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Schüler beschäftigen sich mit gemeinsamen Werten verschiedener Religionen :Interkulturelle Woche an der IGS Zell Mosel

Weltreligionen und spirituelle Bewegungen haben viele ethische Grundwerte gemeinsam: Das konnten die Schülerinnen und Schüler der IGS Zell während der Interkulturellen Woche entdecken.
Schülerinnen der IGS Zell bei der Vernissage zur Ausstellung „Anders als du glaubst. Religionen - Werte - Frieden“ der Stiftung Weltethos
Datum:
30. Sept. 2026
Von:
Simone Bastreri

Zell/Mosel – Jedes Jahr ruft Ende September die Interkulturelle Woche zu Veranstaltungen, Aktionen und Austausch für ein friedliches und solidarisches Miteinander in der Gesellschaft auf. Sie ist eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie. Kirchen, Kommunen, Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbände und Migrant*innenorganisationen setzen in über 760 Städten und Gemeinden mit rund 6.000 Veranstaltungen ein klares Zeichen für Demokratie, Toleranz und Dialog.

So auch in Zell, wo sich die Schülerinnen und Schüler der Integrierten Gesamtschule (IGS) zu Beginn der Interkulturellen Woche am 28. September eine Vernissage zur Ausstellung „Anders als du glaubst. Religionen - Werte - Frieden“ der Stiftung Weltethos organisiert und thematisch aufbereitet haben. Die Ausstellung zeigt auf 18 Tafeln wesentliche Aspekte der neun Weltreligionen in Wort und Bild sowie gemeinsame Werte wie Menschlichkeit, Partnerschaftlichkeit, Gerechtigkeit oder ökologische Verantwortung. Für die Kinder und Jugendlichen galt es, diese grundlegenden menschlichen Werte, die allen spirituellen Traditionen rund um den Erdball gemeinsam sind, herauszuarbeiten. Dazu erfuhren die Klassen der Orientierungsstufe mehr über die monotheistischen abrahamitischen Religionen, die Mittelstufe lernte verschiedene Religionen und spirituelle Bewegungen Asiens kennen und die Oberstufenschüler behandelten die Ideen des Weltethos in den verschiedenen Religionen der Erde. Die Organisation lag beim Leiter der Fachkonferenz Religion an der IGS Zell, Wolfgang Mann, in Zusammenarbeit mit Bernd Berenz, Schulseelsorge im Pastoralen Raum Cochem-Zell, und bei Religionslehrer Wilhelm Müller-Schulte aus Blankenrath, Prädikant der Evangelischen Kirchengemeinde Mosel-Hunsrück.

Stadtbürgermeister Hans-Peter Döpgen und der Beigeordnete der Verbandsgemeinde Zell Mosel, Lothar Schneider, begrüßten die Initiative zur Projektwoche der IGS Zell, die mit Unterstützung durch den stellvertretenden Direktor, Kay Baumgarten, startete. Angesichts weltweiter Konflikte und Kriege seien alle Initiativen zu Begegnungen und Gesprächen zum Thema Frieden zu begrüßen. Döpgen lud die Schüler und Schülerinnen bereits jetzt zu einer interkulturellen Begegnung im kommenden Jahr in einer der Partnerstädte Zells ein. Die Ergebnisse der diesjährigen Projektwoche werden am 2. Oktober 2026 von Schülerinnen und Schülern in der Schule vorgestellt – sie sollen auch eine Baumpflanzaktion umfassen.

Mehr Informationen zur Interkulturellen Woche gibt es auch auf: www.interkulturellewoche.de.