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Bistum Trier
Montag, 26. November 2018

Unermüdlicher Anwalt für die Armen und Kleinen weltweit

Trierer emeritierter Weihbischof Leo Schwarz ist tot

Trier – Das Bistum Trier trauert um Weihbischof Leo Schwarz. Der emeritierte Trierer Weihbischof starb am Morgen des 26. November in Trier. Bischof Stephan Ackermann würdigt den Verstorbenen: „Durch den Tod von Weihbischof Leo Schwarz verlieren wir einen kraftvollen Zeugen des Evangeliums und einen unermüdlichen Anwalt für die Armen und Kleinen weltweit. In unsere Trauer mischt sich zugleich die Dankbarkeit über ein erfülltes Leben im Dienst der Kirche.“ Noch bis zwei Tage vor seinem Tod habe Weihbischof Schwarz mit wachem Interesse und mit innerer Anteilnahme am Leben des Bistums und der Kirche insgesamt teilnehmen können, sagt Ackermann. „Nun hat sich sein weitgespannter Lebensbogen vollendet.“

Der Bischof bittet alle Bistumsangehörigen sowie alle, die dem Verstorbenen auf die ein oder andere Weise verbunden sind, um ihr Gebetsgedenken: „Christus, der Herr, möge Weihbischof Schwarz beschenken mit der Fülle des Lebens und ihm seinen Platz geben im Reich der Gerechtigkeit, der Liebe und des Friedens, das Weihbischof Schwarz über so viele Jahrzehnte in Wort und Tat verkündet hat.“

Requiem und Beisetzung am 4. Dezember

Das Requiem (Sterbeamt) feiern Bischof Stephan Ackermann und das Bistum am Dienstag, 4. Dezember, 10:00 Uhr im Hohen Dom zu Trier; anschließend wird der Verstorbene in der Paulus-Kapelle im Domkreuzgang zur letzten Ruhe gebettet. Das Totengebet wird gebetet am Sonntag und Montag, 2. und 3. Dezember, jeweils 18:00 Uhr, ebenfalls im Petrus-Dom. An beiden Tagen besteht in der Savigny-Kapelle die Möglichkeit, von Weihbischof Leo Abschied zu nehmen. Die Kapelle ist an beiden Tagen von 16 Uhr bis zum Totengebet geöffnet.

Leo Schwarz wurde 1931 in Braunweiler im Kreis Bad Kreuznach geboren und 1960 zum Priester geweiht. Von 1962 bis 1970 arbeitete er als Seelsorger in Bolivien. Von 1976 bis 1982 war er Hauptgeschäftsführer des Bischöflichen Hilfswerks „Misereor“. 1982 wurde er zum Weihbischof im Bistum Trier ernannt. Er baute das Hilfswerk „Renovabis“, die Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa, mit auf und war zehn Jahre Vorsitzender der Deutschen Kommission der kirchlichen Friedensorganisation „Justitia et Pax“. 2005 wurde er Präsident der Europäischen Kommissionen „Justitia et Pax“. 2006 nahm Papst Benedikt XVI. das Rücktrittsgesuch von Weihbischof Schwarz an. In seinem Ruhestand hat Weihbischof Schwarz weiterhin in der Seelsorge gearbeitet und war abwechselnd in Bolivien und im Bistum Trier tätig. Weitere Informationen sind unter www.bistum-trier.de/weihbischof-leo zu finden.

(JR)

 

 

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