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Bistum Trier
Mittwoch, 10. Februar 2021

Liesenfeld statt Santiago

Gruppe „Wandern plus“ bietet Corona-konformes Pilgern vor der Haustür

Liesenfeld – Einmal im Leben den Jakobsweg in Spanien bestreiten. Diesen Wunsch haben viele Menschen. Vielleicht inspiriert durch Hape Kerkeling oder durch eine tiefe Sehnsucht nach Freiheit. Petra Kollmar kennt dieses Gefühl nur zu gut, wie auch den Weg nach Santiago de Compostela. Um das Pilger-Gefühl auch auf dem Hunsrück zu spüren, hat sie mit drei weiteren Frauen das Angebot „Wandern plus“ entwickelt und das Konzept den Corona-Beschränkungen angepasst. So können Interessierte einen kleinen Jakobsweg rund um Liesenfeld von Samstag, 20. bis Montag, 22. Februar individuell erleben.

Bereits im dritten Jahr besteht das Projekt „Wandern plus“ in der Pfarreiengemeinschaft Vorderhunsrück. Bislang hat das Vorbereitungsteam neun Wanderungen organisiert; fünf unter den Einschränkungen der Pandemie. Auch in diesem Jahr sollen es wieder vier Wanderungen werden plus eine Krippenwanderung. Die vier Frauen, darunter drei ehrenamtlich Engagierte, greifen bei ihrer Planung auf die vielen ausgeschilderten Wanderwege und Traumschleifen in der Region zurück. „An verschiedenen markanten Stellen setzen wir dann Impulse, die zum Nachdenken und zum Austausch einladen“, erklärt Petra Kollmar. Vor Corona waren sie in Gruppen unterwegs, dann haben sie sich eine Corona-konforme Alternative überlegt: „Wir schildern den Weg freitags aus und hängen die Impulse auf. Diese bleiben bis Montagnachmittag dort, und jeder bzw. jede kann den Weg innerhalb dieser Zeit individuell gehen“. Seit Juni 2020 ist das Team so unterwegs: individuell und nach Corona-Lage in Gemeinschaft. Diese zwei Möglichkeiten möchte das Team auch in Zukunft beibehalten. „Wir haben bemerkt, dass viele Familien und ältere Menschen das individuelle Angebot nutzen. Vielleicht weil sie befürchten in einer Gruppe nicht ‚mithalten‘ zu können.“ Und die Resonanz zu diesem Konzept gibt ihnen Recht: „2020 habe ich bei der ersten individuellen Tour um Rückmeldung gebeten. Es waren um die 50 Personen, die sich bei mir gemeldet haben“, berichtet Petra Kollmar. An der Krippenwanderung nahmen über den zweiwöchigen Zeitraum 150 Frauen, Männer und Familien teil.

Die erste Wanderung in diesem Jahr findet Ende Februar rund um Liesenfeld, einem Ortsteil von Emmelshausen, statt. Die Pilgerinnen und Pilger erfahren durch die Tour viel über den Heiligen Jakobus, der unter anderem Schutzpatron von Spanien und dem Pilgern ist. Ihm ist auch die Kapelle geweiht, die den Anfang der Route markiert. Zudem stellen die Impulse auf dem Weg Fragen zum eigenen Leben.

Wenn es die Corona-Bestimmungen zulassen, können Pilgerinnen und Pilger sich auch einer Gruppe anschließen. Diese startet am Samstag, 20. Februar um 10 Uhr an der Jakobuskapelle (Rhein-Mosel-Straße 147). Dort befindet sich auch der Startpunkt für alle, die individuell den Weg zurücklegen möchten. Die Impulse sind von Samstag, 20. Februar, 10 Uhr bis Montag, 22. Februar, 15 Uhr, an unterschiedlichen Stationen angebracht. Der Weg ist sechs Kilometer lang und beinhaltet etwa 100 Höhenmeter.

Weitere Informationen gibt es bei der Gemeindereferentin Petra Kollmar, unter Tel.: 06747-5978897 oder per E-Mail an petra.kollmar(at)bistum-trier.de. Veranstalter von „Wandern plus“ ist die katholische Pfarreiengemeinschaft Vorderhunsrück. (jf)

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