Ordensleute und Säkularinstitute im Bistum Trier sind nach Tholey und St. Wendel gepilgert :Als Pilger der Hoffnung miteinander auf dem Weg

Tholey/St. Wendel/Trier – Wer den heiligen Wendelinus noch nicht kannte, konnte ihm nun auf die Spur kommen: Knapp 100 Ordensleute und Mitglieder von Säkularinstituten aus dem Bistum Trier sind Ende Oktober nach Tholey und St. Wendel gepilgert.
Sr. Manisha Paul, Referentin für die Orden im Bischöflichen Generalvikariat Trier, begrüßte die Pilger in St. Wendel, die sich auf der Fahrt bereits mit Texten und Liedern in verschiedenen Sprachen auf die „Begegnung“ mit dem heiligen Wendelinus eingestimmt hatten. Denn für die Pilgergruppe, deren Mitglieder teils aus anderen Regionen der Welt stammen – darunter Indien, Korea, Tansania und Portugal – ist klar: „Gott spricht alle Sprachen“. Ebenso wie der heilige Wendelinus wagten sie den Aufbruch in ein fremdes Land, um Christus zu nachzufolgen.
In der Wendelinus-Basilika feierten die Pilger gemeinsam mit Dekan Pfr. Klaus Leist und Dr. Georg Holkenbrink, Bischofsvikar für die Orden, Eucharistie. In seiner Predigt schlug Holkenbrink den Bogen zum Heiligen Jahr und dem Leitwort „Pilger der Hoffnung“: „Auch wir – hier in St. Wendel – sind einbezogen in das größere Geschehen dieses Heiligen Jahres. Ich wünsche uns, dass wir Pilgerinnen und Pilger der Hoffnung sein können, nicht nur am heutigen Tag, sondern unser ganzes Leben hindurch“. In Tholey begrüßte Abt P. Wendelinus Naumann OSB die Pilgergruppe, die Gelegenheit hatte, die Abteikirche mit neugestalteten Wallfahrtsräumen zu besichtigen.