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Bistum Trier
Freitag, 20. August 2021

Spenden für Hochwassergeschädigte kommen an

Vorbereitung der Vergabeverfahren auf Bistums- und lokaler Ebene

Bistumsweit/Trier – Die Spendenbereitschaft ist auch vier Wochenen nach der Hochwasserkatastrophe im Juli, von der auch Teile des Bistums Trier betroffen sind, nach wie vor hoch. Das Bistum und der Diözesancaritasverband (DiCV) Trier erarbeiten gemeinsam mit den Ortscaritas-Verbänden Richtlinien und Vergabekriterien, damit das Geld dort, wo es am nötigsten gebraucht wird, langfristig und nachhaltig wirken kann. Bislang sind rund 1,4 Millionen Euro (Stand: 19. August 2021) auf das Konto eingegangen.

Rita Schneider-Zuche vom DiCV Trier erläutert das Verfahren: „Die Gelder, die auf das gemeinsame Spendenkonto von Bistum und Caritas gespendet werden, gehen an die Ortscaritasverbände der betroffenen Regionen, konkret sind das die Verbände Rhein-Mosel-Ahr, Westeifel und Trier. Von dort werden die Spenden je nach Bedarf und Bedürftigkeit den Betroffenen zur Verfügung gestellt. Die Caritas ist in Kooperation mit den Kirchengemeinden des Bistums in den meisten Orten verwurzelt und garantiert so die bedarfsgerechte Verwendung der Spendengelder. Dabei ist das Prinzip der Nachrangigkeit wichtig.”
Dieses beschreibt, dass zunächst Versicherungen greifen, dann staatliche Hilfen und erst zuletzt Spendengelder eingesetzt werden dürfen. Diese Hilfe durch Spendengelder wird vor allem dann wichtig, wenn der Staat eine hohe Eigenbeteiligung vorschreibt und der Schaden hoch ist. Genaueres wird hier der Wiederaufbaufonds von Bund und Ländern regeln.
„Um wirklich den Menschen helfen zu können, bei denen die Not am größten ist, braucht es eine durchdachte Vorbereitung, eine Absprache der verschiedenen Ebenen und einen Austausch mit den anderen Verbänden der freien Wohlfahrtspflege”, so Schneider-Zuche weiter.
Weil alle die Betroffenen der Flutkatastrophe langfristig und nachhaltig unterstützen wollen, bitten die Organisationsteams um Verständnis und Geduld. Aus Mitteln verschiedener Fonds und Spenden bei den Orts-Caritasverbänden konnten in den ersten Wochen von Caritasmitarbeiter bereits erste Soforthilfen in Höhe von rund 405.000 Euro ausgezahlt oder bewilligt werden.
Weitere Informationen für Spenderinnen und Spender Betroffene gibt es auf: https://www.dasein.bistum-trier.de/handeln/hochwasser/. Die Informationen dort werden fortlaufend aktualisiert.

(se)

 

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