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Bistum Trier
Dienstag, 12. Juni 2018

Über die Region hinaus bedeutend

Bischof feiert Festgottesdienst zum 50. Jahrestag der Anbetungskirche in Schönstatt

Vallendar/Schönstatt – Genau auf den Tag am 9. Juni vor 50 Jahren hat der damalige Bischof von Trier, Dr. Bernhard Stein, die Dreifaltigkeitskirche auf Berg Schönstatt eingeweiht. „Damit gehört diese zu den jüngsten Kirchen im Bistum, aber nicht zu den unbedeutendsten“, betonte Bischof Dr. Stephan Ackermann, der mit mehr als 500 Gläubigen diesen Tag mit einem Pontifikalamt beging. Dabei stellte er fest, dass die Anbetungskirche weit über die Region hinaus für Menschen aus aller Welt zu einem besonderen Ort geworden ist.

Zusammen mit dem kleinen Heiligtum im Tal, der „Urzelle“ Schönstatts mit dem Gnadenbild der Dreimal Wunderbaren Mutter, Königin und Siegerin von Schönstatt und der Pilgerkirche mit ihrer Weite und Offenheit, „weist die Dreifaltigkeitskirche hin auf das Ziel unseres Lebens, den Dreifaltigen Gott, zu dem wir unterwegs sind“, sagte Ackermann.

Ausgehend von der äußeren Gestalt des Gotteshauses hob er hervor, dass das Bild der Gottesburg an die himmlische Stadt erinnert, die mit ihren zwölf Toren einen geistlichen Raum eröffnet, der innere Festigkeit und Sicherheit vermittelt. „Gott selber, das Lamm, Jesus Christus in seiner Hingabe, wie wir ihn verehren in der Eucharistie und anbeten, das ist die Mitte und bleibt die Mitte“, fuhr er fort und zeichnete die Vision des himmlischen Hauses mit drei Attributen: fest – klar – transparent. „Da wo wir innerlich stark sind, vom Glauben her, da können wir offen sein und frei, ohne uns selbst zu verlieren.“ So werde der Mensch selbst zum Haus Gottes nach dem Beispiel und auf die Fürbitte Mariens.

Seine Predigt schloss der Bischof mit der Einladung: „Danken wir für das Zeugnis von Pater Kentenich und all denen, die in der Nachfolge und in der Spiritualität Schönstatts in dieser Region das Charisma leben, es weiter tragen in die Welt, damit es der Kirche und der Menschheit dient.“

Der Festgottesdienst wurde vom Vokalensemble der Schönstätter Marienschwestern mitgestaltet. Am Ende der Eucharistiefeier lud Dr. Bernd Biberger, Generaldirektor der Marienschwestern, die Teilnehmer zum Festakt ein. Dabei berichteten die Schwestern, warum diese Kirche für sie und die ganze Schönstattbewegung etwas Besonderes ist: ein Dankeszeichen, das an den Schutz und die besondere Führung Gottes und der Gottesmutter erinnert. Die Anbetungskirche wird von Menschen aus aller Welt auch deshalb aufgesucht, weil sie dort die Grabstätte des Gründers der Schönstattbewegung besuchen und um seine Fürbitte in ihren Anliegen bitten.

Rund um die Kirche fand an diesem Tag ein frohes Fest für Jung und Alt statt, das unter anderem von den Turmbläsern aus Pfaffendorf mitgetragen wurde. Verschiedene Angebote luden zum Verweilen auf Berg Schönstatt ein. Ein Höhepunkt war das Sommerkonzert von Chor und Orchester der Schönstätter Marienschule in der Aula der Anbetungskirche.

Der Jubiläumstag klang aus in einer Zeit der Anbetung mit Dank und Lobpreis.

Weitere Informationen gibt es auf www.schoenstatt.de.

(red)

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