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Der Pastorale Raum Wittlich hat sich zu seiner zweiten Synodalversammlung getroffen:Puzzleteile für das Zukunftsbild der Kirche

Mit Ideen und Impulsen von 68 Teilnehmenden hat die zweite Synodalversammlung im Pastoralen Raum Wittlich wichtige Weichen für die zukünftige Arbeit des neu zu bildenden Rates gestellt.
68 Interessierte waren zur Synodalversammlung des Pastoralen Raums gekommen, um am „Zukunftsbild“ für ihre Kirche mitzuarbeiten.
Datum:
26. Aug. 2026
Von:
red/Stefan Endres

Wittlich – 68 Menschen sind zur zweiten Synodalversammlung gekommen, um über die Zukunftsaufgaben der Kirche im Pastoralen Raum (PastR) Wittlich zu beraten. Aus den Ergebnissen der Versammlung am 23. August entstehen konkrete Arbeitsschwerpunkte für den Rat des PastR, der sich im September neu bildet.

Nach der ersten Synodalversammlung vor gut einem Jahr habe man dieses Mal bewusst „breit und offen“ zu der Veranstaltung eingeladen, berichtet Ralf-Dieter Dörrenbächer aus dem Leitungsteam des PastR. Über die Engagierten in den Pfarreien hinaus seien „alle, die Kirche vor Ort mitgestalten möchten“, im Blick gewesen. So hätten auch einige Konfessionslose und evangelische Christen daran teilgenommen – „eine positive Erfahrung von Vielfalt“, wie Ralf Dörrenbächer und die Engagemententwicklerin Gabriele Centurioni resümieren.

Entsprechend offen und über die Pfarrei-Perspektive hinaus war auch die inhaltliche Arbeit in der Versammlung ausgerichtet. Ein Gruppenworkshop befasste sich mit einem Blick auf die je eigene „Gemeinde“, die sowohl als Pfarr- als auch als Zivil-Gemeinde verstanden werden konnte. „Wie erlebe ich die Gemeinde vor Ort?“, „Wie sollte eine für mich ‚gute‘ Kirche in meiner Gemeinde in Zukunft aussehen?“ und „Was bin ich ganz konkret bereit, selbst dazu beizutragen?“ lauteten die Fragen, die die Teilnehmenden der willkürlich zusammengesetzten Gruppen mit „Puzzleteilen“ beantworteten. Entstanden ist eine Sammlung aus knapp einhundert beschrifteten weißen, grünen und bunten Puzzlestücken, aus denen die Organisatoren einige konkrete Schwerpunkte für die Arbeit des künftigen Rates identifizieren möchten. Ziel sei es festzulegen, „wozu wir als Kirche da sind, wie sich die Kirche konkret weiterentwickeln soll und in welchen Formen das passieren kann“, sagen Dörrenbächer und Centurioni.

Zu sehen sind mehrere Personen an einem Tisch, die diskutieren

Für eine Mitarbeit im neuen Rat des PastR, der sich am 24. September konstituiert, erklärten sich vier Personen aus der Synodalversammlung bereit und wurden gewählt. Denise Orr, Barbara Pies, Nicolas Lambrecht und Hans Josef Wagner werden Teil des neuen Rates, zu dem ferner Delegierte aus den Pfarreien und der Verbandsvertretung, das Leitungsteam, zwei Hauptamtliche, ein Vertreter der Ortscaritas sowie weitere mögliche hinzugewählten Mitglieder gehören werden. Eine der gewählten Synodalen sei Bewohnerin aus „Maria Grünewald“, wodurch man nun einen „inklusiven Rat“ bekomme, freut sich Dörrenbächer. Die Wittlicher Caritas-Einrichtung für Menschen mit Beeinträchtigung sei ein für die Synodalversammlung „bewusst gewählter Ort als Zeichen der Partizipation“ gewesen, berichteten die Organisatoren. Den Abschluss bildete ein gemeinsamer Gottesdienst mit der Hausgemeinschaft von Maria Grünewald.

Der Pastorale Raum Wittlich erstreckt sich über die Stadt Wittlich, die Verbandsgemeinde Traben-Trarbach und fast die gesamte Verbandsgemeinde Wittlich-Land und umfasst die sechs Pfarreien Alftal Maria vom Berge Karmel, Im Wittlicher Tal St. Anna, Klausen St. Maria und St. Vinzenz, Mittlere Mosel, St. Elisabeth An Salm und Lieser und Südliche Vulkaneifel St. Franziskus. Informationen zum PastR Wittlich gibt es unter www.pastoralerraum-wittlich.de