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Kirche in Rech feierlich wiedereröffnet :Glaube, Gemeinschaft, Leben und Hoffnung  

Fünf Jahre nach der Flut ist die Kirche St. Luzia in Rech saniert und wiedereröffnet. Weihbischof Robert Brahm würdigte das Gotteshaus als Symbol für Hoffnung und Gemeinschaft.
Am Altar steht Weihbischof Brahm und weitere Zelebranten
Datum:
19. Aug. 2026
Von:
Julia Fröder

Rech – Fünf Jahre nach der verheerenden Flut im Ahrtal hat der Trierer Weihbischof Robert Brahm gemeinsam mit Gläubigen am 16. August einen Festgottesdienst zum Abschluss der Renovierungsarbeiten in der Kirche St. Luzia in Rech gefeiert. 

„Dieser Ort und diese Kirche sind durch eine Katastrophe hindurchgegangen. Das Wasser kam nicht nur in Ihre Häuser, sondern ist in Ihr Leben eingedrungen“, weiß Brahm. Die Flut habe Menschenleben gekostet, Erinnerungen zerstört, Existenzen verändert „und auch Ihre Kirche blieb nicht verschont.“ Nach nunmehr fünf Jahren sind die Schäden behoben und die sanierte Kirche ist wieder mit Leben gefüllt. „Dass Sie die erste Heilige Messen am Ostersonntag in diesem Jahr hier feiern konnten, ist ein Zeichen dafür, dass sich das Leben durchsetzt.“ 

In seiner Predigt ging Weihbischof Brahm einen Tag nach dem Hochfest Mariä Himmelfahrt darauf ein, dass „Maria Gott ihr ‚Ja‘ in einer Welt gegeben hat, die nicht planbar ist“; dies sei vergleichbar mit den Recherinnen und Rechern, die ihre Kirche wieder aufgebaut haben. Dabei sei diese mehr als nur ein Gebäude. „Ihre Kirche zeigt, dass die Flut nicht das zerstört hat, was Menschen verbindet, und sie trägt – nämlich Glaube, Gemeinschaft, Leben und Hoffnung, dafür ist die Kirche St. Luzia ein Zeichen.“ 

Werner Solbach, der als ehemaliger Vorsitzender des Verwaltungsrates die Arbeiten gemeinsam mit weiteren Mitgliedern begleitete, dankte allen an der Renovierung beteiligten Personen. Sämtliches Mobiliar wie auch der Fußboden mussten erneuert werden, Altar und Kanzel wurden auf ihren vorherigen Zustand hin restauriert, Bänke aufgearbeitet, zum Teil gekürzt und durch Stühle ergänzt, wodurch im Kirchenschiff mehr Platz und Variabilität entstand. 

Nun ist die Kirche wieder für Gebete, Gottesdienste, freudige Ereignisse, aber auch Abschiede und als Ort der Gemeinschaft und des Innehaltens geöffnet. 

Neben Weihbischof Brahm und Gläubigen aus Rech und Umgebung feierten Angehörige  der Handwerksbetriebe, Dekan Peter Strauch, Regens Volker Malburg, Pfarrer Robert Görres, Pfarrer Lothar Anhalt, Gemeindereferentin Martina Gilles, Diakon Bernhard Stahl und Vertreter aus der Lokalpolitik den Gottesdienst mit. Musikalisch begleitet wurde die Eucharistiefeier durch den Chor CantAHRe aus Dernau, Mayschoß und Rech sowie durch den Organisten Markus Prange. Nach dem Gottesdienst, zu dem das Lokale Team des Pfarrbezirks Rech eingeladen hatte, waren alle Interessierten zum Austausch im renovierten Pfarrsaal eingeladen. 

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