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Bistum Trier
Dienstag, 19. Mai 2020

Schule hat in der Krise die Ärmsten nicht vergessen

Solidaritätsaktionen bringen 8.100 Euro Spenden ein

Wiebelskirchen – Die Schülerinnen und Schüler der Maximilian-Kolbe-Schule haben im letzten Jahr wieder durch zahlreiche Aktionen Spenden gesammelt. Trotz der aktuellen Situation, in der sich alles um die Krise im eigenen Land zu drehen scheine, „wollen wir nicht die vergessen, die auch schon vor der Corona-Pandemie um die eigene Gesundheit und Existenz fürchten mussten“, erklärt Schulleiter Walter Meiser.

Die Übergabe der Spenden war für den 31. März geplant und musste wegen der Kontaktbeschränkungen abgesagt werden. Ursprünglich sollte der Neunkirchener Landrat Sören Meng an der Übergabe teilnehmen. „Vergessen ist die schlimmste Form der Geringschätzung und in viele Aktionen im vergangenen Jahr ist so viel Engagement und Herzblut geflossen, dass die Übergabe nicht weiter hinausgezögert werden sollte. Deshalb werden die gesammelten und erwirtschafteten Gelder an die Projektverantwortlichen ohne Übergabeveranstaltung mit den Schülern und den Vertretern der Projekte durch Überweisung auf die Konten übermittelt“, so Schulleiter Meiser.

Aus den beiden Benefizkonzerten, dem Weihnachtsmarkt der Grundschule, dem Walnussölprojekt, der Aktion gegen den Hunger, der Martinsbrezelaktion, der Kinder-ART-Aktion der Grundschule und aus dem Erlös des Tages der offenen Tür kamen insgesamt 8.100 € zusammen. Mit dem Kinderhaus in Malstatt und der“ Hilf mit Aktion“ der Saarbrücker Zeitung gehen Teile der Spendensumme an zwei Initiativen hier im Saarland. Ebenfalls im Saarland und neu hinzu kam die „Elterninitiative Krebskranker Kinder e.V.“ Über viele Jahre hinweg unterstützt die Schule auch über ihre große Solidaritätsaktion, die im Zweijahresrhythmus seit über dreißig Jahren durchgeführt wird, das Schulprojekt der Chillan-Hilfe in Togo und das Waisen- und Aids-Krankenprojekt „Habakuk“ von Pfarrer Horst Holzer im Kongo.

„Feiern, dessen sind wir uns alle bewusst, lassen sich aufschieben oder nachholen, Hilfe und Unterstützung dulden oft keinen Aufschub. Hilfe, wo Hilfe benötigt wird, das ist zum Leitmotiv des Handelns und auch zur Leidenschaft der Schülerinnen und Schüler, der Lehrkräfte und der Elternschaft der Maximilian-Kolbe-Schule geworden.“

(dh)

 

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