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Bistum Trier
Montag, 5. August 2019

Unterstützung, Hilfe und Weiterbildung

Lebensberatung Neuwied legt Jahresbericht 2018 vor

Neuwied – 1.058 Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben im vergangenen Jahr Unterstützung bei der Lebensberatung in Neuwied gesucht. Weitere 325 Personen nahmen an Angeboten wie Elternkursen, offenenen Sprechstunden oder Weiterbildungen teil. Das geht aus dem jetzt veröffentlichten Jahresbericht der Erziehungs-, Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle des Bistums Trier hervor.

Das Team um Leiter Andreas Markert erbrachte 2018 insgesamt 404 Leistungen. Dabei ist die durchschnittliche Beratungsdauer pro abgeschlossenem Fall im Vergleich zum Vorjahr um eine Stunde auf 7,4 Stunden gestiegen.

Kinder und Jugendliche suchten vor allem Hilfe bei Trennung und Scheidung, Sorgerechtsstreitigkeiten, Partnerkonflikten, Überlastung oder sonstigen Problemen der Eltern. 46 Prozent der Kinder und Jugendlichen, die Kontakt zur Lebensberatung hatten, lebten nicht in ihrer Ursprungsfamilie.

Die wichtigsten Beratungsanlässe bei Erwachsenen waren Belastung durch kritische Lebensereignisse, Selbstwertproblematik, Überlastung/Stress, Belastung durch traumatische Erlebnisse und Depressive Verstimmung sowie Depression.

Die Lebensberatungsstelle Neuwied hat zusammen mit dem Kreisjugendamt die „Zugehende Beratung“ in acht Kindertagesstätten im Kreis installiert. Ansprechpartnerin ist Dipl.-Sozialpädagogin Martina von Berg.
Außerdem bietet die Lebensberatung im Rahmen von „Kita!Plus“ in der katholischen Kita Heilig Kreuz und der evangelischen Kita Sonnenstraße in Neuwied verschiedene Beratungsmöglichkeiten und Elternarbeit durch Dipl.-Sozialarbeiterin Sandra Löcher und Dipl.-Sozialarbeiter Rüdiger Dolle an.

Weitere Tätigkeitsbereiche sind unter anderem die Lese- und Rechtschreib-Förderung für Kinder im Einzugsbereich des Stadtjugendamtes und des Kreisjugendamtes Neuwied, die Offene Sprechstunde im Mehrgenerationenhaus Neuwied und die Außensprechstunden nach Vereinbarung in Neustadt/Wied und Linz.

Im vergangenen Jahr gab es in der die Lebensberatung Neuwied eine wesentliche Veränderung im personellen Bereich: Nach 35 Jahren wechselte Dipl.-Pädagogin Rosemarie Keuler-Breit in den Ruhestand. Ihre Aufgaben haben Dipl.-Sozialarbeiter Rüdiger Dolle und der Leiter der Beratungsstelle Dipl.-Psychologe Andreas Markert übernommen. Die langjährig angebotene Beratung in Linz durch Dipl.-Psychologe Jürgen Drescher findet inzwischen in den Räumlichkeiten des SKFM (Sozialdienst Katholischer Frauen und Männer) in Linz (Mittelstraße 22) statt.

Einen Großteil der Gesamtkosten der Lebensberatungsstelle im Jahr 2018 trug das Bistum Trier als Träger mit 55,9 Prozent, 19,3 Prozent übernahm das Land Rheinland-Pfalz, 12,2 Prozent der Kreis Neuwied, 11,9 Prozent die Stadt Neuwied, 0,4 Prozent die Stadt Andernach und 0,3 Prozent der Kreis Mayen-Koblenz. Für die Ratsuchenden ist die Beratung kostenfrei.

Die Lebensberatungsstelle hat ihren Sitz in der Marktstraße 1 in Neuwied; Tel.: 02631-22031, E-Mail: sekretariat.lb.neuwied(at)bistum-trier.de oder im Netz unter www.neuwied.lebensberatung.info

(red)

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