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Bistum Trier
Dienstag, 5. Juni 2018

Augenmerk auf das Wohl der Kinder

Lebensberatung Trier veröffentlicht Jahresbericht 2017

Trier/Trier-Saarburg – 2017 haben rund 1.500 Kinder, Jugendliche und Erwachsene die Leistungen der Lebensberatung in Trier in Anspruch genommen.  Das geht aus dem Jahresbericht 2017 hervor. Dabei kamen etwa 60 Prozent der Ratsuchenden aus der Stadt Trier und fast 40 Prozent aus dem Kreis Trier-Saarburg. Etwa 100 Familien oder Einzelpersonen kamen jeweils aus den Verbandsgemeinden (VG) Schweich und Trier-Land.

An weiteren Angebote wie Weiterbildungen für pädagogische Fachkräfte, Fallberatung oder Elternkurse haben zusätzlich etwa 1.050 Personen teilgenommen. 22 Prozent der Lebensberatungsangebote sind präventiv, also vorbeugend, gestaltet.

Zugehende Beratungsangebote sollen als offene Sprechstunden einen Erstkontakt für Ratsuchende vereinfachen, um herauszufinden, ob eine konkrete Beratung gebraucht wird. Sie finden in Trier, Heiligkreuz, Schweich, Sirzenich, Langsur, Kordel und nach Bedarf in Trier-West statt. Auch online kann man sich anonym über die geschützte Internetplattform www.online.lebensberatung.info schriftlich beraten lassen.

Erwachsene kommen vor allem wegen Belastungen durch kritische Lebensereignisse zur Lebensberatung Trier. Auch die Bewältigung von Trennung und Partnerschaftsprobleme gehören zu den wichtigen Themen, ebenso Belastungen durch das familiäre Umfeld oder stimmungsbezogene Probleme wie Depression oder Selbstwertprobleme.

Beratungsanlässe bei Kindern sind vor allem Trennungs-, Scheidungs- und Sorgerechtsstreitigkeiten oder die Partnerschaftskonflikte der Eltern. Probleme im Erziehungsverhalten und Entwicklungsauffälligkeiten bei den Kindern und Jugendlichen sind ebenfalls wichtige Themen.

Um sich insbesondere um das Wohl der Kinder kümmern zu können, arbeiten aktuell fünf speziell geschulte Kinderschutzfachkräfte bei der Lebensberatung Trier, heißt es im Jahresbericht. Sie würden beispielsweise helfen, wenn eine Erzieherin im Kindergarten eine Kindeswohlgefährdung vermutet. In 35 Fällen haben die Kinderschutzfachkräfte 2017 mitgewirkt. Sie strukturieren Beobachtungen und Informationen, verbessern durch den Blick von außen die Einschätzungsqualität einer Gefährdung und unterstützen die Erstellung von Schutzplänen für die Fachkräfte der Kindertagesstätten.

Die pädagogische Qualität der Arbeit dieser Mitarbeitenden in Kindertagesstätten soll auch weiter gesichert und entwickelt werden. Deshalb wurden bereits 2017 und nun 2018 zusätzliche Mittel für Beratungen von der Kreisverwaltung Trier-Saarburg für die Lebensberatungsstellen Trier, Saarburg und Hermeskeil bereitgestellt.

Die Beratung ist kostenlos. Die Gesamtkosten von rund 330.000 Euro übernimmt zu 49,3 Prozent das Bistum Trier, 32,3 Prozent werden aus Kommunalmitteln finanziert (Stadt Trier, dem Kreis Trier-Saarburg, der VG Schweich und VG Trier-Land). 18,5 Prozent der Kosten trägt das Land Rheinland-Pfalz.

Die Lebensberatung Trier in der Kochstraße 2, 54290 Trier ist per Telefon zu erreichen unter 0651-75885, per E-Mail unter lb.trier(at)bistum-trier.de

(dk)