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Bistum Trier
Donnerstag, 31. Oktober 2019

Positive Bilder für den künftigen Dienst entwickeln

Bischof Ackermann trifft Priester in den 2020 startenden Pfarreien

Trier/Koblenz/Saarbrücken – Die Rolle und das Selbstverständnis der Priester, der Auftrag und die Zusammenarbeit in den neuen Pfarreien: Diese Themen haben im Mittelpunkt von Gesprächen zwischen Bischof Dr. Stephan Ackermann und rund 140 Priestern des Bistums Trier gestanden. Der Bischof hatte die bisherigen leitenden Pfarrer und in eigenen Runden auch die Kooperatoren, die Pfarrer im kategorialen Dienst wie Schul- oder Gefängnisseelsorge und Priester aus der Weltkirche in den 15 am 1. Januar 2020 startenden Pfarreien zum Austausch eingeladen.

„Es ist mir wichtig, viele unterschiedliche Stimmen, Stimmungen und Einschätzungen von den Priestern zu hören, die in der Seelsorge unmittelbar vor Ort tätig sind und die Veränderungen in unserem Bistum wesentlich mittragen“, betonte Bischof Ackermann nach den Treffen. Er habe großes Interesse an den Themen wahrgenommen und die Gespräche in guter und offener Atmosphäre erlebt. „Wir wollen miteinander positive Bilder für den künftigen Dienst entwickeln, der sich am Anfang vielleicht gar nicht so sehr vom bisherigen unterscheidet; der aber durch die Entlastung von Verwaltungsaufgaben neuen Freiraum schafft“, erläuterte Ackermann sein Anliegen.

Der Bischof erinnerte daran, dass es jetzt auch darum gehen muss, neue Wege in gemeinsamer Verantwortung und geteilter Machtausübung zu gehen. „Und das gilt ja nicht nur für die Leitungsteams. Gerade auch an den vielen Orten von Kirche in der Fläche, wo Seelsorgerinnen und Seelsorger präsent sind, gilt es diese Frage zu bedenken.“ Neben konkreten Fragen der Priester etwa nach definierten Verantwortlichkeiten oder der Beheimatung habe er auch den Willen gespürt, andere priesterliche Tätigkeitsfelder als das des „klassischen Pastors“ wieder stärker zu entdecken. Für Ackermann haben die sechs Gespräche viele verschiedene Aspekte gebündelt: „Ich kann Befürchtungen im Blick auf die Zukunft nun noch besser nachvollziehen. Bei nicht wenigen Mitbrüdern ist aber auch eine wachsende Neugier und Bereitschaft für das Neue zu spüren. Gleichzeitig ist klar, dass wir an der Frage, wie der priesterliche Dienst zukünftig gelebt und ausgeübt werden kann, weiter dranbleiben müssen.“

Nicht nur die Priester sind im Austausch mit der Bistumsleitung: In den kommenden Monaten finden auch Treffen mit den pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Angestellten der Kirchengemeindeverbände in den Pfarreien, die zum 1. Januar 2020 starten, statt.

(JR)

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