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Bistum Trier
Samstag, 23. Mai 2020

Ost und West haben gemeinsame Verantwortung für Frieden

Bischof Ackermann ruft zu Spenden für Menschen in Mittel- und Osteuropa auf

Trier/Koblenz/Saarbrücken – „Frieden leben“ heißt das diesjährige Motto der Pfingstaktion von Renovabis, der Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken für Menschen in Mittel- und Osteuropa. Seit 25 Jahren engagiert sich das Hilfswerk in über 23.000 Projekten. Der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann hat dazu aufgerufen, diese wichtige Arbeit durch ein Gebet und eine großzügige Spende bei der Kollekte am Pfingstsonntag (31. Mai) zu unterstützen.

„Vor wenigen Tagen konnten wir uns dankbar an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren erinnern. Angesichts des enormen Ausmaßes an Leid und Zerstörung wurde uns erneut bewusst, welches Glück es bedeutet, in Frieden zu leben“, erklärte Ackermann in dem Aufruf, der am 24. Mai in allen Gottesdiensten verlesen wurde. Mit gutem Grund hätten deshalb alle weltkirchlichen Hilfswerke in diesem Jahr ihre Aktionen unter das Motto „Frieden leben“ gestellt. „Damit zeigen sie Solidarität der Katholiken in Deutschland mit allen, die von Unfrieden betroffen sind“, so Ackermann weiter. Doch auch in Europa sei Frieden keine Selbstverständlichkeit. Viele Länder des Ostens seien auch 30 Jahre nach dem Ende der kommunistischen Gewaltherrschaft innerlich zerrissen, manche auch äußerlich bedroht. Es gebe jedoch auch Grund zur Hoffnung: Gerade die Kirchen leisteten wichtige Beiträge für Verständigung und eine friedliche Entwicklung. Mit dem Leitwort der diesjährigen Renovabis-Aktion „Selig, die Frieden stiften – Ost und West in gemeinsamer Verantwortung“ stelle das Hilfswerk eine Kernbotschaft der Bergpredigt Jesu in den Mittelpunkt. Als Beispielland habe Renovabis die Ukraine gewählt. Keine drei Flugstunden von Deutschland entfernt herrscht seit Jahren ein zermürbender Krieg im Osten des Landes. Dort fördert Renovabis Projekte für Straßenkinder, Suppenküchen oder die psychosoziale Betreuung für traumatisierte Menschen.

Um sich auch im Gebet mit den Menschen in Ost- und Mitteleuropa, und besonders mit jenen in der Ukraine, zu verbinden, hat Renovabis in diesem Jahr auch eine Pfingstnovene (Neuntagegebet) herausgegeben, bei dem Großerzbischof Dr. Swjatoslaw Schewtschuk von der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche Pate stand. Sie trägt den Titel „Gottes Geist schenkt Frieden“ und enthält auch Gebete aus der byzantinischen Tradition. Erstmals soll das Novenengebet, das in der Freisinger Domkirche vorgebetet wird, auch mittels Livestreams zugänglich sein. Werktags findet es statt zwischen 12 und 12.15 Uhr und an Sonn- und Feiertagen zwischen 11.30 und 11.45 Uhr. Der Link lautet: https://ogy.de/livestream-pfingstnovene Mehr Infos zu Pfingsten allgemein gibt es unter www.t1p.de/bistum-tr-pfingsten

Gemeinsam mit allen deutschen Bischöfen bittet Ackermann zudem herzlich um Spenden für die Menschen in Mittel-, Südost- und Osteuropa. Da immer noch viele Menschen die Gottesdienste nicht wie gewohnt besuchen können werden, verweist Renovabis auch auf die Möglichkeit der Online-Spende oder der Überweisung: Spendenkonto IBAN: DE24 7509 0300 0002 2117 77; BIC: GENODEF1M05 bei der LIGA Bank eG.

(sb)

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