer und Schulseelsorger am Peter-Joerres-Gymnasium in Ahrweiler. 1986 wechselte Drach in die Bistumsverwaltung – als erster Pastoralreferent, der von Dienstgeberseite aus für die Pastoralreferentinnen und -referenten zuständig war. 1997 ging er als Abteilungsleiter in die damalige Hauptabteilung 2 und war dort zuständig für die „Gemeindedienste/Sonderpastoral“. Mit dem Abschluss des Organisations- und Entwicklungsprozesses 2006 wurde Horst Drach Leiter der neu geschaffenen Abteilung „Pastorale Felder“, heute „Pastorale Grundaufgaben“, eine Leitungstätigkeit, die er bis zu seiner Pensionierung innehatte. In der Abteilung bündeln sich die Aufgaben zu Katechese und Verkündigung, zur Ökumene und den Weltanschauungen. Hinzu kommen die Pastoral für Menschen mit Behinderungen, die Notfallseelsorge sowie der Arbeitsbereich Liturgie und die Kirchenmusik.Zusätzlich hatte Horst Drach viele Jahre einen Sitz im Vorstand der Stiftung „Menschen in Not“.

„Bei allen Veränderungen, die er immer auch aktiv mit gestaltet hat, konnte sich Horst Drach – und konnten sich auch seine Kollegen – auf seine große Erfahrung verlassen.“ Dafür dankte von Plettenberg dem scheidenden Abteilungsleiter: „Du warst der ‚gute Vater‘ der Abteilung“. Dankesworte zum Abschied kamen auch von Pfarrerin Christine Unrath für die Ökumene-Kommission im Bistum Trier, von Diözesan-Caritasdirektorin Dr. Birgit Kugel, der Abteilung selbst, sowie von Vertreterinnen und Vertretern der Krankenhausseelsorge und des Arbeitsfeldes Inklusive Seelsorge.

Horst Drach sagte in seinen Abschiedsworten: „Zum kirchlichen Dienst gebracht hat mich ein Satz von Bischof Dr. Bernhard Stein, der in den 70er Jahren auf einer Karte mit der Aufforderung warb ‚Es braucht Arbeiter im Weinberg des Herrn‘. Das war für mich als Mensch und katholischer Christ im Bistum Trier die Herausforderung und der Anreiz, der mich zu diesem besonderen Arbeitgeber führte.“ Kategoriale Seelsorge, gesellschaftliche Anforderungen an Kirche, Caritas und andere kirchliche Träger seien immer bestimmend für sein kirchliches Denken gewesen.

Auf Horst Drach folgt Ulrich Stinner. Herzlich willkommen geheißen wurde er von Mechthild Schabo, der Direktorin des Zentralbereiches 1 „Pastoral und Gesellschaft“ im Bischöflichen Generalvikariat. Stinner ist 1971 geboren und hat ab 1999 die Ausbildung zum Pastoralreferenten absolviert. Von 2001 bis 2005 arbeitete er in der Seelsorgeeinheit Gerolstein St. Anna und Rockeskyll St. Bartholomäus und im Dekanat Gerolstein. Ab 2005 war er zu 50 Prozent weiterhin in der Seelsorge und mit weiteren 50 Prozent als Referent in der Abteilung „Grund-, Haupt-, Sonder- und Realschulen“ des Generalvikariates eingesetzt, ab 2006 mit dem Schwerpunkt „Religionsunterricht und Schulpastoral“. Seit August 2008 war Stinner in der Abteilung „Territoriale und Kategoriale Seelsorge“ (die später in „Seelsorge und pastorales Personal“ umbenannt wurde), ab März 2010 auch als stellvertretender Abteilungsleiter. Seit November 2011 arbeitet Stinner als stellvertretender Priesterreferent und stellvertretender Abteilungsleiter in der Abteilung „Seelsorge und pastorales Personal“.

In seiner Einführung betonte Ulrich Stinner die Bedeutung der Synode für den Weg der Kirche im Bistum Trier und konkret für die Arbeit in seiner Abteilung: „Die Synode hat eine klare Ausrichtung unserer Seelsorge grundgelegt: Wir wollen verstärkt eine diakonische und missionarische Kirche sein.“ Die Wichtigkeit der Aufgaben seiner Abteilung zeige sich künftig vor allem dann, „wenn wir als Kirche mit unseren Kooperationspartnern einen weiterhin relevanten Dienst an den Menschen an konkreten Orten in unserer Gesellschaft tun wollen“. Gerade bei den derzeit drängenden Strukturfragen könne die Abteilung wichtige inhaltliche Impulse einbringen.

 Die Feier wurde musikalisch begleitet von Sarah Weins an der Violine und Matthias Balzer am Klavier.

(tef)

 

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