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Bistum Trier
Freitag, 6. November 2020

Weihbischof firmt im Dekanat Simmern-Kastellaun

Kirchberg – „Die Zeiten sind irritierend. Doch wir können uns auf den Zuspruch von Gott verlassen. Er ist uns nah“, das hat der Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters in der Pfarrkirche St. Michael in Kirchberg betont. Gleich vier Firmgottesdienste fanden am vergangenen Wochenende im Dekanat Simmern-Kastellaun statt, um unter den derzeitigen Corona-Schutzmaßnahmen den Empfang des Sakraments zu ermöglichen.

Elf junge Menschen aus Gemünden empfingen in einer Wort-Gottesfeier die Firmung. Dem Voraus ging eine rund achtmonatige Vorbereitungszeit, die auch durch das Corona-Virus geprägt war. „Die Katechetinnen und Katecheten haben während dieser Zeit den Kontakt zu den Jugendlichen gehalten“, bedankte sich Diakon Clemens Fey, der die Vorbereitung federführend in der Hand hatte. Trotz der Pandemie konnten intensive Treffen stattfinden und auch ein Firmfestival, bei dem die Jugendlichen nach eigener Aussage ganz neue Seiten der Kirche kennengelernt hatten; hinzukamen Gottesdienste unter freiem Himmel in der Jugendkirche „crossport to heaven“. Ziel der Vorbereitung sei, den Glauben für das eigene Leben zu entdecken, so der Weihbischof. Das Engagement der Firmbewerberinnen und Firmbewerber lobte Peters ausdrücklich. Sie bastelten und verschenkten 180 Osternester und Kerzen an ältere Menschen aus ihrer Nachbarschaft; 30 gingen an Schwerstkranke. „Das ist ein schönes Zeichen der Solidarität. Danke dafür!“ Peters ermutigte jeden einzelnen Gefirmten dazu, „Gottes gutes Werk weiter zu stricken. Du hast die Möglichkeit dich in die Welt einzubringen, um sie zu verbessern“.

In seiner Predigt sprach Weihbischof Peters den Gottesdienstbesucherinnen und Gottesdienstbesuchern, die in großen Teilen aus Angehörigen und Paten der Firmbewerberinnen und Firmbewerbern bestand, Zuversicht zu. „Gott will uns Ermutigung und Trost mitgeben, gerade in dieser Zeit“. Peters gab zu, dass er sich im Vorfeld lange mit Diakon Fey über die Feier der Firmung ausgetauscht hatte und auch das Verschieben kurz im Raum stand: „Aber wohin? Wir wissen nicht, wie lange der Plagegeist bei uns bleibt“. Durch die strenge Einhaltung des Schutzkonzepts für die öffentliche Feier von Gottesdiensten im Bistum Trier sei die Firmfeier aber vertretbar.

Rudolf Windolph, Mitglied des Pfarreienrates, gratulierte den Gefirmten und betonte, dass es auch in dieser Zeit die persönliche Nähe braucht. „Denn die will auch Jesus zu uns haben in der Eucharistie oder in anderen Formen. Er will nur das Beste für euch“.

Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von der Band „Changes“.

Zum Abschluss dankte Weihbischof Peters allen, die die insgesamt vier Gottesdienste (zwei in Kirchberg, zwei in Sohren) im Dekanat Simmern-Kastellaun durch ihre Hilfe ermöglichten. (jf)

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