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Bischof Stephan Ackermann feiert im Jubiläumsjahr Fronleichnam mit den Schönstätter Marienschwestern :Durch sie erreichen die Worte Jesu die Menschen 

Zum 100-jährigen Jubiläum der Schönstätter Marienschwestern feierte Bischof Dr. Stephan Ackermann eine festliche Messe auf Berg Schönstatt in Vallendar.
Datum:
8. Juni 2026
Von:
red/cl

Vallendar – Aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums der Schönstätter Marienschwestern feierte Bischof Dr. Stephan Ackermann am Sonntag, 7. Juni, die Heilige Messe in der Dreifaltigkeitskirche auf Berg Schönstatt und nahm an der anschließenden Fronleichnamsprozession über das Gelände teil.  

Pater Felix Geyer, Bewegungsleiter der deutschen Schönstattbewegung und Wallfahrtsleiter am Ort Schönstatt, begrüßte zu Beginn neben Bischof Ackermann auch die zahlreichen Gruppen, die zum Hochfest gekommen waren, darunter aus Cambrai in Frankreich, aus dem Wallis in der Schweiz, die burundische Gemeinde aus Hannover, eine Pilgerwandergruppe, die aus Paderborn zu Fuß nach Schönstatt gepilgert war, sowie eine große Gruppe der Frauenbewegung aus Münster. „Es ist eine große Freude, dass wir in diesem Jubiläumsjahr unserer Marienschwestern an diesem Fronleichnamsfest Sie, Herrn Bischof, hier in unserer Mitte begrüßen dürfen.“ Auch Sr. M. Joanna Buckley, Generaloberin der Schönstätter Marienschwestern, dankte dem Bischof für sein Kommen. 

„Ich bin das Licht der Welt“  

In seiner Predigt griff der Bischof das Motto des Tages auf: „Ich bin das Licht der Welt“. Dieses Wort Jesu beziehe sich auf das Wort Gottes an Mose. Mose frage Gott nach seinem Namen und bekomme die „berühmte Antwort: Ich bin, der ich bin“. „Eine ungewöhnliche Antwort beim ersten Hören“, so Bischof Ackermann. „Aber damit sagt Gott zunächst einmal: Ich bin der Lebendige. Es gibt mich. Ich bin da.“ Und er erklärte, dass Jesus für uns da sei, „ansprechbar, greifbar“. Im eucharistischen Brot mache er sich sogar zum „Zeichen der Angewiesenheit Gottes auf unsere Antwort“.   

Der Bischof stellte Maria als den Menschen heraus, der „der Einladung Gottes ganz und vorbehaltlos gefolgt ist. Sie hat sich von seinem Licht umhüllen und erfüllen lassen“. Bezugnehmend auf das 100-jährige Jubiläum der Marienschwestern betonte Bischof Ackermann: „Wie schön, dass sich in der Nachfolge Jesu und Mariens so viele Schwestern in den letzten 100 Jahren auf diesen Weg eingelassen haben. Und wie schön, dass sie mit ihrem tagtäglichen Zeugnis dazu beigetragen haben und bis heute dazu beitragen, dass die Worte Jesu und sein Liebeswerben die Herzen der Menschen erreichen können, damit Menschen wie Maria sagen: Ja, Herr, sei du mir Licht. Sei du mir Weg. Sei du mir Brot. Sei du mir Leben.“  

Die Prozession führte über vier Stationen vorbei am Mutterhaus der Schwestern zurück zur Kirche. An den mit kunstvollen Blumenteppichen geschmückten Altaren hörten die Besucher Ausschnitte aus dem Evangelium, Fürbitten und erhielten den eucharistischen Segen. 

Am Nachmittag bot der Tag der offenen Tür bei den Marienschwestern die Möglichkeit, die Gemeinschaft und die Frauen kennenzulernen. Für Familien mit Kindern gab es außerdem eine Spielwiese mit zahlreichen Mitmachangeboten. 

Der Gottesdienst wurde musikalisch vom Chor der Schönstätter Marienschwestern unter der Leitung von Sr. M. Tabea Platzer gestaltet. Die Prozession begleitete der Musikverein Niederwerth 1922.