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Fürbitten-Vorschlag für den Gemeinde-Gottesdienst

Ein Angebot des Bistums Trier

Sonntag, 6. September 2020

Weltkirchlicher Sonntag der Solidarität in der Corona-Pandemie

Autor/-in:
Thematischer Bezug:

Fürbitten zum Weltkirchlichen Sonntag des Gebets und der Solidarität mit den Leidtragenden der Corona-Pandemie am 6. September 2020 (Autor: altfried g. rempe im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz - Redaktion Deutsches Liturgisches Institut)

Einleitung:

Gott, unser Heil,
in diesen Zeiten der Pandemie erfahren wir leidvoll,
wie verwundbar und hinfällig, wie erlösungsbedürftig wir sind.
Zusammen mit unseren Schwestern und Brüdern in der ganzen Welt rufen wir zu dir, der du
allein unser Halt und Leben bist:

Bitten:

Wir beten für all die Kinder, Frauen und Männer,
die an Covid-19 erkrankt sind, manche von ihnen sehr schwer;
– kurze Stille – V: Heilender Gott –

A: Erbarme dich.

(oder GL 181.1, ohne "Lasset zum Herrn uns beten")

Wir beten für die Menschen, die infiziert sind oder eine Infektion fürchten müssen;
für alle, die sich selbst und andere schützen.
Wir denken an die vielen, die zu wenig von der Gefahr wissen
oder für die es nur unzureichenden Schutz gibt.
– kurze Stille – V: Gott, Beschützer der Menschen –

A: Erbarme dich.

(oder GL 181.1, ohne "Lasset zum Herrn uns beten")

Wir beten für alle Menschen weltweit,
die Leidtragende einer mangelhaften oder überlasteten medizinischen Versorgung sind.
– kurze Stille – V: Fürsorglicher Gott –

A: Erbarme dich.

(oder GL 181.1, ohne "Lasset zum Herrn uns beten")

Wir beten für alle Menschen,
deren Not durch die Pandemie noch wächst –
weil sie Arbeit und Wohnung verlieren oder weil sie vereinsamen.
– kurze Stille – V: Gott, fern und nah –

A: Erbarme dich.

(oder GL 181.1, ohne "Lasset zum Herrn uns beten")

Wir beten für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kirche
in allen Ländern und Erdteilen,
für die Ordensleute und Priester, für alle Christinnen und Christen,
die nah bei den Notleidenden sind,
die sich selbst in Gefahr bringen – und von denen auch viele erkrankt und gestorben sind.
– kurze Stille – V: Liebevoller Gott –

A: Erbarme dich.

(oder GL 181.1, ohne "Lasset zum Herrn uns beten")

Wir beten für die Kinder, Frauen und Männer,
die während der Pandemie unter weiteren Bedrängnissen leiden:
unter Hunger und anderen Krankheiten,
unter Terror und Einschüchterung, Gewalt und Unterdrückung, Krieg und Bürgerkrieg.
Und für alle, die wenigstens für jetzt Waffenruhe und Frieden fordern.
– kurze Stille – V: Gott des Friedens –

A: Erbarme dich.

(oder GL 181.1, ohne "Lasset zum Herrn uns beten")

Wir beten für alle, die mit Wort und Tat anderen Menschen in besonderer Not beistehen,
die in dieser schweren Zeit vom eigenen Überfluss abgeben
oder das Wenige teilen, das sie selbst haben.
– kurze Stille – V: Dienender Gott –

A: Erbarme dich.

(oder GL 181.1, ohne "Lasset zum Herrn uns beten")

Wir beten für die Toten
und für alle, die um sie trauern.
– kurze Stille – V: Gott des Lebens –

A: Erbarme dich.

(oder GL 181.1, ohne "Lasset zum Herrn uns beten")

Abschluss-Gebet:

Allmächtiger, gütiger Gott,
Schöpfer der Welt und Herr über Leben und Tod:
In dieser Zeit der Unsicherheit und Krankheit brauchen wir deinen Schutz und Segen.
Deiner Liebe vertrauen wir uns und die Welt an
und danken dir für die Hoffnung auf wirkliches Leben –
dir sei die Ehre heute und morgen und in Ewigkeit. Amen.

Weiteres:
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