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Einladung des Bistum Trier zu Vorträgen, Workshops, Gottesdiensten in der Schöpfungszeit :Schöpfungszeit 2026 lädt zum Staunen, Danken und Handeln ein  

Die ökumenische Schöpfungszeit lädt vom 1. September bis 4. Oktober dazu ein, Gottes Schöpfung neu in den Blick zu nehmen. Im Bistum gibt es dazu zahlreiche Gottesdienste und Veranstaltungen.
Eine Person geht im Nebel spazieren
Datum:
29. Aug. 2026
Von:
Stefan Schneider

Trier – Vom 1. September bis 4. Oktober 2026 sind Christinnen und Christen wieder eingeladen, die ökumenische Schöpfungszeit zu begehen. Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) ruft seit 2010 dazu auf, diese Wochen bewusst als Zeit der Auseinandersetzung mit Gottes Schöpfung und der Verantwortung für die Umwelt zu gestalten. Auch im Bistum Trier beteiligen sich zahlreiche Gemeinden, Einrichtungen und Initiativen mit spirituellen Angeboten, Gottesdiensten und Bildungsveranstaltungen. 

Die Schöpfungszeit versteht sich als Vorbereitungszeit auf das Erntedankfest. Neben dem Dank für Nahrung und Ernte kann die gesamte Schöpfung in den Blick genommen werden. Es gibt so viel kennenzulernen, zu bestaunen und wertzuschätzen. Die rund fünf Wochen bieten Gelegenheit, über einen nachhaltigen Lebensstil, die Gefährdung der natürlichen Lebensgrundlagen und die Verantwortung des Menschen nachzudenken. Das diesjährige Motto lautet: „Hast du erkannt, wie weit die Erde ist?“ und greift ein Wort aus dem Buch Hiob auf. Es erinnert daran, dass die Schöpfung größer und vielfältiger ist, als dass Menschen sie vollständig erfassen können. 

Eröffnet wird die Schöpfungszeit im Bistum Trier mit einem von der ACK verantworteten Ökumenischen Schöpfungsgottesdienst am Freitag, 4. September, um 17.30 Uhr in der evangelischen Friedenskirche in Kirchberg (Hunsrück). Der Gottesdienst findet am ersten Freitag der Schöpfungszeit statt, an dem bundesweit vielerorts Schöpfungsgottesdienste gefeiert werden. Auch am diesem Freitag gibt es einen Ökumenischen Gottesdienst ab 18 Uhr in der Freien Evangelischen Gemeinde in Saarbrücken-Folsterhöhe. Den Abschluss bildet am 4. Oktober, dem Gedenktag des heiligen Franz von Assisi, unter anderem ein Tiersegnungsgottesdienst in Trier. Zwischen diesen beiden Eckpunkten laden zahlreiche Veranstaltungen dazu ein, die Schöpfung neu wahrzunehmen, Glauben und Nachhaltigkeit miteinander zu verbinden und konkrete Handlungsmöglichkeiten für den Alltag zu entdecken. 

Eine aktuelle Übersicht aller Veranstaltungen findet sich im Kalender auf der Schöpfungszeit-Seite des Bistums Trier unter www.bistum-trier.de/umwelt. Dort werden fortlaufend weitere Angebote ergänzt. 

Die Wurzeln der Schöpfungszeit reichen bis zu einem Aufruf des Ökumenischen Patriarchen Dimitrios I. aus dem Jahr 1989 zurück. Seitdem hat sich die Initiative in vielen Kirchen Europas etabliert. Papst Franziskus führte zudem 2015 den jährlichen Weltgebetstag für die Bewahrung der Schöpfung am 1. September ein.