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Sonntag, 19. April 2015

Ein Tag voller Augenblicke

Jugendgottesdienst und „meet and greet“ bei den Heilig-Rock-Tagen in Trier

Trier – Um einen Augenblick festzuhalten, dafür müssen viele Menschen heutzutage nur noch ihr Handy zücken. Ihr Smartphone sogar im Trierer Dom zu benutzen, dazu wurden die Gläubigen beim Jugendgottesdient zum Thema „Augenblick“ am 18. April aufgefordert. Der Gottesdienst fand statt im Rahmen der Heilig-Rock-Tage 2015. „Es gibt Augenblicke im Leben, die wir festhalten wollen“, sagte Weihbischof Dieser. Viele Erlebnisse würden beim Betrachten der Bilder wieder fassbar und sie zeigten Personen, zu denen man eine Beziehung habe. Doch die Menschen sollten nicht vergessen „auch Gott ist in diesen Augenblicken dabei“.

In Trier hätten die Menschen ein besonderes Bild von Jesus: den Heiligen Rock. Er sei ein Bild für die Einheit von Jesus, der Jünger und der Kirche. Er sage jedem Gläubigen, dass er zu Jesus passe und sorge dafür, dass das „Leben ins Gute geht“. Und jeder Mensch gebe an seine Mitmenschen Augenblicke weiter, in denen er ihnen Freude bereite oder sie tröste. Dieser Gedanke wurde auch bei den Fürbitten aufgegriffen. Die Gläubigen sollten an Menschen denken, die sie gerne im Blick hätten. Auf einer Postkarte konnten sie ihre Wünsche oder ihren Dank direkt an diese Menschen formulieren. Oder einen Brief an Gott schreiben, um für sie zu bitten.

Um auch diesen Gottesdienst lange im Gedächtnis zu behalten, wurden die jungen Leute aufgefordert, ihre Handys herauszuholen, und so auch in diesem Augenblick festzuhalten, was ihnen wichtig ist. Sebastian (15) aus Leitzweiler fand es „spannend“, das Handy mal im Gottesdienst zu benutzen. Das sei eine „Abwechslung zur normalen Kirche“. Auch der 16-jährige Jannis aus Rhens fand es toll, dass das Moderne und das Alte so „gut kombiniert“ wurde.

Im Anschluss an den Gottesdienst hatte die Abteilung Jugend zu einem „meet and greet“ eingeladen. In einem Zelt auf dem Hof des Priesterseminars kamen noch einmal viele Jugendliche und junge Erwachsene zusammen. Beim „Kennenlernbingo“ kamen sie immer wieder mit anderen Leuten ins Gespräch und stellten Fragen: „Trägst du etwas Selbstgemachtes?“, „Warst du in den letzten drei Monaten auf einem Konzert?“, „Weißt du, wer den Heiligen Rock nach Trier gebracht hat?“ Es galt, in einem 5x5-Kästchengitter eine Reihe oder Spalte mit Unterschriften von Personen zu füllen, die die jeweilige Frage mit „ja“ beantworten können. „Es ist total cool, so neue Leute kennen zu lernen oder auch genauere Details über meine Freunde zu erfahren“, sagte die 17-jährige Franziska aus Lebach. „Es war total locker: Jeder hat sich einfach mit jedem unterhalten. Man hatte gleich das Gefühl einer Gemeinschaft.“

Auf einem Tisch waren dieselben Postkarten verteilt, die bereits im Gottesdienst zum Einsatz kamen. Die 21-jährige Louisa aus Trier schrieb eine Karte an ihre Mutter, „weil es um gemeinsame schöne Augenblicke geht und ich mit ihr die meisten hatte“. Für diese Momente wollte sie einfach einmal „danke“ sagen.

Vom 17. bis zum 26. April lädt das Bistum Trier ein zu den „Heilig-Rock-Tage 2015“. Weitere Informationen gibt es unter www.bistum-trier.de/heilig-rock-tage.