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Verordnungen und Bekanntmachungen - Freitag, 1. Juni 2018 - Jahrgang: 162 - Artikel: 99

Dienstanweisung zur Verwendung von Recyclingpapier im Bischöflichen Generalvikariat Trier

1. Im Sinne der Ökologischen Leitlinien des Bistums vom 23. Januar 2017 (KA 2017 Nr. 29) und der Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes (2015) hat die Leitungskonferenz in ihrer Sitzung am 20. Februar 2018 beschlossen, als Standardpapier für die Drucker nur noch Recyclingpapier auszugeben.

2. Zur Umsetzung des Beschlusses der Leitungskonferenz ist im Bischöflichen Generalvikariat ab sofort Folgendes zu beachten:

2.1 Recyclingpapier1, das den Anforderungen für die Vergabe des Umweltzeichens „Blauer Engel“ entspricht, ist für folgende Zwecke zu verwenden:

  • Vervielfältigungen (Umdrucke/Kopien)
  • Formulare
  • Endlospapier
  • Schreibhefte, -blocks
  • Briefhüllen und Versandtaschen.

Aufgrund der zwischenzeitlich erreichten Qualität der am Markt erhältlichen Recyclingpapiere ist der Hinweis auf evtl. auftretende technische Probleme oder einen höheren Wartungsbedarf von Kopierern oder Druckern kein die Verwendung von Recyclingpapier ausschließender Rechtfertigungsgrund.

2.2 Von der grundsätzlichen Verpflichtung zur Verwendung von Recyclingpapier darf nur in Fällen abgewichen werden, in denen der Einsatz von Recyclingpapier nicht gerechtfertigt ist. Dies gilt insbesondere für Schreiben und Dokumente repräsentativen und offiziellen Charakters (z. B. externer Schriftverkehr) sowie für Dokumente, die aus Archivierungsgründen eine unbegrenzte Lebensdauer erreichen müssen (z. B. Sitzungsprotokolle). Hierbei ist ausschließlich Papier zu verwenden, das auf der Basis von 100 Prozent chlorfrei gebleichtem Zellstoff hergestellt wurde (DIN EN ISO 9706). Entsprechendes gilt für Briefhüllen und Versandtaschen.

3. Ausdrucke und Kopien sollen nur erfolgen, wenn nötig. Die Funktion des beidseitigen Ausdrucks ist standardmäßig zu wählen. Einseitiger Druck hat nur in Ausnahmefällen zu erfolgen.

4. Die Leitungskonferenz hat am 20. Februar 2018 ferner beschlossen, dass bei der Vergabe von Druckaufträgen an externe Druckereien die Auftragsvergabe anhand folgender Vorgaben zu erfolgen hat:

Druck auf Recyclingpapier ¹ und klimaneutraler Druck ². Nur, wenn bei einem Druckerzeugnis besonders hohe Anforderungen grafischer Art gegeben sind, kann im Ausnahmefall auf Recyclingpapier verzichtet werden.

5. Die Dienstanweisung tritt am 1. Juni 2018 in Kraft.

Trier, den 3. Mai 2018

Dr. Ulrich Graf von Plettenberg

Bischöflicher Generalvikar

¹ Hierunter ist Papier zu verstehen, dessen Faserstoffanteil zu 100 Prozent aus wiederaufbereitetem Altpapierbesteht. Für dieses Papier ist das Umweltzeichen „Blauer Engel“ vergeben worden.

² Beim klimaneutralen Druck werden die nicht vermeidbaren CO2-Emissionen beim Druckprozess berechnet und kompensiert mittels Zahlungen in Klimaschutzprojekte. Der Auftrag muss jeweils mit einer spezifischen ID gekennzeichnet und damit nachvollziehbar sein.

Weiteres:
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