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Bistum Trier
Dienstag, 16. August 2022

„Suche Frieden und jage ihm nach!”

Pastoraler Raum Schweich und KEB Trier haben zu Pilgertagen eingeladen

Trier/Bollendorf – Fünf Tage unterwegs sein im deutsch-luxemburgischen Naturpark, mal auf deutscher, mal auf luxemburgischer Seite, mitten im Herzen von Europa: Zehn Frauen und Männer haben vom 10. bis 14. August an den Pilgertagen des Pastoralen Raums Schweich in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) Trier teilgenommen. Unter dem Thema „Suche Frieden und jage ihm nach!“ setzten sich die Pilgerinnen und Pilger nicht nur inhaltlich und persönlich mit den unterschiedlichen Facetten des Friedens auseinander, sondern erlebten auch, wie der Geist des Friedens die Grenzregion links und rechts der Sauer prägt. Begleitet wurden die Pilgertage von Elisabeth Berwanger und der Pastoralreferentin Judith Schwickerath.

Berwanger (22), Theologiestudentin mit dem Berufswunsch Pastoralreferentin, beschreibt ihre Motivation wie folgt: „Nach erlebnisreichen und prägenden Pilgertagen in der Pfalz im vergangenen Jahr im Rahmen meines Dekanatsprakikums war für mich klar, dass das Pilgern und In-Bewegung-sein den Menschen wichtig ist – vor allem seit Ausbruch der Corona-Pandemie.” Dem Impuls folgte die wissenschaftliche Betrachtung des Pilgerns in Form einer Magisterarbeit. Nicht erst seit dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine sei es wichtig, deutlich zu machen, „welch ein fragiles Gut Frieden ist, und dass wir uns immer wieder in Frieden stiften üben müssen. Ich sehe es als christliche und politische Verantwortung an, die Menschen zum Diskurs über den Frieden anzuregen.” Auch die Teilnehmenden begrüßten die Themenwahl und die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen Suchenden durch die Natur zu wandern, Abstand vom Alltag zu gewinnen und den drängenden Fragen des Lebens nachzuspüren: „Ich empfinde es als Geschenk, dass im Vorfeld ein bestimmtes Thema vorgegeben wird. Hier ist das Thema Frieden. Da werden die Gedanken gelenkt und du fokussierst dich”, erzählt einer der Pilger. Biblische Texte, europäische Lyrik und Lieder dienten als Impuls, die verschiedenen Facetten von Frieden näher zu betrachten und mit dem eigenen Leben in Berührung zu bringen.

Nach fünf Tagestouren durch Südeifel und Luxemburger Schweiz führte die Pilgerreise letztlich zur Willibrordus-Basilika nach Echternach. Eine Teilnehmerin resümiert: „Mir ist nochmal sehr deutlich geworden, dass Frieden wesentlich komplizierter und vielschichtiger ist, als ich bislang glaubte. Frieden ist nicht einfach Harmonie oder die Abwesenheit von Krieg, sondern es ist viel mehr: Es ist Bewegung, ständige Arbeit, aber auch eine permanente Auseinandersetzung mit der Gesellschaft und mit anderen Menschen.”

Weitere Infos rund um den Pastoralen Raum Schweich gibt es auf www.pr-schweich.de.

(red)

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