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Bistum Trier
Samstag, 27. März 2021

Unterwegs auf dem Kreuzweg mit dem Smartphone

Angebot der Fachkonferenz Jugend im Dekanat St. Wendel stößt auf große Resonanz

St. Wendel –Die Fachkonferenz Jugend des Dekanats St. Wendel bietet einen digitalen Kreuzweg zum Mitgehen und Mitbeten an. Er trägt den Titel „Kreuzworte“ und richtet sich an Jugendliche und junggebliebene Erwachsene.

„Am Anfang stand die Idee, ein pandemietaugliches und zeitgemäßes Angebot für die Menschen in unserem Landkreis zu erarbeiten“, erläutert Pastoralreferent Raphael Collinet. „Die Pandemie ermöglicht und zwingt uns, mit analogen und digitalen Formaten zu experimentieren.“ So entstand ein Mix aus Wegen mit Stationstafeln im Wendeler Land, Texten und Videos auf der Homepage und einem Actionbound. Letzterer ermöglicht es, mit Hilfe des Smartphones überall den Kreuzweg zu betrachten – unabhängig von vorgegebenen Routen oder Funklöchern. „Wir sind sehr froh und dankbar, dass die FachstellePlus in Saarbrücken die Startinvestition für den Bound übernommen hat“, sagt Collinet.

Den Bilderzyklus für den Kreuzweg hat Peter Holz, Gemeindereferent in der Pfarreiengemeinschaft Oberthal/Namborn, gestaltet. Die Stationen beschreiben das Leiden und Sterben Jesu bis hin zu seinem Begräbnis. „Die Schlichtheit und Skizzenhaftigkeit der Bilder hat eine ganz besondere Kraft. Mit den dargestellten Szenen aus dem Leben Jesu vor Augen sind wir den Fragen nachgegangen, die uns in den letzten Monaten gestellt wurden und die wir uns selbst stellen“, sagt Collinet. So greift der Kreuzweg die aktuelle Situation der Menschen auf. Es geht um Angst, Leid und Einsamkeit, aber auch um Hoffnung. Gefühle, die viele Menschen in dieser Zeit sicher gut nachvollziehen können, findet Collinet. So wird beispielsweise gefragt: „Gibt es einen Menschen in meiner Umgebung, der derzeit mutterseelenallein ist? Wer oder was hilft mir, in schweren Situationen durchzuhalten und weiterzuleben? Welchen Lebenstraum habe ich begraben müssen?“

Was als lokales Angebot geplant war, verbreitet sich rasch. Schon nach vier Tagen gab es positive Rückmeldungen aus dem ganzen Bistum, angrenzenden Bistümern und sogar aus der Schweiz. „Wir sind selbst von der Resonanz überrascht“, gibt Collinet zu. „Ein Kreuzweg ist sicher keine Innovation. Aber er bietet mit seiner Fülle an Figuren und Situationen viel Potential, um aktuellen und individuellen Fragen nachzugehen. Und um sie im Vertrauen auf Gott anzunehmen und zu deuten.“

Die Stationstafeln sind noch bis einschließlich Karfreitag auf dem Herzweg am Schaumberg, im Härtelwald bei Marpingen und in Primstal am Peterberg zu sehen. „Wir haben die Routen bewusst so ausgesucht, weil dort immer viele Spaziergänger, Wanderer und auch Touristen unterwegs sind“, sagt Pastoralreferent Collinet.

Und so funktioniert es überall anders: Zu Hause die Videos oder die Actionbound-App herunterladen. Auf den Weg machen und immer dann, wenn der passende Augenblick da ist, die nächste Station betrachten.

Weitere Infos unter https://www.dekanat-st-wendel.de/kreuzweg-2021/kreuzweg-2021/

Im Landkreis St. Wendel sind die Bilder noch bis zum 2. April auf drei Routen auf Plakaten zu sehen. Unter den Bildern steht jeweils ein QR-Code, mit dem die Texte vor Ort auf das Smartphone geladen werden können:

  1. Route: Herzweg am Schaumberg: Startpunkt ist der Parkplatz, Laufrichtung Afrikakapelle, leichte Strecke, wenige Höhenmeter
  2. Route: Härtelwald in Marpingen: Startpunkt Bergmannskreuz, Grobrichtung Härtelwaldkapelle, leichte Strecke
  3. Route: Peterberg von der Primstaler Seite: Startpunkt Peterbergstraße in Primstal, Weg zur Peterbergkapelle, mittelschwere Strecke, gleichmäßiger Anstieg

Den QR-Code-Scanner gibt es kostenlos im App-Store.

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