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Bistum Trier
Mittwoch, 8. Mai 2019

Raum für Fragen

Pfarrsekretärinnen befassen sich bei Heilig-Rock-Tagen mit Synodenumsetzung

Trier – Fast 200 Pfarrsekretärinnen und Pfarrsekretäre sind am 7. Mai zu den Heilig-Rock-Tagen gekommen. Thematisch stand im Mittelpunkt des Treffens die Synodenumsetzung. Im Wortgottesdienst in der Liebfrauenkirche sprach Monika Bauer-Stutz, geistliche Begleitung im Berufsverband der Pfarrsekretärinnen und -sekretäre (BVPS) Trier, das Thema der weiten Räume aus dem Leitwort des Bistumsfestes „HERAUSGERUFEN – Du schaffst unseren Schritten weiten Raum“ an. Eigentlich seien weite Räume etwas, was man erkunden wolle und wo man sich frei fühle. Für viel Pfarrsekretärinnen und -sekretäre schwinge aber seit der Synode auch eine gewisse Angst mit, wenn es um die neuen weiten Räume der Pfarreien der Zukunft (PdZ) gehe.

Aktuell sei die Stimmung unter den Pfarrsekretärinnen und -sekretären von Verunsicherung geprägt. „Es fehlen manchmal konkrete Informationen, um eine Sicherheit zu entwickeln im Zugehen auf die Pfarreien der Zukunft“, erklärte Alexandra Schmitt, Vorsitzende des BVPS Trier und in der Pfarreiengemeinschaft Bous-Ensdorf tätig. Man habe zwar die Zusage, dass niemand entlassen werde, aber: „Wo man dann eingesetzt wird, das obliegt den Leitungsteams vor Ort. Sie entscheiden, wo Kirchenbüros sind, wer ins zentrale Pfarrbüro kommt.“ In der Kirche St. Antonius kamen die Pfarrsekretärinnen und -sekretäre deshalb mit Andrea Gerards, Direktorin des Bereichs Personalplanung und -entwicklung im Generalvikariat, und Christian Heckmann von der Stabsstelle Synodenumsetzung ins Gespräch. Heckmann informierte über den Stand der Synodenumsetzung, gab einen Ausblick auf den Verlauf der Anhörungsphase und fasste die zentralen Strukturen und Organe der zukünftigen Pfarreien sowie deren Funktion zusammen. Er erklärte: „Die Pfarrei der Zukunft tritt die Gesamtrechtsnachfolge der ehemaligen Pfarreien an. Das heißt die Kirchengemeinde der Zukunft tritt in allen Rechten und Pflichten der ehemaligen Pfarreien ein. Ihr Vertrag mit der Kirchengemeinde, den Sie jetzt haben, geht also nicht verloren, sondern die Pfarrei der Zukunft übernimmt ihn.“ Gerards bestätigte das: Es werde weiter Pfarrsekretärinnen geben, sowohl im Pfarramt als auch in kleineren Kirchenbüros vor Ort. „Die können verschiedene Formen haben. Das kann eine Pfarrsekretärin sein, die nach dem Gottesdienst für besondere Anliegen zur Verfügung steht; das kann aber auch ein Ort sein, so wie er heute als Ort fungiert.“

In den Rückfragen der Teilnehmenden ging es um verschiedenste Aspekte der Synodenumsetzung, wie zum Beispiel zu neuen Stellen oder den Steuerungsgruppen; aber auch um konkrete Anliegen in der alltäglichen Arbeit, wie die Vereinheitlichung von Arbeitsabläufen oder eine Verbesserung der Computer-Anwendung Ingenius, mit der viele Pfarrbüros arbeiten. Es gab auch kritische Rückmeldungen zur Veranstaltung. So kritisierte eine Teilnehmerin: „Ich habe nichts Neues erfahren zu dem, was ich auf allen anderen Veranstaltungen bisher gehört habe.“ Ein gemischtes Fazit zog auch Schmitt. „Die Kolleginnen hätten sich vielleicht mehr Konkretes gewünscht, aber es gibt wohl auch nach aktuellem Stand nicht mehr zu sagen. Positiv war in jedem Fall, dass viel Raum da war, in dem wir unsere Fragen stellen konnten und dass diese vielfältig von verschiedenen Seiten beantwortet wurden.“ Zum Tag gehörte auch ein buntes Programm, unter anderem mit dem Steyler Missionar und „Zauberpater“ Hermann Bickel, der dem Publikum eine unterhaltsame Stunde voller Witze und Zaubertricks bot. „Der Tag soll ein Angebot zum Austausch, zur Begegnung und zur Information sein. Und ein bisschen was Kulturelles ist auch dabei. Dass die Gemeinschaft mal Leben kann, außerhalb des Pfarrbüros“, betonte BVPS-Vorsitzende Schmitt.  

Die Heilig-Rock-Tage dauern noch bis zum 12. Mai. Das gesamte Programm und unsere Bildergalerien sind unter www.heilig-rock-tage.de zu finden.

(red)

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