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Kirchliches Amtsblatt - Bistum Trier

Wenn Sie einen Artikel aus dem Kirchlichen Amtsblatt (KA) zitieren wollen, können Sie zur Quellenangabe nach diesem Muster verfahren: KA [Bistum Trier] Jahrgang (Jahreszahl) Artikel-Nummer, also z.B. für das Abschlussdokument der Bistumssynode die Quellenangabe: "veröffentlicht in: KA Bistum Trier, 160 Jg.(2016) Nr. 120".

Im Folgenden nennen wir über der Überschrift des jeweiligen Artikels neben diesen Angaben und dem Datum zur inhaltlichen Orientierung außerdem die Rubriken aus dem KA (z.B. "Akten", "Erlasse des Bischofs", "Verordnungen und Bekanntmachungen", "Kirchliche Mitteilungen" etc.)

Verordnungen und Bekanntmachungen - Sonntag, 1. Dezember 2019 - Jahrgang: 163 - Artikel: 214

Bischöfliche Visitation und Firmung 2020

Die Anwendung der Visitationsordnung für das Bistum Trier vom 10. Mai 2007 (KA 2007 Nr. 95), zuletzt geändert am 17. Oktober 2007 (KA 2007 Nr. 240), wurde am 1. November 2017 (KA 2017 Nr. 168) vom 1. November 2017 bis zum 31. Dezember 2019 ausgesetzt. Die Aussetzung wird verlängert bis 31. Dezember 2020 (KA 2019 Nr. 213).

Die Prüfung der Pfarrbücher und pfarramtlichen Aufgaben sowie der Verwaltungsbücher der Kirchengemeinden und Verwaltungsaufgaben findet 2020 in den Dekanaten Cochem, Merzig, Simmern-Kastellaun, Trier, Vulkaneifel und Wadgassen statt.

Die Spendung der heiligen Firmung durch den Bischof ist für das Jahr 2020 vorgesehen in den Dekanaten: Bad Kreuznach, Birkenfeld, Cochem, Dillingen, Kirchen, Mayen-Mendig, Merzig, Konz-Saarburg, Remagen-Brohltal, St. Willibrord Westeifel, Schweich-Welschbillig, Saarbrücken, St. Wendel, Simmern-Kastellaun, Trier, Vulkaneifel und Wadgassen.

In der Regel soll die Altersgruppe der Firmbewerberinnen und Firmbewerber zum Zeitpunkt der Firmspendung die Schülerinnen und Schüler der 8. und der 9. Schuljahrgänge der verschiedenen Schularten umfassen. Dabei können die Verantwortlichen vor Ort Altersabweichungen Einzelner in besonderen Fällen zulassen.

Die Firmspendung im Zwei-Jahres-Rhythmus soll für die Jugendlichen einer Pfarreiengemeinschaft bzw. einer neugegründeten Pfarrei möglichst gemeinsam erfolgen. Die Zahl der Firmgottesdienste ist abhängig von der Anzahl der Firmbewerberinnen und Firmbewerber und der Größe des Gottesdienstraumes. Wenn die Anzahl der Firmbewerberinnen und Firmbewerber 70 bis 90 übersteigt, können weitere Firmfeiern mit dem Büro des Weihbischofs abgesprochen werden.

Weiterhin gilt: Firmungen durch einen vom Bischof beauftragten Firmspender sollen nur in den Pfarreien bzw. Pfarreiengemeinschaften vereinbart werden, in denen die Zahl der Firmbewerberinnen bzw. -bewerber aus pastoralen Gründen eine Firmung in kürzeren Zeitabschnitten notwendig macht.

Die Anzahl der Firmbewerberinnen bzw. –bewerber muss wenigstens 30 Jugendliche erreichen.

Sollte nach der Anmeldung deutlich werden, dass die Anzahl der Kandidaten unter 30 liegt, bedarf es der erneuten Absprache mit dem zuständigen Weihbischof.

Anträge zu diesen Firmspendungen sind vom Pfarrer bzw. von der für die Firmvorbereitung zuständigen Person in Absprache mit dem Pfarrer und dem pastoralen Team schriftlich an den zuständigen Weihbischof zu richten. Folgende Angaben sind erbeten:

• voraussichtliche Anzahl der Firmbewerberinnen bzw. Firmbewerber;

• gewünschter Termin für den Firmgottesdienst (Datum/Uhrzeit) und Alternativtermin;

• vorgesehene Pfarrkirche/Ort.

Die Firmurkunden können in den jeweiligen Büros der Weihbischöfe angefordert werden.

Bei Firmbewerberinnen bzw. -bewerbern, die im Ausland geboren sind, sind der Taufort, das Bistum des Taufortes und das Land zu erfragen. Die Angaben sind in das Formular „Benachrichtigung über den Empfang des heiligen Sakraments der Firmung“ einzutragen und nach der Spendung der Firmung der Kanzlei der Kurie im Bischöflichen Generalvikariat Trier zur Weiterleitung an die Taufpfarrei zuzusenden.

Alle Pfarreien, in denen das Sakrament der heiligen Firmung gespendet wird, werden um finanzielle Unterstützung für die Aufgaben der Diaspora-Kinderhilfe im Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken gebeten. Die katholische Diaspora-Kinderhilfe fördert, was zur Begegnung im Glauben und zur Vermittlung der christlichen Botschaft an die neue Generation in extremer Diaspora notwendig scheint und unterstützt deutsche und nordeuropäische Diaspora-Gemeinden.

Die Zentralstelle der katholischen Diaspora-Kinderhilfe in Paderborn wird Opfertüten, Meditationsbilder und weiteres Informationsmaterial an die betreffenden Pfarrgemeinden versenden.

Das Ergebnis der Kollekte soll mit dem Vermerk „Gabe der Gefirmten“ auf das Konto der Kirchengemeinde eingezahlt werden. Eine Weiterleitung auf das Konto des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken/Diaspora-Kinder- und Jugendhilfe über die Bistumskasse wird durch die jeweils zuständige Rendantur veranlasst.

Trier, den 19. November 2019

Das Bischöfliche Generalvikariat

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