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Bistum Trier
Freitag, 30. Juli 2021

"Mission (Im)possible“

Open-Air-Firmung in der Jugendkirche am Flughafen Hahn

Lautzenhausen/Flughafen Hahn – Eine solche Firmung hatte der Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters noch nicht erlebt: Die Firmbewerberinnen und Firmbewerber kamen aus vier verschiedenen Pfarreiengemeinschaften – eine junge Frau sogar aus der Nähe von Münstermaifeld, da ihre Familie Wurzeln im Hunsrück hat. Für einen weiteren Jugendlichen war das Engagement seiner Freundin im Jugendrat so prägend, dass er sich zur Taufe, Erstkommunion und eben zur Firmung entschloss.

Vor dem Gottesdienst bespricht der Weihbischof mit den Firmbewerbern den Ablauf und die Jugendlichen stellen ihm ein besonderes Firmprojekt vor: Die Jugendkirche „Crossport to heaven“ brauchte infolge des Brandes und der Umsetzung der Brandschutzbestimmungen eine neue Abtrennung des Bühnenbereiches. Dazu baute ein Firmbewerber wechselbare Trennwände mit schwarzem Spezialstoff und gemeinsam wurden diese angebracht.

Der Weihbischof betont, dass alle, die sich in Corona-Zeiten für eine Firmung entschieden hatten, „durchgehalten“ haben. „Ein Sakrament geht nun einmal nicht digital“, erzählt er.

Firmung beinhalte die Übernahme von Rechten und Pflichten. Jugendliche hätten in diesem Alter die notwendige Reife zur Entscheidung – diese Botschaft ist dem Weihbischof wichtig. In seiner Predigt bezieht Peters sich auf die Filmreihe „Mission Impossible“, dem „Auftrag unmöglich ihn auszuführen“. Den Firmlingen wünschte er, dass es für sie möglich wird, was sie als Auftrag erhalten und verspüren. Peters zitiert aus dem sechsten Teil der Filmreihe: „Entscheidungen, die ich einmal getroffen habe, lassen mich bisweilen nicht mehr los.“ Er freut sich über die Entscheidung der Jugendlichen für die katholische Kirche, „die manchmal eher gerupft dasteht, als geheilt.“ Der Pfarrgemeinderatsvorsitzende Karl-Heinz Wodack (Sohren) weist in seinen Glückwünschen auf den Auftrag des Jugendrates hin, den „Crossport to heaven“ zu einem Ort der Sakramentenspendung werden zu lassen.

 (red)

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