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Schritte der Synodenumsetzung - Pfarreifusionen

Fusion von Pfarreien im Bistum Trier

"Pinnwand Fusion"

Aktuelle Informationen und Materialien zum Download finden Sie auf der Padlet-Pinnwand "Wenn Pfarreien/Kirchengemeinden zusammengehen - Fusionen im Bistum Trier" unter diesem Link und mit Klick auf das Vorschaubild.

Wenn Pfarreien bzw. Kirchengemeinden zusammengehen – Auf dem Weg zur Fusion

Ausgehend von den Ergebnissen der Diözesansynode des Bistums Trier hat sich Bischof Dr. Stephan Ackermann mit Datum vom 24. Februar 2021 in einem Schreiben an die Gemeinden gewandt, in dem er formuliert, wie er sich den weiteren Weg des Bistums in den kommenden Jahren vorstellt.

Neben der Errichtung der Pastoralen Räume sind auf der strukturellen Ebene Fusionen von Pfarreien zu einer neuen Pfarrei ein wesentlicher Bestandteil der Reform. Nur so können angesichts der wachsenden Herausforderungen in der Pastoral bei gleichzeitig zurückgehenden Ressourcen (Personal, Ehrenamt, Finanzen) die anstehenden Aufgaben gewährleistet werden.

Fusionen sind in der Regel auf der Ebene der bisherigen Pfarreiengemeinschaften vorzusehen; ggf. können sich innerhalb des PastR auch mehrere Pfarreiengemeinschaften zu einer neuen Pfarrei zusammenschließen.

"Pastorale Räume" werden im folgenden Text PastR abgekürzt.


1. Der Weg zur Fusion

  1. vor der Fusion (Vorlaufphase)
  2. die zwei Phasen während der Fusion (Anhörungsphase und Vorbereitungsphase)
  3. und die zwei Phasen nach der Fusion (Gründungsphase und Aufbauphase)
  • Klären und benennen Sie bereits zu Beginn die Gründe, die für die Fusion sprechen. Welche Chancen, welche Risiken sehen Sie? Diese “Selbstbeschreibung” hilft Ihnen, anderen zu erklären, weshalb Sie eine Pfarrei werden möchten.

  • Im Verlauf eines Fusionsprozesses ist es entscheidend, auf die wichtigsten Themenfelder und die damit verbundenen Rollen von Ehrenamtlichen, Hauptamtlichen sowie der Gremien zu achten. Beim pastoralen Personal (In aller Regel sind dies Pfarrer, Kooperator, Subsidiar, Ständiger Diakon (DkiH, DkmZ), Gemeindereferent/in) ist zu klären, wer im Fusionsprozess die Führung/Leitung bzw. Teilaufgaben übernimmt.

    Des Weiteren ist es hilfreich und dient der Transparenz, wenn die Namen vor Ort veröffentlicht und dem ZB 1.2 Seelsorge und pastorales Personal im Bischöflichen Generalvikariat mitgeteilt werden.

  • Die Abteilungen ZB 1.2 Seelsorge und pastorales Personal und ZB 2.4 Leistungszentrum Kirchengemeinden im Bischöflichen Generalvikariat sowie die jeweils zuständige Rendantur unterstützen und begleiten auf dem Weg zur Fusion. Aus der Abteilung SB 1.1 Organisationsberatung-Gemeindeberatung stehen auf Anfrage Beraterinnen oder Berater zur Verfügung, um den Prozess vor Ort gut gestalten zu können.

2. Kurzbeschreibung der fünf Phasen

  • 2.1  Vorlaufphase Switch

    In der Vorlaufphase, die im ersten Halbjahr 2021 deckungsgleich mit der Sondierungsphase stattfindet, steht der Impuls des Bischofs zur Fusion von Pfarreien/Kirchengemeinden im Mittelpunkt. Zur Meinungsbildung können die Abteilung ZB 1.2 Seelsorge und pastorales Personal, die Abteilung ZB 2.4 Leistungszentrum Kirchengemeinden und die Rendanturen angefragt werden.

  • 2.2  Anhörungsphase Switch

    In Abstimmung mit den Gremien beantragt der Pfarrer[1] bzw. der Dechant beim Bischof die Eröffnung des Anhörungsverfahrens. Daraufhin bittet der Bischof den Pfarrer und die Gremien[2], Verantwortliche aus dem Dekanat/Pastoralen Raum und den Priesterrat, um Stellungnahmen zur beabsichtigten Fusion.


    [1]   Pfarrer: In einer vakanten Pfarrei übernimmt der Pfarrverwalter die Aufgaben des Pfarrers.

    [2]  Gremien: pastorale Gremien und Verwaltungsgremien, je nach Rätemodell (Pfarrgemeinderäte, Kirchengemeinderäte, Pfarreienrat, Pfarreienrat direkt, Verwaltungsräte, Verbandsvertretung)

  • 2.3 Vorbereitungsphase Switch

    Mit der (auf Grundlage der Stellungnahmen) erfolgenden Zustimmung des Bischofs zur Einleitung der Fusion, beginnt die Vorbereitungsphase. Die wichtigsten Themen und Fragestellungen werden gesammelt, nach Wichtigkeit sortiert und bearbeitet. Über die bevorstehende Fusion der Pfarreien/Kirchengemeinden zu einer neuen Pfarrei/Kirchengemeinde wird fortlaufend öffentlich informiert.

     

  • 2.4  Gründungsphase Switch

    Mit der Gründungsfeier startet die neue Pfarrei und Kirchengemeinde. Das Vermögen geht mit dem im Dekret genannten Errichtungszeitpunkt auf die neue Kirchengemeinde über. Die Wahl und Konstituierung der Gremien folgt.

  • 2.5  Aufbauphase Switch

    Nun ist die Zeit des Aufbaus der neuen Pfarrei und Kirchengemeinde gekommen. Die Entwicklung der neuen Pfarrei ist in einen Gesamtprozess des pastoralen Planens in Zusammenarbeit mit der Leitung des Pastoralen Raumes unter der Berücksichtigung des Rahmenleitbildes und der Umsetzung der Synodenergebnisse eingebettet.

Derzeit aktuell - seit Februar 2021: Die Sondierung

In einer "Sondierungsphase" soll zur Umsetzung der Bistumssynode die Bereitschaft zu Fusionen der aktuell 172 Pfarreiengemeinschaften und die Bildung der 35 Pastoralen Räume ausgelotet und vorbereitet werden. Die diözesanen Beauftragten zur Begleitung sind hier mit Namen genannt, die lokalen Beauftragten werden noch veröffentlicht.

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