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Bistum Trier
Dienstag, 12. Juni 2018

Mit Forschergeist zum Bundessieg

Katholische Kita Christi Himmelfahrt gewinnt mit ihrem Pilz-Projekt

Trier/Berlin – Die kleinen Forscher der katholischen Kita Christi Himmelfahrt haben es geschafft: Nachdem sie mit ihrem Pilz-Forschungsprojekt schon den Landessieg in Rheinland-Pfalz errungen hatten (wir berichteten), sind sie jetzt auch noch Bundessieger des „Forschergeist“-Wettbewerbs geworden. Projektleiterin Yvonne Bohrer, Kita-Leiterin Birgit Simon und die Geschäftsführerin der katholischen Kita gGmbH, Cordula Scheich, nahmen den Preis am 6. Juni in Berlin entgegen.

Es ging um das Reich der Pilze, die Herstellung von Schokolade, Schneckenspiralen in Natur und Technik, die Vermessung der Welt, oder um einen Lehmofen als Begegnungsstätte: Die Deutsche Telekom Stiftung und die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ hatten in ganz Deutschland herausragende Kita-Projekte aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) gesucht. Aus 651 Bewerbungen kürten die Stiftungen 16 Landessieger, aus denen nun die fünf Bundesseiger gewählt wurden – neben Rheinland-Pfalz waren das Bayern, Baden-Württemberg, Thüringen und Nordrhein-Westfalen. Rund 50 Erzieherinnen und Erzieher waren nach Berlin gereist und fieberten der Preisverleihung entgegen. Bei der Bekanntgabe der Bundessieger sagte Thomas Rachel, der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung: „Gerade in Zeiten, in denen in Deutschland viel über die öffentliche Wertschätzung des Erzieherberufes und die Qualität in Kitas diskutiert wird, ist der ‚Forschergeist‘-Wettbewerb hoch aktuell und wichtig. Die anwesenden Erzieherinnen und Erzieher haben mit ihren Projekten gezeigt, dass sie MINT-Themen kindgerecht in der Kita behandeln und daraus anspruchsvolle Projekte entwickeln.“

Kitas seien als Bildungsort unersetzlich, unterstrich auch Prof. Dr. Wolfgang Schuster, Vorsitzender der Deutsche Telekom Stiftung: „In Kitas begleiten kompetente Fachkräfte die Kinder bei ihrer persönlichen und sozialen Entwicklung und legen den Grundstein für einen reflektierten Umgang mit technologischen und gesellschaftlichen Veränderungen.“ Von den Kita-Fachkräften werde ein hoher Einsatz gefordert in ihrer wichtigen Arbeit gefordert, die der Forschergeist-Wettbewerb öffentlich wertschätzen wolle. Die angereisten Erzieher repräsentierten Einrichtungen, die alle die hochwertige und tolle Projektarbeit eine, so Prof. Dr. Jürgen Mlynek, Vorsitzender des Stiftungsrats der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Durch solche Projekte erlebten Kinder Spaß und Freude am Entdecken und Verstehen der Welt, ihre Lern- und Denkfreude und Neugier werde gefördert. 

Der „Forschergeist“ ist ein bundesweiter Kita-Wettbewerb der Deutsche Telekom Stiftung und der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Gesucht und prämiert werden herausragende Projekte, die Mädchen und Jungen für die Welt der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik begeistert haben. Mit dem Wettbewerb möchten die Initiatoren das Engagement der Kita-Fachkräfte wertschätzen und sie weiter zu exzellenter frühpädagogischer Bildungsarbeit motivieren. Die Landessieger erhalten jeweils 2.000 Euro, jeder Bundessieger zusätzlich 3.000 Euro zur Förderung der Qualität der mathematischen, informatischen, naturwissenschaftlichen oder technischen Bildungsarbeit in der Kita.

Weitere Informationen gibt es unter www.forschergeist-wettbewerb.de

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