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Freitag, 4. September 2015

Auf dem Weg ans Grab des Apostels Jakobus

52 Pilgerinnen und Pilger bei Diözesanjugendwallfahrt nach Santiago

Trier/Santiago de Compostela – Über eine Woche waren sie unterwegs. Insgesamt 120 Kilometer haben sie zu Fuß zurückgelegt. Ihr Ziel: Santiago de Compostela. 52 junge Leute aus dem Bistum Trier waren vom 24. August bis 1. September bei der Diözesanjugendwallfahrt dabei. Vom portugiesischen Valença pilgerten sie in sechs Tagesetappen auf dem Jakobsweg zur Grabeskirche des Heiligen Jakobus in Spanien. Es war der dritte und letzte Abschnitt der Diözesanjugendwallfahrt des Bistums Trier in der Reihe „Himmelwärts auf dem Jakobsweg“. 2013 ging es von Saarbrücken aus bis Vézelay, und dann 2014 weiter durch Burgund bis Nevers.

„Es hat sich auf jeden Fall gelohnt“, sagt die 15-Jährige Marie Thelen aus Weiler. „Wir haben viele neue Leute kennengelernt, mit denen wir viel Spaß hatten.“ Außerdem hätten sie eindrucksvolle Natur gesehen. Maries Höhepunkt: Eine Messe in der Kathedrale von Santiago. Auch Luisa Knechtges (16) aus Luxem fand die Feier sehr beeindruckend. Von der Diözesanjugendwallfahrt könne sie auch viel in ihren Alltag mitnehmen, sagt die junge Frau. „Ich habe eine neue Dankbarkeit gewonnen, für alles, was ich habe.“

Es sei einfach ein „besonderes Erlebnis“ und „eine gute Atmosphäre auf dem Jakobsweg unterwegs zu sein“, sagt der 26-jährige Michael Kraft aus Koblenz. Einen besonderen Höhepunkt hat er nicht, dafür viele Kleine: Von den gemeinsamen Gottesdiensten und Impulsen „mit sehr anregenden und berührenden Themen“. Und natürlich der Moment, als die Gruppe das Ziel, Santiago de Compostella, erreichte. Diese Erfahrung sei auch wichtig für seinen Alltag. „Ich kann zuversichtlich sein, dass ich alle meine Ziele erreichen kann, auch wenn dies manchmal über Umwege führt.“ Und mit den Freunden, die er bei der Wallfahrt kennengelernt hat, werde er auch weiter in Kontakt bleiben.

„Die gesamte Pilgerreise war ein Erlebnis“, sagt die 28-Jährige Kathrin Willenborg aus Trier. Es war ihre erste Wanderung auf dem Jakobsweg und das alleine sei schon ein Höhepunkt. Hinzu kämen die Begegnungen mit den vielen anderen Pilgern. „Man erzählt, tauscht sich aus, genießt die Natur und lässt den Alltag hinter sich“, berichtet die Triererin. Und die Messe am Ende der Reise in der Grabeskirche des Apostels Jakobus, sei dann noch mal ein „besonders Highlight“ gewesen.

Eine Auszeit vom Alltag, den Glauben festigen, Kraft tanken und Freundschaften schließen. All dies wird die 20-jährige Luisa Maurer aus Quierschied mit in ihren Alltag nehmen. „Der Weg war einfach eine besondere Erfahrung, die mit Sicherheit unvergessen bleibt“, fügt sie hinzu. So sieht das auch Felix Burkhard (18) aus Fischbach. Ihn werde vor allem die Gelassenheit, die er bei der Diözesanjugendwallfahrt erfahren konnte, in den Alltag begleiten. Besonders gefallen habe ihm der Gottesdienst zu Beginn der ersten Etappe: Unter freiem Himmel, am Festungswall von Valença. Das Motto der Predigt, Grenzen und Mauern überschreiten, hätten dann auch den weiteren Weg geprägt. Das Ziel erreichen, auch über Umwege und Grenzen hinweg. Diese Erfahrung werde Jessica Bastian aus Quierschied weiter prägen, sagt die 20-Jährige. Die Pilgertage seien anstrengend, aber schön gewesen. Und sie seien immer freundlich und herzlich aufgenommen worden. „Es war eine tolle Fahrt.“