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Bistum Trier
Montag, 2. Dezember 2019

Landesausstellung zum „Untergang des römischen Reiches“ für 2022 geplant

Land, Stadt Trier und Bistum Trier unterzeichnen Kooperationsvereinbarung

Trier – Über 700 Theorien gibt es darüber, warum das Römische Reich untergegangen ist. Erstmals widmet sich eine Landesausstellung dem Thema. „Untergang des römischen Reiches“ soll vom 25. Juni bis 27. November 2022 in drei Trierer Museen gezeigt werden. Dafür arbeiten das Bistum Trier, das Land Rheinland-Pfalz und die Stadt Trier zusammen. Am 2. Dezember haben der Trierer Generalvikar Dr. Ulrich von Plettenberg, der rheinland-pfälzische Kulturminister Prof. Dr. Konrad Wolf und Oberbürgermeister Wolfram Leibe die Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Ausstellungsorte sind das Museum am Dom, das Rheinische Landesmuseum Trier und das Stadtmuseum Simeonstift (mit der Schatzkammer der Stadtbibliothek).

Die älteste Bischofsstadt Deutschlands wird 2022 erneut Spielort für eine überregional bedeutende Landesausstellung sein. Als einst größte Römermetropole nördlich der Alpen mit zahlreichen UNESCO-Welterbebauten aus der Römerzeit bietet Trier einen perfekten Rahmen. Das Land, die Stadt und das Bistum setzen damit ihre erfolgreiche Zusammenarbeit bei der Umsetzung großer Ausstellungsprojekte wie „Nero – Kaiser und Tyrann“ fort. „Im Bereich der Ausstellungen zur Antike steht Trier konkurrenzlos in der deutschen Museumslandschaft. Ich freue mich sehr, dass die Kooperationspartner mit dem ‚Untergang des römischen Reiches‘ ein weiteres ambitioniertes Ausstellungsprojekt präsentieren werden, dass weiter zur Profilierung von Trier als Zentrum der Antike und zur Stärkung des Kulturstandortes Rheinland-Pfalz beitragen wird“, so Minister Konrad Wolf. Gemeinsames Marketing, gemeinsames Begleitprogramm und gemeinsame Eintrittstickets verbinden die drei Museen zu einer großen Schau. Allerdings werden alle die drei beteiligten Träger unterschiedliche Schwerpunkte setzen.

„Im Zeichen des Kreuzes“

Der Ausstellungsteil des Museums am Dom „Im Zeichen des Kreuzes – Eine Welt ordnet sich neu“ werde insbesondere die Frage beleuchten, inwieweit das Christentum stabilisierend oder destabilisierend auf das römische Reich gewirkt habe, so von Plettenberg. „Im Museum am Dom soll zum Ausdruck kommen, dass wir es mit einem Prozess der Transformation zu tun haben, in dem manches endete, aber auch vieles weiterbestand oder weiterwirkte. Durch die herausragende Bedeutung Triers nicht nur als einst größte Römermetropole, sondern auch als ältester Bischofssitz nördlich der Alpen wird der Ausstellungsteil im Museum am Dom auf eine Vielzahl aktueller Forschungsergebnisse zurückgreifen können, die insbesondere Sankt Maximin und den Dom-Bereich betreffen“, erklärte der Generalvikar.

Das Budget für die Gesamtausstellung liegt bei rund 4,8 Millionen Euro, wovon 600.000 vom Bistum Trier getragen werden. Weitere Informationen gibt es auf www.landesmuseum-trier.de und www.bistum-trier.de/museum.

(ih)

 

 

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