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Bistum Trier
Mittwoch, 14. Juli 2021

Vom Hobby zum Beruf mit großer Verantwortung

25-Jährige wird Gemeindereferentin in Andernach

Andernach/Blankenrath – „An Freizeiten hängt mein Herz. Ich habe als Teilnehmerin und später als Betreuerin wertvolle und schöne Erfahrungen gemacht – daraus ist mein Berufswunsch gewachsen“, sagt Alena Becker. Sie wird gemeinsam mit vier weiteren Gemeindereferentinnen sowie einer Pastoralreferentin und zwei Pastoralreferenten am 28. August vom Trierer Weihbischof Franz Josef Gebert für ihren Dienst im Bistum beauftragt.

Die gebürtige Blankenratherin (Hunsrück) ist in einer lebendigen katholischen Jugendarbeit groß geworden, war Messdienerin und engagierte sich in verschiedenen Jugendgruppen. „Es war ein ziemlich klassischer katholischer Werdegang“, sagt die junge Frau schmunzelnd. „Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht“, sagt Becker, wobei sie um die große Verantwortung und die Rolle als Hauptamtliche weiß.

Das dreijährige Studium der praktischen Theologie ist die übliche Voraussetzung für die Ausbildung zur Gemeindereferentin bzw. zum Gemeindereferenten. Daneben gibt es begleitende Veranstaltungen zur spirituellen, pastoral-praktischen und psychologischen Vorbereitung. Nach dem Studienabschluss beginnt die 36-monatige Berufseinführung. Während dieser Zeit lautet die Berufsbezeichnung Gemeindeassistentin bzw. Gemeindeassistent. Seit September 2019 ist Becker in dieser Position in der Pfarreiengemeinschaft Andernach; davor hat sie ihr Berufspraktisches Jahr in Weiskirchen (Saarland) absolviert. Jetzt steht allerdings kein Wechsel mehr an. Becker freut sich, dass sie in Andernach bleiben kann. „Corona war ein radikaler Einschnitt gerade beim Ankommen und Vernetzen – das war gar nicht so einfach“, berichtet die 25-Jährige.

Eine Begleiterin durchs Leben?

In der Pfarreiengemeinschaft ist Becker für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zuständig. Sie begleitet zum Beispiel Messdienerleiterrunden oder eine Gruppe, die seit mehr als 60 Jahren Zeltlager organisiert. Und im Themengebiet „Freizeiten“ kennt sie sich sehr gut aus. „Bei Freizeiten passiert echte Seelsorge, und da wächst Gemeinschaft.“ Es sei schließlich mehr als eine Urlaubsgruppe mit Gleichaltrigen.

Ihren Schwerpunkt der aufsuchenden Jugendarbeit möchte sie zukünftig gerne ausbauen. „Die Jugendlichen sind oft super gesprächsbereit, und die meisten freuen sich, dass sie mal etwas von sich erzählen können“, berichtet die junge Frau von ihren Erfahrungen, wenn sie abends zu typischen Treffpunkten der Jugendlichen geht.

An ihrem Beruf schätzt sie, dass sie mit allen Generationen Kontakt hat. „Das fand ich schon immer reizvoll. Man wird zu einem Lebensbegleiter, hoffe ich“. Doch sie gibt auch zu, dass es nicht immer leicht ist. „Während der Ausbildung habe ich ernsthaft darüber nachgedacht, ob ich insbesondere als Frau für die Kirche arbeiten möchte – gerade als der Synodenstopp aus Rom kam“. Aber Becker hat weitergemacht. „Denn der Beruf gibt mir sehr viel Sinn-Erfahrung.“

Privat ist die Blankenratherin ein „Vereins-Mensch“, wie sie sagt. Aufgrund ihrer wechselnden Stellen während ihrer Ausbildungszeit konnte sie in ihrer Heimat nicht mehr so aktiv am Vereinsleben teilnehmen. Aber da sie ja jetzt erst einmal in Andernach angekommen ist, möchte sie sich auch hier engagieren. „Ich war Zuhause im Musik- und Karnevalsverein. Ich war Funkenmariechen und bin Karnevalistin durch und durch.“ Mit dieser Leidenschaft findet sie im Rheinland sicherlich schnell Anschluss.

Weitere Informationen zu den angehenden Pastoral- und Gemeindereferenten sowie (ab Ende Juli) den Link zu Liveübertragung des Beauftragungsgottesdienstes am 28. August gibt es auf https://t1p.de/beauftragung-2021

(jf)

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