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Bistum Trier
Montag, 25. September 2017

Liebe, Erbarmen und Solidarität stehen an erster Stelle

Gottesdienst und „Aptati“ eröffnen Bolivienpartnerschaftswoche im Bistum Trier

Trier – „Was ist denn hier los?“ fragt eine Frau, die über den Domfreihof geht und an der langen Tischreihe stehenbleibt, die sich Richtung Sternstraße zieht. Da werden Kaffee, Empanadas (gefüllte Teigtaschen) und eine heiße, würzige Brühe angeboten, Infobroschüren liegen aus, und es gibt allerhand Flyer und Give aways vom Schuhputztuch bis zum Schlüsselanhänger. Spätestens als Musik erklingt und junge Leute anfangen zu tanzen, ist klar: An diesem 24. September wird in Trier die Eröffnung der Bolivienpartnerschaftswoche gefeiert.

Seit 57 Jahren verbindet das Bistum eine Freundschaft mit der Kirche in dem lateinamerikanischen Land. 2017 steht die Partnerschaftswoche unter dem Motto „Das gemeinsame Haus: schützen und aufbauen“. Beim Aptati – so heißt in Bolivien die Begegnung verbunden mit einem Essen - informieren Diözesanstelle Weltkirche im Bistum Trier, BDKJ Bolivienreferat, Brüderkrankenhaus fraternitas international e.V., Dekanat Trier/Netzwerk Weltkirche, DPSG-Stamm Santa Cruz Trier-Heiligkreuz, Josefsschwestern, Pfarreiengemeinschaft Trier-Heiligkreuz/Eine-Welt-Ausschuss, und SoFiA e.V. über ihr Engagement. Auch junge Bolivianerinnen und Bolivianer, die derzeit einen Freiwilligendienst im Bistum leisten, sind dabei.

Bischof Dr. Stephan Ackermann freut sich über die Gäste aus Bolivien, die an mehreren Orten im Bistum an diesem Vormittag Gottesdienste feiern und mit Gläubigen zusammentreffen. „‘Gott ruft sein Volk zusammen‘, haben wir gesungen“, sagt der Bischof. „Wir kommen zusammen, weil wir in der Tiefe unseres Herzens den Ruf Gottes spüren. Und wenn wir weitersingen ‚rings auf dem Erdenrund‘, wird die weltweite Dimension heute bei uns besonders deutlich durch die bolivianischen Freunde.“ Im Dom sind der Vorsitzende der bolivianischen Bischofskonferenz, Ricardo Centellas (Potosí), und der Sekretär der Bischofskonferenz, Padre José Fuentes, zu Gast. Centellas erinnert in seiner Predigt (hier im Wortlaut) daran, dass für Gott „Liebe, Erbarmen und Solidarität an erster Stelle stehen“. An diesen „Werten des Reiches Gottes“ sollen die Menschen in ihrer Haltung wachsen. Die Qualität des Lebens liege in uneingeschränkter Großherzigkeit, betont Centellas. Das gemeinsame Haus zu schützen habe sich die Bolivienpartnerschaft aktuell auf die Fahnen geschrieben: „Wir stehen am Anfang dieser Aufgabe, der nächsten Generation eine bewohnbare Welt zu hinterlassen. Umweltschutz muss im persönlichen und gesellschaftlichen Leben ein allgegenwärtiges Gebot sein“, fordert er.

Am 1. Oktober findet im Bistum Trier die Bolivienkollekte statt. Damit werden Projekte und Initiativen unterstützt, die sich der Bewahrung der Schöpfung annehmen, sich für den Kampf gegen den Klimawandel stark machen und ein gutes Leben für alle fordern, sowie Zentren, die neue Perspektiven in der Landwirtschaft aufzeigen. Die Gäste aus Bolivien sind in den kommenden Tagen im Bistum Trier unterwegs und informieren sich in Projekten, in denen das Bistum Trier sich mit der Verantwortung für die Schöpfung auseinandersetzt. Informationen gibt es unter www.bolivienpartnerschaft.bistum-trier.de

(JR)

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