Ukrainer beten an Pfingsten als Freundschaftszeichen für die Anliegen Deutscher:Eine Gebets- und Solidaritätsbrücke nach Kyjiw

Trier/Kyjiw – Seit Beginn des russischen Kriegs gegen die Ukraine laden das Bistum Trier, der Caritasverband Trier und der Malteser Hilfsdienst jeweils am 24. eines Monats, dem Tag des Kriegsbeginns vor fünf Jahren, zum Friedensgebet in den Trierer Dom ein. Es soll Zeichen der Solidarität setzen und die Verbundenheit zeigen, die durch vielfältige Kontakte und Partnerschaften und im Gebet mit den Menschen in der Ukraine besteht. In diesem Monat haben befreundete Gruppen aus Kiew sich eine besondere Idee einfallen lassen, um zu zeigen, dass ihnen die Freundschaft und der Zuspruch aus Deutschland wichtig sind: Sie laden alle Menschen im Bistum Trier ein, ihre Gebetsanliegen zu schreiben und möchten diese am Pfingstfest in Kiew in die Gottesdienstfeiern mitnehmen und vor Gott bringen.
Unter dem Link: www.bistum-trier.de/weltkirche/friedensgebet können Menschen ihre persönliche Bitte an Gott notieren. Das Team rund um das Friedensgebet wird diese Anliegen an die ukrainischen Kontakte in Kiew weiterleiten.
Derweil berichten Partner und Organisationen von unverminderten Angriffen gegen die Ukraine. Die gezielte Zerstörung der Energieversorgung und der Heizungsanlagen durch Russland treffen die Menschen besonders hart. Beim Friedensgebet wird Verbundenheit mit den Opfern des Krieges, der leidtragenden Zivilbevölkerung und den vielen Geflüchteten und ihren Helfen bestärkt werden. Auch wird der Menschen gedacht, die unter den Kriegen im Nahen Osten leiden, etwa im Iran oder im Gazastreifen.
Das nächste Friedensgebet findet am 24. März um 18 Uhr im Rahmen der Vesper im Trierer Dom statt (in einer ersten Meldung war versehentlich 17 Uhr angegeben) und endet mit einem Gang in die Athanasiuskapelle.