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Bistum Trier
Donnerstag, 25. Januar 2018

Stabwechsel im Katholischen Büro

Joachim Zimmer übernimmt Stelle des Justiziars von Hartmut Junkes

Saarbrücken – Nach 35 Jahren hat sich der Justiziar des Katholischen Büros Saarbrücken, Hartmut Junkes, offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Die Generalvikare der beiden Bistümer Trier und Speyer dankten Junkes für seine langjährige Arbeit und begrüßten gleichzeitig vor zahlreichen Gästen im Johannesfoyer seinen Nachfolger, Joachim Zimmer. Neben den beiden Generalvikaren aus Trier und Speyer war auch der aktuelle Leiter des Katholischen Büros, Prälat Dr. Peter Prassel sowie sein Vorgänger, Prälat Warnfried Bartmann zugegen, ebenso Vertreter der Katholischen Büros Mainz und Wiesbaden, Kirchenrat Frank-Matthias Hofmann für die Evangelische Kirche sowie zahlreiche weitere Gäste aus Kirche, Politik und Gesellschaft.

„Als Sie vor 35 Jahren angefangen haben, bin ich noch zur Schule gegangen“, sagte Dr. Ulrich Graf von Plettenberg, Generalvikar des Bistums Trier an Junkes gewandt. „35 Jahre sind ein Zeitraum, der kaum zu überblicken ist.“ Der Generalvikar des Bistums Speyer, Dr. Franz Jung, ging in seiner Abschiedsrede ebenfalls auf die lange Zeit ein, die Junkes im Katholischen Büro tätig gewesen war: „Sie waren die einzige Konstante im Katholischen Büro“, so Jung. Junkes habe drei Leiter des Katholischen Büros erlebt, drei Päpste, drei Bischöfe in Speyer und drei Bischöfe in Trier, fasste Jung die größten Veränderungen in der kirchlichen Hierarchie während der Amtszeit des ehemaligen Justiziars zusammen. „Die vergangenen zehn Jahre waren eine tolle Zeit. Dafür bin ich, auch im Namen aller Mitarbeiterinnen im Katholischen Büro sehr dankbar“, sagte Prälat Prassel. Gleichzeitig wünschte er dem neuen Justiziar alles Gute: „Ihnen, Herr Zimmer, viel Erfolg und Gottes Segen!“

Zimmer, der im St. Wendeler Land aufwuchs, begann nach dem Abitur zunächst eine Lehre zum Bankkaufmann bei der Sparkasse. Später studierte er dann Jura und arbeitete im Anschluss an das Studium als Anwalt in Neunkirchen, wo er sich mit einem Kollegen zusammen selbstständig machte. 2013 wechselte er schließlich ins Bistum Trier, wo er als Volljurist in der Rechtsabteilung, insbesondere in den Bereichen Arbeitsrecht sowie Datenschutz, tätig war. Seit 1. Januar ist er Justiziar im Katholischen Büro im Saarland. „Die neue Aufgabe weitet meinen Blick“, sagte Zimmer. Er werde sich mit Themen befassen, die er in der Rechtsabteilung „so grundsätzlich“ nie behandeln würde. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe und die neuen Kollegen auch in Speyer.“

Die Katholischen Büros in Deutschland sind die Kontakt- und Verbindungsstellen der Bistümer zu den politischen und gesellschaftlichen Akteuren der Bundesländer. Das Katholische Büro im Saarland mit Sitz in Saarbrücken vertritt die beiden Bistümer Trier und Speyer bei der Saarländischen Landesregierung, dem Parlament, Gewerkschaften, Verbänden und anderen Institutionen.

(dh)

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