Bistum Trier - Redaktion Koblenz https://www.bistum-trier.de/ de-de Bistum Trier - Redaktion Koblenz Fri, 18 Sep 2020 19:23:54 +0200 Fri, 18 Sep 2020 19:23:54 +0200 Bistum Trier news-103583 Thu, 17 Sep 2020 15:38:55 +0200 Chagall in Sinzig https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/chagall-in-sinzig/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/c/0/csm_Chagall_Sinzig_efe3c707fb.jpg" width="110" height="150" alt="" title="Marc Chagall „David mit der Harfe“, 1956, Mourlot 134, © VG Bild-Kunst 2020" />48 Original-Lithographien des expressionistischen Künstlers Marc Chagall gibt es ab 18. September in der Pfarrkirche St. Peter in Sinzig zu sehen. Sinzig – 48 Original-Lithographien des expressionistischen Künstlers Marc Chagall, der als einer der bedeutendsten Maler des 20. Jahrhunderts gilt, gibt es vom 18. September bis 7. Oktober in der Pfarrkirche St. Peter in Sinzig zu sehen. Die ausgestellten Werke gehören den Zyklen „La bible“ (1956) und „Dessins pour la bible“ (1960) an und thematisieren die Schöpfungsgeschichte sowie zentrale Figuren des Alten Testaments.

Den Startpunkt der Ausstellung bildet eine Vernissage am Freitag, 18. September um 19.52 Uhr, mit einem Grußwort und einführenden Worten von Kaplan Thomas Hufschmidt und Stefanie Manhillen. Den musikalischen Rahmen gestaltet Georg Brinkmann aus Bonn mit Klezmermusik.

Neben diesem Auftakt gibt es weitere Veranstaltungen wie meditative Bildbetrachtungen mit musikalischer Begleitung, Orgelkonzerte oder Abendlobe mit teils pro-minenter Besetzung. So spricht Schwester Dr. Lea Ackermann von der Hilfsorganisation SOLWODI („Solidarity with Women in Distress – Solidarität mit Frauen in Not“) das geistliche Wort zum Abendlob am Samstag, 26. September um 19.52 Uhr. Hier steht der Bildzyklus „Propheten Jesaja, Jeremia und Ezechiel“ im Mittelpunkt.

Zusätzlich gibt es Kunstprojekte, an denen Jugendliche teilnehmen können, oder Führungen durch die Ausstellung. Zur Finissage mit der Präsentation von Gemälden von Jugendlichen am Mittwoch, 7. Oktober um 19.52 Uhr, spricht der Trierer Weihbischof Franz Josef Gebert ein Grußwort.

Die Abendveranstaltungen beginnen immer um „acht vor acht“. „Die Uhrzeit kam zustande, weil es etwas Besonderes sein sollte“, berichtet Kaplan Hufschmidt. „Das springe besser ins Auge als einfach 19.30 Uhr, so die Meinung der eingespannten Ehrenamtlichen“, erklärt er.

Die Ausstellung findet in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenenbildung Koblenz und dem Haus der offenen Tür (HoT) Sinzig statt.

Bis einschließlich 7. Oktober ist die Ausstellung täglich zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet; der Eintritt ist frei.

Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie ist eine Anmeldung für Vernissage, Finissage, Abendlob, Orgelkonzert und Workshops über die Homepage der Pfarreiengemeinschaft oder per Telefon im Pfarrbüro notwendig. Weitere Termine und Informationen zur Ausstellung gibt es auf www.kath-kirche-sinzig.org oder im Pfarrbüro Sinzig unter Tel.: 02642-97710.

(jf)

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news-103581 Thu, 17 Sep 2020 09:12:49 +0200 Im Gespräch bleiben https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/im-gespraech-bleiben-1/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/3/7/csm_IMG_9408_2b38acc4a9.jpg" width="150" height="79" alt="" title="Geistliche Gemeinschaften treffen sich mit Bischof" />Die Geistlichen Gemeinschaften im Bistum trafen sich mit Bischof Dr. Stephan Ackermann zum Austausch. Trier – „Im Gespräch zu bleiben ist vielleicht das Wichtigste.“ Das hat Msgr. Helmut Gammel, Bischöflicher Beauftragter für die Neuen Geistlichen Gemeinschaften im Bistum Trier, am 15. September betont. Anlass war ein Treffen des Arbeitskreises Geistlicher Gemeinschaften im Bistum mit Bischof Dr. Stephan Ackermann und Mechthild Schabo, die den Bereich Pastoral und Gesellschaft im Bischöflichen Generalvikariat Trier leitet. Mit Mechthild Schabo stehe der Kreis in jährlichem Austausch, betonte Gammel, aber auch der persönliche Kontakt mit dem Bischof sei für den Arbeitskreis gut. Das Treffen fand im Park des Schönstattzentrums Trier statt, und Bischof Ackermann dankte Gastgeberin Schwester Anne-Meike für die „wohltuende Gastfreundschaft“.

Für den Bischof ist der Austausch „ein Stück Seismograph: Ich möchte gerne von Ihnen erfahren, wie Sie das kirchliche Leben und die Situation von Kirche und Welt wahrnehmen, denn Sie sind sowohl pfarrlich gebunden als auch in den Gemeinschaften aktiv“. Mechthild Schabo würdigte das Engagement des Arbeitskreise: „Ich nehme die Bemühungen des Arbeitskreises um gemeinsame Initiativen und Fortbildungen wahr; und sehe gleichzeitig die Anstrengungen, die es kostet, zusammenzuführen und zu motivieren.“ Sie dankte für die Möglichkeit, bei diesem Austausch die Eindrücke „offen und ungeschminkt“ zu hören.

Prägende Themen waren die Einschränkungen und Möglichkeiten von kirchlichem und geistlichem Leben angesichts der Corona-Pandemie. Die konkreten Erfahrungen und Beispiele öffneten den Blick aber auch weiter. So sagte eine Teilnehmerin: „Corona lehrt uns, mit Ungewissheiten umzugehen.“ Sie frage sich mit ihrer Gemeinschaft immer wieder: „Wo begegnet uns der Auferstandene im Alltag?“ Eine andere Gesprächsteilnehmerin treibt die Frage um, was zu tun sei, „damit sich Menschen willkommen geheißen fühlen in unserer Kirche“. Die Sorge um die Einheit der Kirche angesichts der Veränderungen im Bistum, aber auch auf der Ebene der Kirche in Deutschland und weltweit wurde geäußert. Immer wieder schwang auch die Synodenumsetzung im Bistum Trier mit, etwa wenn die Frage aufkam, wie sich Geistliche Gemeinschaften in den neuen pastoralen Räumen verstehen.

Bischof Ackermann dankte den Anwesenden für ihr Wirken ebenso wie für ihre Einschätzungen und Hinweise. Seinem Eindruck nach sei vieles in Bewegung, manches auch „abschüssig“; und durch die kirchliche Situation insgesamt gebe es eine Destabilisierung. Immer mehr erweise sich die Corona-Pandemie als Brennglas, das Dinge demaskiere und zur Ehrlichkeit zwinge. Er nehme die Kreativität wahr und den Wunsch nach Gemeinschaft, und gleichzeitig auch eine Besonnenheit, die der Situation angemessen ist. Den Frauen und Männern mit „ihren territorialen und pfarrlichen Erfahrungen, aber auch dem Standbein in der Gemeinschaft“ sprach er Mut zu als einen Impuls aus dem gelebten Glauben. Bei dem Treffen waren Vertreterinnen und Vertreter der Charismatischen Erneuerung, von Cursillo, der Fokolarbewegung, der Franziskanischen Gemeinschaft, der Gemeinschaften Charles des Foucault, der Gemeinschaft Christlichen Lebens, von Marriage Encounter, der Schönstattbewegung und der Vereinigung des Katholischen Apostolats UNIO dabei. Informationen zum Arbeitskreis Geistliche Gemeinschaften sowie Links zu den einzelnen Gemeinschaften sind unter www.gemeinschaften.bistum-trier.de/ zu finden.

(JR)

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news-103553 Tue, 15 Sep 2020 09:10:00 +0200 Rezept gegen Frust und Ärger https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/rezept-gegen-frust-und-aerger/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/3/f/csm_Trostpaket-fur-Brautpaare_4ba6ed0c1a.jpeg" width="113" height="150" alt="" />Durch die Corona-Beschränkungen mussten viele Brautpaare ihre Hochzeit verschieben. Trauer und Frust stellten sich ein. Doch das Dekanat Rhein-Wied hat die angehenden Eheleute nicht vergessen. Neuwied – „Gibt dir das Leben Zitronen, mach‘ Limonade daraus“ – lautet ein Spruch, den man öfter auf Kalenderblättern oder in Social-Media-Kanälen liest. Während der Beschränkungen durch die Corona-Pandemie fühlen sich vielleicht besonders viele Menschen von diesem Motto angesprochen – mit Sicherheit aber Brautpaare, die ihre kirchliche Trauung absagen mussten oder entschieden, ihren anvisierten Termin aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen zu verlegen. Ein kleines Trostpaket für die angehenden Eheleute hat der Arbeitskreis LuSt (Liebe und Segen teilen) im Dekanat Rhein-Wied geschnürt. Darin sind zwar keine Zitronen, aber ein Rezept für eine Limonade.

„Ich habe zum Beispiel eine Freundin, die im Sommer standesamtlich und kirchlich heiraten wollte. Bei ihr lagen die Nerven blank, weil das alles auf der Kippe stand“, berichtet die Pastoralreferentin im Dekanat Rhein-Wied, Madeleine Esch, aus ihrem privaten Umfeld. Und die Gemeindereferentin in Linz, Eva-Maria Dech weiß, dass Paare auf Pfarreiengemeinschaften zugekommen sind, um die Trauung zu verschieben, „weil die Locations, der Caterer usw. die Feier nicht ausrichten können.“

Zwar dürfen seit dem 2. Juni unter bestimmten Schutzmaßnahmen wieder kirchliche Trauungen gefeiert werden, doch viele bis dahin geplante Feiern mussten abgesagt bzw. verschoben werden. Die Mitglieder des Arbeitskreises LuSt haben daher ein kleines Trostpaket als Aufmerksamkeit zusammengestellt, das für einen schönen Abend zu zweit genutzt werden kann. Darin befinden sich neben dem eingangserwähnten Rezept für eine Limonade, ein Brief und ein kleines Büchlein aus dem Verlag ruach.jetzt. „Darin befinden sich Fragen, die man sich so vielleicht noch nie gestellt hat und Impulse“, erklärt Madeleine Esch. Vielleicht nutzen die angehenden Brautpaare die Zeit, um nicht nur die Limonade zu genießen, sondern auch für ein gutes Gespräch über ihre Liebe und Partnerschaft. Es wurden rund 80 Trostpakete an Brautpaare aus dem Dekanat Rhein-Wied verteilt. „Wir möchten den Paaren zeigen, dass wir an sie denken und wir sie in dieser außergewöhnlichen Situation nicht hängen lassen“, erklärt Eva-Maria Dech, Mitglied im Arbeitskreis. „Das kann zwar Sorgen, Ärger und Frust nicht nehmen, aber wir möchten damit Mut machen, dass die Liebe stark ist“, erklärt das Team.

Und die Aktion kam an: „Wir hatten durchweg positive Rückmeldungen“, freut sich Madeleine Esch. „‘Schöne Geste; Kleine Aufmunterung; Mit dem Paket haben wir uns einen schönen Abend zu zweit gemacht‘", zitiert sie einige angehenden Eheleute. Manche waren aber durchaus überrascht, gibt sie zu und zitiert: „‘Toll, dass die Kirche in dieser für uns herausfordernden Situation an uns denkt!‘"

Ansprechpartner für das Projekt LuSt sind Madeleine Esch, Tel.: 02631-342770 und Eva-Maria Dech, Tel.: 02644-2303. Informationen wie unter den Corona-Schutzmaßnahmen Trauungen gefeiert werde können, gibt es hier https://www.bistum-trier.de/liturgie/schutzkonzept-corona/

(jf)

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Koblenz bistum-trier Diakonische Kirchenentwicklung Familienbildung Pfarreien Seelsorge Synode: Umsetzung Vermischtes
news-103575 Tue, 15 Sep 2020 07:07:00 +0200 Die Gottesmutter und die „Pforte der Engel“ https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/die-gottesmutter-und-die-pforte-der-engel/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/5/1/csm_P9120021_f7282ff75d.jpg" width="150" height="100" alt="" title="Weihbischof Peters Kloster Maria Engelport" />Anlässlich des 800-jährigen Jubiläums von Kloster Maria Engelport hielt Weihbischof Jörg Michael Peters die Festpredigt und spendete den sakramentalen Segen. Treis-Karden – Mit einer Marienandacht und einem Festakt hat das Kloster Maria Engelport im Flaumbachtal am 12. September das Jubiläum seiner Gründung vor 800 Jahren gefeiert. Weihbischof Jörg Michael Peters hielt in der Klosterkirche die Festpredigt und spendete den sakramentalen Segen.

Der Weihbischof gratulierte den Anbetungsschwestern des „Königlichen Herzens“ sowie den Kanonikern des „Instituts Christus König und Hohepriester“ zum Jubiläum und zum Fest Mariä Namen. „Sie stehen an der Seite der Gottesmutter, der Sie nacheifern“, sagte er zu der Gemeinschaft, die den Ort seit 2014 wiederbelebt hat. Der Name „Maria Engelport“ sei im deutschsprachigen Raum ein Alleinstellungsmerkmal und spreche „für sich“, bemerkte Peters. Der Engel Gottes habe mit der Ankündigung an Maria, dass sie Gottes Mutter werden solle, die „Tür zum Himmel ganz neu aufgestellt“. Das verbinde er mit diesem Ort, sagte der Weihbischof. Er verwies auf die Erlösungsbedürftigkeit des Menschen und die besondere Erwählung Marias im Heilsplan Gottes. Denn Gott wolle – nach den Worten von Anselm von Canterbury – „die wunderbare Schöpfung nicht ohne Maria wiederherstellen“. Mariä Namenstag erinnere daran, dass „Gott einen Heilsplan nicht nur für uns Menschen, sondern auch mit uns Menschen hat“. Nach dem sakramentalen Segen betete der Weihbischof mit den Gläubigen vor dem Gnadenbild „Unserer lieben Frau von Engelport“ am Seitenalter.

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news-103570 Sat, 12 Sep 2020 06:06:00 +0200 Wallfahrt in Barweiler trotzt Corona https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/wallfahrt-in-barweiler-trotzt-corona/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/1/3/csm_Barweiler_Wallfahrt_Brahm_Foto_Froder_e848db3b4d.jpg" width="150" height="113" alt="" />Auch wenn es in diesem Jahr eine andere Wallfahrt war - sie fand aber statt: Weihbischof Robert Brahm feiert ein Pontifikalamt zum Fest Mariä Geburt. Barweiler – In die Hocheifelgemeinde Barweiler pilgern seit dem 18. Jahrhundert Menschen, um beim Gnadenbild „Unserer Lieben Frau mit der Lilie, der Königin des Friedens“ um Heilung von Krankheiten und um Hilfe in anderen Lebenslagen zu bitten. Der Trierer Weihbischof Robert Brahm hat zum Fest Mariä Geburt (8. September) gemeinsam mit Gläubigen ein Pontifikalamt in der Wallfahrtskirche St. Gertrud gefeiert.

„Trotz Corona haben wir uns entschieden, die Wallfahrtszeit nicht ausfallen zu lassen“, erklärte Pfarrer Dr. Rainer Justen. Der Gottesdienst fand unter den bereits bekannten Maßnahmen zum Infektionsschutz statt. So mussten sich die Gläubigen im Vorfeld anmelden und eine Mund-Nase-Bedeckung tragen. „Die geltenden staatlichen Verordnungen und das Schutzkonzept des Bistums Trier geben die Rahmenbedingungen vor“, erklärte Justen. Daher sei die Wallfahrt in diesem Jahr anders, aber sie könne stattfinden. „Durch das Engagement vieler Ehrenamtlicher ist das möglich“, sprach Justen gleich zu Beginn des Gottesdienstes seinen Dank und seine Anerkennung für die Frauen und Männer aus, die unterschiedliche Dienste übernahmen.

„Von denjenigen, die in guter Tradition nach Barweiler pilgern, wird in diesem Jahr nur ein kleiner Teil in der gewohnten Weise dabei sein“, vermutete der Pfarrer. Doch er und Weihbischof Brahm ermunterten dazu, für diejenigen zu beten, die nicht dabei sein konnten. „Indem Pilgerinnen und Pilger aneinander denken und füreinander beten, kann ein Netz der Verbundenheit miteinander und mit der Wallfahrt geknüpft werden“, schrieb Justen im aktuellen Pfarrbrief der Pfarreiengemeinschaft Adenauer Land dazu.

Weibischof Brahm zeichnete in seiner Predigt das Leben der Gottesmutter und somit auch ein Stück weit das Leben ihres Sohns Jesus in Form von Filmszenen nach. „Maria spielt eine zentrale Rolle, weil sie ganz und gar auf Jesus bezogen ist“. In diesem Sinne sei auch die Kirche immer eine Kirche für andere. „Das ist leichter gesagt als getan“, gab Brahm zu. „Wir wissen, dass die Kirche nicht immer so mütterlich ist, wie sie sein sollte. Aber dennoch haben Menschen in der Kirche dieses Mütterliche in Form von einer sorgenden, tröstenden und kümmernden Gemeinschaft erfahren.“

Die Wallfahrt in Barweiler geht auf eine Begebenheit im Jahre 1726 zurück: Im Sommer schmückten Mädchen aus dem Ort ihre Pfarrkirche mit Blumen und gaben der Statue der Muttergottes eine Lilie in die rechte Hand. Sie welkte und verdorrte schließlich. Doch um das Fest Mariä Geburt begann der Stängel wieder zu grünen. Dieses sogenannte Lilienwunder wiederholte sich in den darauffolgenden zwei Jahren. Bis heute pilgern insbesondere von Anfang September bis Anfang Oktober zahlreiche Menschen zur Holzskulptur der Muttergottes.

Die Spenden der Pilgerinnen und Pilger werden in diesem Jahr in großen Teilen für die Restaurierung der historischen Klais-Orgel der Pfarr- und Wallfahrtskirche genutzt. Darüber hinaus wird ein sozial-caritatives Projekt unterstützt.

Die Konzelebranten des Gottesdienstes waren Kooperator P. Mathew Kureekattil und Pfarrer Michael Schaefer. Organist war Dekanatskantor und Diakon Werner Steines.

Weitere Informationen gibt es auf www.pfarreiengemeinschaft-adenauer-land.de oder unter Tel.: 02691-9357510.
(jf)

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Seelsorge
news-103563 Fri, 11 Sep 2020 10:19:00 +0200 Wegweiserin zu Gott https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/wegweiserin-zu-gott/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/9/1/csm_Wallfahrt_Spabrucken_Statue_ffce6c4778.jpg" width="113" height="150" alt="" title="Wallfahrt Spabrucken Statue" />In diesem Jahr ist vieles anders. So musste auch die traditionelle Wallfahrt zur "Muttergottes vom Soon" in Spabrücken anders gestaltet werden. Spabrücken – Der Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters hat am Vorabend des Festes Mariä Geburt (8. September) gemeinsam mit Pilgerinnen und Pilgern einen Gottesdienst in Spabrücken gefeiert. Die Eucharistiefeier fand im Rahmen der Wallfahrt zur „Muttergottes vom Soon“ statt. Im Anschluss wurde die Madonna durch den Ort getragen, vorbei an einer langen Kette aus vielen Kerzen.

„Wir können heute nicht wie gewohnt das Gnadenbild, die ‚Muttergottes vom Soon‘, in der Prozession begleiten“, erklärte Pater Dr. Meinulf Blechschmidt die Veränderungen durch Covid-19. Daher gab es keine Prozession, doch dafür standen zahlreiche Menschen in Corona-bedingten Abständen an den mit Fahnen geschmückten Straßen in Spabrücken und leuchteten der Statue den Weg mit Kerzen. Getragen wurde das Gnadenbild aus dem 14. Jahrhundert von jungen Frauen. Die Figur aus dunklem Lindenholz zeigt Maria sitzend und das Jesuskind stehend auf ihrem Schoß.

Zu Beginn des Gottesdienstes begrüßte Weihbischof Peters die Gläubigen, und zwar nicht nur die in der mehr als 250 Jahre alten Wallfahrtskirche Mariae Himmelfahrt, sondern auch all jene vor der Kirche, an den Straßen, auf dem Dorfplatz und vor den Computern. Denn die Eucharistiefeier und selbst der Weg der Madonna durch den Ort wurden live auf YouTube und in den Gemeindesaal übertragen. „Ich bin gerne gekommen. Wir haben so viele Anliegen, die wir der Muttergottes vom Soon vorbringen wollen“, sagte der Weihbischof mit Blick auf die politischen Unruhen in der Welt und die Corona-Pandemie. Und er betonte, dass die Menschen auf Gott vertrauen können, wie es Maria getan hat. „Gott wird den Dialog mit den Menschen nie abbrechen“. Das mache sie zu einer Wegweiserin zu Gott.

Maria, die Jesus gebar, bezeichnete Peters als Mittlerin. „In keinem anderen Menschen sind Himmel und Erde so nah zusammengekommen wie in Maria“.

Eröffnet wurde die Wallfahrtszeit am 30. August.

(jf)

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Redaktion Koblenz bistum-trier Bischof Kultur Pfarreien Wallfahrten/ Pilgern
news-103559 Fri, 11 Sep 2020 09:55:00 +0200 "Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind" https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/wo-zwei-oder-drei-in-meinem-namen-versammelt-sind/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/b/8/csm_Firmung_Bischof_Sinzig_08f2cc65b6.jpg" width="150" height="100" alt="" title="Firmung Bischof Sinzig" />Die Spendung des Firmsakraments ist zwar wieder möglich, aber unterliegt besonderen Schutzmaßnahmen. In Sinzig fanden daher an einem Tag gleich vier kleinere Firmgottesdienste statt. Sinzig – Dass hat Sinzig wohl auch noch nicht erlebt: Gleich vier Firmgottesdienste wurden am 6. September in der Pfarrkirche St. Peter gefeiert. Am Vormittag hat der Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters jeweils 16 Firmbewerberinnen und Firmbewerbern das Sakrament gespendet; am Nachmittag waren es insgesamt 30 Jugendliche, die Bischof Dr. Stephan Ackermann in zwei Gottesdiensten firmte. Diese Aufteilung war dem Schutzkonzept des Bistums Trier und den derzeitigen Corona-Bestimmungen geschuldet.

Sieben Gäste pro Firmbewerber bzw. Firmbewerberin konnten am Gottesdienst teilnehmen, beim Singen war eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen, kein feierlicher Chor und die Firmvorbereitung verlief auch anders als geplant – bei einer der ersten Firmungen im Bistum Trier waren die Auswirkungen des Virus’ überall zu vernehmen. Doch alle Beteiligten waren froh, dass man überhaupt gemeinsam feiern konnte. „Denn wir haben zwar gelernt, Nähe auch mit Abstand zu halten über Kreativität und digitale Hilfsmittel. Aber wir spüren, dass wir auch physisch sind und Berührungen benötigen“, stellte Bischof Ackermann fest. Die Firmung ließe sich nicht ins Digitale übertragen, denn zur Spendung des Sakraments gehört das Aufzeichnen eines Kreuzes mit Chrisamöl auf der Stirn des jungen Menschen. Vor der Salbung der Firmbewerberinnen und Firmbewerber desinfizierte sich der Bischof die Hände und er trug einen Mund-Nase-Schutz wie die Jungen und Mädchen und deren Patinnen und Paten.

Der Bischof zeigte sich erleichtert, dass das gemeinsame Feiern unter den Bedingungen wieder möglich sei. „Alleine kann ich nicht Christ sein“. Damit bezog er sich auch auf das Sonntagsevangelium, dass die bekannte Aussage beinhaltete: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“. Ackermann betonte in seiner Predigt, dass Gott nicht nur an heiligen Orten wie Kirchen zu erleben sei, sondern auch an Plätzen, „wo es nicht schön, wo es schwierig ist, wie am Krankenbett oder in Elendsvierteln. Jesus Christus ist immer da, wo sich Menschen bewusst in seinem Namen versammeln“, erklärte Ackermann und räumte ein: „Das heißt, ich brauche keinen offiziellen Vertreter oder eine offizielle Vertreterin der Kirche.“ Die Anwesenheit Gottes sei nicht an Orte oder Personen gebunden. „Das ist eine unglaubliche Freiheit“.

Firmvorbereitung im Geiste der Synode

Die Vorbereitung auf die Firmung begann vor etwa einem Jahr, berichtete die Gemeindereferentin der Pfarreiengemeinschaft Sinzig, Sabine Mombauer. „Die Jugendlichen hatten die Möglichkeit, aus sieben Konzepten zu wählen – unabhängig zu welcher Pfarrei sie gehören“, erklärte sie. Dieser neue Schritt, auf einen weiteren Raum zu blicken, erwuchs aus der Umsetzung der Synodenergebnisse. Im Mittelpunkt standen bei den Angeboten immer das Kennenlernen des eigenen Glaubens und das Erleben von Gemeinschaft. Das Engagement in sozialen Projekten fand sich ebenfalls in den Konzepten wieder. Zudem konnten die Interessierten unterschiedliche Glaubensangebote kennenlernen. Die geplanten mehrtägigen Fahrten mussten allerdings aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden. Bischof Ackermann ermutigte die Verantwortlichen und die Jugendlichen, diese Ideen nicht aus den Augen zu verlieren und nachzuholen.

Insgesamt werden im Dekanat Remagen-Brohltal 250 Jungen und Mädchen gefirmt.

Weitere Termine

Weitere Firmungen finden im Dekanat Remagen-Brohltal mit Weihbischof Peters statt am 13.9. um 10 Uhr, 12 Uhr und 15 Uhr in Bad Breisig Maria Himmelfahrt; am 18.9. um 16 Uhr und 18 Uhr in Remagen St. Peter und Paul; am 19.9. um 11 Uhr, 14.30 Uhr und 16.30 Uhr in Weibern St. Barbara und 20.9. um 10 Uhr und 14 Uhr, Niederzissen St. Germanus sowie am 25.9. um 16 Uhr und 18 Uhr in Remagen St. Peter und Paul. Weitere Informationen gibt es im Dekanatsbüro unter Tel.: 02636-809770.

(jf)

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Koblenz bistum-trier Bischof Jugend Pfarreien Synode: Umsetzung
news-103556 Fri, 11 Sep 2020 06:04:00 +0200 Sensibilisieren statt wegschauen https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/sensibilisieren-statt-wegschauen/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/3/7/csm_Skulptur_Transport_b92e2e339d.jpg" width="150" height="108" alt="" />Die MHG-Studie untersuchte sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche. Die Ergebnisse nahmen Koblenzer Einrichtungen zum Anlass, eine Themenwoche zu initiieren. Koblenz – „Uns geht es vor allem um die Sensibilisierung für die Wichtigkeit des Themas und um die Aktivierung, sich der Auseinandersetzung zu stellen“, erklärt Daniel Steiger, Leiter der katholischen Erwachsenenbildung Koblenz, das Ziel der Ausstellung zum Thema „Missbrauch“ in der Koblenzer Citykirche (Am Jesuitenplatz). Vom 17. September bis zum 8. Oktober ist dort eine Kunstinstallation zu sehen, die von einem Rahmenprogramm begleitet wird.

Durch die sogenannte MHG-Studie aus dem Jahr 2018 wurde der sexuelle Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz untersucht. Die Ergebnisse nahmen die Organisatoren der Ausstellung zum Anlass, eine Themenwoche in Koblenz zu initiieren. Beteiligt sind neben den Verantwortlichen der Citykirche und der Katholischen Erwachsenenbildung, weitere Koblenzer Institutionen wie die Lebensberatungsstelle, die FachstellePlus für Kinder- und Jugendpastoral und das Dekanat Koblenz. Die Planung fand in enger Zusammenarbeit mit dem Arbeitsbereich Beratung und Prävention im Bischöflichen Generalvikariat Trier statt.

Die Installation stellt eine überdimensional große Person im Klerikergewand dar. Gestaltet wurde sie von Frauen und Männern im Alter von 18 bis 25 Jahren aus dem Projekt VIVAA, das Personen mit Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt unterstützt. Gemeinsam mit der  Künstlerin Sabine Gabor und der psychologischen Beraterin Claudia Günther haben sich die jungen Erwachsenen über Monate mit dem Thema Körper, Gewalt und sexueller Missbrauch beschäftigt. „Die Installation lädt dazu ein, sich aktiv mit dem Thema auseinanderzusetzen und dabei auch eigene Wahrnehmungen und Gefühle zuzulassen“, erklärt die Künstlerin die Intention.

Neben dieser Skulptur bieten die Veranstalter in der Citykirche ein begleitendes Rahmenprogramm. So wird es Informationen zur MHG-Studie und zu weiterführenden Hilfsangeboten und Beratungsstellen innerhalb und außerhalb des Bistums Trier geben. Geschulte Team-Mitglieder der Offenen Tür der Citykirche und andere Gesprächspartner, u.a. Mitarbeitende der Lebensberatungsstelle Koblenz sowie der Telefonseelsorge, werden im Veranstaltungszeitraum für persönliche und vertrauliche Gespräche zur Verfügung stehen.

Die Ausstellung wird am Donnerstag, 17. September um 15 Uhr, im Rahmen eines Podiumsgesprächs mit Matthias Katsch, Mitgründer und Sprecher der Betroffenenorganisation Eckiger Tisch e. V., eröffnet. Eine Anmeldung dazu ist erforderlich. Für eine begrenzte Anzahl ist die Teilnahme in der Citykirche möglich, für weitere Interessierte wird ein Livestream zur Verfügung gestellt. Zudem wird am Donnerstag, 24. September um 19 Uhr, der Film „Gelobt sei Gott“ in der Citykirche gezeigt, an den sich ein gemeinsamer Austausch anschließt.

Das Konzept und das Kunstwerk sind so angelegt, dass es auch von anderen Kirchengemeinden ausgeliehen werden kann, erklärt Daniel Steiger. Im Anschluss an den Ausstellungszeitraum in der Citykirche wandert die Installation in die Jugendkirche „X-Ground“ im Koblenzer Stadtteil Rauental.

Anmeldemöglichkeit sowie weitere Informationen zur Ausstellung „Die Wahrheit wird frei machen – Themenwochen zum ‚Missbrauch in der Kirche‘“ gibt es auf www.keb-koblenz.de oder unter Tel.: 0261-963559-0.

Die Fachanwältin Ursula Trappe und der Theologe und Psychologe Peter Rütten sind die Ansprechpersonen für Verdachtsfälle auf sexuellen Missbrauch an Minderjährigen durch Priester, Ordensleute oder andere kirchliche Mitarbeiter im Bistum Trier. Sie sind zu erreichen unter folgenden Mobilfunknummern: Peter Rütten, 0151-58052334 oder Ursula Trappe, 0151-50681592.

(jf)

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Koblenz bistum-trier Beratung Bildung Information Pfarreien Politik / Gesellschaft Prävention Seelsorge
news-103560 Wed, 09 Sep 2020 13:48:00 +0200 Ein Schritt Richtung Normalität https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/ein-schritt-richtung-normalitaet/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/f/8/csm_Firmung_Mendig_39c17eb5f4.jpg" width="150" height="112" alt="" />Nach dem Gottesdienste seit Mai wieder gefeiert werden, finden jetzt auch wieder Firmungen statt. Weihbischof Peters spendete das Sakrament am Wochenende im Dekanat Mayen-Mendig. Mendig – In diesem Jahr ist vieles anders. Die erste Firmung seit dem Lockdown in der Corona-Krise feierte der Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters gemeinsam mit Jugendlichen und ihren Gästen in der Pfarrkirche St. Cyriakus in Mendig. Damit die Zahl der Gottesdienstbesucherinnen und Gottesdienstbesucher die erlaubte Höhe nicht überstieg, fanden am 5. September gleich drei Firmfeiern statt.

Nach den strengen Covid-19-bedingten Einschränkungen war die Freude groß, dass am Wochenende im Bistum Trier das kirchliche Leben wieder einen Schritt mehr in  Richtung Normalität machte. Erstmals durfte diese besondere Liturgiefeier unter Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften wieder stattfinden.

Es war ein ungewohntes Bild. Nur jede zweite Kirchenbank war besetzt, als Weihbischof Peters den Jungen und Mädchen aus Mendig, Bell, Thür, Volkesfeld, Rieden, Kottenheim, Ettringen und Mayen mit Mund-Nasen-Bedeckung in der Vulkanstadt das Sakrament der Firmung spendete. Der Weihbischof zeichnete jedem Firmling, der in den Mittelgang der Pfarrkirche getreten war, ein Kreuz mit Chrisamöl auf die Stirn. Nur die Firmbewerber, deren Angehörige, die mit ihnen im selben Haushalt leben, sowie zusätzlich der Firmpate bzw. die Firmpatin durften an dem jeweiligen Gottesdienst teilnehmen.

In seinen einführenden Worten war der Weihbischof auf die Firmbewerber eingegangen. „Eigene Entscheidungen zu treffen, spielt eine wichtige Rolle.“ Beim Sakrament der Firmung wird die Taufe besiegelt. Für diese entscheiden sich oft die Eltern, doch die Entscheidung zur Firmung treffen die Jugendlichen selbst.

Aber auch die letzten sechs Monate rückte der Weihbischof in den Fokus. Sie seien irritierend gewesen. „Wirtschaftlich können wir das irgendwie schaffen. Weltweit ist das aber eine Katastrophe.“ Ein solcher Lockdown werfe Fragen auf. Corona habe das Leben in seiner Leichtigkeit in Frage gestellt. Das Virus mache „unsere Verletzlichkeit bewusst. Ihr habt das gespürt, in eurem Schulalltag, in den Familien und in den Vereinen“, richtete er das Wort an die jungen Menschen.  Weil die Corona-Pandemie die Ärmsten der Welt am härtesten trifft, ist Solidarität gefragt. Daher empfahl Peters allen, sich im Gebet, aber auch mit einer Spende an der Corona-Kollekte zu beteiligen. 

Bei allem Nachdenklichen, wurde aber nicht vergessen, dass die Firmung ein Fest der Freude ist. Die Vorbereitungszeit auf das Sakrament hatte mit einer Informationsveranstaltung begonnen. Es folgten ein Eröffnungsgottesdienst der Firmvorbereitung, ein Abend im Advent und eine Tauf-Erinnerungsvigil. „Corona hat dann alles zum Stillstand gebracht“, so Gemeindereferentin Bärbel Gorges. „Die geplanten Projekte fielen aus. In der Kar- und Osterwoche gab es Betrachtungen zu den Gaben des Heiligen Geister per E-Mail und am 9. Mai, der vorgesehenen Firmung, eine Videobotschaft.“ Insgesamt hatten sich 50 Jugendliche zur Firmung angemeldet.

Die Firmgottesdienste hatten neben Bärbel Gorges, auch Kaplan Dominic Lück und David Morgenstern, Pastoralreferent im Dekanat Mayen-Mendig vorbereitet. Musikalisch umrahmt wurden die Firmfeiern durch die Organisten Thomas Schnor, Volker Kaufung und Claus Heuft.

Infos zum Schutzkonzept für Gottesdienste: www.bistum-trier.de/liturgie/schutzkonzept-corona/

(red)

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Koblenz bistum-trier Bischof Jugend Pfarreien
news-103561 Mon, 07 Sep 2020 15:10:05 +0200 Plätze für Mitfeier der Chrisam-Messe im Hohen Dom frei https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/plaetze-fuer-mitfeier-der-chrisam-messe-im-hohen-dom-frei/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/b/c/csm_Chrisammesse-2_e20a08a44d.jpg" width="150" height="113" alt="" />Am 12. September wird Bischof Dr. Stephan Ackermann im Trierer Dom die Heiligen Öle weihen. Trier – In diesem Jahr findet die Chrisam-Messe am 12. September um 10 Uhr im Hohen Dom statt. Aufgrund der Umstände im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie konnten die Heiligen Öle, die im gesamten Bistum Trier bei der Spendung der Sakramente wie Taufe oder Krankensalbung verwendet werden, nicht wie gewohnt in der Karwoche geweiht werden. Im Anschluss an die Liturgie werden die Heiligen Öle an die Vertreter der Dekanate im Bistum Trier verteilt. Aufgrund der Corona-Hygieneauflagen ist das Platzangebot in der Domkirche begrenzt, es stehen jedoch rund 120 Plätze zur Verfügung, die über die Dominformation reserviert werden können und nach der Reihenfolge der Eingänge vergeben werden. Dabei ist zu beachten, dass eine Mitfeier nur nach vorheriger Bestätigung durch die Dominformation möglich ist. Anmeldungen können erfolgen per E-Mail an info(at)dominformation.de sowie per Telefon von Montag bis Donnerstag von 9.30 bis 17.15 Uhr und Freitag von 9.30 bis 16.30 Uhr, Tel.: 0651-979079-0. Weitere Informationen – auch zu den geltenden Hygienebestimmungen – gibt es auf www.dominformation.de.

 (ih)

 

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Bischof
news-103558 Mon, 07 Sep 2020 09:20:47 +0200 Attraktive Alternative zum Status Quo anbieten https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/attraktive-alternative-zum-status-quo-anbieten/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/a/e/csm_IMG_9171_01_aa63892b4b.jpg" width="150" height="93" alt="" />Bischof Dr. Stephan Ackermann berät sich erneut mit den Gremien über den Weg der Synodenumsetzung. Die Mehrheit trägt die Überlegungen der Bistumsleitung mit. Trier – „In welche Richtung sollen wir den Weg vorantreiben?“ Diese Frage hat Bischof Dr. Stephan Ackermann am Ende eines Treffens mit rund 170 Frauen und Männern aus dem ganzen Bistum am 5. September gestellt. Sie waren teils vor Ort in Trier St. Maximin zusammengekommen, teils online zugeschaltet, um die weiteren Schritte der Synodenumsetzung zu beraten. Der überwiegende Teil der Frauen und Männer aus Räten, Berufsgruppen und Einrichtungen signalisierten dem Bischof, dass sie die Überlegungen der Bistumsleitung (siehe https://t1p.de/Synodenumsetzung-September2020) mittragen.

„Raum der Nähe – Raum der Weite“

„Mit der Pfarrei haben wir einen Raum der Nähe, mit dem Pastoralen Raum einen Raum der Weite“: So beschrieb Mechthild Schabo, Direktorin für den Bereich Pastoral und Gesellschaft im Bischöflichen Generalvikariat Trier, die überarbeitete Planung. Die Pfarrei stelle für die Gläubigen ein erreichbares und überschaubares Territorium dar, mit allen Rechten, Pflichten und Aufgaben, die eine Pfarrei ausmachten. Mechthild Schabo zeigte zwei Varianten als Startpunkt auf: Eine Möglichkeit sei, die derzeit 172 Pfarreiengemeinschaften zu Pfarreien zu fusionieren – das bedeute einen strukturellen Impuls für die Kirchenentwicklung und reduziere etwa die Anzahl der Gremien, bedürfe aber eines starken Eingriffs des Bischofs. Die zweite Variante sei, die bisherigen Dekanate und Pfarreiengemeinschaften aufzulösen und mit den bestehenden 887 Pfarreien zu starten, die dann auf freiwilliger Basis fusionieren könnten (siehe auch https://t1p.de/Synodenumsetzung-September2020, Folien 14-31). Hierzu gab die Versammlung kein eindeutiges Stimmungsbild; insgesamt zeichnete sich aber Zustimmung zu einem Weg mit mehr Gestaltungsspielraum vor Ort und einem weniger straffen Zeitplan ab.

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Synode Synode: Umsetzung
news-103557 Mon, 07 Sep 2020 07:38:13 +0200 Eine besondere Ehre https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/eine-besondere-ehre/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/6/c/csm_Bildergalerie_3_Orden_fe953c9451.jpg" width="150" height="100" alt="" title="Bildergalerie 3 Orden" />Eine besondere Auszeichnung erhielt Prof. Ewerhart aus Wassenach. Der Kirchenmusiker wurde von Papst Franziskus mit dem Gregoriusorden geehrt. Wassenach – Eine besondere Auszeichnung hat Prof. Dr. Rudolf Ewerhart aus Wassenach aus den Händen des Trierer Bischofs Dr. Stephan Ackermann erhalten: Der Musikwissenschaftler erhält den Orden des Heiligen Gregors des Großen; kurz Gregoriusorden. Dieser ist eine der höchsten Auszeichnungen, die der Papst an Laien vergibt und somit herausragende Verdienste für die katholische Kirche würdigt.

„Als der Bischof am Telefon war und mitteilte, dass ich den Orden erhalte, war ich sehr überrascht und zu Tränen gerührt“, berichtet Ewerhart von seinen Emotionen. Die Auszeichnung sieht der Kirchenmusiker auch als Lob und Dank für seine Zunft. „Ich bedanke mich ganz, ganz herzlich“.

In Lebach (Saarland) 1928 geboren, wuchs er in Trier auf und sang als Jugendlicher im Chor der Trierer Domsingknaben. Nach dem Krieg studierte Ewerhart katholische Kirchenmusik an der Musikhochschule Köln, woran sich das Studium der Musikwissenschaften mit dem Abschluss der Promotion anschloss. Er war an Hunderten von Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen beteiligt – als Dirigent oder Musiker. Zudem dirigierte Ewerhart jahrzehntelang den Trierer Motettenchor und den Santini-Kammerchor Münster/Köln.

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Koblenz Saarbrücken Trier bistum-trier Bildung Bischof Personal Vermischtes
news-103547 Sat, 05 Sep 2020 10:12:00 +0200 Ritter engagieren sich im Nahen Osten https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/ritter-engagieren-sich-im-nahen-osten/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/3/7/csm_Ritter_St-Thomas_205354eb09.jpeg" width="150" height="140" alt="" title="Ritter St Thomas" />30.000 Ritter vom Heiligen Grab zu Jerusalem gibt es weltweit. Die Ritter und Damen der Komturei St. Matthias stellten sich und ihre Aufgaben dem Bischof bei einem Treffen in St. Thomas vor. St. Thomas/Koblenz – Markante Gestalten in schwarzen und weißen Mänteln geschmückt mit dem roten fünffachen Jerusalemkreuz: Das sind die Ritter und Damen vom Heiligen Grab zu Jerusalem, einmal im Jahr live zu sehen im Trierer Dom, wenn Bischof Dr. Stephan Ackermann am 1. Mai das Weihefest der Kathedrale feiert. Nun wollten sie sich näher kennenlernen, der Bischof und die Grabesritter. Die derzeitige Chefin der Ritter, Ruth Kremer aus Koblenz, hatte dazu in das Exerzitienhaus St. Thomas in der Eifel eingeladen.

Die Leitende Komturdame Ruth Kremer nutzte die Gelegenheit, den Orden vorzustellen. Zurzeit gibt es 44 Ritter und Damen in der Komturei St. Matthias, die der Diözese Trier entspricht. 1868 vom Papst gegründet geht es von Anfang an um zwei Dinge: Das Lateinische Patriarchat in Jerusalem sollte finanziert werden. Erst seit 1847 gab es wieder einen katholischen Bischof im Heiligen Land, dem zuerst einmal die materiellen Ressourcen fehlten.

Zweitens sollen sich die Ritter und Damen als bekennende Katholiken geistlich auf die Grabeskirche beziehen und auch immer wieder dorthin pilgern und beten. Neben Juden und Muslimen gibt es Christen im Nahen Osten. Einige orientalische Kirchen gehen auf die apostolische Zeit zurück.

Heute sitzen die christlichen Palästinenser oft zwischen den Stühlen, weil sie in religiöser und nationaler Hinsicht Minderheiten angehören. Andererseits tragen sie eindeutig dazu bei, dass die Hoffnung, sich zu verständigen, nicht stirbt.

Die 51 Pfarrgemeinden des katholischen Patriarchats sind Inseln des Friedens. Es gibt zudem über 100 von Christen geleitete Schulen. Dort lernen Muslime und Christen zusammen. Zu hoffen ist, dass im Geiste Christi gebildete junge Leute Kraft und Mut finden zu verzeihen. Nicht nur in Corona-Zeiten profitieren arabische Christen vom Sozialfonds, der über die Pfarrer vor Ort nachgefragt und verwaltet wird. Einfach und unbürokratisch da sein für die Benachteiligten und zwar über die Religionsgrenzen hinaus, dazu helfen die Spenden der etwa 30.000 Ritter weltweit.

Bischof Ackermann zeigte sich beeindruckt vom eher stillen, aber nachhaltigen Engagement des Ordens. Als ehemaliger Vorsitzender der Kommission Justitia et Pax kennt er das Heilige Land sehr gut. „Je öfter man da ist, desto zurückhaltender wird man mit Urteilen“, sagte er. Einfache Antworten gibt es nämlich nicht. Auch er hofft aber, dass Christen weiterhin vor Ort bleiben und das Heilige Land nicht zu einem „Disneyland“ christlicher Stätten wird.

Der Bischof feierte mit den Teilnehmern des Rittertreffens eine Heilige Messe; mit dabei waren der alte und der neue Prior der Komturei, Dechant Thomas Darscheid aus dem Dekanat Rhein-Wied und Schulpfarrer Martin Birkenhauer aus Saarbrücken.

Am Nachmittag tauschte sich die Gruppe aus über die neuesten Entwicklungen im Bistum nach der Intervention Roms.

Ruth Kremer informierte abschließend den Bischof darüber, dass im Jahr 2026 eine Investitur in Koblenz geplant sei. Während einer Investitur werden neue Mitglieder in der deutschen Statthalterei aufgenommen. Sie findet zwei Mal im Jahr statt. Während der Kapitelsitzungen werden Projekte vorgestellt und diskutiert. Eine Investitur ist ein Fest der ganzen Ordensfamilie, die zurzeit vom Statthalter Dr. Michael Schnieders aus Münster geleitet wird. (jf)

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Redaktion Koblenz RSS Feeds bistum-trier Themenart Bischof Ehrenamt
news-103554 Fri, 04 Sep 2020 12:18:38 +0200 Priesterweihe und Weihe der Ständigen Diakone im Bistum https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/priesterweihe-und-weihe-der-staendigen-diakone-im-bistum/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/1/5/csm_trier_domliebfrauen_W_6d4cb4cc53.jpg" width="150" height="100" alt="" />Die beiden Weihe-Gottesdienste werden live übertragen. Corona-bedingt können nur geladene Gäste im Dom teilnehmen. Trier – Sechs Männer werden am 26. September um 9 Uhr von Bischof Dr. Stephan Ackermann zu Priestern geweiht. Ebenfalls in der Hohen Domkirche findet am darauffolgenden Tag um 14.30 Uhr die Weihe der Ständigen Diakone statt. Da aufgrund der Corona-Hygieneauflagen nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung steht, können nur geladene Gäste an den Weihe-Gottesdiensten im Dom teilnehmen. Wer dennoch mitfeiern möchte, kann die Pontifikalämter live im Fernsehen oder Internet verfolgen.

Empfangsmöglichkeiten der Gottesdienst-Übertragungen

Haushalte mit Kabelanschluss können die Übertragungen im Fernsehprogramm des OK54 Bürgerrundfunk sehen (Raum Trier, untere Saar, Ruwer, Mittelmosel, Süd- und Vulkaneifel – die Liste aller Kabelnetze gibt es auf www.ok54.de/technik-produktion-empfang). Der OK54 Bürgerrundfunk ist außerdem bundesweit über MagentaTV zu empfangen. Ob weitere OK-TV-Sender die Übertragungen übernehmen, ist noch nicht entschieden.

Wer diese Möglichkeiten nicht nutzen kann, hat die Möglichkeit, die Gottesdienste via Internet-Stream zu verfolgen auf https://t1p.de/medial-mitbeten oder über den YouTube-Kanal des OK54 Bürgerrundfunks auf www.ok54.de/mediathek. Im Anschluss an die Liveübertragung sind die Videos dort jederzeit als Aufzeichnung abrufbar.
(ih)

 

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier
news-103549 Fri, 04 Sep 2020 08:13:03 +0200 „Fünf Orte – ein Weg“ https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/fuenf-orte-ein-weg/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/c/2/csm_Synodaler-Weg_square_250x250_blau_75776a5f6b.jpg" width="150" height="150" alt="" title="Synodaler Weg square 250x250 blau" />Statt der vorgesehenen Synodalversammlung wird es für alle Synodalen eine eintägige Konferenz geben, die zeitgleich heute an fünf verschiedenen Orten stattfindet. Ludwigshafen – Die Vorstellung der MHG-Studie über sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche im Jahr 2018, die Fragen nach der Rolle der Frau, klerikalem Machtmissbrauch oder der Position der Kirche zu Sexualität und Partnerschaft: Angesichts der Krise, der sich die katholische Kirche spätestens seit Bekanntwerden des Ausmaßes an (Macht)-Missbrauch gegenüber sieht, haben die Bischöfe 2019 den „Synodalen Weg“ beschlossen. Getragen von der deutschen Bischofskonferenz und dem obersten Laien-Gremium, dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK), sollen in dem auf zwei Jahre angelegten Reformprozess die drängenden Fragen der Zeit und die Zukunft der Kirche diskutiert und beraten werden.

Nach der Eröffnung im Februar 2020 in Frankfurt musste die nächste Vollversammlung mit über 230 Personen wegen der Corona-Pandemie in fünf Regionalkonferenzen in Berlin, Frankfurt, Dortmund, Ludwigshafen und München aufgeteilt werden. Mit dabei sind auch zehn Synodale aus dem Bistum Trier – die sich in ganz unterschiedlichen Funktionen am Synodalen Weg beteiligen. Am 4. September tagen die Delegierten in Ludwigshafen zu drei Schwerpunktthemen: „Kirche in Zeiten der Corona-Pandemie“, „Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche“, und „Leben in gelingenden Beziehungen – Liebe leben in Sexualität und Partnerschaft“.

Kaupp und Stürmer sind Delegierte aus dem Bistum Trier

Diakon Stefan Stürmer ist gespannt auf den Austausch. Er ist delegiert für die „Bundesarbeitsgemeinschaft Ständiger Diakonat“, die die Interessen seiner Berufsgruppe vertritt. „In unseren eigenen Konferenzen haben wir Standpunkte erarbeitet und versuchen, diese durch Arbeitsvorlagen in die Synodalversammlung einzubringen.“ Ihn interessiere besonders der neu eingeschobene Impuls zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie: „Ich finde es spannend zu hören, wie das in anderen Bistümern wahrgenommen wird, wie sie mit der Krise umgehen. Aber auch die Frage nach Weiheämtern für Frauen, wie dem Diakonat der Frau, ist für uns spannend, da wir ja in unserem alltäglichen Berufsleben häufig damit konfrontiert sind und uns da sehr involviert sehen.“

Auch Professorin Angela Kaupp vom Institut für Katholische Theologie an der Universität Koblenz-Landau ist eine der Delegierten aus dem Bistum Trier. Sie vertritt die Interessen der Theologischen Institute aus ganz Deutschland. Kaupp lehrt praktische Theologie an einer staatlichen Universität und bildet künftige Religionslehrerinnen und -lehrer aus. „Uns ist wichtig, dass theologische Forschungsergebnisse auch ernstgenommen werden und in die Diskussionen mit einfließen. Ich hoffe auf eine ehrliche und offene Diskussion“. Dass es „heiß her gehen wird“, vermutet Kaupp jedoch nicht. Da die Regionalkonferenzen so zusammengesetzt sind, dass Vertreterinnen und Vertreter benachbarter Bistümer dort teilnehmen, seien „diejenigen, die mit den meisten Vorstößen nicht klarkommen“ eher in anderen Konferenzen vertreten. Obwohl sie die Situation in Deutschland als schwierig ansieht, da es verschiedene Lager gebe und die Deutsche Bischofskonferenz in vielen Fragen gespalten sei, setzt sie Hoffnung in den synodalen Prozess. „Ich hoffe darauf, dass am Ende etwas Gutes herauskommt, sonst kehren die verbleibenden Gutwilligen der Kirche auch noch den Rücken.“ Mehr Informationen gibt es unter: www.synodalerweg.de.

(sb)

                          

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Synode
news-103548 Thu, 03 Sep 2020 12:50:34 +0200 Weltkirche: Leidtragende der Corona-Krise brauchen internationale Hilfe https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/weltkirche-leidtragende-der-corona-krise-brauchen-internationale-hilfe/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/e/b/csm_csm_Img_1781_d461db296c_acbf9aeefb.jpg" width="150" height="100" alt="" />Bischof Dr. Stephan Ackermann ruft zu Gebet und Solidarität mit den Leidtragenden der Corona-Pandemie auf. In allen Gottesdiensten wird eine Sonderkollekte abgehalten. Bistumsweit/Trier – Am kommenden Sonntag, 6. September, begeht die Katholische Kirche in Deutschland den „Weltkirchlichen Sonntag des Gebets und der Solidarität mit den Leidtragenden der Corona-Pandemie“. Die Solidaritätsaktion wird von der Deutschen Bischofskonferenz, den (Erz-)Diözesen, den weltkirchlichen Hilfswerken und den Ordensgemeinschaften getragen. In allen Gottesdiensten wird eine Sonderkollekte abgehalten, zu der Bischof Dr. Stephan Ackermann gemeinsam mit anderen Bischöfen in der vergangenen Woche aufgerufen hat. Darüber hinaus werden auch auf anderen Wegen Spenden zur Finanzierung internationaler Corona-Hilfsprojekte eingeworben.

In ihrem Aufruf schreiben die Bischöfe: „Die Corona-Pandemie hat die Welt nach wie vor fest im Griff. Überall fürchten Menschen, sich mit dem Virus anzustecken. Die Infektionen haben weitreichende Folgen. Die Krankheitsverläufe sind unterschiedlich, nicht wenige enden tödlich.“ Ältere Menschen fielen der Krankheit besonders häufig zum Opfer, aber auch Kinder würden in Mitleidenschaft gezogen. Zugleich bedrohe Corona das öffentliche Leben. „Als Kirche sind wir auch betroffen: Ein reges Gemeindeleben ist kaum möglich und die Gottesdienste können nur eingeschränkt gefeiert werden. Das alles besorgt uns sehr. Wir nehmen Teil an den Nöten und Ängsten, die die Corona-Pandemie auslöst, und tragen mit unseren Möglichkeiten dazu bei, die Krise zu bewältigen.“

Situation im Partnerland Bolivien ist kritisch

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Bischof Bolivienpartnerschaft
news-103534 Wed, 02 Sep 2020 10:14:00 +0200 „Meine Mama ist sehr stolz auf mich!“ https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/meine-mama-ist-sehr-stolz-auf-mich/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/9/2/csm_Reverse-Freiwillige_Sneeta-Ahrweiler_7c9500f7b0.jpg" width="150" height="113" alt="" title="Reverse Freiwillige Sneeta Ahrweiler" />In Deutschland hat sie nicht nur Currywurst und Käsekuchen sondern auch die eigene Selbständigkeit schätzen gelernt: Sneeta Hameed leistet einen Freiwilligendienst in Ahrweiler. Bad Neuenahr-Ahrweiler – In ihrer Heimat ist es undenkbar, dass eine Frau alleine verreist. Sneeta Hameed ist also eine Ausnahme. Denn die 27-jährige aus Pakistan leistet seit eineinhalb Jahren einen Freiwilligendienst am Gymnasium Calvarienberg in Bad Neuenahr-Ahrweiler.

„Ich bin froh, hier zu sein“, sagt die junge Frau. In der Schule arbeitet sie unter anderem in der Bibliothek, hilft innerhalb der Nachmittagsbetreuung den Schülerinnen und Schülern bei den Hausaufgaben oder begleitet Ausflüge. In ihrem Heimatland hat sie bereits Erfahrungen im Unterrichten gemacht. „Es ist eine gute Möglichkeit, andere Menschen kennenzulernen“, kommentiert sie ihren Freiwilligendienst.

Aufgrund von Corona hatte sich ihr Arbeitsfeld allerdings verändert. So betreute sie beispielsweise Kinder von Lehrerinnen und Lehrer, als die Kitas geschlossen waren. „Sneeta ist sehr flexibel und wissbegierig“, erklärt Annette Gies, die Schulleiterin des Gymnasiums. „Und sie ist zuverlässig, höflich und ordentlich“, lobt Lehrerin Susanne Alertz.

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Redaktion Koblenz RSS Feeds bistum-trier Themenart Schule Weltkirche Verbände / kirchliche Verbände Weltkirche
news-103536 Mon, 31 Aug 2020 11:48:39 +0200 Kirche zeigt Flagge https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/kirche-zeigt-flagge/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/3/d/csm_Demo_Gruppe_Koblenz_7d52d10fb8.jpg" width="150" height="113" alt="" />Derzeit treffen sich EU-Agrarminister in Koblenz. Im Umfeld der Konferenz finden einige Demonstrationen statt. Bei "Wir haben es satt" waren kirchliche Vertreterinnen und Vertreter dabei. Koblenz – In Koblenz tagen noch bis zum 1. September Agrarminister aus der Europäischen Union. In diesem Zusammenhang fand am 30. August eine Demonstration unter der Überschrift „Wir haben es satt“ statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer riefen zu einen Systemwechsel in der Agrarpolitik insbesondere im Bereich der pauschalen Flächensubventionen auf. Diesen Forderungen schlossen sich auch kirchliche Vertreterinnen und Vertreter aus dem Bistum Trier an.

„Wir sehen die Artenvielfalt bedroht. Zudem werden Tiere nicht artgerecht behandelt, obwohl sie ebenfalls zur Schöpfung Gottes zählen wie wir Menschen“, erklärte Pastoralreferent Günter Leisch von der Schöpfungsinitiative in Koblenz am Rand der Demonstration. Dieser Aussage schloss sich auch Rudolf Demerath an: „Wir müssen Tiere als Mitgeschöpfe respektieren“. Innerhalb der Massentierhaltung sei dies kaum möglich, erklärte der Gemeindereferent aus der Pfarreiengemeinschaft Untermosel-Hunsrück.

Zudem warf Demerath ein, dass die Arbeit der Landwirtschaft in Europa sich auf den gesamten Planeten auswirke. „Klimawandel und Biodiversität gehen uns daher alle an. Es geht um die Zukunft unserer Kinder und um die Menschen auf der ganzen Welt“, erklärte er seine Teilnahme an der Demonstration. Gisela Marx-Hasdenteufel aus Hatzenport ist es als Mitglied der kfd (Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands) ebenfalls wichtig, an diesem Treffen teilzunehmen. „Wir müssen uns für den Klimaschutz und für die Schöpfung einsetzen“. Das unterstreicht auch Demerath: „Wir müssen als Kirche hier Flagge zeigen“.

Im Trägerkreis von „Wir haben es satt“ befinden sich neben dem BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) unter anderem auch die kirchlichen Hilfswerke Misereor und Brot für die Welt.

(jf)

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Koblenz bistum-trier Bildung Caritas / Soziales Information Kirchliche Verbände Politik / Gesellschaft Schöpfung
news-103533 Thu, 27 Aug 2020 11:04:57 +0200 "Für wen bin ich da?" https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/fuer-wen-bin-ich-da/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/3/3/csm_Glaubenskommunikation_Paul-Metzlaff_01_4205306ea1.jpg" width="150" height="100" alt="" title="Glaubenskommunikation Paul Metzlaff 01" />Wie kann Kirche junge Menschen auf der Suche nach ihrer Berufung ansprechen? Darum geht es beim diözesanen Fachtag am 19. September in Trier Trier/Saarbrücken/Koblenz – „Es geht darum, junge Menschen zu ihrer Berufung zu begleiten“, sagt Paul Metzlaff. Dass dabei nicht zwangsläufig das Priesteramt gemeint ist, wird der Geschäftsführer der Kommission für Geistliche Berufe und Kirchliche Dienste bei der Deutschen Bischofskonferenz am Samstag, 19. September, verdeutlichen. Sein Vortrag bildet den Einstieg in den diözesanen Fachtag „Glaubenskommunikation – Glaube und Berufung“ in Trier. Hierzu lädt die Abteilung Jugend im Bischöflichen Generalvikariat ein.

Viele Jugendliche stünden unter einem enormen Druck, insbesondere im Hinblick auf ihre Berufswahl. Entscheidungen würden sie oft nach: „Was bringt es mir?“ treffen, bedauert Metzlaff. Papst Franziskus dreht hingegen diese Frage in seinem Schreiben „Christus vivit“ um: „Für wen bin ich da?“. „Da geht es um konkrete Menschen“, erklärt Metzlaff. Haupt- und Ehrenamtliche können als Begleiterinnen und Begleiter auftreten, damit Jugendliche eine eigene Antwort darauf finden. Wichtig sei in diesem Prozess das Hören auf junge Menschen und ihre Anliegen ernst zu nehmen, betont der Papst in seinem Schreiben, dessen Kernaussagen Metzlaff in seinem Vortrag vorstellen wird. „Und es geht um die Frage, wie wir die Wahrscheinlichkeit erhöhen können, dass sie mit Christus in Kontakt treten. Wir müssen dazu Räume an möglichst vielen Orten bereitstellen“, sagt der Referent. Als Beispiele nennt er, Verbände, Sozialarbeit, neue geistliche Projekte wie „Nightfever“, Sport, (Chor-)Musik oder den JugendGottesdienstAward im Bistum Trier. Ergänzend nennt er Räume der Stille. „Bei der Informations- und Bilderflut, wo haben da Jugendliche noch die Chance, ins Innere zu schauen?“, fragt Metzlaff. „Wir als Kirche können einen Ort bieten, wo Jugendliche genauso sein können, wie sie sind – ohne zuerst etwas leisten zu müssen“, betont er. In Hinblick auf die Arbeit der Haupt- und Ehrenamtlichen in der Kinder- und Jugendpastoral sagt er: „Wir können den Druck ein Stück rausnehmen“.

Wie kann Kirche diese jungen Menschen ansprechen? „Wenn wir von unserem Glauben erzählen und andere dafür begeistern wollen, fehlen uns oft die richtigen Worte oder Gesten“, haben Laura Wolff und Tim Sturm vom Vorbereitungsteam des Fachtages in vielen Gesprächen mit Haupt- und Ehrenamtlichen in der kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit festgestellt. Um das Thema der Glaubenskommunikation drehen sich an diesem Tag daher viele kreative Angebote aus dem Bereich Glaube und Berufung, um das Wirken von Gott les-, hör- und erfahrbar zu machen.

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Redaktion Koblenz RSS Feeds bistum-trier
news-103532 Wed, 26 Aug 2020 15:03:42 +0200 Mergener Hof: Einnahmen aus Veranstaltungsbereich weggebrochen https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/mergener-hof-einnahmen-aus-veranstaltungsbereich-weggebrochen/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/0/8/csm_Miezkeller_2_b5bd57077c.jpg" width="150" height="113" alt="" />Momentan können keine Veranstaltungen angeboten werden, mit denen auch Einnahmen erzielt werden. Trier – Der „Miez-Keller“ in der Trierer Rindertanzstraße am 25. August: Wo normalerweise Konzerte und andere kulturelle Events stattfinden, ist zurzeit Baustelle, denn der MJC e.V. nutzt die Corona-bedingte Veranstaltungspause, um die Schallisolierung im Untergeschoss des Jugendzentrums Mergener Hof auszubauen. Im Gespräch mit Katarina Barley (SPD, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, 2.v.l.) und Dirk Bootz (SPD, Mitglied im Jugendausschuss Kreis Trier-Saarburg) erklärt Meike Mertes (MJC-Finanzreferentin, 2.v.r.) die derzeitige Problematik: „Aufgrund der Hygienebestimmungen können wir hier momentan keine Veranstaltungen anbieten, mit denen wir auch Einnahmen erzielen würden.“ Diese bräuchte der Verein allerdings dringend, denn die Zuschüsse vom Bistum, der Stadt Trier, dem Land Rheinland-Pfalz und dem Landkreis decken lediglich 80 Prozent der laufenden Personalkosten. „Was uns momentan am meisten zu schaffen macht, ist die Unsicherheit – nicht zu wissen, wie es weitergeht; nichts planen zu können“, ergänzt Kai Wichmann (Mitte, Hausleiter des Mergener Hofs). In den kommenden Monaten könne das Defizit in der Finanzierung der kultur-, sport-, und bildungspädagogischen Jugendarbeit im Herzen der Trierer Altstadt noch aufgefangen werden, „aber langfristig ist das natürlich nicht zu stemmen“ sagte der Vorsitzende des MJC e.V., Diözesanjugendpfarrer und Leiter der Abteilung Jugend im Bistum Trier, Domvikar Matthias Struth (rechts).

(ih)

 

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Redaktion Koblenz Saarbrücken Trier RSS Feeds bistum-trier Jugend Kultur
news-103530 Wed, 26 Aug 2020 12:07:08 +0200 Toleranz und Wertschätzung https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/toleranz-und-wertschaetzung/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/b/2/csm_csm_Madeleine-Esch_45e5968621_5083882d5b.jpg" width="150" height="100" alt="Porträtfoto Madeleine Esch" title="Madeleine Esch" />Madeleine Esch ist mit christlichen Werten aufgewachsen und engagiert sich seit vielen Jahre ehrenamtlich. Am 29. August wird sie in Trier zur Pastoralreferentin beauftragt. Neuwied – „Ich lerne so viele spannende Menschen kennen, die ich ein Stück weit in ihrem Leben begleiten darf. Das fasziniert mich“, sagt Madeleine Esch. Die 27-Jährige wird am 29. August vom Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters zur Pastoralreferentin beauftragt. Die vergangenen zwei Jahre ihrer Ausbildung verbrachte sie im Dekanat Rhein-Wied und arbeitete in den Projekten MusikkircheLive – Die Gemeinde, AnsprechBAR und LuSt (Liebe und Segen teilen).

„Ich bin mit christlichen Werten aufgewachsen“, berichtet Madeleine Esch, die mittlerweile in Ochtendung lebt. In der „Kirche der Jugend“ auf der Marienburg, bei der Firmvorbereitung, als Messdienerin oder Lektorin hat sie sich viele Jahre ehrenamtlich engagiert. Auf der anderen Seite ist sie in einer motorsportaktiven Familie groß geworden. Dass sich eine junge, kirchlich engagierte Frau gleichzeitig noch für Rennwägen und Oldtimer interessiert, würde viele Menschen auf den ersten Blick irritieren. Doch durch ihr Hobby habe sie eine große Offenheit und ehrliches Interesse an ihrem Gegenüber gelernt. Toleranz und Wertschätzung sind ihr nämlich sehr wichtig, unabhängig vom Lebensstil der jeweiligen Person. Ein weiteres Element ihrer Arbeit sieht sie im Aufbau von Beziehungen. Das spiegelt sich in den drei Projekten wieder, in denen sie arbeitet. „Hier geht es darum, Glauben menschnah und innovativ zu gestalten und zu feiern. Und das in einer offenen Zusammenarbeit mit der jeweiligen Zielgruppe“, beschreibt die gebürtige Bleckhausenerin (Vulkaneifel) ihr Vorgehen. „Da ist man zusammen im Neuland unterwegs“, gesteht sie und da geht auch schon mal etwas schief. Doch in den vergangen Jahren hat sie gelernt, „Mut zum Ausprobieren zu haben“. Sie lässt sich dabei von der Frage leiten: Was ist lebens- und glaubensbereichernd?

„Glaube, der in moderner Sprache vermittelt wird und der es mit den heutigen Herausforderungen aufnimmt, hat eine große Chance“, ist sie sich sicher und dafür setzt sie sich ein, wenn sie zum Beispiel mit ihren Kolleginnen und Kollegen der Gruppe LuSt  kleine „Trostpakete“ an zukünftige Ehepaare verschickt, die ihre Hochzeitsfeier Corona-bedingt verschieben mussten oder wenn sie im Rahmen von AnsprechBAR digitale BARhocker-Abende zum kommunikativen und freundschaftlichen Austausch für junge Erwachsene anbietet. Die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Menschen mache ihre Arbeit so gewinnbringend. Sie gibt auf diese Weise gerne ihren Glauben weiter, ohne diesen anderen aufzuzwingen. Ihr selbst gebe der Glaube an Gott viel Kraft und die Gemeinschaft mit Gleichgesinnten  trage sie.

Am Wochenende ist sie dann handwerklich unterwegs und schraubt mit ihrem Mann an ihrem Oldtimer – ein NSU Prinz TT Baujahr 1965. Dabei kann sie abschalten, wie auch beim Restaurieren alter Möbel.

Bald wartet erst einmal eine neue, spannende Aufgabe auf sie. Sie wird zum ersten Mal Mutter. Nach ihrer Elternzeit wird sie zurück ins Dekanat Rhein-Wied kehren.

Weitere Informationen zu Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten im Bistum Trier gibt es auf www.wirglaubenandich.de

(jf)

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news-103529 Tue, 25 Aug 2020 09:37:02 +0200 Online-Vorträge zur Bolivienpartnerschaft https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/online-vortraege-zur-bolivienpartnerschaft/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/7/9/csm_Img_1922_66abc369fd.jpg" width="150" height="100" alt="" />Die Geschichte der Bolivien-Partnerschaft, ökologische Herausforderungen oder die Situation der Jugend in Bolivien sind Themen von drei Online-Vorträgen zur Bolivienpartnerschaftswoche. Trier/Koblenz/Saarbrücken – Obwohl sie rund 10.000 Kilometer trennen, sind das Bistum Trier und die Kirche in Bolivien schon seit 60 Jahren durch eine Partnerschaft eng verbunden. Konkrete gelebte Solidarität, etwa durch die Bolivienkleidersammlung, bei der sich jedes Jahr tausende junge Menschen im Bistum engagieren, das gemeinsame Eintreten für globale Gerechtigkeit und viele Begegnungen auf Augenhöhe machen das partnerschaftliche Engagement der beiden Kirchen aus. Trotz der Corona-Krise feiern das Bistum und die Partner in Bolivien das 60. Jubiläum mit verschiedenen Angeboten und der Partnerschaftswoche vom 27. September bis 4. Oktober.

Zur Einstimmung und Vorbereitung auf die Woche unter dem diesjährigen Motto „Miteinander lernen - gemeinsam handeln“ bietet die Diözesanstelle Weltkirche im Bistum Trier drei Online-Vorträge zu Geschichte, aktuellen Herausforderungen und weiteren Themenfeldern der Bolivienpartnerschaft an. Die Vorträge richten sich an bereits in der Partnerschaft Engagierte sowie an alle interessierten Menschen im Bistum.

Mit dem Vortrag „Als Partner unterwegs – seit 60 Jahren – und weiter!“ startet die Reihe am Mittwoch, 2. September um 18 Uhr. Darin geht es um die Entwicklung der Partnerschaft während der letzten sechs Jahrzehnte – von der Bolivienhilfe zum gesellschaftspolitischen Engagement angesichts des Klimawandels bis hin zu gemeinsamen Wegen, heute Kirche zu sein. Die Referenten gehen auch der Frage nach, welche Chancen die Partnerschaft für Veränderungsprozesse in Gemeinden, für globales Lernen und für zivilgesellschaftliches Engagement bietet.

Weiter geht es am Dienstag, 8. September um 19 Uhr zum Thema „Jugend in Zeiten von Corona – in Deutschland und Bolivien“. Dazu wird in Kooperation mit der Bolivienpartnerschaft des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend ein virtueller Austausch zum Thema Jugend und dem Umgang mit der Corona-Pandemie stattfinden.

Im letzten Vortrag der Online-Seminare am Mittwoch, 16. September um 19 Uhr steht die Schöpfungsverantwortung im Fokus: Die Folgen und Herausforderungen des Klimawandels in Bolivien werden thematisiert und Initiativen der Partner vorgestellt.

Wer gerne an den Online-Vorträgen teilnehmen möchte, kann sich unter weltkirche(at)bgv-trier.de anmelden und erhält dort weitere Informationen und die Zugangsdaten zu den Online-Plattformen.

(sb)

 

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news-103528 Mon, 24 Aug 2020 12:11:59 +0200 Acht Frauen und Männer werden für pastoralen Dienst beauftragt https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/acht-frauen-und-maenner-werden-fuer-pastoralen-dienst-beauftragt/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/b/d/csm_200615e_001_7ca568a3a3.jpg" width="150" height="100" alt="" title="Pastoral-undGemeinderef/cüppers" />Das Bistum überträgt die Beauftragungsfeier ab 10 Uhr live im Offenen Kanal und im Internet. Trier – Fünf künftige Gemeindereferentinnen, eine Pastoralreferentin und zwei Pastoralreferenten werden am 29. August von Weihbischof Jörg Michael Peters für ihren Dienst im Bistum Trier beauftragt. Aufgrund der Corona-Hygieneauflagen werden voraussichtlich alle verfügbaren Plätze im Hohen Dom besetzt sein. Wer dennoch mitfeiern möchte, kann die Eucharistiefeier ab 10 Uhr im Offenen Kanal oder per Internet-Livestream verfolgen.

Designierte Gemeindereferentinnen

Sabine Dettinger (Heimatpfarrei: St. Laurentius, Ahrweiler) wird künftig in der Pfarreiengemeinschaft (PG) Grafschaft tätig sein, Carolin Godderis (St. Erasmus, Rheinböllen) in der PG Ottweiler, Kerstin Leonhard (Christkönig Güdesweiler) in der Pfarrei Neunkirchen St. Marien, Martina Phlepsen (St. Martin, Wiesbaum) in der PG Neuerburg und Kerstin Trierweiler (St. Michael, Trier-Mariahof) in der PG Bleialf.

Designierte Pastoralreferentin und -referenten

Madeleine Esch (Heimatpfarrei St. Antonius, Bleckhausen) wird künftig im Dekanat Rhein-Wied eingesetzt, Niklas Hirtz (St. Martin, Siersburg) im Dekanat Kirchen und Michael Michels (St. Laurentius, Dockweiler) im Dekanat Birkenfeld.  

Empfangsmöglichkeiten der Gottesdienst-Übertragung

Haushalte mit Kabelanschluss können die Übertragung im Fernsehprogramm folgender OK-TV-Sender (Offene Kanäle) verfolgen: OK54 Bürgerrundfunk (Raum Trier, untere Saar, Ruwer, Mittelmosel, Süd- und Vulkaneifel – die Liste aller Kabelnetze gibt es auf www.ok54.de/technik-produktion-empfang); OK4 (Raum Koblenz, Mittelrhein, Untermosel, Eifel, Ahr, Westerwald – die Liste aller Kabelnetze kann hier eingesehen werden: www.ok4.tv/sendegebiet); und naheTV (Raum Idar-Oberstein und Bad Kreuznach). Das Fernsehprogramm des OK54 Bürgerrundfunk ist außerdem bundesweit über MagentaTV zu sehen.

Wer dies nicht nutzen kann, hat die Möglichkeit, den Gottesdienst via Internet-Stream zu verfolgen auf www.t1p.de/medial-mitbeten oder über den YouTube-Kanal des OK54 Bürgerrundfunks auf www.ok54.de/mediathek.

Weitere Informationen zu den neuen Seelsorgerinnen und Seelsorgern gibt es auf der Homepage des Bistums.  Aufgrund der Umstände im Zusammenhang mit der Corona-Krise werden außerdem die Priesterweihe am 26. September sowie die Weihe der Ständigen Diakone am 27. September im Fernsehen und Internet übertragen werden.

(ih)

Update 26. August: Es sind inzwischen alle Plätze im Dom belegt, sodass keine persönliche Teilnahme vor Ort mehr möglich ist. Bitte nutzen Sie das mediale Angebot!

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news-103524 Thu, 20 Aug 2020 14:49:19 +0200 Energiewende im Bistum Trier vorangetrieben https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/energiewende-im-bistum-trier-vorangetrieben/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/e/c/csm_PV-AMG-1_2c0a246712.jpg" width="150" height="113" alt="" />Bistumsweit werden vier kirchliche Schulen mit Solarenergie ausgestattet. Zusammen bilden sie den Startschuss für weitere Photovoltaik-Anlagen auf Schulen und Immobilien des Bistums. Trier – Es ist ein Schlüsselprojekt für den Klimaschutz im Bistum Trier: In den vergangenen Wochen wurden, angefangen beim Trierer Angela-Merici-Gymnasium (AMG), bistumsweit vier kirchliche Schulen mit Photovoltaik-Anlagen (PV) ausgestattet. Es handelt sich in der Summe um eine Fläche von knapp 1.000 Quadratmetern, die jährlich bis zu 165.000 Kilowattstunden Strom produzieren, und damit fast 96 Tonnen Kohlendioxid-Emissionen einsparen kann. Neben dem AMG befinden sich die Anlagen auf den Dächern der Grundschule am Dom in Trier, der St. Matthias-Grundschule in Bitburg und der St. Franziskus-Schule in Koblenz. Zusammen bilden sie den Startschuss für weitere PV auf weiteren Schulen und Immobilien des Bistums.

„Das Bistum hat das ehrgeizige Ziel, seine CO2-Emissionen bis 2040 zu halbieren. Durch CO2-Einsparung bei den bistumseigenen Liegenschaften wollen wir auch ein öffentliches Zeichen setzen“, betonte Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg. Weitere mit dem Ausbau der Photovoltaik auf Schuldächern verbundene Ziele seien grundsätzlich der Ausbau der erneuerbaren Energien und die Bildungsarbeit im Zuge der Energiewende. Die Entscheidung der Bistumsleitung, dass künftig Dächer von Schulgebäuden als Flächen für Photovoltaik genutzt werden können, fiel bereits 2018. Für die weitere Planung wurde unter Federführung der Klimaschutzmanagerin der Diözese Trier, Charlotte Kleinwächter, eine abteilungsübergreifende Arbeitsgruppe gebildet. Noch im selben Jahr wurde eine erste Eignungsanalyse für alle Bistums-Schuldächer präsentiert.

Zusammenarbeit mit kirchlicher Energiegenossenschaft

Das Bistum Trier hat sich grundsätzlich für die Zusammenarbeit mit Energiegenossenschaften beim PV-Bau entschieden. Dabei erhält das Bistum die Pachteinnahmen von der Genossenschaft und kauft ihr im Gegenzug den erzeugten Strom wieder ab. Der Strompreis ist für die Dauer der Dachverpachtung festgelegt und gibt dem Bistum somit Planungssicherheit. Mit dieser für das Bistum neuartigen Kooperationsform wird Klimaschutz finanzierbar. Die Partnerin, die zunächst vom Bistum den Zuschlag erhielt, ist die EnergieVISION eG, eine kirchliche Energiegenossenschaft mit Sitz im Bistum Augsburg. Gebaut wurden die Photovoltaik-Anlagen von der Firma SchoEnergie aus Föhren.

„Unsere Idee war und ist es, die Schöpfungsverantwortung im Raum der Kirche zu stärken“, betont Dr. Thomas Wienhardt. Er ist Vorstandsvorsitzender von EnergieVISION eG. Gegründet wurde die Genossenschaft 2012. „Nachdem Beratung nicht ausreichte, entschlossen wir uns, eine Genossenschaft zu gründen – als Dienstleisterin für kirchliche Einrichtungen.“ EnergieVISION eG projektiert, finanziert und betreibt die Anlagen. In der Zwischenzeit betreiben die Augsburger elf Projekte, eines davon in der Ukraine. Nun kommen noch die vier im Bistum Trier dazu. Obwohl der gesellschaftliche Diskurs in Richtung erneuerbarer Energien weise, werde das gesetzliche Umfeld für Projekte dieser Art komplizierter. „Es gibt heute viel mehr Regeln, und die Vergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz ist massiv zurückgegangen, was zum Teil sicher richtig war, um marktfähig zu werden“, erklärt Wienhardt. „Uns aber führt es momentan ans Limit der Wirtschaftlichkeit.“ Die Lieferung von Strom sei an viele Details gebunden.

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news-103520 Thu, 20 Aug 2020 10:43:00 +0200 Im Mittelpunkt: Wein und Einheit https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/im-mittelpunkt-wein-und-einheit/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/c/d/csm_Wein_520075838f.jpg" width="150" height="100" alt="" title="Wein" />19 christliche Gemeinden aus acht Konfessionen: Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Neuwied lädt ein zum Schöpfungsgottesdienst "(W)einklang" am 6. September Neuwied – Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) feiert am ersten Wochenende im September einen Ökumenischen Tag der Schöpfung. Die bundesweite Feier findet am Freitag, 4. September, in Landau statt. Die ACK Neuwied begrüßt alle Interessierten am Sonntag, 6. September um 17 Uhr, zum Schöpfungsgottesdienst im Garten der Heilig Kreuz Kirche (Reckstraße 43).

Die Gottesdienste stehen in diesem Jahr unter der Überschrift „(W)einklang". „Das Motto wird sich in Texten und Liedern wiederfinden; sicher auch in der Predigt“, sagt der Vorsitzende des ACK Neuwied Hermann-Josef Schneider. Die Bedeutung des Weines aus biblischer Sicht wird dabei aufgegriffen. Des Weiteren soll der „Einklang“ der christlichen Kirchen thematisiert werden. „Da geht es ja um das Thema Einheit, das finde ich sehr schön.“, betont Werner Zupp, der evangelische Pfarrer in Neuwied ist. Weinstock und Rebe seien sehr eng miteinander verbunden und bildeten eine Einheit. „Das ist zum einen ein schönes Bild auf Jesus Christus und seine Gemeinde bezogen und zum anderen ein wunderbares Bild für uns als Menschen, die wir uns in der Ökumene engagieren. Weil wir zusammen mit diesem einen Christus verbunden sind“, erläutert Zupp, der ebenfalls Mitglied im ACK-Vorstand ist. „Ich hoffe, dass wir dieses Bild ein bisschen zum Tragen bringen können“. So gestalten Menschen aus unterschiedlichen Gemeinden den Gottesdienst mit und bei einem gemeinsamen Agape-Mahl werden Weintrauben und Brot geteilt. „Das soll unsere Verbundenheit in der Ökumene zum Ausdruck bringen. Und Glaube wird dadurch nochmal gestärkt und unterstützt“, ist sich Zupp sicher.

Ein weiterer Aspekt dieser Gottesdienste der ACK Ortsgruppen ist der Fokus auf die Natur. Die Bewahrung der Schöpfung liegt den christlichen Kirchen nämlich am Herzen. „Weil Schöpfung letztendlich auch die Gegenwart Gottes ist, für die wir Verantwortung haben, die in unsere Hände gelegt ist“, erklärt Schneider. Darauf aufmerksam zu machen, sei eine wichtige Aufgabe. „Wir spüren ja wie bedroht diese ist“.

Die musikalische Gestaltung übernimmt die Band „HeavenTones“ aus Heimbach-Weis.

Die ACK Neuwied ist die älteste in Rheinland-Pfalz. 19 christliche Gemeinden aus acht Konfessionen gestalten gemeinsam eine vielfältige Ökumene.

Eine Anmeldung zum Gottesdienst in Neuwied ist nicht erforderlich. Besucherinnen und Besucher werden aber gebeten, frühzeitig vor Ort zu sein, damit die Registrierung erfolgen kann. Bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst in der Heilig Kreuz Kirche statt. Weitere Informationen gibt es auf www.ack-neuwied.de und beim Vorsitzenden Hermann-Josef Schneider per E-Mail an ack-neuwied(at)email.de

Darüber hinaus finden weitere Schöpfungs-Gottesdienste im gesamten Bistum statt. So feiert Pfarrer Thomas Schneider mit Gläubigen in der Pfarreiengemeinschaft Rheinböllen bei schönem Wetter einen ökumenischen Gottesdienst am Samstag, 5. September um 18 Uhr, auf dem Schönenberg bei Riegenroth.

Näheres zur bundesweiten Feier in Landau am 4. September gibt es auf www.oekumene-ack.de Neben einem Gottesdienst gibt es auch ein Rahmenprogramm mit Workshops und informativen Spaziergängen. (jf)

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news-103523 Wed, 19 Aug 2020 15:47:56 +0200 Den Alltag auch während Corona mit Musik füllen https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/den-alltag-auch-waehrend-corona-mit-musik-fuellen/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/d/a/csm_singing-days_Sanger-in-Ravengiersburg_4e99351fb7.jpg" width="150" height="113" alt="" />Digitale Konzepte wie Singing Days und Musik-Gottesdienste sind zukunftsweisend. Gerade in diesen Zeiten fehlt vielen das gemeinsame Singen und Musizieren sehr. Trier/Koblenz/Saarbrücken – Wer schon einmal Mitglied in einem Chor, einem Musikverein oder einer Band war, weiß: Es ist gerade das Gemeinschaftsgefühl, dass das gemeinsame Singen und Musizieren ausmacht. Durch die Beschränkungen in der Corona-Krise war und ist dieses Erlebnis aber nicht mehr oder nur sehr eingeschränkt möglich.

Als eine geplante Singfreizeit auf dem Kyllburger Stiftsberg für interessierte Chorsänger und -sängerinnen abgesagt werden musste, ließ das Pastoralreferentin und Musikerin Judith Schwickerath und ihrem Kollegen Bernd Loch, Kirchenmusiker aus Simmern, keine Ruhe. Während des Shutdowns suchten die beiden nach einer  kreativen und inklusiven Möglichkeit, doch noch so viele Menschen wie möglich mit einem Angebot zu erreichen – die Idee der „singing days“ wurde geboren. „Das gemeinsame Singen und Musizieren vermissen wir in dieser Corona-Zeit besonders. Ein Singwochenende und auch Chorproben sind unter den hohen Hygienevorschriften kaum möglich. Viele Chöre haben bis heute den Probenbetrieb noch nicht wieder aufgenommen. Da haben wir nach einer Alternative gesucht“, beschreibt Loch ihre Motivation. Und Schwickerath ergänzt: „Die ‚singing days‘ sind kleine Musikexerzitien im Alltag. Musik, Meditationstexte und Impulse laden dazu ein, den eigenen Alltag bewusst zu unterbrechen. Ich bin überzeugt davon, dass das Singen eine wichtige Ausdrucksweise des Menschen ist, die sich positiv auf Körper, Geist und Seele auswirkt. Gerade in diesen Zeiten fehlt vielen das gemeinsame Singen und Musizieren sehr. Und genau dazu wollten die ‚singing days‘ einladen und animieren – den Alltag mit mehr Musik zu füllen.“

Vom 13. bis 16. August eröffneten sich den Teilnehmenden dann vier sogenannte Klangräume: Lebensklang, Zusammenklang, Weltenklang und Gottesklang. Neben dem im Vorfeld per Post zugesandten Begleitheft konnten sich die Sängerinnen und Sänger über ein eigens eingerichtetes Padlet, eine digitale Pinnwand, weiter informieren und Klangbeispiele hören, die zuvor von einem Projektchor eingesungen worden waren. Die Tage starteten mit dem musikalischen Impuls am Morgen, der dazu einladen sollte, über den Tag hinweg weiterzuklingen und den Alltag bewusst zu gestalten. Abends gab es dann ein musikalisches Abendgebet. Das Padlet diente auch als eine Art Austauschforum: Hier konnten die Sängerinnen und Sänger Beiträge kommentieren, eigene Musikbeiträge hochladen oder ihre Gedanken und Erfahrungen mit den anderen teilen. Die Resonanz: 80 Teilnehmer aus dem Bistum und darüber hinaus nutzten das digitale Angebot der „singing days“. Schwickerath und Loch waren sehr zufrieden mit den Rückmeldungen: „Die Teilnehmer haben uns beispielsweise geschrieben, dass die Texte und Lieder ihren Tagen einen wohltuenden Rahmen gegeben haben, oder dass es schön war, zu wissen, dass alle in Gedanken miteinander verbunden waren. So wurde einigen bewusst, wie sehr sie das gemeinsame Singen im Chor vermissen“, berichtet Schwickerath. Natürlich könnten die „singing days“ kein Singwochenende mit gemeinsamen Chorproben, Begegnungen, Gottesdiensten und gemeinsamen Abenden ersetzen. Dennoch sei es ein „gelungenes Experiment“, das weiterklingen werde und ermutige und inspiriere, solche Formen auch weiterhin auszuprobieren, fassen die beiden Initiatoren zusammen.

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news-103516 Sat, 15 Aug 2020 11:21:00 +0200 Gott, Pop und Maroon 5 https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/gott-pop-und-maroon-5/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/0/4/csm_MKL_OpenAir_f9ddced453.jpeg" width="150" height="70" alt="" title="MKL OpenAir" />Ein buntes und lebendiges Programm unter freiem Himmel mit Hausband und musikalischen Gästen erwartet die Besucherinnen und Besucher des "MusikKircheLive" Open-Air-Gottesdienstes am 23. August in Neuwied-Block Neuwied – Moderne Musik, Texte mit Tiefgang und persönliche Begegnung – mit dem momentan gebotenen Abstand – das bietet die MusikKircheLive (MKL) am Sonntag, 23. August um 18 Uhr, unter freiem Himmel. Neben der Filialkirche Heilige Familie (Mittelweg 13) im Neuwieder Stadtteil Block findet der Open-Air-Gottesdienst statt.

Der aktuellen Corona-Situation geschuldet, können die Gottesdienste der MusikKircheLive nicht wie gewohnt stattfinden. Daher haben sich die Verantwortlichen für einen Freiluft-Gottesdienstes entschieden. „Es wird wirklich Zeit, wieder Gemeinschaft zu erleben“, sagt Margit Ebbecke vom Organisationsteam, „Dafür steht nämlich die MusikKircheLive“. Die Veranstalter achten dabei sehr auf die Corona-Bestimmungen: Auf dem Außengelände haben 200 Menschen Platz, um Anmeldung und eine frühzeitige Anreise wird gebeten. Auch ein Mund-Nase-Schutz muss mitgebracht werden. Interessierte müssen auf persönliche Einzelsegnungen und „Time & Talk“ im Anschluss an den Gottesdienst verzichten. Für einen Sitzplatz sorgen die Gottesdienstteilnehmerinnen und -teilnehmer selbst, indem sie ihren Lieblingsstuhl mitbringen. Das kann zum Beispiel ein Liege- oder Campingstuhl sein. „Hauptsache bequem“, sagt Margit Ebbecke lachend. „Wir möchten das Infektionsrisiko so gering wie möglich halten“, betont Margit Ebbecke.

Der Leitsong ist dieses Mal „Memories“ von der Band Maroon 5. „Wir bieten wieder ein buntes und lebendiges Programm, das Spaß macht“, freut sich Margit Ebbecke. Und auch die Musikerinnen und Musiker freuen sich darauf, endlich wieder auftreten zu können, weiß der musikalische Leiter Bernd Keffer. „Die sind mit ganzem Herzen dabei“. Die Hausband wird durch einige musikalische Gäste ergänzt. So können sich die Besucherinnen und Besucher dieses Mal auf noch mehr Songs freuen als sonst.

Etwa 60 Akteure, Ehrenamtliche und freiwillige Helfer unterstützen die Organisatoren bei der Umsetzung der „MusikKircheLive“, deren Startschuss im Mai 2017 fiel. Im Wechsel bestimmen „Rock“ oder „Pop und Gospel“ die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes, an dem zwischen 200 und 400 Menschen in jedem Alter teilnehmen.

Weitere Informationen auf www.musikkirchelive.de und bei Instagram (@musikkirche_live) und Facebook (@MusikkircheLive); Anmeldung zum Gottesdienst per E-Mail an dekanat.rhein-wied(at)bistum-trier.de. Zum Parken kann ein Betriebsgelände in der Memelstraße 10 genutzt werden; von dort her ist ein Fußweg zum Open-Air-Gelände ausgeschildert. (jf)

 

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news-103513 Wed, 12 Aug 2020 16:09:40 +0200 Freiwilligendienst im Pub https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/freiwilligendienst-im-pub/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/2/f/csm_Pohlmann_Kolpinghaus_Koblenz_e79f1c767b.jpg" width="150" height="112" alt="" title="Pohlmann Kolpinghaus Koblenz" />Bis Mitternacht hinter dem Tresen stehen und dabei ein offenes Ohr für Besucher haben: Sebastian Pohlmann leistet seinen Bundesfreiwilligendienst im Pub des Kolpinghauses Koblenz Koblenz – „Es ist ein Treffpunkt zum Quatschen und Lernen“, sagt Sebastian Pohlmann. Der Neuwieder leistet noch bis Ende des Jahres einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) im Kolpinghaus in Koblenz und ist dort verantwortlich für den hauseigenen Pub.

„Ich frage die Leute, wie ihr Tag so war“, berichtet der 21-Jährige. Manchmal reden die Besucherinnen und Besucher sich an der Theke die Sorgen von der Seele; andere stehen am Kicker oder sitzen vor der Spielekonsole. Das Kolpinghaus ist eine katholische Wohn-, Freizeit-, und Bildungseinrichtung für junge Leute, in der sie  während ihrer Ausbildungs- oder Schulzeit dauerhaft wohnen können. Oder sie bleiben nur für ein paar Tage während eines Seminars und einer Fortbildung. Auch minderjährige unbegleitete Flüchtlinge können hier wohnen.

Zu den Annehmlichkeiten des Hauses gehört eben auch ein Pub. Auf dem „Trockenen“ muss in der Kellerbar niemand sitzen. Sebastian Pohlmann behält den Überblick über die Bestände von Bier, Softgetränken oder Energy-Drinks und gibt die Getränke an die Kundinnen und Kunden heraus. Für die Abläufe in der Bar ist er alleine verantwortlich.

Während der ersten Corona-Beschränkungen musste allerdings auch der Pub schließen. Dann hat Sebastian einfach mehr Aufgaben im hauswirtschaftlichen Bereich übernommen. „Ich habe zum Beispiel Türgriffe desinfiziert oder Zimmer gereinigt“. Nun beginnt sein Arbeitstag aber wieder wie gewohnt um 15.30 Uhr. Um Mitternacht schließt er die Bar, räumt auf und radelt mit seinem e-Bike bis zu seinem Wohnort Neuwied zurück.

Den BFD im Kolpinghaus empfiehlt er in jedem Fall weiter. „Das selbstständige Arbeiten gefällt mir richtig gut und unterscheidet sich zum Beispiel von Praktikumsstellen, die ich schon hatte“. Eine gewisse Selbstständigkeit sollte man als BFD im Pub daher mitbringen, sagt Sebastian. „Zudem muss man den Überblick behalten und mit Gruppen umgehen können aber auch mit sich alleine klarkommen, wenn mal keine Gäste da sind“, erklärt er. Doch man sei nie ganz alleine im Haus, Ansprechpartner stehen jederzeit zur Verfügung. „Alle, mit denen ich Kontakt habe, sind super nett und hilfsbereit. Wenn man Probleme hat, findet man immer ein offenes Ohr“.

Sebastian ist noch auf der Suche nach seinem Traumberuf. Bevor im Januar sein BFD startete, absolvierte er eine Ausbildung zum Sozialassistenten und begann eine Erzieherausbildung. „Doch das war nicht so mein Ding“. Um sich neu zu orientieren, suchte er dann einen Freiwilligendienst. In die Gastronomie möchte er im Anschluss aber nicht einsteigen. „Ich will auf meine Stärken schauen und anhand dieser einen Job mit Hilfe der Arbeitsagentur auswählen“, erklärt der junge Mann seinen weiteren Plan. Gerne würde er sein Hobby – das Schreiben von Fantasy-Geschichten – zum Beruf machen, doch da ist er realistisch. „Das schaffen nur sehr wenige“.

Sebastian Pohlmann und andere BFDler werden von den Sozialen Lerndiensten im Bistum Trier pädagogisch begleitet. Weitere Infos zu Freiwilligendiensten: www.soziale-lerndienste.de und unter Tel.: 0651-99 37 96 300. (jf)

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news-103512 Tue, 11 Aug 2020 15:22:16 +0200 Gesucht: Jung, motiviert, engagiert https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/gesucht-jung-motiviert-engagiert/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/e/f/csm_Sportteam_Stefan_Schranz_Pixabay_28f6d95108.jpg" width="150" height="100" alt="" title="Sportteam Stefan Schranz Pixabay" />Der DJK-Sportverband möchte Jugendliche mit dem Jugend Award fördern, die sich besonders durch ihr Engagement auszeichnen. Vorschläge sind willkommen! Trier/Koblenz/Saarbrücken – „Wir bringen unseren Verein weiter“: So lautet das Motto des „Jugend Awards“, den die DJK-Sportjugend im Bistum Trier auslobt. Der Preis richtet sich an engagierte Jugendliche, die ihren DJK-Verein durch ihr Ehrenamt bereichern und andere zum Mitmachen mobilisieren. Der Verband möchte so die Arbeit eines Jugendausschusses, einer Jugendleitung oder von Einzelpersonen auszeichnen. Dazu heißt es in der Ausschreibung: „Eine engagierte Jugend, die begeistert mitwirkt, ist für die Zukunft des Vereins wertvoll und bereichernd. Darum wollen wir mit dem DJK-SPORTJUGEND-AWARD diese Jugendlichen für ihr Tun würdigen und belohnen.“ Mit dem Preisgeld könnten Aktionen oder Ausflüge umgesetzt oder ein Projekt verwirklicht werden. Bewerberinnen und Bewerber können Jugendausschüsse, Jugendleitungen, engagierte Personen oder eine Projektgruppe sein. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dürfen 14 bis 27 Jahre alt sein und aktiv in einem DJK-Verein im Bistum Trier mitwirken. Der Preis wird im Rahmen der 5. DJK-Ethikpreis-Verleihung im Jubiläumsjahr vergeben.

Vorschläge können eingereicht werden bei Carina Bappert, DJK-Jugendleiterin, E-Mail: carina.bappert(at)djk-dv-trier.de. Anmeldeschluss ist der 15. September.Weitere Informationen gibt es bei der DJK-Geschäftsstelle in Trier unter Tel.: 0651-24040 oder per E-Mail: info(at)djk-dv-trier.de.

Seit 100 Jahren setzt sich der Sportverband DJK für Kinder- und Jugendarbeit ein und möchte so die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen fördern. Der DJK-Sportverband und seine Vereine verstehen sich als christlicher Verband, der in der katholischen Kirche seine Wurzeln hat. Er orientiert sich an einem christlichen Menschenbild. Wesentlich ist die Verantwortung für sich selbst, für die Mitmenschen und für die Umwelt.

(red / sb)

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news-103509 Mon, 10 Aug 2020 10:35:00 +0200 Mittendrin https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/mittendrin/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/f/f/csm_PR-Niklas-Hirtz_Dekanat-Kirchen_Cuppers_3c8d348a22.jpg" width="100" height="150" alt="" title="PR Niklas Hirtz Dekanat Kirchen Cuppers" />In seiner Heimatpfarrei Siersburg erlebte Niklas Hirtz eine "ganz tolle Jugendarbeit" und wollte beruflich "etwas mit Kirche" machen. Am 29. August wird der angehende Pastoralreferent zu seinem Dienst beauftragt. Betzdorf – Es ist kein gewöhnlicher Beruf, trotzdem hat sich Niklas Hirtz für die Ausbildung zum Pastoralreferenten entschieden. Durch den Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters wird er am 29. August zu seinem Dienst beauftragt. Vorerst wird der 33-Jährige weiterhin im Dekanat Kirchen arbeiten.

Die erste Begegnung mit dem Berufsbild hatte er in seiner Heimatpfarrei in Siersburg (Saarland). „Dort habe ich eine ganz tolle Jugendarbeit erlebt“. Nach seiner Firmung wurde er Messdiener. „Dann bin ich so richtig durchgestartet“, sagt er lachend. „Wir als Jugendliche konnten uns unglaublich viel einbringen“. Er übernimmt viele ehrenamtliche Ämter; ist Jugendleiter, in der Firmvorbereitung aktiv und Mitglied im Pfarrgemeinderat. So entscheidet er, „etwas mit Kirche“ zu machen. Er möchte seine positiven Erfahrungen aus seiner Jugend gerne weitergeben.

In den vergangenen zwei Jahren im Dekanat Kirchen lag sein Schwerpunkt in der Schularbeit. In der IGS Betzdorf-Kirchen ist er durch seine Kirchliche Lehrerlaubnis Religionslehrer, leitet eine Sport-AG und betreut mit anderen (kommunalen) Partnern das Gesprächsangebot „Offene Tür“. Hirtz verlagert dann sein Büro in die Schule, um dort ein offenes Ohr für die Probleme und Sorgen der Schülerinnen und Schüler zu haben. Darüber hinaus ist er viel in der Gemeinde unterwegs. „Ich kann aber nicht erwarten, dass mir jemand hochpersönliche Themen anvertraut, ohne dass er mich irgendwie kennt.“ Vertrauensvolle Beziehungen baue man nicht auf, indem man hinter seinem Schreibtisch sitzt, sagt er. „Das bekomme ich nur hin, wenn ich mittendrin bin.“

Mittendrin ist er auch in seinem Hobby als Eishockeytorwart in Neuwied. „Der Klassiker ist, dass auf einmal einer fragt: ‚Darfst du eigentlich mein Kind taufen? Darfst du uns verheiraten? Ich finde das ist ein Zeichen dafür, dass wir als kirchliche Mitarbeiter und als Glaubensgemeinschaft doch noch irgendwo einen Wert haben.“

Als Seelsorger wird er auch mit Situationen konfrontiert, die ihn nach Feierabend nicht loslassen. „Immer da, wo ganz existentielle Dinge zur Sprache kommen. Da lässt es einen auch nie wirklich kalt und ich glaube, dass ist ein gutes Zeichen. Denn das ist ‚Mitleiden‘, Anteil daran nehmen. Das ist ein Zeichen, dass man auch ganz dicht am Anderen dran ist.“ Insbesondere bei der „Offenen Tür“ in der Schule wird er mit solchen Themen konfrontiert. Vom Bistum Trier fühlt es sich darauf jedoch gut vorbereitet.

An seinem Job liebt er die vielen Gestaltungsmöglichkeiten. Wenn sich in Gesprächen immer wieder die gleichen Problemlagen zeigen, hat er die Möglichkeit in einem pastoralen Projekt das Thema aufzugreifen.

Klingt nach einem abwechslungsreichen Job. „Absolut. Sehr empfehlenswert“, bestätigt er. „Wenn man ein kommunikativer Mensch ist, kann man da viel Freude dran haben.“

Weitere Informationen zu Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten im Bistum Trier gibt es auf www.wirglaubenandich.de. (jf)

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