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Bistum Trier
Montag, 7. April 2014

Kirche mit „weiten Fenstern in die Welt“

Einweihung von Pfarrheim und Quartiersgarten in Burbach St. Eligius

Saarbrücken – „Komm, bau ein Haus, das uns beschützt, pflanz einen Baum, der Schatten wirft und beschreibe den Himmel der uns blüht ...“ Den Bau eines Pfarrheims und die Anlegung eines offenen Gartens hat die Pfarrgemeinde St. Eligius in Saarbrücken-Burbach am 6. April gefeiert. Im Lied zu Beginn des Festgottesdienstes mit Bischof Dr. Stephan Ackermann, Dechant Benedikt Welter, Pfarrer Klaus-Peter Kohler und weiteren Geistlichen wurden der Plan und das Ziel der Pfarrgemeinde thematisiert. Viele waren an dem großen Projekt an der Burbacher Pfarrkirche beteiligt und waren zur Einweihung gekommen: Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, Ministerin Monika Bachmann, Oberbürgermeisterin Charlotte Britz und neben vielen weiteren auch der ehemalige Umweltminister Stefan Mörsdorf als viel gelobter Mit-Initiator des Gartenprojektes.

Die Kirchenchöre St. Eligius und Herz Jesu, der Projektchor St. Eligius und Solist Manuel Horras unter der Leitung von Georg Zimnol gestalteten den festlichen Gottesdienst musikalisch mit. Der anschließende Festakt wurde von einer Singgruppe des Kindergartens und Tenor Horras musikalisch umrahmt.

Man müsse zur Einweihung eines solchen Projektes nicht unbedingt Eucharistie feiern, sagte Bischof Ackermann in seiner Predigt. Aber es sei Sonntag und jede Eucharistie erinnere an Ursprung des Sonntags und allen christlichen Engagements. „Christen engagierten sich in ihrer Stadt, weil Gott selbst in Christus in die Welt gekommen ist und er sich selber engagiert“, sagte Ackermann: „Wenn Gott uns so liebt, dann können wir nicht anders als auch zu lieben, dann dürfen uns die Menschen nicht egal sein.“ Die Kirche werde „miefig“ wenn sie sich zu sehr mit sich selber beschäftigt. „Wir müssen eine Kirche sein, die geöffnet ist und mit weiten Fenstern in die Welt“, sagte Ackermann mit Blick auf das Burbacher Projekt. Die Gemeinde wolle hier einen Platz offen halten und ihren Beitrag geben für die Menschen in ihrer Stadt.

Nach langer Planungsphase wurden in unmittelbarer Nachbarschaft der Pfarrkirche St. Eligius das Pfarrhaus umgebaut, eine Begegnungsstätte und ein Quartiersgarten errichtet. Im Pfarrheim steht jetzt ein teilbarer Saal zur Verfügung, außerdem Jugendräume, eine Küche und weitere Funktionsräume. Fast drei Millionen Euro hat das Projekt insgesamt gekostet. Finanziert wurde die Summe durch Mittel der Städtebauförderung „Soziale Stadt“ (rund 1,215 Millionen), einen Zuschuss der Stadt Saarbrücken (rund 182.000), einen Zuschuss des Bistums Trier (rund 1,1 Millionen) und den Eigenanteil der Kirchengemeinde.

Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer lobte die Verbindung zwischen kirchlicher Einrichtung und dem neuen Quartiersgarten. Der Garten sorge für eine „enorme städtebauliche Aufwertung“ und sei ein Zeichen der Verbindung der Pfarrgemeinde mit dem Stadtteil. Etwas „Wundervolles“ sei hier entstanden, sagte Oberbürgermeisterin Britz. Dank des Zusammengehens der früheren drei Burbacher Pfarreien zu der neuen großen Pfarrei St. Eligius habe die Kirche es geschafft etwas „gutes Neues“ entstehen zu lassen, erinnerte Britz an eine der Voraussetzungen für das jetzt weitgehend abgeschlossene Projekt.

Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer lobte die Verbindung zwischen kirchlicher Einrichtung und dem neuen Quartiersgarten. Der Garten sorge für eine „enorme städtebauliche Aufwertung“ und sei ein Zeichen der Verbindung der Pfarrgemeinde mit dem Stadtteil. Etwas „Wundervolles“ sei hier entstanden, sagte Oberbürgermeisterin Britz. Dank des Zusammengehens der früheren drei Burbacher Pfarreien zu der neuen großen Pfarrei St. Eligius habe die Kirche es geschafft etwas „gutes Neues“ entstehen zu lassen, erinnerte Britz an eine der Voraussetzungen für das jetzt weitgehend abgeschlossene Projekt.