Unsere WebSeite verwendet Cookies (kleine Textdateien, die sie auf Ihrem Rechner ablegt); dadurch bleibt bistum-trier.de für Sie möglichst leicht zugänglich und komfortabel. Näheres finden Sie in unserer Datenschutzerklärung . Sie können in den Einstellungen Ihres Browsers bestimmen, ob er Cookies akzeptiert oder nicht. Wenn Sie auf unserer Seite weitersurfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.

Bistum Trier
Donnerstag, 12. März 2020

Teil der „Klima-Offensive“

Katholische Kindergärten verbrauchen nur noch Ökostrom

Dillingen – Die katholischen Kindergärten im zum Bistum Trier gehörenden Teil des Saarlandes verbrauchen seit Anfang des Jahres nur noch Ökostrom. In allen 157 Einrichtungen der Katholischen KiTa gGmbH Saarland wird demnächst ein Zertifikat den Bezug der elektrischen Energie nur aus erneuerbaren Quellen nachweisen. Ein erstes Strom- Herkunftszeugnis übergab Wolfgang Martin von energis am 11. März im Dillinger Kindergarten St. Johann an Rainer Borens, Geschäftsführer der KiTa gGmbH. Die ausgestellten Zertifikate sollen für die Verwendung von Strom aus nachhaltigen Anlagen werben.

Als Träger von Kindertageseinrichtungen habe man Verantwortung für die Zukunft und müsse sich zum Klimaschutz engagieren, meinte Geschäftsführer Borens. Es gelte mit den Kindern schon früh entsprechendes Verhalten einzuüben. Das geschehe in den Einrichtungen der Katholischen KiTa gGmbH Saarland in vielen Projekten. „Das kann dann auch dazu führen, dass die Kinder nach Hause kommen und den Eltern das Licht ausdrehen“, illustrierte Borens den Eifer der Kinder, die sehr wohl verstünden, um was es gehe. Der jetzt mit energis abgeschlossene Vertrag zur Abnahme von Ökostrom sei ein Teil der „Klima-Offensive“ des Trägers. Dazu zählten etwa auch die Möglichkeit eines Job-Tickets für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erste Überlegungen zur Einführung von „Job-Bikes“.

In Zusammenarbeit mit der ARGE-Solar werden seit 2017 Energiechecks durchgeführt. Zu den bisher untersuchten 34 Standorten kommen in diesem Jahr acht weitere, kündigte die Energie-Beauftragte der KiTa gGmbH, Tanita Hussinger an. Nach den Checks habe man etwa Beleuchtungen ausgetauscht, Dämmungen und Isolierungen verbessert oder Heizungen verbrauchsfreundlicher einstellen können. Das - für einen christlichen Träger selbstverständliche - Ziel zur Bewahrung der Schöpfung verpflichte dazu, dass der Klimaschutz „selbstverständlicher Teil des Alltags“ werde. „Was die Kinder in der Kita als gut erfahren, erwarten sie zunehmend auch in ihrem familiären Umfeld“, sagte Hussinger. Kinder seien ideale Multiplikatoren. Auch deshalb sei es eine aussichtsreiche Investition, sie zum Klimaschutz zu motivieren. Das geschehe im Kita-Alltag etwa in Projekten zu den Elementen Wasser oder Luft oder durch die Teilnahme am „Haus der kleinen Forscher“. An diesem Projekt zur Motivation für Wissenschaft und Technik, unterstützt und koordiniert von der Metall- und Elektroindustrie Saarland, beteiligen sich über 120 katholische Kindergärten im Saarland.

Für Wolfgang Martin von energis ist die öffentliche Dokumentation der Lieferung von Ökostrom auch eine gute Gelegenheit die Nachhaltigkeitsstrategie des regionalen Energieversorgers vorzustellen. Nicht zuletzt sei das auch eine Werbung zum Bezug von erneuerbarer Energie an die Adresse der Eltern.

Erstellt wurden die Zertifikate zum Nachweis des Bezugs von Ökostrom ausschließlich aus Anlagen erneuerbarer Energien mit den gesetzlich vorgesehenen Umweltstandards von „KlimaInvest Green Concepts“ aus Hamburg.

Mehr über die Katholische KiTa gGmbH Saarland unter www.kita-saar.de

(red)

 

Weiteres:

News Details