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Bistum Trier
Montag, 15. März 2021

Woche der Solidarität

Hillesheimer Pfarreiengemeinschaft hilft in zweierlei Hinsicht

Hillesheim – Eigentlich ist es schon eine gute Tradition in der Pfarreiengemeinschaft Hillesheimer Land, dass die Kirchengemeinde während der Fastenzeit verschiedene Aktionen im Zusammenhang mit dem Hilfswerk Misereor durchführt. Dazu gehört auch das Solidaritätsessen im Pfarrheim. In diesem Jahr kann das natürlich in bekannter Form nicht stattfinden, aber die Verantwortlichen haben eine kreative Lösung gefunden, von der gleich mehrere Seiten profitieren.

Bereits vor Monaten hatten die Haupt- und Ehrenamtlichen in der Pfarrgemeinde darüber nachgedacht, wie sie das Solidaritätsessen in diesem Jahr veranstalten könnten. „Zuerst haben wir überlegt, ein To-Go-Angebot zu machen. Aber wir wollen keine Konkurrenz zu den Gastronomen vor Ort sein“, berichtet Pfarrer Andreas Paul. „Denn unsere Gastronomie hat schwierige Monate hinter sich.“ Nun arbeiten sechs heimische Betriebe und die Kirche zusammen, um Misereor zu unterstützen. „Mit den Gastronomen zusammen haben wir eine Woche der Solidarität ausgerufen.“ Dazu stehen in allen Betrieben Spendenboxen bereit. Der Gedanke ist, dass jeder Gast dort einen kleinen Betrag hineingibt. „Wir nehmen diese Aktion zum Anlass, in unserer Solidarität nicht nachzulassen, sondern laden Sie ein, sogar umfassender solidarisch zu sein“, ruft Pfarrer Andreas Paul alle Menschen rund um Hillesheim auf, sich zu beteiligen.

Noch bis Sonntag, 21. März können Hungrige in den teilnehmenden Restaurants und Cafés Essen bestellen und gleichzeitig etwas Gutes tun. „So sind wir solidarisch vor Ort und weltweit“, erklärt Paul, dem die Arbeit des Hilfswerks besonders am Herzen liegt; er ist für die liturgischen Bausteine der Fastenaktion verantwortlich. So ist es kein Wunder, dass es noch weitere kreative Angebote in der Fastenzeit gibt, wie eine Brotbackmischung des Soli-Brots.

Weitere Informationen und eine Übersicht über die beteiligten Restaurants gibt es auf www.pfarreien-hillesheim.de und im Pfarramt unter Tel.: 06593-343.
In diesem Jahr nimmt Misereor Themen wie Lebens- und Wirtschaftsstil sowie Schöpfungsverantwortung anhand des Beispielslands Bolivien in den Blick. Die Schwerpunkte liegen in der Unterstützung von Agroforstwirtschaft, die Ackerbau und Forstwirtschaft kombiniert und auf der Stärkung von Rechten der indigenen Völker im Tiefland Boliviens. Die Hilfsorganisation wurde 1958 gegründet. Zurzeit fördert das Bischöfliche Hilfswerk rund 3.300 Projekte in rund 95 Ländern, vor allem in Asien, Ozeanien, Afrika und Lateinamerika – unabhängig von Glauben, Kultur oder Hautfarbe. Weitere Informationen und Ideen zur Fastenaktion gibt es auf www.misereor.de. Aktuelle Hinweise, wo Gottesdienste und andere Aktionen zur Fastenaktion im Bistum Trier stattfinden gibt es auf www.weltkirche.bistum-trier.de/.

(jf)

 

 

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