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Bistum Trier
Mittwoch, 4. August 2021

Selbstverständliche Hilfe erfolgt langfristig

CarMen aus Koblenz unterstützt integrative Kita St. Hildegard in Bachem

Koblenz/Bachem – Nach der verheerenden Flutkatastrophe ist die Unterstützung durch viel helfende Hände nach wie vor überwältigend. Neben den professionellen Rettungs- und Einsatzkräften leisten unzählige Freiwillige eine unglaubliche Unterstützungsarbeit. Auch aus dem Caritasverband Koblenz sind Mitarbeitende als ehrenamtliche Helfer aktiv und helfen von Mensch zu Mensch. Darüber hinaus ist eine tatkräftige Gruppe des Inklusionsbetriebes CarMen gem.GmbH regelmäßig im Ahrtal im Einsatz: Garten- und Landschaftsgärtner, Mitarbeitende der Fahrradwerkstatt und der Haus- und Gebäudereinigung sowie Teilnehmende in Arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen.

„Für uns war es selbstverständlich, sofort unsere Hilfe anzubieten“, sagt CarMen-Geschäftsführer Hermann Trapp. „Durch den engen Kontakt mit dem Caritasverband in Ahrweiler kristallisierte sich schnell eine ganz konkrete Unterstützungsmöglichkeit heraus.“

Gemeinsam mit den Kita-Mitarbeitenden und anderen Helfern beseitigte das Koblenzer CarMen-Team Schäden und koordinierte Aufräumarbeiten in der integrativen Kindertagesstätte St. Hildegard im Stadtteil Bachem. Bis zur Flutkatastrophe wurden hier täglich 54 Kinder betreut. Die Kita unter Trägerschaft des Caritasverbandes Rhein-Mosel-Ahr liegt direkt an der Ahr und wurde von den Wassermassen komplett verwüstet. „Dieser Einsatz an einem Ort, an dem kürzlich noch Kinder spielten und lachten, Lebensfreude pur herrschte, geht schon an die Nieren“, sagt CarMen-Mitarbeiter Oliver Mogk. „Das Gemeinschaftsgefühl unter allen engagierten Menschen ist unbeschreiblich – Betroffene und Helfer arbeiten Hand in Hand.“

Das eingeschossige Gebäude wurde bis kurz unterhalb der Decke vom Hochwasser geflutet. Die fleißigen Helfer sorgten dafür, dass die Kita vom Schlamm befreit werden konnte, der etwa 30cm hoch in allen Räumen stand. Tonnenweise wurden Elektrogeräte, Möbel, Spielsachen, Turngeräte oder Bodenbeläge ausgeräumt. Das komplette Inventar wurde durch das Gemisch aus Abwasser, Fäkalien, Schlamm und Heizöl unbrauchbar und türmt sich nun als riesiger Müllhaufen vor der Kita.

„Die Erlebnisse machen einen sprachlos und demütig“, ergänzt Hermann Trapp. „Es war nicht der letzte Einsatz in der Kita. Wir möchten gerne als eine Art Pate aktiv sein, um den Kindern, Eltern und Mitarbeitenden vor Ort langfristig zur Seite zu stehen.“ (red)

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