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Bistum Trier
Mittwoch, 21. September 2022

Sternsinger im Bistum sammeln trotz Einschränkungen 1,7 Millionen Euro

Gute Sicherheitskonzepte und kreative Aktionen brachten Segen zu den Menschen

Trier/Koblenz/Saarbrücken – Die Sternsinger im Bistum Trier haben trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie 2022 ein beachtliches Spendenergebnis gesammelt: Knapp 1,7 Millionen Euro und damit nochmal 300.000 Euro mehr als im ersten Corona-Winter 2021 kamen bei der 64. Aktion Dreikönigssingen zusammen, wie das Kindermissionswerk mitteilte. Deutschlandweit sammelten die Kinder und Jugendlichen 38,6 Millionen Euro, mit denen sie Gleichaltrige auf der ganzen Welt durch Hilfsprojekte unterstützen. In vielen der 8.423 Gemeinden und Gruppen nutzten die Mädchen und Jungen zum Jahresbeginn 2022 alternative Aktionsformen, um kontaktlos den Segen zu den Menschen zu bringen und Spenden zu sammeln.

In der Stadt Trier etwa kamen durch zwölf Gemeinden und Gruppen rund 44.100 Euro zusammen, in Saarbrücken waren es bei gleicher Gruppenanzahl knapp über 79.000 Euro und in Koblenz 20.800 Euro durch elf Gruppen und Gemeinden. Auch im zweiten Aktionsjahr in Folge hatten die Sternsinger wegen der Corona-Pandemie teilweise auf die traditionellen Hausbesuche verzichten müssen. Dank der 2021 gesammelten Erfahrungen gelang es den Begleitenden mit ihren Sternsingergruppen aber erneut, kreative alternative Ideen umzusetzen – ob durch die Verteilung von Segensbriefen, Sternsinger-Ständen an belebten Orten oder Sternsinger-Drive-ins. Die Träger der Aktion Dreikönigssingen, das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), zeigten sich dankbar und stolz auf diesen ehrenamtlichen Einsatz bei der größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder weltweit.

„Der Segen der Sternsinger hat trotz schwieriger Bedingungen erneut die Menschen erreicht. Die Sternsingerinnen und Sternsinger haben gemeinsam mit ihren Begleitenden wieder Großes geschafft. Dafür gebührt ihnen Lob, Respekt und ein herzliches Dankeschön“, so Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des Kindermissionswerks. „Es ist beeindruckend, dass die jungen Menschen in den Gemeinden bereits im zweiten Jahr in Folge die Herausforderung angenommen haben, ihre Aktion auf ungewöhnlichen Wegen zu organisieren“, so Domvikar Stefan Ottersbach, BDKJ-Bundespräses. Die Verantwortlichen hoffen, dass sich die Sternsinger bei ihrer kommenden Aktion wieder überall auf den Weg zu den Menschen machen können, denn die Aktion lebe von der persönlichen Begegnung, vom Singen und Anschreiben des Segens an den Haustüren. „Bei aller Kreativität und bei allem Reiz der alternativen Formen: Wenn die Kinder mit Kronen und Stern vor den Haustüren stehen, dann ist das für viele Menschen ein wichtiger Moment. Dann wird deutlich, was es heißt, gesegnet zu sein“, so Ottersbach.

„Kinder stärken, Kinder schützen – in Indonesien und weltweit“, lautet das Motto der nächsten, 65. Aktion Dreikönigssingen. Dabei rücken die Sternsinger den Schutz von Kindern vor Gewalt in den Mittelpunkt. In diesen Tagen werden die Materialien zur Vorbereitung der Aktion in den Gemeinden verschickt. Seit dem Start der Aktion 1959 kamen insgesamt rund 1,27 Milliarden Euro zusammen. Mehr als 77.400 Projektmaßnahmen für benachteiligte und Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa konnten damit unterstützt werden. Mehr Informationen gibt es unter: www.sternsinger.de
(sb)

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