Unsere WebSeite verwendet Cookies (kleine Textdateien, die sie auf Ihrem Rechner ablegt); dadurch bleibt bistum-trier.de für Sie möglichst leicht zugänglich und komfortabel. Näheres finden Sie in unserer Datenschutzerklärung . Sie können in den Einstellungen Ihres Browsers bestimmen, ob er Cookies akzeptiert oder nicht. Wenn Sie auf unserer Seite weitersurfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.

Verordnungen und Bekanntmachungen - Samstag, 1. Dezember 2001 - Jahrgang: 145 - Artikel: 237

Patenbescheinigung und Einverständnis-Erklärung

Hiermit wird die Anweisung zur Vorlage eines Taufscheins als Nachweis für das Vorliegen der Voraussetzungen für die Übernahme einer Taufpatenschaft (KA 1995 Nr. 135) zurückgenommen, da die Beschaffung von Taufscheinen sich sehr oft als umständlich oder sogar als nicht möglich erwiesen hat. Insbesondere sind die Taufregister, z. B. was Kirchenaustritte angeht, nicht auf dem neuesten Stand und können so oft nicht den aktuellen kirchlichen Rechtstatus einer Person, die Pate werden will, wiedergeben.

Um diesen aktuellen Status in Zukunft besser dokumentieren zu können, soll ab 1. Januar 2002 eine sogenannte Patenbescheinigung genügen. Sie wird vom zuständigen Wohnsitzpfarrer ausgestellt und lautet wie folgt:


Katholisches Pfarramt
_____________________________

Patenbescheinigung

Hiermit wird kirchenamtlich bestätigt, dass
Frau/Herr _____________________________________________
geboren am __________ in ____________________
wohnhaft ___________________________________________________
Mitglied der katholischen Kirchengemeinde _______________________________________________________
und somit römisch-katholisch ist. Damit ist davon auszugehen, dass sie/er getauft ist.

Tatsachen, die nach der Ordnung der katholischen Kirche die Befähigung zum Patenamt* ausschließen, sind nicht bekannt.

Wir wünschen dem Paten und dem Patenkind Gottes reichen Segen.

Ort und Datum

(L. S.)

________________________
Unterschrift des Pfarrers

_______________
* Befähigt zur Übernahme einer Patenschaft in der katholischen Kirche ist, wer der katholischen Kirche angehört, zur Kommunion zugelassen und gefirmt ist bzw. alsbald gefirmt wird und sein Patenamt als kirchlichen Auftrag ernst nehmen will. Paten vertreten wie die Eltern bei der Taufe das Kind, bekennen an seiner Stelle den Glauben der Kirche und versprechen, das Kind im Glauben zu erziehen. Nichtkatholische Christen können als Taufzeugen zugelassen werden. Wer keiner christlichen Kirche angehört, wie etwa Ungetaufte oder aus der katholischen Kirche Ausgetretene, kann weder als Pate noch als Taufzeuge zugelassen werden. Näheres über das Patenamt ist nachzulesen im Gotteslob Nr. 44 Abschnitt 3.


Da vermehrt Eltern oder Erziehungsberechtigte die Taufe eines Kindes außerhalb ihrer Wohnsitzpfarrei wünschen, der von ihnen angegangene Pfarrer aber eine schriftliche Einverständnis-Erklärung des erstzuständigen Wohnsitzpfarrers erbittet, wird hier eine solche vorgestellt:


Katholisches Pfarramt
_____________________________

Einverständnis-Erklärung
für eine Taufe


Hiermit erkläre ich als der für die Taufe des Kindes

_____________________________________________


erstzuständige Pfarrer mein Einverständnis, dass dieses gemäß dem Wunsch seiner Eltern bzw. Erziehungsberechtigten außerhalb dieser Pfarrgemeinde getauft werden kann.1


_____________________
Ort und Datum

(L. S.)

_____________________
Unterschrift des Pfarrers

_______________
1 Der Pfarrer, der um die Taufspendung angegangen wird, möge sich bitte mit mir als dem erstzuständigen Pfarrer wegen des nach der Ordnung der Katholischen Kirche vorgesehenen Taufgesprächs in Verbindung setzen. Nach Spendung der Taufe wird er mir davon Mitteilung machen.


Beide Formulare werden in einer Online-Version im EDV-Meldewesenprogramm (MIP – Meldewesen im Pfarramt) den angeschlossenen Dienstsitzpfarreien zur Verfügung gestellt.

Trier, den 13. November 2001

Werner Rössel
Ständiger Vertreter des Diözesanadministrators
Domkapitular

Weiteres:
 /section>