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Bistum Trier
Dienstag, 7. April 2020

Überrascht von dem enormen Zuspruch

Ausdruckservice der Jugendeinrichtungen im Bistum Trier

Trier – Die ursprüngliche Idee war durchaus eine Nummer kleiner gedacht, gesteht Jan Lehmann, Jugendpfarrer und Leiter der Kirche der Jugend Marienburg in Zell an der Mosel und FachstellePlus für Kinder- und Jugendpastoral Marienburg und Zell: „Für die Besucher des Jugendzentrums in Saarburg sollten in der Zeit, da die Schule wegen der Corona-Pandemie geschlossen ist, die von Lehrern zugesendeten Arbeitsmaterialen ausgedruckt werden.“ Mittlerweile gibt es diesen Druckservice in zehn Einrichtungen der kirchlichen Jugendarbeit im Bistum Trier. Allein Rund 300 Druckaufträge wurden auf der Marienburg und in Wittlich in den zurückliegenden Wochen bearbeitet. Anfragen kommen aus dem ganzen Bistum – sogar aus der Nähe von Köln und Mainz.

„Wir waren selbst überrascht von diesem enormen Zulauf“, erzählt Lehmann. Auch nachdem man zuvor mit Lehrerinnen und Lehrern gesprochen habe, sei dies so nicht erwartet worden. „Es ist ein sehr niederschwelliges Angebot.“ Oft sind es Schülerinnen und Schüler  aus Familien mit mehreren schulpflichtigen Kindern. „Bei vielen gibt es zwar einen Drucker im Haus. Der ist aber in der Regel nicht dafür gedacht, solche Mengen in so kurzer Zeit auszudrucken.“ Verschärft werde die Situation in den Haushalten dadurch, dass mancherorts offenbar keine Druckerpatronen mehr zu bekommen seien.

Daran soll es in den Jugendeinrichtungen nicht mangeln. „Wir haben schon zweimal Patronen nachbestellt“, erzählt Lehmann. An den Druckern arbeiteten zumeist die Verwaltungskräfte und die FSJlerin. Auch in den Osterferien werde das Angebot fortgeführt. In der Zwischenzeit hätten viele Schulen auf das Angebot der Jugendeinrichtungen auf den Internetseiten der Schulen oder in Elternbriefen darauf hingewiesen. „Kosten entstehen für die Kinder und Jugendliche keine!“

Seit gut eineinhalb Wochen legen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den großen Umschlägen an die Schülerinnen und Schüler noch kleine Hinweise bei: Eine „Mutmach-Karte“ und ein Informationsblatt mit Tipps gegen die Langeweile, auf dem sich auch die Telefonnummern der „Nummer gegen Kummer“ und der Telefonseelsorge findet. Denn irgendwann sind auch die letzten Hausaufgaben gemacht, selbst wenn die Corona-Epidemie noch nicht zu Ende sein sollte.

Mit den vielfältigen Angeboten der Jugendeinrichtungen antwortet das Bistum Trier auf die Herausforderungen der Jugendpastoral durch die heutigen Lebenswirklichkeiten von Jugendlichen und die vielfältigen Formen moderner Jugendkulturen. Ausgehend von der Lebenswirklichkeit Jugendlicher wird versucht, eine Brücke zwischen Lebenswelt und Kultur der Jugendlichen einerseits und der Botschaft des Evangeliums und dem Leben der Kirche andererseits zu schlagen.

Weitere Infos unter: https://jugend-bistum-trier.de/

(tef)

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