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Bistum Trier
Sonntag, 24. Februar 2019

Markstein in der Bekämpfung von sexueller Gewalt

Bischof Ackermann äußert sich zum Kinderschutzgipfel in Rom

Trier/Bonn – Als „Markstein in der Bekämpfung von sexueller Gewalt im Raum der katholischen Kirche“ hat der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann das Treffen der Vorsitzenden der Bischofskonferenzen und Ordensoberen aus aller Welt mit Papst Franziskus in Rom (21. bis 24. Februar 2019) bezeichnet. Es sei deutlich geworden, dass wirksame Bekämpfung von sexueller Gewalt „sowohl konkrete Maßnahmen der Aufdeckung, Aufarbeitung und Prävention braucht, wie auch eine durchgängige Haltung und Kultur, die zuallererst den Betroffenen Gehör schenkt und keine Vertuschung duldet“, betonte Ackermann, der Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für Fragen des sexuellen Missbrauchs im kirchlichen Bereich und für Fragen des Kinder- und Jugendschutzes ist.

Ackermann bezeichnete die Kinderschutzkonferenz als eine Art „ universalkirchliche Gewissenserforschung“, insbesondere durch die Zeugnisse von Betroffenen, mit denen sich die Bischöfe und Ordensobere hatten konfrontieren lassen. Die geäußerten Vorschläge müssten nun in konkrete und verbindliche Weisungen des Papstes umgesetzt werden. Für die katholische Kirche in Deutschland heiße das, „entschieden weiterzugehen auf dem Weg, zu dem wir Bischöfe uns bei der Herbstvollversammlung in Fulda verpflichtet haben“. Das Statement von Bischof Ackermann im Wortlaut ist hier zu finden.

(JR)

Bischof Ackermann im SWR2 - Tagesgespräch (SWR 2 - 25. Februar)

Im SWR Tagesgespräch mit Mirjam Meinhardt fordert der Missbrauchsbeauftragte der Deutschen Bischofskonferenz, der Trierer Bischof Ackermann, die Machtstrukturen in der katholischen Kirche zu überdenken und zu verändern. Experten wiesen immer wieder darauf hin, dass sexuelle Gewalt im Kern ein Missbrauch von Macht sei. Machtmissbrauch zu verhindern hieße, Macht zu kontrollieren und zu teilen. (Quelle: SWR)