Bistum Trier - Redaktion Koblenz https://www.bistum-trier.de/ de-de Bistum Trier - Redaktion Koblenz Sun, 26 Jun 2022 01:04:35 +0200 Sun, 26 Jun 2022 01:04:35 +0200 Bistum Trier news-104871 Sat, 25 Jun 2022 07:01:00 +0200 Offenes Ohr nicht nur für finanzielle Probleme https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/offenes-ohr-nicht-nur-fuer-finanzielle-probleme/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/e/5/csm_Becker_Ausschnitt_4ba896869c.jpg" width="141" height="150" alt="" />Der Bankfachberater Rudi Becker arbeitet im Fluthilfe-Team der Caritas Westeifel mit. Irrel – Wenn man Rudi Becker fragt, was seine Aufgabe im Fluthilfe-Team des Caritasverbandes Westeifel ist, schmunzelt er und gibt eine unerwartete Antwort: „Alles, was alle anderen Kollegen im Fluthilfebüro auch machen: den Menschen zuhören.“ Unerwartet ist seine Antwort deshalb, weil Rudi Becker sich als Bankfachberater für das Fluthilfe-Team gemeldet hat. Dies ist auch die Hauptaufgabe des 65-jährigene Sparkassenbetriebswirtes, aber der menschliche Kontakt, das offene Ohr für die Erfahrungen der Flutnacht und die Vermittlung von Hilfen innerhalb des Caritas-Netzwerkes ergänzen die eigentliche finanzielle Beratung.

Becker agiert vor allem als ein Vermittler, der aufgrund seiner langjährigen Berufserfahrung auf Augenhöhe mit Bankleuten verhandeln kann: So gelang es ihm, in der ersten Zeit nach der Flut mit ortsansässigen Banken Kredit-Sonderkonditionen für Flut-Betroffene auszuhandeln. „Die Banken sind teils mit sehr wohlwollenden Konditionen für die Finanzierung von Flutschäden eingesprungen“, weiß Becker.

Knapp ein Jahr nach der Flut geht es jetzt vor allem um die Hilfestellung beim Ausfüllen der Anträge auf Wiederaufbauhilfen bei der Investitions- und Strukturbank (ISB). Rund 50 Familien betreut der Bankfachmann zurzeit. „Das ist für die Menschen vor Ort ziemlich schwierig, da die Anträge ausschließlich online ausgefüllt werden können und sie sehr komplex sind. Auch bei der Bewilligung stockt es häufig“, weiß Becker. Doch die Bewilligung eines an die ISB gestellten Antrages ist Voraussetzung dafür, dass Flut-Betroffene Unterstützung aus Caritas-Spendenmitteln bekommen können. Hier greift das sogenannte Prinzip der „Nachrangigkeit der Hilfen“ hinter Versicherungsleistungen und staatlicher Hilfe.

Über die Beratung in Finanzfragen kommt Becker mit den Betroffenen über andere Hilfebedarfe ins Gespräch. Viele müssen das Trauma der Flut und der Zerstörung ihres Wohnraums bewältigen. Unterstützung bekommt er dabei von seiner Frau Birgitta Bauer, die als Sozialarbeiterin und langjährige Caritasmitarbeiterin einen wertvollen Erfahrungsschatz mitbringt und sich ebenfalls beim Caritasverband um Betroffene der Flutkatastrophe kümmert. Beide haben im Caritashaus der Begegnung in Irrel regelmäßige wöchentliche Sprechstunden.

Oftmals sind es aber finanzielle Probleme, die Betroffene alleine gar nicht lösen können: Sie stehen vor einem Berg von finanziellen Verpflichtungen. Steigende Energie- oder Mietkosten und explodierende Kosten im Baugewerbe bringen viele Menschen an die Grenzen, so dass auch die Schuldnerberatung oft gefragt ist.

Die Fluthilfe der Caritas Westeifel ist vertreten an den Standorten Bitburg, Daun, Irrel und Prüm. Weitere Informationen zu den Unterstützungsangeboten gibt es hier: https://www.caritas-westeifel.de/sozialedienste/familieundfrauen/fluthilfe/

(red)

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news-104872 Thu, 23 Jun 2022 06:27:00 +0200 Der Diakonat macht den Arztberuf rund https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/der-diakonat-macht-den-arztberuf-rund/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/5/8/csm_Veit_Engst_privat_9f63e9c86a.jpg" width="150" height="125" alt="" />Die Frage, wie denn ausgerechnet die Berufe Arzt und Ständiger Diakon zusammenpassen, hört Dr. Veit Engst nicht zum ersten Mal. Am kommenden Samstag wird er in Trier geweiht. Trier - Es sei schon seltsam, als einziger Kandidat für die Weihe zum Ständigen Diakon vor dem Bischof zu stehen. Dennoch hat sich Dr. Veit Engst für die Solo-Weihe entschieden, um „loslegen zu können“. Die Frage, wie denn ausgerechnet die Berufe Arzt und Ständiger Diakon zusammenpassen, hört Dr. Veit Engst nicht zum ersten Mal. Gerade sie ist es aber auch, die ihn nach etwa zehnjähriger „Bedenkzeit“ zur positiven Entscheidung und auf seinen Weg geführt hat, der am Samstag, 25. Juni, an einer wichtigen Station ankommt: Bischof Dr. Stephan Ackermann weiht den aus der Eifel stammenden, in Mertesdorf bei Trier aufgewachsenen Neurochirurgen zum Diakon (vgl. „Paulinus“ vom 19. Juni, Seite 8).

„Es gibt viele Fragen, die ich als Arzt ziemlich schnell beantworten kann. Aber was sage ich dem 30-jährigen Vater von zwei kleinen Kindern, der einen Hirntumor hat, den ich operieren werde, der aber fragt, was passiert, wenn er trotzdem stirbt?“ Solche Begegnungen aus seinem beruflichen Alltag hätten ihn nie wirklich losgelassen, seien im Gegenteil immer drängender geworden. Und sie fielen auf eine Basis, die im „gut katholischen Elternhaus“ grundgelegt, im Laufe der Jahre aber „eher verschütt gegangen“ waren. „Wir sind halt in die Messe gegangen“, beschreibt Ehefrau Jutta Engst das gemeinsame „Zwischenstadium“ nach Engagement in der Jugend als leidenschaftliche Messdiener.

1993 lernten sich der Arzt und die Krankenschwester aus Detzem im Trierer Brüderkrankenhaus kennen, heirateten, bekamen die Töchter Tabea und Eva – und machten sich vor allem in Zusammenhang mit deren Erziehung zunehmend Gedanken um ihren Glauben. 2004 wechselte Engst als Belegarzt ins Krankenhaus Bitburg und eröffnete das Neurozentrum Eifel, in dem er mittlerweile  mit einem Kollegen für elf Mitarbeiter zuständig ist. Drei Jahre später zog die Familie nach Wißmannsdorf. In der Pfarrei St. Matthias wurden aufgrund langer Vakanz zahlreiche Aufgaben von rührigen Ehrenamtlern übernommen. „Wir waren schnell aufgenommen und engagiert“, stimmen Jutta und Veit Engst schmunzelnd überein. Den „Dokter“, wie er in der Dorfgemeinschaft liebevoll genannt wird, trieb immer wieder die Frage um, wie er den Unterschied zwischen „helfen“ und „heilen“ besser bewältigen könnte, was er Patienten in schwierigen Situationen und mit ihren vielen Fragen anbieten könnte, statt sie alleinzulassen. „Als ich dann selber um die 50 war, sagte ich mir, dass jetzt der richtige Zeitpunkt für ein Theologiestudium sei: wenn nicht jetzt, dann nie.“

Im Januar 2019 begann er 53-jährig den „Würzburger Fernkurs“. Zweieinhalb Jahre lang dauert dieses Studium, das dem Mediziner alles andere als leicht gefallen sei. „Es hat eine Zeit gedauert, bis ich gelernt habe, wie man geisteswissenschaftlich lernt“, gesteht Veit Engst. Und auch der zeitliche Faktor sei nicht wenig fordernd gewesen: aus dem OP zur spirituellen Begleitung übers Wochenende nach Springiersbach und dann wieder zurück in den Praxisalltag. „Es war aber deutlich spürbar, dass ihm das gut tut, wenn er nicht nur mit Medizin zu tun hat“, betont Jutta Engst.

Da sich in der Eifel (und nicht nur da) solche gravierenden Lebensentscheidungen nicht geheimhalten lassen, hörten der Arzt und seine Frau sehr bald erste Kommentare: Abgesehen davon, dass er schon mit „Herr Pastor“ angesprochen wurde, sei vor allem die Freude in der 11 000 Seelen-Gemeinde mit einem Pfarrer und einer Gemeindeassistentin über die nahende Verstärkung sehr groß gewesen. In der früheren Pfarreiengemeinschaft Rittersdorf – heute ist es die Pfarrei St. Matthias Südliche Eifel – habe es zudem noch nie einen Diakon gegeben.  Ein wenig Sorge hat Jutta Engst, dass es viel zu viel werden könnte für ihren zu Perfektionismus neigenden Mann.

Der gibt zu, beim Weihekurstreffen im Januar „mal ziemlich am Boden“ gewesen zu sein wegen  den Themen in Zusammenhang mit der kirchlichen Sexualmoral und Missbrauch. „Ich kann aber versuchen, es besser zu machen, ein authentisches Bild von Kirche zu geben. Schließlich geht es ja nicht um die Institution, sondern um Gott und sein Dasein für uns Menschen“, betont Engst, der darauf brennt, loslegen zu können – auch mit seinem Praxisprojekt nach Coronapausen: Mit neun Ehepaaren aus der Pfarrei gehe es nach dem Auszug der Kinder um Neuorientierung und Sinnfindung unter Einbeziehung von Gott.

(Christine Cüppers)

Der Weihegottesdienst findet am Samstag, 25. Juni ab 10 Uhr, im Trierer Dom statt und kann im Livestream mitverfolgt werden. 

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news-104873 Wed, 22 Jun 2022 14:58:45 +0200 Austausch zwischen Politik und Kirche https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/austausch-zwischen-politik-und-kirche/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/f/7/csm_Bischof_ParlamentarierBT_220621_ecdaba3d01.jpg" width="150" height="113" alt="" title="Bischof ParlamentarierBT 220621" />Bischof Ackermann hat in Berlin Parlamentarier getroffen und sich mit ihnen zu Themen wie dem Ukraine-Krieg und Klimaschutz ausgetauscht. Berlin/Trier – „Was bringen wir als Kirche in die Gesellschaft ein?“ Wenn Politik und Kirche in den Austausch treten, geht es immer auch um diese Frage – so auch am 21. Juni, als Bischof Dr. Stephan Ackermann sich mit Bundestagsabgeordneten aus dem Bistum Trier getroffen hat. Ackermann hatte sich zum Treffen des Ständigen Rats der Deutschen Bischöfe in Berlin aufgehalten und die Gelegenheit genutzt, die Parlamentarier ins Katholische Büro Berlin zu einzuladen.

Bei dem Austausch ging es unter anderem um die Herausforderungen durch den Ukraine-Krieg und Fragen des Klimaschutzes, aktuelle politische Themen, um die Situation der Kirche, speziell die Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt, sowie die Pfarreienreform im Bistum Trier in Folge der Diözesansynode.
 

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Koblenz Saarbrücken Trier bistum-trier Bischof Politik / Gesellschaft
news-104868 Tue, 21 Jun 2022 11:49:00 +0200 "Kirche, geht da noch was?" https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/kirche-geht-da-noch-was/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/4/6/csm_Daniela-Ordowski-KLJB-Deutschland-2_c4d7ba5bde.jpg" width="150" height="94" alt="" title="Daniela Ordowski KLJB Deutschland 2" />Wie geht es weiter in der Kirche? Diese Frage stellen sich auch viele junge christliche Menschen. Der digitale BARHockerabend bietet Raum zur Diskussion. Koblenz – „Kirche, geht da noch was?” Das fragen sich angesichts von Reformstau und Skandalen viele junge Menschen, die sich Veränderung für ihre Kirche wünschen, egal, ob sie noch dabei oder schon ausgetreten sind. AnsprechBar, die ökumenische Initiative im Großraum Koblenz für Menschen zwischen 20 und 40 Jahren, bietet am Donnerstag, 30. Juni um 20 Uhr als Videokonferenz Austausch und Diskussion mit folgenden spannenden Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern: Michael Berentzen, der nach dem Abitur für ein Jahr nach Mexiko ging, um drogenabhängigen Menschen wieder zurück ins Leben zu helfen. Nach seinem Theologiestudium wurde er unter anderem Studierendenpfarrer in Münster und ist jetzt wieder unter die Studierenden gegangen, und zwar zur Promotion nach Rom. Zu Gast ist auch die Politologin Daniela Ordowski, die wie Michael Berentzen beim Synodalen Weg für Reformen in der katholischen Kirche kämpft. Sie ist weiblich, Feministin und trotzdem noch katholisch. Schließlich wird auch Josef John an dem Abend zu Wort kommen, der zu den jüngsten evangelischen Diakonen Deutschlands gehört. Er hat auf Instagram eine digitale Gemeinde gegründet. Zwischen seinen Seelsorgeeinsätzen erfüllte er sich seinen Lebenstraum als Mitarbeiter in einem großen Musikladen. Mit eigenen Songs gibt der Musiker am  BARhockerabend eine Kostprobe seines Könnens. 

Die Veranstaltung für 20- bis 40-Jährige ist eine Kooperation von „AnsprechBar“ und der katholischen Erwachsenenbildung Koblenz. Die Teilnahme ist kostenfrei nach Anmeldung per E-Mal an info(at)ansprech-bar.de möglich. Weitere Infos gibt es auf www.ansprech-bar.de  und www.keb-koblenz.de.

Seit Beginn der Coronapandemie finden jeden Donnerstag um 20 Uhr digitale  BARhockerabende statt. Bisher nahmen über 200 verschiedene junge Erwachsene an über 100 digitalen Angeboten der AnsprechBar teil.

(red)

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Koblenz bistum-trier Bildung Jugend Kirchliche Verbände Ökumene Politik / Gesellschaft Synode: Umsetzung
news-104869 Tue, 21 Jun 2022 10:48:41 +0200 „Geschwisterliches Miteinander auf Augenhöhe“ https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/geschwisterliches-miteinander-auf-augenhoehe/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/d/5/csm_Kirmesumzug_Bendorf_Winfried-Scholz_65c9d9ed9f.jpg" width="150" height="113" alt="" />Anlässlich 150 Jahre St. Medardus Kirche feiert Weihbischof Jörg Michael Peters einen Festgottesdienst in Bendorf. Bendorf – „Wir haben heute drei Gründe etwas zu feiern:150 Jahre St. Medardus Pfarrkirche, die Bendorfer Kirmes und unser Weihbischof Jörg Michael Peters ist heute bei uns“, hat Bendorfs Pfarrverwalter Jijo Antony zu Beginn des Festhochamts in der St. Medardus-Pfarrkirche am 19. Juni erklärt.

Mit dem Lied „Ein Haus voll Glorie schauet“ waren die Zelebranten, zahlreiche Messdienerinnen und Messdiener sowie Fahnen-Abordnungen von Vereinen, darunter besonders zahlreich die Bendorfer Kirmes- und Karnevalsgesellschaft (KuK) in das voll besetzte Gotteshaus eingezogen.

Weihbischof Peters, er war von 1987 bis 1990 Kaplan in Bendorf, betonte in seiner Begrüßung: „150 Jahre steht die Kirche in dieser Stadt. Heute gibt es viele Gründe Danke zu sagen. Welche Lebensmomente haben wir in diesem Gotteshaus erlebt.“

Der frühere Bürgermeister Michael Syré gab als profunder Kenner der Geschichte von St. Medard einen kurzen historischen Rückblick. Die bereits im Jahr 1204 eingeweihte Medarduskirche war nach dem 30-jährigen Krieg den Lutheranern zugesprochen worden. Die zehnmal größere katholische Gemeinde erhielt das südlich angebaute kleine Reichardsmünster. Das erhielt im Jahr 1790 einen Anbau in südlicher Richtung, aber auch der wurde zu klein, weil die Einwohnerzahl Bendorfs im Zuge der Industrialisierung im 18. und 19 Jahrhundert stark anwuchs. Dr. Karl Fries, der Mitte des 19. Jahrhunderts Pfarrer wurde, gab den Anstoß für einen Neubau. Unter großen finanziellen Opfern wurde die Kirche 1869 fertig. Am 5. Mai 1872 wurde sie vom damaligen Trierer Weihbischof Johann Jakob Kraft eingeweiht.

Herausgerufen, Glauben offen und frei zu bekennen

In seiner Predigt ging Weihbischof Peters auf die schwere Zeit nach Zerbrechen der kirchlichen Einheit im Zuge der Reformation ein. Obwohl die Mehrheit katholisch war, durfte in Bendorf über 100 Jahre kein katholischer Gottesdienst gefeiert werden. Heute sei es schön zu erleben, dass den damaligen interkonfessionellen Zwistigkeiten ein gutes, geschwisterliches Miteinander auf Augenhöhe Platz gemacht hat. Ein schönes Zeichen hierfür sei, dass die bei Renovierungsarbeiten entdeckte Türverbindung zwischen Reichardsmünster und evangelischer Kirche wieder begehbar gemacht wurde. Peters hob hervor: „Als Christen, gleich welcher Konfession, sind wir herausgerufen, unseren Glauben offen und frei zu bekennen.“

Aber auch seitens der Kirchen und gerade in der katholischen müsse noch manches aufgearbeitet und verändert werden. Dies werde im Synodalen Weg deutlich. Peters erklärte: „Dem werden wir auch Taten folgen lassen müssen.“

Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst durch den Gospelchor aus Vallendar unter Leitung von Organist Stefan Fetsch.

Im Anschluss an den Gottesdienst reihte sich der Weihbischof in den Festzug ein, der musikalisch begleitet vom Musikzug Bendorf zum Kirmesplatz marschierte.

(red)

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news-104864 Fri, 17 Jun 2022 10:51:36 +0200 Vorbilder für Fairness im Sport gesucht https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/vorbilder-fuer-fairness-im-sport-gesucht/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/1/d/csm_plakat_a4_hoch_8a60a6ec47.jpg" width="150" height="91" alt="" />Der DJK-Sportverband im Bistum Trier verleiht am 2. September den mit 2.500 Euro dotierten Ethikpreis. Trier – Zum sechsten Mal lobt der katholische DJK-Sportverband im Bistum Trier den Ethikpreis „Der Mensch im Sport“ aus. Mit diesem besonderen Preis möchte der DJK auf Menschen aufmerksam machen, die sich für ein christliches Menschenbild im Sport und durch den Sport einsetzen. Eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern von Bistum, Sport, Förderern und DJK befindet über die Bewerbungen. Die Verleihung des mit 2.500 Euro dotierten Preis ist am 2. September im Park der Generationen in Ochtendung und wird vom Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters vorgenommen. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2022

Es sind oft die kleinen Verdienste, die Großes bewirken und die durch den DJK-Ethikpreis besonders herausgestellt werden sollen. Der Preis richtet sich daher an Menschen oder Gruppen, die sich durch besonderes Vorbild, durch besondere Förderung sportlich fairen Verhaltens, der Integration und Inklusion durch Sport oder durch Aussagen und Arbeiten in der christlich orientierten Sportethik ausgezeichnet haben. Insbesondere denken die Initiatoren in der aktuellen Lage an die Integration ukrainischer Flüchtlinge oder auch an die Hilfe im Rahmen der Flutkatastrophe an der Ahr und der Eifel. Bewerbungen können aus allen gesellschaftlichen Bereichen des Bistums Trier kommen.

„Sport und mehr“, so lautet die Devise des DJK-Sportverbandes, der als katholischer Sportverband in ökumenischer Offenheit bundesweit rund 500.000 Mitglieder in über 1.000 DJK-Vereinen vertritt. Im Jahre 1920 in Würzburg gegründet, hat sich die DJK die Förderung des sachgerechten Sports, die Förderung der Gemeinschaft und die Orientierung an der christlichen Botschaft zu Leitmotiven gemacht. Der DJK-Sportverband im Bistum Trier betreut in 84 Vereinen im Saarland und Rheinland-Pfalz insgesamt 27.000 Mitglieder, davon sind etwa 13.000 Kinder und Jugendliche. Der DJK-Sportverband ist eine anerkannte gemeinnützige Organisation zur Förderung des Sportes.

Alle Materialen zum DJK-Ethikpreis stehen auch auf: https://djk-dv-trier.de/de/werte-leben/djk-ethikpreis-im-bistum-trier/
(tef)

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news-104863 Fri, 17 Jun 2022 09:44:30 +0200 Sterbende begleiten und Angehörigen Trost aus dem Glauben spenden https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/sterbende-begleiten-und-angehoerigen-trost-aus-dem-glauben-spenden/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/user_upload/image/Sterberituale1-uk.jpg" width="4448" height="3336" alt="" />Das Bistum Trier stellt die stark erweiterte Neuauflage seines „Sterberituale“ vor. Diese enthält auch Anregungen für Segens- und Gebetsfeiern nach dem Versterben. Trier – Um sterbenden Menschen und ihren Angehörigen Begleitung, Trost und Hoffnung aus dem Glauben geben zu können, hat das Bistum Trier eine stark erweiterte Neuauflage seines Buches für gottesdienstliche Feiern am Sterbebett herausgegeben. Bietet die 2014 erschienene und inzwischen fast vergriffene Erstauflage des sogenannten „Rituale“ Vorlagen zur Gestaltung der Sterbestunde, enthält die Neuauflage auch Anregungen für Segens- und Gebetsfeiern nach dem Versterben. Eine weitere Neuerung sind die Feier von Abschied und Segen für ein verstorbenes Kind sowie Kinder, die tot zur Welt kommen. Die Gestaltungsvorlagen enthalten ausgewählte Bibeltexte sowie Texte in Anlehnung an die Heilige Schrift. Für Personen ohne starke religiöse Bindung gibt es ebenfalls Vorlagen für die Gestaltung einer Segensfeier unter anderem mit Gedichten.

„Menschen angesichts des bevorstehenden Todes zu begleiten durch Gebet und Zuspruch aus dem Glauben ist seit jeher eine zutiefst christliche Aufgabe“, sagt Stefan Nober, in der Abteilung Pastorale Grundaufgaben im Bischöflichen Generalvikariat Trier zuständig für die Trauerpastoral. Nicht mehr jedes Krankenhaus habe einen eigenen Krankenhauspfarrer, der in der Sterbestunde per Rufbereitschaft verfügbar ist. Die Vorlagen eigneten sich für Feiern, die jeder Christ leiten könne. Das von Bischof Dr. Stephan Ackermann autorisierte „Rituale“ mache deutlich, dass die Kirche auch weiterhin Sterbenden beistehen wolle und biete mit dem Buch eine verbindliche Form an. „Die Frage nach dem seelsorglichen Beistand, wie man das Leid auffängt und Hoffnung aussprechen kann, ist nicht an einen Priester gebunden“, sagt Nober, betont aber auch, dass das „Rituale“ nicht als Ersatz für die Krankensalbung gedacht seien, sondern als Ergänzung.

An der Neuauflage mitgeschrieben haben die saarländischen Krankenhausseelsorgerinnen Martina Paulus (Marienhausklinik St. Josef Kohlhof) und Andrea Michely (Knappschaftsklinikum Sulzbach). Michely wurde 2006 vom Bistum beauftragt, alternative Formen der Segens- und Gebetsfeiern zu entwickeln. Dies mündete 2010 in eine vom Bistum eingerichtete Arbeitsgruppe, die sich unter anderem auf ihre Erfahrungen stützte. Zu den Feiern gehören Rituale wie das Anzünden einer Kerze, das Berühren des Sterbenden oder des Verstorbenen oder ihn – auf Wunsch – mit Weihwasser zu segnen und gemeinsam das Vaterunser zu sprechen. „Diese zeichenhaften Handlungen zeigen Wirkung in einem Moment, wo Worte schon fast zu viel sind“, sagt Michely. „Neben Andrea Michely, Martina Paulus und Stefan Nober gehörten Dr. Christoph Zimmermann-Wolf, Klinikseelsorger in Neuwied, und Dr. Andreas Poschmann vom Deutschen Liturgischen Institut Trier zum Redaktionsteam des Buches.“

Die Neuauflage bietet nun auch Gestaltungsvorschläge für eine Abschiedsfeier nach dem der Mensch verstorben ist. „In unserem Abschiedsraum wird der Verstorbene aufgebahrt und die Angehörigen können im Kreise der Familie Abschied nehmen“, sagt Martina Paulus, die federführend an den Vorlagen für Segensfeiern für verstorbene Kinder mitarbeitete. Dies sei auch für Pflegekräfte eine gute Gelegenheit, Abschied zu nehmen: „Viele Kinder sind über Monate bei uns auf der neuropädiatrischen Station und den Pflegerinnen und Pflegern ans Herz gewachsen. Auch ihnen tut der feste Rahmen gut“, sagt Paulus.

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news-104860 Wed, 15 Jun 2022 16:23:03 +0200 Immer mehr Handlungsfelder für die Familienbildungsstätten https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/immer-mehr-handlungsfelder-fuer-die-familienbildungsstaetten/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/e/8/csm_Mitglieder-der-DiAG_ih_1cdb4b2d8e.jpg" width="150" height="113" alt="" />Die Diözesane Arbeitsgemeinschaft benennt im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung die aktuellen Herausforderungen. Bistumsweit/Trier – „Der Zulauf in den 15 Familienbildungsstätten im Bistum Trier steigt kontinuierlich.” Das berichtet Iris Emmerich, Vorstandssprecherin der Diözesanen Arbeitsgemeinschaft der Katholischen Familienbildungsstätten (FBS) im Bistum Trier bei ihrer Mitgliederversammlung am 15. Juni.

In den vergangenen zwei Jahren seien stetig neue Zielgruppen hinzugekommen wie etwa Kinder und Jugendliche, deren Alltag durch die Corona-Beschränkungen aus den Fugen geraten sei, oder Geflüchtete aus der Ukraine. „Die Felder, in denen wir uns engagieren, werden immer zahlreicher”, erklärt Emmerich. Zurzeit gebe es von Bund und Land zahlreiche Förderungen, daher stünden momentan viele gebührenfreie Kurse für Familien auf dem Programm. Auf Dauer werden man dies aber nur schwerlich beibehalten können. „Spätestens, wenn in ein, zwei Jahren die Förderungen auslaufen, wird das schwierig”, sagt Vorstandsmitglied Felicitas Flöthner (FBS Koblenz). „Viele Familien werden dann abwägen müssen, ob sie außerschulische Bildungsangebote weiterhin wahrnehmen möchten – oder ob sie das finanziell überhaupt stemmen können. Wir müssen nun überlegen, wie wir perspektivisch damit umgehen. Das ist für uns natürlich eine große Herausforderung.”  Für die Familien seien die FBS weit mehr als nur Kurse und Bildungsangebot: „Die FBS sind Netzwerke, in denen wir die Resilienz der Familien stärken wollen, damit sie sich besser auf aktuelle und künftige Herausforderungen wie beispielsweise die Inflation einstellen können. Und da sehen wir uns klar als Anwältinnen der Familien”, betont Flöthner.

Begegnung ist großer Mehrwert der FBS

Während Corona habe man zügig auf die Pandemie-Bedingungen eingestellt, etwa Eltern-Kind-Formate, die musikalische Früherziehung sowie Bewegungsangebote online durchgeführt, eine Beratungsplattform entwickelt und eine Seniorenpost eingerichtet. „ Wir haben sehr darauf geachtet, dass der Kontakt zu den Menschen nicht abreißt”, berichtet Emmerich. „Das wussten gerade ältere Menschen, aber auch unsere Kooperationspartner zu schätzen”. Manche Formate werden digital bleiben, die meisten können inzwischen aber wieder in Präsenz stattfinden. „Alle wollen wieder kommen”, freut sich Emmerich. Denn gerade die Begegnung sei ein nicht zu unterschätzender Mehrwert der FBS. „Familienbildungsstätten sind Lernorte für das Bistum, und damit Zukunftsorte von Kirche.”

Hintergrund

Die Arbeit der 15 Katholischen Familienbildungsstätten (FBS) im Bistum Trier ist ebenso vielseitig wie die Sozialräume, in denen sie sich abspielt. Schwerpunkte sind Angebote an Schulen und Kitas, beispielsweise in Form von Sprachförderung, Hilfe bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Projekte für sozial Benachteiligte, Integrationsförderung und generationenübergreifende Arbeit. Ein wichtiger Bestandteil ist die enge Zusammenarbeit mit den Pfarrgemeinden vor Ort. Weitere Informationen gibt es aufwww.katholische-familienbildungsstaetten.de.
(ih)

 

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news-104857 Tue, 14 Jun 2022 12:28:30 +0200 Immer mehr Menschen suchen Hilfe bei der TelefonSeelsorge https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/immer-mehr-menschen-suchen-hilfe-bei-der-telefonseelsorge/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/8/0/csm_Beklebter-Bus-Telefonseelsorge-hinten_4c74a4d502.jpg" width="150" height="150" alt="" />Die TelefonSeelsorge steht an 365 Tagen rund um die Uhr für Ratsuchende zur Verfügung. In der Trierer Dienststelle wurden 2021 circa 12.000 Seelsorge- und Beratungsgespräche geführt. Trier – Der jüngst veröffentlichte Jahresbericht 2021 „Die Menschen hören – Krisentelefon in Krisenzeiten“ der TelefonSeelsorge Trier zeigt, wie sehr die Corona-Pandemie viele Menschen zusätzlich belastet, beeinträchtigt und verunsichert hat. 1956 als eine der ersten Einrichtungen zur Suizidprävention gegründet, steht die TelefonSeelsorge an 365 Tagen rund um die Uhr für Ratsuchende zur Verfügung. In der Trierer Dienststelle führten im vergangenen Jahr 73 geschulte Ehrenamtliche und 2 hauptberuflich Tätige rund 12.000 Seelsorge- und Beratungsgespräche am Telefon – ein Anstieg von 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, und um 14 Prozent im Vergleich zu 2019. Zugleich stieg die durchschnittliche Gesprächsdauer in den vergangenen drei Jahren um vier Minuten.

Seismographen gesellschaftlicher Entwicklungen

Rund 7.000 der Beratungs- und Seelsorgegespräche wurden zwischen 8 und 20 Uhr geführt, rund 5.000 in den Abend- und Nachtstunden zwischen 20 und 6 Uhr. Zwei von drei Personen wählen mehr als einmal die Nummer der TelefonSeelsorge, obwohl sie bereits professionell therapeutisch begleitet werden, spezifische Medikamente einnehmen oder Angehörige ins Vertrauen gezogen haben – ein deutliches Anzeichen dafür, dass diese Maßnahmen aus Sicht der Betroffenen nicht ausreichen, erklärt Dr. Bernd Steinmetz, Leiter der TelefonSeelsorge Trier. „Den Menschen zuhören be­deutet, sich in Ängste und Sorgen derjenigen einzufühlen, die trotz unseres weitverbreiteten Wohlstands ein Grundvertrauen in Gott und die Welt in Frage stellen. Als Seismographen ge­sellschaftlicher Entwicklungen erfahren wir in der TelefonSeelsorge, wie viele Menschen mit ihren Kräften schon lange am Ende sind oder sich erneut am Ende fühlen, keine Entwicklungs- und Lö­sungsmöglichkeiten mehr sehen und sich trotz eines gewachsenen Unterstützungsangebotes mit ihren Sorgen allein fühlen.“ Ein einzelnes Gespräch löst nicht alle Probleme, könne jedoch entlasten und neue Perspektiven aufzeigen.

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news-104853 Mon, 13 Jun 2022 11:22:20 +0200 Liturgie bleibt stets im Wandel https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/liturgie-bleibt-stets-im-wandel/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/6/4/csm_Jubilaum_DLI_Bischof_Linnenborn_4c6da1e17c.jpg" width="150" height="100" alt="" />Das Deutsche Liturgische Institut (DLI) hat sein 75-jähriges Jubiläum in Trier gefeiert. Trier - Das Deutsche Liturgische Institut (DLI) hat am 12. Juni 2022 sein 75-jähriges Jubiläum in Trier gefeiert. 1947 gegründet, prägte das DLI mit Sitz in Trier unter anderem die liturgischen Reformen des Zweiten Vatikanischen Konzils mit und nimmt bis heute wichtige Aufgaben zur Förderung der Liturgie im deutschen Sprachgebiet wahr.

„Besonders in der Zeit vor und nach dem Konzil gingen von Trier weitreichende Impulse für die Erneuerung des Gottesdienstes aus, die das Liturgische Institut zu einer ‚Marke‘ werden ließen, die bis heute in der Fachwelt einen klangvollen Namen hat“, betonte Pfarrer Dr. Marius Linnenborn, Leiter des DLI, bei der Vorstellung der Festschrift Für die Förderung und Erneuerung der Liturgie. 75 Jahre Deutsches Liturgisches Institut 1947–2022. Die Aufgaben des Instituts gingen nicht aus: „So wie die Kirche sich immer erneuert, ist auch die Liturgie nie ein für alle Mal fertig“, so Pfarrer Linnenborn.

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news-104831 Mon, 13 Jun 2022 08:44:00 +0200 Alle sind willkommen https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/alle-sind-willkommen-1/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/4/c/csm_Kirchencafe-Heckenbach_724f52e51a.jpg" width="150" height="113" alt="" title="Kirchencafe Heckenbach" />Seit 2016 bieten in Heckenbach engagierte Ehrenamtliche um Anja Neißner einmal im Monat ein Morgenlob und anschließend Kaffee und Kuchen im Kirchraum an Heckenbach – Nur noch einmal im Monat eine Heilige Messe in Heckenbach? Das war den Gemeindemitgliedern zu wenig. Die gemeinsame Feier des Gottesdienstes ist für sie nicht nur ein Glaubensbekenntnis, sondern auch ein willkommener Termin, um sich zu begegnen und auszutauschen. Daher hat sich 2016 eine Gruppe aus Ehrenamtlichen um Anja Neißner gegründet, die jeden dritten Sonntag im Monat ein Morgenlob und anschließend Kaffee und Kuchen im Kirchraum anbietet. Das Konzept ist beliebt: Gut 80 bis 100 Menschen kommen zusammen. „Hier sind alle willkommen, werden gewürdigt und wertgeschätzt“, sagt Anja Neißner. Jetzt startet das Café nach der Corona-Pause wieder.

Es gebe viele Verwundete und Ausgegrenzte in der katholischen Kirche, wie Geschiedene, Wiederverheiratete, Homosexuelle, lautet die Erfahrung von Anja Neißner. „Wir wollen sie ansprechen und mit Liebe und Wertschätzung mitnehmen und hoffen, ihnen verlorengegangenes Vertrauen zurückgeben zu können.“ Beim Morgenlob und Kirchencafé sind alle eingeladen, und sie fühlen sich willkommen, so ihr Eindruck. Auch Konfessionslose kommen nach Heckenbach. Gastfreundschaft wird hier groß geschrieben.

Die Idee des Kirchencafés fiel gerade in die Veröffentlichung der diözesanen Synodenergebnisse mit unter anderem den Perspektivwechseln „Vom Einzelnen her denken“ und „Weite pastorale Räume einrichten“, die in dem Projekt gelebt werden. Vielleicht sei hier schon der Heilige Geist mit im Spiel gewesen, wirft Anja Neißner schmunzelnd ein. Ganz bestimmt sei er aber daran beteiligt gewesen, dass man auf dem Dachboden der Kirche alte Kaffeehaustische gefunden habe, die sie nun nutzen. Der Vorsitzenden des Pfarrgemeinderates fallen weitere Beispiele ein, die für sie kein Zufall sind, sondern ein Zeichen und eine Bestätigung von „oben“, dass die Gruppe auf dem richtigen Weg ist.

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Redaktion Koblenz RSS Feeds bistum-trier Themenart Diakonische Kirchenentwicklung Ehrenamt
news-104850 Fri, 10 Jun 2022 11:53:24 +0200 "Diese Schule tut Kirche und Gesellschaft gut" https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/diese-schule-tut-kirche-und-gesellschaft-gut/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/3/9/csm_BCG-Baugerust-1973_a6ba46fcf4.jpg" width="150" height="113" alt="" />Seit mehr als fünf Jahrzehnten ist das Bischöfliche Gymnasium in Koblenz Teil der Schullandschaft in der Region. Dieses Jubiläum wurde nun gefeiert. Koblenz – Seit 51 Jahren gibt es das Bischöfliche Gymnasium in Koblenz. Unter der Überschrift „Feiern, erinnern, begegnen“ wurde das Jubiläum, das aufgrund der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben wurde, nun begangen. Einen Einblick in die Schulgeschichte, die schon immer durch ökologisches Bewusstsein, internationalen Austausch und soziales Engagement sowie Glaubensvermittlung geprägt war, gaben die ehemalige stellvertretende Schulleiterin Hiltrud Schlitt, der ehemalige Schulseelsorger Harald Orth sowie der Deutsch- und Geschichtslehrer Peter Markovic im Rahmen des Katholischen Forums am 9. Juni.

Die Ursprünge der katholischen Schule liegen weit zurück: 1902 gründete der Ursulinen-Orden vom Kalvarienberg (Ahrweiler) eine „Höhere Töchterschule“ auf deren Tradition das heutige Bischöflichen Cusanus-Gymnasium Koblenz fußt. 1971 übernahm das Bistum Trier die Schulträgerschaft. Seitdem kann das Gymnasium einen regen Zulauf verzeichnen und konstant 800 Schülerinnen und Schülern aus der gesamten Region begrüßen.

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Koblenz bistum-trier Bildung Jugend Schule
news-104849 Fri, 10 Jun 2022 10:38:04 +0200 Mit Jesus wird das Leben schöner https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/mit-jesus-wird-das-leben-schoener/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/0/b/csm_Firmung-Engers_WBP_jf_5bc2dde54f.jpg" width="150" height="113" alt="" title="Firmung Engers WBP jf" />13 Schülerinnen und Schüler der Christiane-Herzog-Schule in Neuwied-Engers feierten gemeinsam mit Weihbischof Jörg Michael Peters und ihren Familien Firmung. Engers – „Wer Jesus in sein Leben hineinlässt, dessen Leben kann sich verändern”, hat der Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters den 13 Firmbewerberinnen und Firmbewerbern der Christiane-Herzog-Schule zugesagt. In der Pfarrkirche St. Martin in Neuwied-Engers feierten sie zusammen mit ihren Familien, Patinnen und Paten sowie Freundinnen und Freunde den Empfang des Firmsakraments.

In seiner Predigt bezog sich Weihbischof Peters auf das Tagesevangelium, das von der Begegnung zwischen dem Zöllner Zachäus und Jesus erzählte. „Zachäus war ein Gauner. Die anderen Menschen mochten ihn nicht. Aber Jesus hat ihn angesprochen und wollte bei ihm zu Gast sein", gab der Weihbischof den Bibeltext in eigenen Worten wieder. Durch den Besuch von Jesus habe sich die Einstellung von Zachäus geändert: Er gab das ergaunerte Geld, das ihn ungerechterweise reich machte, zurück. „Das zeigt, wer zum Beispiel früher egoistisch war, kann durch die Begegnung mit Jesus ein guter Freund, eine gute Freundin werden. Denn wenn ich Jesus in mein Leben hineinnehme, wird es noch schöner. Er will mir nichts nehmen, sondern er gibt nur Gutes."

Nach Spendung des Sakraments gratulierte für die Pfarrgemeinde Engers und als Lehrerin der Christiane-Herzog-Schule Annette Kreuser-Stanke den frisch Gefirmten. „Es ist ein wichtiges Ereignis in eurem Leben. Gott steht neben euch, egal, wie es euch geht. Der Heilige Geist stärke euch."

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Koblenz bistum-trier Inklusion Jugend Vermischtes
news-104847 Thu, 09 Jun 2022 11:58:06 +0200 Die Kirche mit anderen Augen sehen https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/die-kirche-mit-anderen-augen-sehen/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/4/7/csm_Sehbehindertensonntag_DBSV-Friese_99d2204db4.jpg" width="150" height="100" alt="Frau mit Lupe in Kirchenbank" title="Frau mit Lupe in Kirchenbank" />Das Thema "Sehbehinderung" auch in der Kirche mehr in den Fokus zu rücken ist Ziel eines Aktionsmonats. Dazu gibt es spannende Ideen und Materialien für Kirchengemeinden. Trier/Koblenz/Saarbrücken – Die Kirche im wahrsten Sinne des Wortes mit anderen Augen sehen – dazu lädt der „Sehbehindertensonntag“ ein. Der bundesweite Aktionsmonat findet im Juni statt. Ein Bündnis aus Kirchen und Selbsthilfe hat dafür eine ganze Reihe von Aktionsideen rund um das Thema „Kirche und Sehbehinderung“ veröffentlicht.

Ein Beispiel ist die Begehung von Kirchen mit speziellen Brillen, die den Seheindruck eines sehbehinderten Menschen simulieren. Außerdem finden sich in der umfangreichen Broschüre Bausteine für einen speziellen Gottesdienst, für die Gruppenarbeit mit Kommunionskindern und Firmlingen, oder Projektideen zur Erstellung von Audiokirchenführern für sehbehinderte Menschen. Aber auch im übertragenen Sinn wird angeregt, die Perspektive sehbehinderter Menschen einzunehmen, etwa bei einer Informationsveranstaltung mit Filmvorführung. Die Broschüre setzt auf gemeinsame Aktivitäten sehbehinderter und sehender Menschen aller Altersgruppen. Ergänzt werden die vorgeschlagenen Aktionen durch Hintergrundinformationen und Tipps für mehr Barrierefreiheit und Inklusion in den Kirchengemeinden – auch über den Aktionsmonat hinaus.

Im Bistum Trier stehen die Belange sehbehinderter Menschen schon lange auf der Agenda: Hier gibt es eine Arbeitsstelle für Blinde und Sehbehinderte Menschen, die monatlich das von Ehrenamtlichen gelesene Format „Trierische Tonpost“ und zum Advent einen „klingenden Adventskalender“ herausbringt. Arbeitsstellenleiterin nadja Merz wirbt für den Aktionsmonat: „Ich hoffe, dass sich viele Kirchengemeinden beteiligen, denn das Thema Sehbehinderung trifft doch viele Menschen in den Gemeinden. Und die Kirche im Bistum hat sich ja auf die Fahnen geschrieben, für alle Menschen in ihren Lebensrealitäten da sein zu wollen. Dazu gehören auch Blinde und Sehbehinderte. Deshalb würden wir uns freuen, möglichst viele Haupt- und Ehrenamtliche in unseren Kirchengemeinden zu Projekten auch über den Monat heraus gewinnen zu können.“

Die Broschüre steht gedruckt im DIN-A4-Format, als Audiodatei und als barrierefreies PDF-Dokument zur Verfügung. Die Aktionen werden mit kostenlosen Materialien wie Lesezeichenlupen und Brillen zur Simulation einer Sehbehinderung unterstützt. Bestellt werden können die Materialien unter: www.sehbehindertensonntag.de oder per Tel.: 030-285387171. Weitere Informationen gibt es auch auf www.tonpost.de.

Initiatoren des Aktionsmonats sind der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV), die Deutsche Bischofskonferenz, die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), der Dachverband der evangelischen Blinden- und Sehbehindertenseelsorge (DeBeSS) und das Deutsche Katholische Blindenwerk (DKBW). Der „Sehbehindertensonntag“ wird gefördert durch die Aktion Mensch.

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Koblenz Saarbrücken Trier bistum-trier Diakonische Kirchenentwicklung Ehrenamt Inklusion
news-104839 Tue, 07 Jun 2022 13:33:00 +0200 Sich gemeinsam für Vielfalt und Respekt einsetzen https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/sich-gemeinsam-fuer-vielfalt-und-respekt-einsetzen/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/c/f/csm_Sternsingermobil_Gladbach_Regine-Siedlaczek_9bf86798cc.jpg" width="150" height="100" alt="" title="Sternsingermobil Gladbach Regine Siedlaczek" />Sternsinger - nur ein Thema für die Weihnachts- und Winterzeit? Weit gefehlt. Das Sternsingermobil zeigt Kindern die wichtige Arbeit des Kindermissionswerks auch im Sommer. Gladbach/Neuwied – Wie kann man Kinder weltweit unterstützen? Welche Rolle spielt dabei das Kindermissionswerk, und was sind eigentlich Sternsinger? Diese und andere Fragen wurden jetzt im Neuwieder Stadtteil Gladbach beantwortet, wo das Sternsingermobil auf seiner Deutschlandtour einen Zwischenstopp einlegte.

Organisiert von Marina Vukmann-Maxein und Cornelia Hansmann hatten die Kinder der Wülfersberg Grundschule sowie die jüngsten Gladbacher aus der örtlichen Kindertagesstätte Gelegenheit, das Mobil zu erkunden, zu basteln, zu malen und das Engagement der Sternsinger besser kennenzulernen. „Die Sternsinger haben eine lange Tradition in Gladbach“, erklärt Hansmann, die sich sehr freut, dass es auch in diesem Jahr gelungen ist, das Mobil in den Stadtteil zu holen. Bereits seit vielen Jahren arbeite man mit der Gemeinde, den Messdienern und engagierten Eltern zusammen, um das Sternsingen in jedem Jahr wieder neu aufleben zu lassen. Das Mobil des Kindermissionswerks sei somit eine wunderbare Ergänzung, um den Kindern zu erklären, wie man anderen helfen könne.

In Gladbach zu Gast war allerdings nicht nur das Mobil, auch Martin Szudra, Clara Toelstede und Isabell Mahler waren vor Ort, um mit den Kindern zu arbeiten und über die Aufgaben des Kindermissionswerks zu informieren. „Wir machen immer eine Sommer- und eine Wintertour“, erklärt Szudra. Während man in der kalten Jahreszeit vor allem das Wandern von Haus zu Haus und die Bedeutung dahinter thematisiere, gehe es jetzt vorrangig um die unterschiedlichen Projekte des Kindermissionswerks. In diesem Jahr lag der Schwerpunkt im Bereich Vielfalt und Respekt, und dies kam bei den jungen Besucherinnen und Besuchern gut an. So wurden vom ersten Moment an fleißig Fragen gestellt, gebastelt und gemalt. „Wir wollen auch in Zukunft die Arbeit der Sternsinger weiter vorantreiben“, betont Hansmann zum Abschluss, schließlich gehe es nicht zuletzt darum, anderen Kindern zu helfen und dabei die Vielfalt der Welt zu sehen.

Noch bis Ende August fährt das Sternsingermobil durch die Bistümer und besucht Pfarreien und Schulen. Insgesamt 30 Termine stehen in diesem Jahr auf dem Programm – und die Nachfrage steigt. Seit dem ersten Einsatz im September 2018 haben mehr als 17.000 Kinder das Mobil  besucht.

Kindermissionswerk hilft weltweit

Mehr als 1.400 Projekte für Not leidende Kinder weltweit werden jährlich vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ unterstützt. Einnahmen in Höhe von insgesamt rund 78 Millionen Euro standen dem Hilfswerk 2020 für seine Arbeit zur Verfügung. Gefördert wurden Projekte in rund 100 Ländern. Neben der Förderung der Kinder-Hilfsprojekte zählen der Einsatz für die Rechte von Kindern sowie die Bildungsarbeit zu den Aufgaben. (red)

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Koblenz bistum-trier Bildung Caritas / Soziales Familienbildung Information Jugend Kindergarten Messdiener / Ministranten Pfarreien Politik / Gesellschaft Schule
news-104842 Tue, 07 Jun 2022 10:27:02 +0200 Abschied in Dankbarkeit https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/abschied-in-dankbarkeit/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/2/0/csm_Kloster-Betzdorf-Bruche_jf_ef54f75d55.jpg" width="150" height="113" alt="" />Fast 100 Jahren haben die "Missionare von der Heiligen Familie" in Betzdorf-Bruche gewirkt. Jetzt geben sie diesen Standort auf. Die Zukunft des Klostergeländes ist jedoch bereits gesichert. Betzdorf-Bruche – „Wir werden Sie vermissen, aber nicht vergessen“, hat der Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters anlässlich der Verabschiedung der „Missionare von der Heiligen Familie“ in Betzdorf-Bruche gesagt. Nach fast 100 Jahren verlässt die Ordensgemeinschaft den Westerwald. Die 25 Ordensmitglieder ziehen ins Mutterhaus der Mauritzer Franziskanerinnen in Münster. Dieser Umzug wurde aufgrund des hohen Altersdurchschnitts der Gemeinschaft schlussendlich notwendig. Die Zukunft des Klostergeländes wird weiterhin im Zeichen von christlicher Nächstenliebe und diakonischem Handeln stehen.

„Nicht Traurigkeit soll heute überwiegen, sondern Dankbarkeit“, betonte Weihbischof Peters in einer kurzen Statio zu Beginn des ökumenischen Gottesdienstes zum Abschied der Gemeinschaft. „Sie haben den Ort mitgeprägt.“ So gaben die Patres und Brüder unter anderem jungen Menschen aus der Umgebung die Möglichkeit zur handwerklichen Berufsausbildung. Der Weihbischof dankte für das vielfältige Engagement, das Tobias Schmidt im Namen des Kirchengemeinderates noch mit weiteren Beispielen unterlegte. „Sie waren als Seelsorger, Lektoren und Kommunionhelfer präsent, Sänger im Chor sowie Mitglieder in weiteren Vereinen. Bruder Valentin gründete sogar ein eigenes Blasorchester. Ihre Räume waren für unsere Gemeinschaft und Gruppen immer offen.“

Diakonische Vergangenheit und Zukunft

„Der Boden ist gut bestellt und bereit für neue Saat“, betonte Peters und bezog sich auf die neue Eigentümerin des Geländes. Gebäude, Wege, Wiesen, Wald und Friedhof übernimmt die Diakonie in Südwestfalen gGmbH mit Sitz in Siegen; Betreiberin der Pflegeeinrichtungen wird die Ökumenische Sozialstation Betzdorf-Kirchen gGmbH. Geplant sind ein Tagestreff, eine Möglichkeit zur Kurzzeitpflege und ein Pflegehotel. Der ambulante Pflegedienst der Sozialstation soll hier ebenfalls angesiedelt werden. Für die Zukunft können sich die Verantwortlichen auch ein stationäres Hospiz und ein neues Senioren- und Pflegeheim in den Klosterräumen vorstellen. Peter Stuberg, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Siegen, sprach im Namen der Diakonie Südwestfalen und versicherte: „Im Sinne und im Geiste der Brüder werden wir den Ort weiterführen. Wir werden für Menschen da sein, die krank, pflegebedürftig und sterbend sind.“

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Koblenz bistum-trier Ökumene Orden Pfarreien Vermischtes
news-104838 Sat, 04 Jun 2022 12:11:00 +0200 Botschafter des Ahrtals https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/botschafter-des-ahrtals/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/7/6/csm_Spendenbox-Ahrtal-Foto_KoJuDVTrier_Mathias_Birsens_36bec5d340-1_4c82c93bc7.jpg" width="150" height="113" alt="" />Wie es Jugendlichen im Ahrtal etwa zehn Monate nach der Flut geht, konnten Interessierte von Mitgliedern betroffener Kolpingjugenden bei einer Spendenaktion erfahren. Altenahr – Auch fast ein Jahr nach der verheerenden Flutkatastrophe im Ahrtal und in weiteren Gebieten Deutschlands ist die Situation vor Ort immer noch katastrophal, und es wird weiter Hilfe benötigt. Inzwischen zeigt sich, wie wichtig die Beteiligung besonders junger Menschen im Ahrtal am Wiederaufbau ist. Darauf haben die Kolpingjugenden Dernau und Altenahr sowie Illingen (Saarland) bei einer gemeinsamen Informations- und Spendenaktion aufmerksam gemacht. Daraus resultierend können sie das Projekt „AUFWIND – Deine Chance Ahrtal“ mit einer Spende von 1000 Euro unterstützen.

„Von jungen Menschen für junge Menschen – eine tolle Solidaritätsaktion der Kolpingjugend!“, so Petra Klein, Leiterin des Hauses der offenen Tür (HoT)in Sinzig, wo das Projekt ansässig ist. „Es wird viel von einem nachhaltigen und modernen Wiederaufbau gesprochen. Da die Jugend am längsten mit den nun zu treffenden Entscheidungen leben muss, halten wir es für unabdingbar, dass ihre Stimme wahrgenommen wird. Dafür setzt sich das Projekt AUFWIND ein und deswegen unterstützen wir es“, erklärt Julius Knieps, Leiter der Kolpingjugend Altenahr, bei der Spendenübergabe.

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Koblenz Saarbrücken bistum-trier Caritas / Soziales Ehrenamt Flutkatastrophe Information Jugend Kirchliche Verbände Politik / Gesellschaft
news-104836 Thu, 02 Jun 2022 14:30:01 +0200 Gott rockt wieder am Ring https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/gott-rockt-wieder-am-ring/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/2/b/csm_GottamRing_jf_45b9d71615.jpg" width="150" height="112" alt="" title="GottamRing jf" />Kirche soll dorthin gehen, wo die Menschen sind. Und das ist an diesem Wochenende beispielsweise das Festivalgelände von Rock am Ring in der Eifel... Nürburgring/Eifel – Wieder die dröhnenden Bässe in den Ohren, Matsch unter den Füßen und Tausende um einen herum, die das gleiche Feeling spüren: Frühsommer ist Festival-Zeit. In der Eifel steigt am Nürburgring traditionell wieder das vielleicht bekannteste Rock-Festival Deutschlands, Rock am Ring. Und mit dabei ist abermals ein ganz besonderes Angebot der evangelischen und katholischen Kirche. Die Kirche am Ring? Richtig gelesen: „Gott am Ring“ nennt sich das offene und niedrigschwellige Angebot in einer Zeltjurte auf Parkplatz A2. Ein Ort zum Innehalten im Festivaltrubel, zum Quatschen, wo es immer eine warme Tasse Kaffee und ein trockenes Plätzchen gibt.

Seit Rock am Ring für einige Jahre in Mendig gastierte, gibt es auch „Gott am Ring“. Einer, der schon seit einigen Jahren im Seelsorge-Team mitarbeitet, ist Gemeindereferent Philipp Hein, inzwischen Mitglied des Leitungsteams des Pastoralen Raums Adenau-Gerolstein. Obwohl die Zusage vom Veranstalter recht spät gekommen sei, habe sich wieder ein bunt durchmischtes Team von über 20 Ehrenamtlichen und rund fünf Hauptamtlichen gefunden, darunter beispielsweise eine Erzieherin, eine Förderschullehrerin, eine Krankenschwester, eine Ergotherapeutin, ein Diakon und Pastoral- und Gemeindereferenten. Zwei Notfallseelsorger seien auch mit von der Partie. „Wir sind offen für alle, die so in unser Zelt stolpern, ob sie nun ein warmes Getränk benötigen und sich ein bisschen aufwärmen möchten, ob sie ihr Zelt nicht wiederfinden, oder ob sie Bedarf nach einem seelsorglichen Gespräch haben weil ihnen etwas auf der Seele liegt“, sagt Hein. Auch das komme durchaus vor. Etwa, als einmal ein junger Mann vom Tod eines engen Verwandten erfuhr und erstmal nicht wusste, wohin. Oder als eine junge Frau verzweifelt war, nachdem ihr Freund mit einer Verletzung ins Krankenhaus musste. „In solchen Situationen ist es einfach gut, dass es inmitten des Trubels auch einen Ort wie unsere Jurte gibt“, sagt Hein. Noch bis Pfingstmontag ist „Gott am Ring“ am Start, und zwar rund um die Uhr. Samstags und sonntags sammelt das Team auf den Parkplätzen auch noch Getränke und Lebensmittel ein, die nicht mehr benötigt werden: Die Spenden gehen dann an die Tafeln im Umkreis.

Weitere Infos zur Aktion gibt es auf der Facebookseite www.facebook.com/gottamring oder bei Philipp Hein unter Tel.: 02691-9357518.

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Koblenz Trier bistum-trier Jugend Ökumene Vermischtes
news-104819 Wed, 01 Jun 2022 08:04:00 +0200 Hilfe in Zeiten von Pandemie und Flutkatastrophe https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/hilfe-in-zeiten-von-pandemie-und-flutkatastrophe/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/8/3/csm_Gebaude-Lebensberatung-Mayen_149e1417cc.jpg" width="140" height="150" alt="" title="Gebaude Lebensberatung Mayen" />Auch das Jahr 2021 hielt wieder viele außergewöhnliche Herausforderungen für die Beratungsstelle Mayen bereit. Das geht aus dem kürzlich veröffentlichten Jahresbericht hervor Mayen –  1029 Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben im Vorjahr Rat und Hilfe bei der Erziehungs-, Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle des Bistums Trier in Mayen gesucht oder an Elternkursen, offenen Sprechstunden oder Weiterbildungen teilgenommen. Die Anzahl der Leistungen, die das Beratungsteam um Leiterin Nicole Stockschlaeder im letzten Jahr erbracht hat, betrug 418. Das geht aus dem jetzt veröffentlichten Jahresbericht 2021 hervor.

Kinder und Jugendliche suchten hauptsächlich Hilfe wegen Erschöpfung und Überlastung sowie Partnerschaftskonflikten, Sorgerechtsstreitigkeiten, wechselhaftem Erziehungsstil oder sonstigen Problemlagen der Eltern. 49,7 Prozent dieser Heranwachsenden leben nicht in ihrer Ursprungsfamilie mit beiden Elternteilen oder Adoptiveltern. Bei den Erwachsenen waren die wichtigsten Beratungsthemen Stress, Belastungen durch kritische Lebensereignisse, Kommunikationsprobleme und depressive Verstimmungen oder Depressionen.

Auch das Jahr 2021 hielt laut Jahresbericht wieder viele Herausforderungen für die Beratungsstelle bereit: die andauernde Pandemie, die Flutkatastrophe an der Ahr, eine zunehmende Komplexität bei den Beratungen, die intensive Frage nach Aufklärung von sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen auch im kirchlichen Raum, die Fachberatung der pfarrlichen Schutzkonzepte sowie Abschiede im eigenen Team. Ein Schwerpunkt der Arbeit war, die Beratungsstelle zu einem schützenden sicheren Ort für Heranwachsende und Familien zu machen, in dem ein konstruktives Miteinander und notwendiger Schutz in schwierigen familiären Situationen möglich wird. Die Teams der Lebensberatungsstellen Mayen und Koblenz sind aktuell dabei, ein aufeinander abgestimmtes Vorgehen zu erarbeiten.

Träger der Lebensberatungsstelle in Mayen ist das Bistum Trier, das 43,5 Prozent der Gesamtkosten der Beratungsstelle trug. Der Landkreis Mayen-Koblenz und die Städte Mayen und Andernach übernahmen 36,2 Prozent, das Land Rheinland-Pfalz 20,3 Prozent. Für Ratsuchende sind die Angebote der Lebensberatung kostenlos.

Die Lebensberatung in Mayen hat ihren Sitz in der St.-Veit-Straße 42, sie ist per E-Mail an sekretariat.lb.mayen(at)bistum-trier.de oder unter Tel.: 02651-48085 zu erreichen. Aktuelle Angebote gibt es im Internet unter www.mayen.lebensberatung.info. (red)

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Redaktion Koblenz RSS Feeds bistum-trier Themenart Beratung
news-104818 Wed, 01 Jun 2022 08:00:00 +0200 Endlich wieder „Daheim“ fühlen https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/endlich-wieder-daheim-fuehlen/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/1/5/csm_Segen2Go_Kreuz_Nadine-Kreuser_98166755e8.jpg" width="150" height="113" alt="" title="Segen2Go Kreuz Nadine Kreuser" />Den Menschen im Ahrtal ein Stück Heimat (zurück-)geben, den Neuanfang erleichtern und Solidarität von Haus zu Haus tragen - das ist die Idee hinter "Segen2Go" Bad Neuenahr-Ahrweiler – So langsam kehren viele Bewohner und Bewohnerinnen ins Ahrtal zurück und können Wohnungen und Häuser beziehen. Pfarrer Jörg Meyrer hatte schon im vergangenen Jahr die Vision, genau für diese Situation einen „Segen2Go“ zu entwickeln. Was brauchen die Menschen, um anzukommen? Was hilft ihnen im Alltag und wie kann die Pfarrei sie dabei unterstützen, dass sie sich wieder zu Hause fühlen? Die Antwort auf diese Frage können sich Interessierte unter anderem am Freitag, 3. Juni, während des Pfarrgartenfests von St. Laurentius in Bad Neuenahr-Ahrweiler abholen bzw. dann selbst kreativ werden.

Aufgrund der Vielzahl von Betroffenen stand fest, dass nicht alle Wohnungen und Häuser direkt durch einen Priester eingesegnet werden können. Daher kam die Idee, ein Do-it-yourself-Paket zu entwerfen: einen “Segen2go”. Meyrer möchte den Menschen auf diese Weise ein Stück Heimat geben und den Neuanfang erleichtern. „Die Idee ist, den ‘Segen2go’ nicht einfach in einer Box auszuteilen, sondern in einer Art Solidarität von Haus zu Haus zu überreichen, in einem Miteinander“, so Wilfried Schumacher, Pfarrer im Ruhestand.

Schumacher wurde von Meyrer gefragt, ob er sich vorstellen könnte, diese Idee für die Pfarrei Bad Neuenahr-Ahrweiler umzusetzen. „Im Ritus sollen die Leute den Segen für sich und ihr Haus bzw. ihre Wohnung erbitten. Dabei gibt es die Möglichkeit, dies selbst mithilfe einer kleinen Broschüre durchzuführen oder auch gemeinsam mit Menschen aus der Nachbarschaft. Natürlich besteht auch immer die Option, pastorale Mitarbeitende anzusprechen! “, so Schumacher. Herausgekommen ist nun ein Segenspaket mit unter anderem mit Blumensamen, Weihwasser, einer Kerze, einem Büchlein mit Texten und vielem mehr.

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Redaktion Koblenz RSS Feeds bistum-trier Themenart Flutkatastrophe
news-104826 Mon, 30 May 2022 14:21:01 +0200 Unterwegs auf dem Firm-Hike https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/unterwegs-auf-dem-firm-hike/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/2/f/csm_Firm-Hike_1a3b76c83d.jpg" width="150" height="100" alt="Gruppe im Regen" title="Gruppe im Regen" />Die Lernpartnerschaften des Bistums unterstützen neue Ansätze und Projekte - so wie den "Firm-Hike" von Echternach nach Trier. Wer da unterwegs war, lesen Sie hier. Echternach/Trier – Mit ihren neongelben, roten oder lila Regenjacken und Capes wirken sie wie bunte Tupfen auf den weiten Getreidefeldern über dem kleinen Ort Newel bei Trier. Marlene, Miriam und die anderen Mitglieder der kleinen Wandergruppe haben ihre schweren Rucksäcke schon seit zwei Tagen gebuckelt und sind unterwegs von Echternach in Luxemburg nach Trier. Es ist eine Art spirituelle Wanderung, für die sich die vier jungen Pfadfinderinnen aus allen Teilen des Bistums Trier entschieden haben. „Firm-Hike“ nennt sich die Tour, die eine neue Art der Firmvorbereitung anbietet und dazu einlädt, unterwegs über Gott und die Welt und auch den eigenen Glauben zu sprechen.

Auch über Glaubenszweifel sprechen können

„Viele von meinen Freunden haben sich entweder firmen lassen, weil ‚man es eben so macht‘, oder weil sie wirklich richtig fest glauben. Ich steh so dazwischen. Ich hab‘ schon eine Verbindung zur Kirche, war mir aber nicht so sicher. Da war der Hike was Neues und viel spannender“, erklärt Marlene Neef aus Koblenz ihre Motivation, mitzuwandern. „Hier ist ein intensiverer Austausch möglich, auch über Zweifel im Glauben, und am Ende kann man sich entscheiden, ob man sich firmen lassen möchte oder nicht.“ Das Angebot zur Firmung mit Weihbischof Franz Josef Gebert am letzten Tag ihrer kleinen Pilgerreise steht den Teilnehmerinnen frei – letztlich wird sich nur eine von ihnen dazu entschieden haben – die 17-jährige Miriam Christ aus Bad Kreuznach. „Durch Corona haben sich die Termine in der Pfarrei oft verschoben und da fand ich dieses Angebot hier ganz verlockend, sich in einer kleinen Gruppe auf den Weg zu machen“, sagt sie.

Firm-Hike ist ein Projekt der Lernpartnerschaften des Bistums

Immer wieder gibt es zwischendurch kleine Impulse – etwa zum Thema Natur, die auch das große Thema in der Enzyklika Laudato Sì von Papst Franziskus ist. Begleitet werden die vier Mädels von Jugendpfarrer Peter Zillgen, Lisa Alm, Bildungsreferentin bei der DPSG, und Niklas Hirtz, Katechese-Referent des Bistums. Der erklärt den Zusammenhang mit der Bistumssynode: „Die Ergebnisse der Synode sollen ja in die Praxis umgesetzt werden – also neue Wege gehen, sich näher an der Lebenswelt der Menschen orientieren. Daraus haben sich Lernpartnerschaften entwickelt und dieser Firm-Hike ist eines der Projekte aus dem Themenfeld Katechese. Wir überlegen, wie Firmvorbereitung in Jugendverbänden wie der DPSG aussehen kann, einfach damit es dichter an dem Leben und der Freizeit der Jugendlichen ist. Wir fragen danach, wie Christ-Sein und Glaube für Pfadfinder aussehen können. Das wollen auch die 16-jährige Lena Collet und das Nesthäkchen der Gruppe, die 14-jährige Svenja Bauer aus Neunkirchen, für sich entdecken. Die beiden finden die Erfahrungen auf dem Weg und ihre Übernachtungs-Herbergen spannend. Eine Nacht im Pfarrheim in Welschbillig oder eine Nacht im Jugendhilfezentrum Haus auf dem Wehrborn bringen ganz eigene Begegnungen für die Gruppe mit sich.

„Mir imponieren die Teilnehmerinnen, weil sie teils auch physisch an ihre Grenzen stoßen, sich aber immer wieder gegenseitig motivieren und am Abend dann dankbar und gelöst sind“, sagt Jugendpfarrer Zillgen. „Ich erlebe das als eine auch mich im Glauben bestärkende Pilgertour, weil die vier ganz freimütig über ihre Fragen und Zweifel sprechen und sich im Gehen ganz viel klärt oder einfach Raum hat. Glaube als Unterwegs-Sein kann ich nur jedem empfehlen.“

Mehr Informationen zu den Lernpartnerschaften des Bistums Trier gibt es in einer Broschüre unter: www.t1p.de/lernpartnerschaft. Dort können Projekte angemeldet werden, die begleitet und unterstützt werden.

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Koblenz Saarbrücken Trier bistum-trier Jugend Seelsorge Synode: Umsetzung Wallfahrten/ Pilgern
news-104823 Sat, 28 May 2022 09:40:00 +0200 Gemeinsame Wanderung in Trier https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/gemeinsame-wanderung-in-trier/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/d/2/csm_8976_blind_unterwegs_01_kleiner_0_1f89b985f7.jpg" width="150" height="105" alt="" />Die Wanderung findet im Zusammenhang des bundesweiten „Sehbehindertensonntages“ statt, der im Rahmen eines Aktionsmonats begangen wird. Trier – Ob mit oder ohne Langstock, Blindenhund oder Partnerin und Partner – die Arbeitsstelle Medien für Blinde & Sehbehinderte im Bistum Trier und die PRO RETINA Deutschland e.V. laden alle Interessierten zu einer Tages-Wanderung vom Trierer Dom zum Robert-Schuman-Haus am Freitag, 3. Juni ein.

Ein langjähriger hochgradig sehbehinderter Hörer des Audiomagazins „Trierische Tonpost“ begleitet die Gruppe auf der Wegstrecke und hat diese so ausgewählt, dass keine besonderen Anforderungen an blinde und sehbehinderte Menschen gestellt werden.

Nach der rund zweistündigen Wanderung gibt es ein Mittagessen am Etappenziel und einen kurzen Wortgottesdienst (14 Uhr), anschließend wird die Gruppe die Strecke wieder gemeinsam zum Trierer Dom zurücklegen.

Der Treffpunkt zum Start des gemeinsamen Tages ist um 10 Uhr am Bischof-Stein-Platz.

Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen und Anmeldung über Arno Rietz unter Tel.: 0651-7105-430 oder per E-Mail an tonpost(at)bistum-trier.de. Verpflegung für die Wanderstrecke ist selbst mitzubringen; festes Schuhwerk und eine Kopfbedeckung werden empfohlen.

Die Wanderung findet im Zusammenhang des bundesweiten „Sehbehindertensonntages“ statt, der im Rahmen eines Aktionsmonats begangen wird. Es handelt sich um eine gemeinsame Aktion des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbands (DBSV), der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), des Dachverbands der evangelischen Blinden- und evangelischen Sehbehindertenseelsorge (DeBeSS) und des Deutschen Katholischen Blindenwerks (DKBW). Ziel ist es, auf verschiedenen Ebenen der kirchlichen Arbeit, Aktionen rund um das Thema „Sehbehinderung“ im Juni durchzuführen. Informationen zu weiteren Angeboten gibt es auf www.dbsv.org/sehbehindertentag.html
(jf)

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news-104824 Fri, 27 May 2022 10:54:05 +0200 Erster „2nd-Hemd & Hose Markt“ in Boppard https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/erster-2nd-hemd-hose-markt-in-boppard/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/e/f/csm_2nd-Hemd-und-Hose2_b6d9157a96.jpg" width="150" height="113" alt="" title="2nd Hemd und Hose2" />1.000 Euro kommen dem Projekt des ehemaligen Bopparder Kaplans Konrad Lisowski, der seit einigen Jahren in Bolivien als Priester wirkt, zugute. Boppard - In der Turnhalle der Bischöflichen Realschule Marienberg Boppard hat zum allerersten Mal in Boppard ein „2nd-Hemd & Hose Markt“ stattgefunden. Zu erwerben gab es guterhaltene gebrauchte Kleidung wie Lederjacken, T-Shirts, Hosen, Hemden, Kinderbekleidung und verschiedene modische Accessoires. Zudem wurde vonseiten des Schulelternbeirats ein Getränkeverkauf organisiert.

Der große Aufwand beim Auf- und Abbau des Marktes wurde für die Organisatoren durch die tatkräftige Unterstützung von Schulklassen erleichtert. Diese waren mit vielen helfenden Händen und großem Spaß an der Arbeit dabei. „Faszinierend wie schnell und effizient die Schüler ohne große Anweisungen mitarbeiteten.“ – so die Bundesfreiwillige der JBS St. Michael, Saskia Faßbender.

Insgesamt war der Markt ein Erfolg, mit Einnahmen von rund 1.000 €, welche dem Projekt des ehemaligen Bopparder Kaplans Konrad Lisowski, der seit einigen Jahren in Bolivien als Priester wirkt. zugute kommen. Es ermöglicht Kindern aus armen Familien ein Mittagessen und die Betreuung bei den Hausaufgaben.

Organisiert wurde das Ganze von der Fachstelle für Kinder- und Jugendpastoral in Bad Kreuznach, dem Dekanat St. Goar, der Pfarreiengemeinschaft Vorderhunsrück und der JugendBegegnungsStätte (JBS) St. Michael in Boppard in Zusammenarbeit mit der Bischöflichen Realschule Marienberg. Die Veranstalter dankten insbesondere der Realschule Marienberg und deren Hausmeister für die unkomplizierte Zusammenarbeit und die vielseitige Unterstützung.

Das Organisatoren-Team hofft, zukünftig weitere 2nd-Hemd & Hose Märkte in Boppard stattfinden lassen zu können, damit das oben genannte Projekt in Bolivien weiterhin Unterstützung erhält. Gerade die Kooperation mit der Realschule bietet viele Möglichkeiten der politischen Bildung in Bezug auf Entwicklungshilfe und den globalen Kleidermarkt. (red)

 

 

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news-104820 Thu, 26 May 2022 10:09:00 +0200 Eintauchen in soziale Lebenswirklichkeiten https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/eintauchen-in-soziale-lebenswirklichkeiten/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/9/c/csm_Header_Lebenswirklichkeiten-1_a28a0d3837.jpg" width="150" height="113" alt="" title="Header Lebenswirklichkeiten 1" />Über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen - das bieten Exposure- und Dialogprogramme. Der Diözesan-Caritasverband und das Bistum starten nun einen solchen Austausch in Koblenz. Koblenz/Trier – „Lebenswirklichkeiten“ ist ein neues Programm für mehr gesellschaftliche Teilhabe, das gemeinsam vom Diözesan-Caritasverband Trier und dem Bistum Trier umgesetzt wird. Kooperationspartner ist der Bonner Verein Exposure- und Dialogprogramme (EDP) e.V. Es geht darum, Interessierten und Verantwortlichen aus Politik, Kirche und Gesellschaft Einblicke in Lebenswirklichkeiten von Menschen zu geben, mit denen diese im Alltag wenig oder gar keine Kontaktpunkte haben. Auftakt des auf fünf Jahre angelegten Programms ist am 1. Juli in Koblenz, wo sich Einrichtungen des Caritasverbandes Koblenz für „Lebenswirklichkeiten“ öffnen und so einen intensiven Austausch ermöglichen. „Wir laden Teilnehmer ein, ihre Wahrnehmung von Menschen und von sozialpolitischen Herausforderungen verändern zu lassen: durch Begegnungen“, so Domkapitular Benedikt Welter, Vorsitzender des Diözesan-Caritasverbandes.

Projektleiterin Dr. Martina Messan sagt zum Ziel des Programms: „Soziale Dienste und Einrichtungen werden zu Erfahrungsräumen, wo und wie in unserer Gesellschaft Exklusion geschieht.“ Durch die vertieften Einblicke in die Lebensrealität benachteiligter Menschen sollen Perspektivwechsel ermöglicht werden. Caritas und Bistum knüpfen damit an die langjährigen Erfahrungen von EDP e.V. an: „Sich aussetzen“ und mit Menschen, die in Armut oder in anderen belastenden Lebenssituationen leben, in einen Dialog zu treten, ist der Kerngedanke von Exposure- und Dialogprogrammen.

 Während der ersten Etappe des Programms beim Caritasverband Koblenz sind Interessierte eingeladen, den Beschäftigungs- und Inklusionsbetrieb CarMen gGmbH, das Wohnheim für Menschen mit Behinderung Haus Eulenhorst, die Fachberatungsstelle für Menschen ohne Wohnung, den Kontaktladen der ambulanten Suchtkrankenhilfe, die Bahnhofsmission und den Migrationsdienst in unterschiedlichen Begegnungsformaten kennenzulernen. „Gastgeber“ sind die dort lebenden oder arbeitenden Frauen und Männer. Die „Gäste“ tauchen für einige Stunden oder Tage in die Lebensrealität ihrer Gastgeber ein und werden dabei von einem erfahrenen Team begleitet.

 Im nächsten Jahr wird das Programm im Saarland stattfinden, danach in weiteren Regionen des Bistums.

 „Lebenswirklichkeiten“ wird gefördert von der Aktion Mensch.

 Weitere Informationen gibt es auf www.lebenswirklichkeiten-trier.de

(red)

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Koblenz bistum-trier Bildung Caritas / Soziales Diakonische Kirchenentwicklung Inklusion Politik / Gesellschaft
news-104817 Wed, 25 May 2022 11:09:12 +0200 Gut erreichbar und vernetzt https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/gut-erreichbar-und-vernetzt/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/6/6/csm_Einsegung-Caritas-Simmern_WBG_Raume_jf_3b148d42cf.jpg" width="150" height="113" alt="" title="Einsegung Caritas Simmern WBG Raume jf" />Die neue Geschäftsstelle des Caritasverbands Rhein-Hunsrück-Nahe in Simmern wurde nun offiziell vorgestellt und durch Weihbischof Gebert eingeweiht Simmern – Eine gute Atmosphäre, ein nur zwei minütiger Fußweg von der Innenstadt entfernt und genügend Parkplätze – lauten einige Vorteile, die Caritasdirektorin Victoria Müller-Ensel bei der feierlichen Einweihung der neuen Geschäftsstelle des Caritasverbands Rhein-Hunsrück-Nahe in Simmern nennt.

Bereits seit eineinhalb Jahren haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die neuen Räumlichkeiten in der Herzog-Richard-Straße 14 bezogen. Aufgrund der Pandemie konnte das Haus, in der vorher eine Anwaltskanzlei ansässig war, nun offiziell allen Interessierten, kommunalen und kirchlichen Kooperationspartnern vorgestellt und durch den Trierer Weihbischof und ehemaligen Vorsitzenden des Diözesan-Caritasverbandes Franz Josef Gebert gesegnet werden.

In seiner kurzen Ansprache betonte Weihbischof Gebert, dass die Liebe Gottes und die Nächstenliebe zwar unerschöpflich seien, „aber wir müssen trotzdem mit unseren eigenen Ressourcen und Kräften haushalten.“ Daher sei es wichtig, Gott mit ins Boot zu nehmen. „Wir müssen uns eingestehen, dass wir nicht perfekt sind und nicht alles alleine schaffen können.“ Es gehöre immer noch etwas dazu, was der Mensch nicht richtig fassen könne, damit Sachen gelängen. „Säkular wird es als Zufall oder Glück benannt, als Gläubige ist es für uns Gottes Unterstützung, die uns hilft.“

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news-104805 Thu, 19 May 2022 08:06:22 +0200 Mehr als 530 Priester ausgebildet https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/mehr-als-530-priester-ausgebildet/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/9/5/csm_IMG_7173_afbe2f32d5.jpg" width="150" height="100" alt="" title="IMG 7173" />Seit mehr als 50 Jahren werden Priester im Studienhaus St. Lambert in Lantershofen ausgebildet. Lantershofen – Traditionell findet Anfang Mai ein mehrtägiges Fest im Studienhaus St. Lambert in Lantershofen statt. Diesmal gab es etwas Besonderes zu feiern: 50 Jahre Studienhaus und damit auch 50 Jahre Priesterausbildung in der Ahr-Gemeinde. Viele ehemalige Studenten reisten nach Lantershofen und feierten mit Regens Dr. Volker Malburg und kirchlichen wie kommunalen Gästen, die mit dem Haus eng verbunden sind. Darunter waren unter anderem der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing, Bischof Dr. Stephan Ackermann aus Trier sowie die Weihbischöfe Robert Brahm und Jörg Michael Peters, der Münsteraner Bischof Dr, Felix Genn sowie der 1. Kreisbeigeordneten Horst Gies und Bürgermeister Achim Juchem Bischof Ackermann, der vor mehr als 20 Jahren selbst Regens im Haus war, würdigte
im Rahmen einer feierlichen Vesper die Leistung des Studienhauses, welches als „Wagnis“ gestartet und als „Erfolgsprojekt“ bezeichnet werden könne, in dem über 530 Priester ihren Studienabschluss absolvierten. Bischof Bätzing verwies in seiner Predigt während eines gemeinsamen Pontifikalamtes in der Kirche St. Lambertus auf wichtige Eckpunkte der Priesterausbildung und betonte insbesondere die Glaubwürdigkeit als wichtige Eigenschaft priesterlichen Lebens. Den Abschluss der Feierlichkeiten bildeten ein geselliger Austausch und die Matinée einer Kunstausstellung von Bibliothekarin Barbara Boos. 
(red)

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Koblenz bistum-trier Bischof Personal
news-104787 Thu, 19 May 2022 08:00:00 +0200 Majestäten gesucht https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/majestaeten-gesucht/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/1/0/csm_Schutzen_Archiv-2019_e27209333d.jpg" width="150" height="113" alt="" title="Schutzen Archiv 2019" />Der 50. Diözesan-Jungschützentag „Besonders-Dynamisch-Sportlich-Jung“ findet am 29. Mai in Güls statt und soll ein Fest der Begegnung werden Koblenz –So freut sich die St. Hubertus Schützengesellschaft Güls 1846, dass sie in diesem Jahr den 50. Diözesan-Jungschützentag am Sonntag, 29. Mai, ausrichten dürfen. Das Festprogramm startet um 10 Uhr mit einem Jugendgottesdienst in der St. Servatius Kirche und anschließendem Umzug zur Schützenhalle (Unter der Fürstenwiese 27). Neben sportlichen Wettkämpfen, bei denen auch die neuen Diözesanjugendmajestäten ermittelt werden, gibt es ein vielfältiges Rahmenprogramm und einen musikalischen Auftritt von Bastian Stein, Teilnehmer von „The Voice of Germany“. Es werden mehrere Hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Ehrengäste, unter anderem aus Kommunalpolitik und Wirtschaft, erwartet.

Während des Diözesan-Jungschützentages werden Majestäten in drei Klassen von sechs bis 24 Jahren ermittelt; die jeweils vier besten dürfen beim Bundesjung-schützentag in Emstek (Niedersachsen) starten und den Bund der St. Sebastianus Schützenjugend der Diözese Trier dort vertreten.

Die Ziele der Schützen „Glaube, Sitte, Heimat“ und christliche Werte wie Verantwortungsbewusstsein, Gemeinschaft, Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft würden jugendgerecht in den Schützenbruderschaften vermittelt, erläutert Diözesanjungschützenmeisterin Carina Keßelheim im Namen des Bundes der St. Sebastianus Schützenjugend der Diözese Trier (BdSJ Trier), der dem Tag in Güls als Veranstalter vorsteht. „Das wird auch immer wieder in vielen Aktionen, wie Spendenaufrufen, zum Beispiel für die Flutbetroffenen im vergangenen Jahr, sichtbar.“ Zudem sind die Ortsvereine oftmals eng im Stadt- und Dorfleben eingebunden.Schützengesellschaften begleiten unter anderem die Kirmes- oder Pfingstprozessionen“, erklärt Bildungsreferentin Christine Evers.

Trotz der Bewahrung des Traditionellen befinden sich der Schützensport und auch die Mitglieder im BdSJ Trier im Wandel. „Es ist nun möglich, dass gleichgeschlechtliche Paare ein Königspaar bilden, und andersgläubige Menschen können Führungspositionen in der Vereinsarbeit übernehmen.“ Zudem schließen sich immer mehr Frauen den Schützen an und übernehmen Führungspositionen.

Der 50. DJT unter dem Motto „Besonders-dynamisch-Sportlich-Jung“ ist als Fest der Begegnung konzipiert, zu dem alle Interessierten eingeladen sind.

140 Schützenbruderschaften, -gilden und -vereine mit 1.500 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen gehören dem BdSJ Trier an.

Weitere Informationen gibt es auf www.bdsj-trier.de, www.facebook.com/BdsjDiozesanverbandTrier und auf www.instagram.com/bdsj_trier

(jf)

 

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news-104803 Wed, 18 May 2022 11:56:08 +0200 Auszeichnungen für drei katholische Kitas https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/auszeichnungen-fuer-drei-katholische-kitas/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/2/6/csm_Kitapreis-altenwald-schoneberger_7bbec0e055.jpg" width="150" height="113" alt="" title="Deutscher Kita-Preis 2022 " />Gleich drei katholische Kitas aus dem Bistum Trier sind im Finale des Deutschen Kita-Preises ausgezeichnet worden und erhielten einen zweiten und zwei dritte Plätze. Zusätzlich ging der Publikumspreis ins Saarland. Berlin/Gillenfeld/Sulzbach/Plaidt – Gleich drei katholische Kitas aus dem Bistum Trier sind im Finale des Deutschen Kita-Preises am Montag, 16. Mai, in Berlin ausgezeichnet worden. So erhielt die Familien-Kita Emmaus aus Gillenfeld in der Eifel einen der vier mit jeweils 10.000 Euro dotierten zweiten Plätze. Die Kitas Pastor Hein aus Sulzbach-Altenwald und St. Willibrord in Plaidt nahe Andernach teilen sich mit drei weiteren Einrichtungen den dritten Platz und erhalten je 1000 Euro. Der erste Platz samt Titel „Kita des Jahres 2022" und 25.000 Euro Preisgeld gingen an das Familienzentrum Olgakrippe in Heilbronn. Die Kitas aus dem Bistum Trier in Trägerschaft der katholischen KiTa gGmbH Trier, Koblenz und Saarland hatten sich deutschlandweit gegen 1200 Mitbewerber durchsetzen können und es unter die zehn Finalisten geschafft.

 

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Koblenz Saarbrücken Trier bistum-trier Kindergarten Politik / Gesellschaft Vermischtes
news-104797 Mon, 16 May 2022 14:59:23 +0200 Zwischenschritt in der Haushaltssicherung https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/zwischenschritt-in-der-haushaltssicherung/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/0/f/csm_IMG_9145_c1ec026326.jpg" width="150" height="100" alt="" />Bischof und Generalvikar erbitten Rückmeldung der Räte zum aktuellen Stand. Trier – Rund 150 Vertretungen von Diözesanen Räten, Dekanaten und Pastoralen Räumen, Berufsgruppen, Verbänden und Institutionen im Bistum Trier haben am 13. und 14. Mai in St. Maximin in Trier den weiteren Fortgang der diözesanen Haushaltssicherung besprochen. Anhand von durch die Lenkungsgruppe unter Leitung von Generalvikar Dr. Ulrich von Plettenberg erarbeiteten Thesen wurden einzelne Handlungsfelder im Bistum Trier aus Kostensicht beraten. Neben dem aktuellen Stand der Arbeit benannte die Lenkungsgruppe zudem kalkulatorisch mögliche Kostensenkungen in diesen Bereichen – jedoch ohne bereits konkrete Zahlen zu präsentieren. Die Einschätzungen der Beteiligten zu den vorgeschlagenen Maßnahmen in den einzelnen Feldern werden Eingang in die weitere Arbeit der Lenkungsgruppe oder beauftragten Arbeitsgruppen finden. Damit sind noch keine Entscheidungen etwa für die Aufgabe von Handlungsfeldern oder Schließung von Einrichtungen gefällt; nicht zuletzt deshalb, weil die Kostenreduzierung in vielen Feldern auch politische Diskussionen, die Einbindung der Mitarbeitervertretungen oder den Dialog mit Kooperationspartnern voraussetzt. 

Deutliche Zustimmung gab es zu dem Ansatz, das ohnehin zurückgehende pastorale Personal nicht aktiv weiter abzusenken, sondern Kompensationsmöglichkeiten zu prüfen, oder der Überlegung, die Caritas weiter wie bisher zu unterstützen, dabei aber nach Synergieeffekten zwischen Diözesan- und Ortsverbänden sowie Bistum zu suchen. Der These, am bisherigen Engagement in der Jugendpastoral festzuhalten, konnte mehr als die Hälfte der anwesenden Frauen und Männer folgen. Ein klares Bekenntnis gab die Versammlung zu den Beratungsdiensten. Auch die Familienbildungsstätten sollen nach Meinung der Teilnehmenden Bestand haben. Den Auftrag, Kostensenkungspotenziale zu identifizieren, wurde für die Bereiche Katholische Kindertagesstätten, Bistumsschulen, Katholische Erwachsenenbildung, die Tagungs- und Bildungshäuser sowie für die Aus-, Weiter- und Fortbildung pastoraler Berufe mit dem Priesterseminar und der Theologischen Fakultät erteilt. Auch wenn die anstehenden Veränderungen im Bereich der Bischöflichen Verwaltung kein Thema der Beratungen war, betonte Generalvikar von Plettenberg erneut, dass auch in diesem Bereich Kostenabsenkungen erfolgen werden.

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news-104794 Mon, 16 May 2022 08:10:51 +0200 Verantwortung für die Schöpfung https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/verantwortung-fuer-die-schoepfung/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/0/f/csm_cost-4164538_1280-1_40b8c19786.jpg" width="150" height="100" alt="" />Das Bistum erlässt für ein Jahr einen Planungs- und Baustopp für Heizungsanlagen mit fossilen Brennstoffen für die Immobilien des Bistums und der Kirchengemeinden. Trier – Das Bistum Trier erlässt für ein Jahr einen Planungs- und Baustopp für Heizungsanlagen mit fossilen Brennstoffen für die Immobilien des Bistums und der Kirchengemeinden. Bis zum 31. Mai 2023 gilt, dass Generalsanierung, Austausch und Einbau von Heizungsanlagen mit ausschließlich fossilen Brennstoffen grundsätzlich nicht genehmigungsfähig sind. Instandsetzung und kleinere Maßnahmen an bestehenden Heizungsanlagen werden nur genehmigt, wenn dies den Brennstoffverbrauch signifikant verringert, eine effiziente Nutzung der beheizten Immobilie dauerhaft notwendig ist und organisatorisch sichergestellt wird, sowie, wenn alternative oder ergänzende Heizungskonzepte geprüft wurden und gegebenenfalls umgesetzt werden.

„Die globale Klimakrise, der Ukraine-Krieg und unsere christliche Verantwortung für die Schöpfung zwingen uns zu einer konsequenten Abkehr von den fossilen Brennstoffen Kohle, Erdöl und Erdgas“, erklärt der Generalvikar des Bistums Trier, Dr. Ulrich Graf von Plettenberg. „Das Bistum Trier will bestehende Klimaschutzziele konsequent fortschreiben und daraus abgeleitete strengere Regelungen erlassen“ – ein entsprechender Abstimmungsprozess mit den zuständigen Gremien laufe bereits. „Bis es soweit ist, dass dauerhafte verbindliche Regelungen getroffen werden, sollen nach Möglichkeit über Investitionen in Heizungsanlagen keine Tatsachen geschaffen werden, welche die Bauherren für die gesamte zukünftige Betriebszeit der Anlagen an fossile Brennstoffe binden.“

In seinem Energiebericht weist das Bistum Trier über 3.000 beheizte und mit Strom versorgte Gebäude aus. Der Gebäudetyp hat einen sehr starken Einfluss auf den spezifischen Energiebedarf. Zum Immobilienbestand des Bistums gehören unter anderem: Kirchen, Kindertagesstätten und Kindergärten, Pfarrhäuser, Pfarrheime und Pfarrzentren, Schulen und Verwaltungsgebäude. Deren Energieverbrauch lag für das Heizen im Jahr 2020 bei rund 142 Millionen Kilowattstunden; bei einem CO2-Ausstoß von knapp 40.000 Tonnen. Schon im März hatte von Plettenberg als Zeichen der Solidarität und Anteilnahme mit den Menschen in der Ukraine die Kirchengemeinden im ganzen Bistum gebeten, die Kirchenheizungen abzustellen oder wenigstens deutlich zu drosseln.

(tef)

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