Unsere WebSeite verwendet Cookies (kleine Textdateien, die sie auf Ihrem Rechner ablegt); dadurch bleibt bistum-trier.de für Sie möglichst leicht zugänglich und komfortabel. Näheres finden Sie in unserer Datenschutzerklärung . Sie können in den Einstellungen Ihres Browsers bestimmen, ob er Cookies akzeptiert oder nicht. Wenn Sie auf unserer Seite weitersurfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.

Bistum Trier
Montag, 25. November 2019

Verbindung zwischen digitaler und analoger Welt

Bischof Ackermann segnet neues Gebäude der HWK ein

Trier – Am vergangenen Freitag, 22. November, hat der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann das neue Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ) der Handwerkskammer Trier (HWK) vor rund 150 Gästen eingesegnet. Anlass war die Sitzung der HWK-Vollversammlung, die zum ersten Mal in dem neuen Gebäude tagte.

In seiner Rede lobte der Bischof das Handwerk. Werte wie Verlässlichkeit, Unterstützung, Fürsorge und Wahrhaftigkeit würden dort eine große Rolle spielen. Das sei im digitalen Zeitalter, in dem viele hinter dem Bildschirm verschwinden, besonders wichtig. Das Handwerk würde die digitale Welt mit der analogen, wirklichen Welt verbinden. „Das Handwerk ist eine Garantie dafür, dass wir gut in unserer realen Welt leben können“, sagte der Bischof. Bei der Einsegnung las er eine Passage aus dem Matthäus-Evangelium und wünschte, dass "Gott seine schützende Hand über die Menschen halten möge, die in diesem Gebäude arbeiten und dort ein- und ausgehen".

Gut für die Umwelt: Neubau spart Heizenergie

Im Neubau der Handwerkskammer finden Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen für Lehrlinge, Meisterschüler und Fortbildungsteilnehmer aus dem Handwerk statt. Auch die HWK-Akademie ist dort ansässig. Das Gebäude bietet 400 Werkstattplätze und fast 200 Unterrichtsplätze. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt 44 Millionen Euro. Das energieeffiziente Gebäude soll Passivhausstandard erreichen. Es kommt ohne ein herkömmliches Heizsystem aus: Die Sonne, innere Wärmequellen und zurückgewonnene Wärme halten die Innenraumtemperatur behaglich. Der Neubau benötigt dadurch 90 Prozent weniger Heizenergie als ein Altbau und 75 Prozent weniger als ein konventioneller Neubau.

(red)

Weiteres:

News Details