Architektur- und Glaubensgeschichte erleben :Tag des offenen Denkmals im Bistum Trier

Bistumsweit/Trier – Zum „Tag des offenen Denkmals“ am Sonntag, 13. September öffnen deutschlandweit rund 5.500 Denkmäler unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmale und Infrastruktur“ ihre Türen. Auch im Bistum Trier gibt es zahlreiche Kapellen, Kirchen und weitere Orte mit geistlicher Historie, die dazu einladen, mehr über deren Geschichte und die der jeweiligen Region zu erfahren. Zudem bieten viele Veranstalter ein Begleitprogramm in Form von Führungen sowie kulturellen, künstlerischen und kulinarischen Beiträgen an. Auch der Hohe Dom zu Trier, die älteste Bischofskirche Deutschlands und Unesco-Welterbe, beteiligt sich mit einer kostenfreien Führung unter dem Titel „Wandel und Kontinuität“.
Weitere Angebote bistumsweit in Auswahl
Auf dem ehemaligen katholischen Friedhof in Ottweiler-Neumünster bietet das Stadtgeschichtliche Museum Ottweiler zwei je 90-minütige Führungen an. Um 11 Uhr und um 16 Uhr können sich Interessierte über die Bedeutung des Friedhofs für Orts- und Regionalgeschichte informieren lassen. Eine Anmeldung ist möglich via Tel.: 06824-7990 oder per E-Mail an hans-joachim-hoffman@web.de. In Völklingen wird es den ganzen Tag über Führungen über das Gelände der ehemaligen Martinskirche geben. Neben Erläuterungen zur Baugeschichte gibt es ein Begleitprogramm mit Tanzvorführungen, Rüstkunde und Gaukelei.
In der Kirche St. Martin in Niederlauch veranstalten die Katholische Erwachsenenbildung und die Pfarrei Westeifel St. Willibrord zwischen 14.30 und 16.30 Uhr Führungen. Im Gemeindehaus, der „alten Schule“, gibt es am Nachmittag Kaffee und Kuchen. Auch in der Barockkirche St. Cäcilia in Saffig werden um 14 und um 16 Uhr fachkundige Kirchenführungen angeboten, ebenso kann die Fotoausstellung „65 Jahre Kirchenerweiterung St. Cäcilia“ besucht werden. Um 14 und um 15 Uhr finden in Meisenheim zwei Führungen durch die Kirche und den Klosterkomplex des ehemaligen Franziskanerklosters statt. Neben Dokumenten aus dem Archiv werden Gewänder und Ikonen der russisch-orthodoxen Gemeinde gezeigt. In der Klosterkirche Sponheim gibt es von 13 bis 17 Uhr zu jeder vollen Stunde Führungen; im Klosterhof spielt der Musikverein Sponheim.
Das Kircheninventar und liturgische Geräte aus der Stiftskirche in Münstermaifeld können sich Interessierte von 14 bis 17 Uhr anschauen; der Tag des offenen Denkmals endet dort mit einem Orgelkonzert um 17 Uhr. Auch in der Kirchengemeinde Mittelrhein St. Josef gibt es einige Stationen, die besucht werden können: Führungen durch St. Pankratius in Herschwiesen finden um 11.30 und um 14 Uhr statt; in der Bopparder Karmeliterkirche berichtet Heinz Kähne um 15 und um 17 Uhr vom verschwundenen historischen Fenster und durch die Basilika St. Severus ebenfalls in Boppard führt Willi Nickenig Neugierige um 14 und um 16 Uhr.
Das „Lokale Team Rayerschied" beteiligt sich ebenfalls am „Tag des offenen Denkmals" und öffnet von 13 bis 18 Uhr die Kirche St. Johannes Nepomuk in Rayerschied und die Wendelinuskapelle in Pleizenhausen, die unter fachkundiger Führung besichtigt werden können. Mit der Vorstellung dieser beiden Kirchen möchte das Team das historische und geistliche Erbe der Region sichtbar machen und Besucher dazu einladen, die kulturelle Vielfalt des Hunsrücks neu zu entdecken.
In der Kirche St. Laurentius in Ahrweiler finden in der Zeit von 14 bis 17 Uhr kostenlose Themenführungen durch das sanierte Gotteshaus statt.