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Bischof Ackermann bittet um Gebet für den Verstorbenen   :Früherer Dompropst Leininger verstorben 

Am 25. November ist der frühere Dompropst Hermann Josef Leininger im Alter von 94 Jahren verstorben.
Datum:
26. Nov. 2025
Von:
Judith Rupp

Trier – Der emeritierte Trierer Dompropst Hermann Josef Leininger ist tot. Er starb am Abend des 25. November 2025 im Alter von 94 Jahren in Trier. Bischof Dr. Stephan Ackermann bat die Gläubigen im Bistum Trier um ihr Gebet für den Verstorbenen: „Prälat Leininger hat dem Bistum Trier sein Leben lang treu gedient. Den Menschen in der Region ist er als langjähriger Dompropst in Erinnerung. Vielen unserer Mitarbeitenden ist er vor allem als Personalverantwortlicher bekannt. Mit Blick auf diese Aufgabe darf nicht verschwiegen werden, dass sein Umgang mit Missbrauchsfällen im Raum der Kirche auch kritikwürdig war, woran er selbst auch zu tragen hatte. Wir bleiben dem Verstorbenen im Gebet verbunden.“ 

Das Totengebet findet am Sonntag, 30. November, in der Vesper um 18 Uhr im Trierer Dom statt. Ab 14 Uhr besteht an diesem Tag die Möglichkeit, in der Savigny-Kapelle im Domkreuzgang Abschied zu nehmen. Requiem und anschließende Beisetzung sind am Mittwoch, 3. Dezember 2025 um 9.30 Uhr im Trierer Dom.  

Leininger wurde am 2. Mai 1931 in Dörth geboren und am 6. April 1957 von Bischof Dr. Matthias Wehr zum Priester geweiht. Rund ein Jahr war er als Kaplan in St. Sebastian in Püttlingen eingesetzt, bevor er ab 1958 an verschiedenen Stellen im Bildungsbereich tätig war: als Subdirektor des Bischöflichen Konviktes in Prüm, Religionslehrer an der Berufsschule in Trier, Beauftragter für die theologische und religionspädagogische Weiterbildung der Studienreferendare mit dem Fach „Katholische Religion“ am Berufspädagogischen Seminar Trier, als Beauftragter für die Leitung der Arbeitsgemeinschaft Religionslehrer an den Berufsbildenden Schulen im Bistum Trier und als Bischöflicher Beauftragter für den Religionsunterricht an den Berufsbildenden Schulen im Bistum Trier. Ab 1969 war er Regionaldekan der Region Trier. Von Januar 1972 bis 1. Oktober 1996 war er Leiter der Hauptabteilung Personal im Bischöflichen Generalvikariat Trier. Von 1996 bis 2004 war Leininger Kanzler der Bischöflichen Kurie. Im August 1979 wurde er zum Domkapitular am Hohen Dom zu Trier ernannt; im April 1988 wurde er als Dompropst gewählt und bekleidete dieses Amt bis April 2004. Im Mai 2005 wurde Leininger zum Päpstlichen Ehrenprälaten und Ende Januar 2011 zum Apostolischen Protonotar ernannt.  

Im Laufe seines Berufslebens war Leininger unter anderem Mitglied im Priesterrat, Vertreter des Bischofs im Vorstand des Mergener Hofes e.V., Geistlicher Beirat Katholischer Berufstätiger Frauen im Bistum Trier, Mitglied im Verwaltungsrat des Bischöflichen Priesterseminars Trier und Diözesanbeauftragter für das Gebetsapostolat im Bistum Trier.