Bistum Trier - Redaktion Koblenz https://www.bistum-trier.de/ de-de Bistum Trier - Redaktion Koblenz Wed, 21 Apr 2021 06:50:21 +0200 Wed, 21 Apr 2021 06:50:21 +0200 Bistum Trier news-104027 Mon, 19 Apr 2021 10:41:32 +0200 „Was uns eint, ist größer“ https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/was-uns-eint-ist-groesser/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/7/7/csm_HRT_O-kumene_frontal_jf_3f39ab4e5b.jpg" width="150" height="84" alt="" />Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen hat bei den Heilig-Rock-Tagen einen ökumenischen Gottesdienst gefeiert. Trier –  „Die Unterschiede zwischen uns sind groß, aber was uns eint, ist größer“ – das hat Pastor Rainer Burkart von der Mennonitengemeinde (Enkenbach) in seiner Predigt zum Ökumene-Gottesdienst am 17. April betont. Traditionell findet am ersten Samstag der Heilig-Rock-Tage in Trier ein ökumenischer Gottesdienst statt, zu dem die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in der Region Südwest in den Dom einlädt.

„Das Leben im Glauben kann stürmisch werden. Es ist keine gemütliche Bootsfahrt auf dem Laacher See“, sagte Pastor Burkart und bezog sich auf das Sonntagsevangelium. Das beschreibt die stürmische Fahrt der Jünger nach Kafarnaum, bei der Jesus ihnen über den See schreitend zur Hilfe kam (Johannes 6,16-21). Die Gläubigen müssten heute ganz schön daran arbeiten, „dass das Boot auf dem Kurs bleibt und das nicht nur in der Ökumene, sondern auch in unseren Gemeinden.“ Burkart stellte fest, dass sich in der ökumenischen Bewegung viel verändert habe; Versöhnungen seien geschehen. „Gott sei Dank!“. Aber er räumte auch ein, dass die verschiedenen christlichen Konfessionen noch lernen müssten, dass sie die gleiche Bibel eben anders lesen. Es gehe daher darum, voneinander zu lernen und nicht nur nebeneinanderher zu leben. Denn schließlich „sitzen wir alle in einem Boot. Wir kämpfen alle mit Wind und Wellen und tappen zum Beispiel oft im Dunkeln beim Umgang mit eigenen Fehlern“.

Bei der Begrüßung der kleinen Gottesdienstgemeinde im Dom und derer, die im Fernsehen die Übertragung im OK54 oder im Internet verfolgten, sprach sich Bischof Dr. Stephan Ackermann ebenfalls dafür aus, die Gemeinsamkeiten der christlichen Kirchen weiterhin zu entdecken. Aber auch er wisse, dass es trotz aller mühsamen und harten Arbeit immer wieder Rückschläge, Enttäuschungen und Missverständnisse gäbe. Doch der Gottesdienst sei eine Möglichkeit, die bestehende Verbundenheit untereinander zu bestärken. „Die Heilig-Rock-Tage laden ein, gemeinsam auf Gottes Wort zu hören“, so der Trierer Bischof.

Elemente aus den verschiedenen christlichen Kirchen wurden in der Liturgie aufgegriffen. So sprach Dagmar Hees vom Bund Freier evangelischer Gemeinden einleitende und erläuternde Worte zum Großen Glaubensbekenntnis aus dem Jahr 381, das die ganze Christenheit miteinander verbinde: „Darin bekennen wir über die bestehenden Konfessionsgrenzen hinweg unseren Glauben an den dreieinigen Gott, an die eine, heilige, katholische – das heißt allgemeine christliche und apostolische Kirche – und die eine Taufe, die uns allen gemeinsam ist.“ Pfarrer Thomas Mayer (Alt-Katholische Pfarrgemeinde an der Saar) trug die Lesung und einen Psalm vor. Den abschließenden Segen sprachen die Superintendentin des Kirchenkreises Obere Nahe und Vorsitzende der ACK in der Region Südwest, Jutta Walber und Bischof Ackermann gemeinsam.

Den Gottesdienst vorbereitet hatten Anna Werle, Ökumenereferentin im Bischöflichen Generalvikariat Trier und stellvertretende Vorsitzende der ACK Südwest, gemeinsam mit Dagmar Hees und Jutta Walber. Weitere Vertreterinnen und Vertreter christlicher Kirchen und Verbände waren ferner involviert.

Alle Informationen rund um das Bistumsfest (16. bis 25. April) sind unter www.heilig-rock-tage.de zu finden.
(jf)

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news-103988 Sat, 17 Apr 2021 08:56:00 +0200 „An guten Tagen“ https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/an-guten-tagen/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/5/8/csm_MKL_Plakat_01_99d54772d8.jpg" width="107" height="150" alt="" title="MKL Plakat 01" />Anlässlich der„Heilig-Rock-Tage“ ist die MusikkircheLive (MKL) im Trierer Dom zu Gast. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit über Stream und im Offenen Kanal mitzufeiern. Trier/Neuwied – Rund um Neuwied ist die „MusikkircheLive – der andere Gottesdienst“ schon eine bekannte Marke. Seit 2017 findet dieser in der Kirche Heilige Familie im Stadtteil Block statt. Doch am Samstag, 24. April um 18 Uhr wechselt die Location: Anlässlich des Bistumsfests „Heilig-Rock-Tage“ ist die MusikkircheLive (MKL) zum ersten Mal im Trierer Dom zu Gast. Wer nicht vor Ort dabei sein kann, hat die Möglichkeit über einen Stream und eine Übertragung in den Offenen Kanal mitzufeiern.

Moderne Musik, Texte mit Tiefgang und persönliche Begegnung – das bietet die MKL. „Wir wollen Menschen bewusst ein Angebot machen, die sich von traditionellen Gottesdiensten nicht mehr angesprochen fühlen“, erläutert die Koordinatorin und Seelsorgerin im Bistum Trier Margit Ebbecke. „Es geht um das Leben der einzelnen Menschen und was Gott für sie in ihrem Alltag bedeutet“, beschreibt sie den Charakter der MKL. „Wir verbinden Glaube und Musik aus dem Alltag, die wir hören und lieben“, bringt sie es auf den Punkt.

Dabei ist jeder Gottesdienst mit einem anderen Song überschrieben, entweder aus dem Rock oder Pop-Bereich – „alles außer Klassik und christliche Musik“, räumt Margit Ebbecke lachend ein. Dieses Mal ist „An guten Tagen“ des Popsängers und Songwriters Johannes Oerding das Titellied. Ein kleines Ensemble wird live im Dom Musik aus dem Pop-Genre spielen. Die Moderation übernehmen die evangelische Christin Nadja Zimmer, Pastoralreferent und Leiter der FachstellePlus für Kinder- und Jugendpastoral in Koblenz Tobias Theobald sowie Künstler und Musiker Stephan M. Glöckner. Die drei werden von ihren ganz persönlichen Erfahrungen zum Thema „Zuversicht“ sprechen.

Etwa 40 Akteure, Ehrenamtliche und freiwillige Helfer unterstützen die Organisatoren eigentlich bei der Umsetzung der MKL. Doch durch das Virus sind wichtige Elemente weggebrochen, wie der „Time & Talk“ mit kleinen Snacks oder die Auftritte des eigenen Chors. Vor der Corona-Pandemie feierten rund 250 Personen in allen Altersstrukturen und überkonfessionell gemeinsam den Gottesdienst in der Blocker Kirche.

Mit Blick auf den Sommer plant das Orga-Team einen Open-Air-Gottesdienst am 29. August, dann aber wieder in bekannten Gefilden. Weitere Informationen zur MKL gibt es auf www.musikkirchelive.de. Der Live-Stream wird unter anderem übertragen auf www.heilig-rock-tage.de/videos und in den Offenen Kanal.

Empfangsmöglichkeiten

Da durch die Corona-Pandemie die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Gottesdiensten beschränkt ist, werden die Heilig-Rock-Tage 2021 durch neue mediale Formate ergänzt. In Haushalten mit Kabelanschluss in Bad Kreuznach und Idar-Oberstein ist die Übertragung im Fernsehprogramm naheTV (www.ok-nahetv.de) zu empfangen. In Haushalten mit Kabelanschluss in den Regionen um Koblenz, Andernach, Neuwied und Adenau ist die Übertragung im Fernsehprogramm von OK4 (www.ok4.tv) zu empfangen. Das Fernsehprogramm von OK54 ist außerdem bundesweit über MagentaTV zu sehen. Wer diese Möglichkeiten nicht nutzen kann, kann den Gottesdienst überall via Internet-Stream mitfeiern über die Homepage des Bistums Trier auf t1p.de/bistum-tr-domstream oder über die Website von OK54 auf www.ok54.de/religion. Der Facebook-Stream mit (automatisch erzeugten) Untertiteln findet sich auf www.facebook.com/OK54Buergerrundfunk/. Die MKL wird auch live übertragen bei "Studio Nahe", dem Pfarrradio aus Bretzenheim. Zu empfangen ist der Sender über Ukw 87,9, DAB Kanal 12A im Großraum Bad Kreuznach und im Internet auf www.studio-nahe.de. Bei den Gottesdienstübertragungen wird das Bistum Trier unterstützt von der Trierer Firma Pro Musik. Weitere Infos zu Empfangsmöglichkeiten gibt es auf https://t1p.de/hrt-videos (jf)

 

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news-104021 Fri, 16 Apr 2021 10:02:05 +0200 Bolivientag thematisiert Corona-Pandemie und Klimagerechtigkeit https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/bolivientag-thematisiert-corona-pandemie-und-klimagerechtigkeit/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/6/9/csm_kopfbild-bolivienpartnerschaft_01_89b436e8bb.jpg" width="150" height="79" alt="" />Ein Gottesdienst mit Bischof Dr. Georg Bätzing wird den Bolivientag eröffnen. Weiter geplant sind zwei digitale Gesprächsrunden. Trier/Koblenz/Saarbrücken – Der Bolivientag während der Heilig-Rock-Tage lädt am 24. April dazu ein, sich mit der langjährigen Partnerschaft und gemeinsamen Herausforderungen wie dem Klimawandel und der Zukunft junger Menschen in beiden Ländern zu beschäftigen. Wie alle anderen Angebote der Heilig-Rock-Tage wird er unter den Corona-Schutzauflagen in etwas veränderter Form stattfinden: Um 14 Uhr wird ein Gottesdienst im Dom mit dem Bischof von Limburg und Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, den Bolivientag eröffnen. Musikalisch wird er gestaltet mit der Misa de Solidaridad, einer Komposition für das Bistum Trier, die europäische und bolivianische Musik kombiniert. Zwei digitale Gesprächsrunden sind im Anschluss geplant: Um 15.30 Uhr spricht Ludwig Kuhn von der Diözesanstelle Weltkirche unter anderem mit dem Leiter des Katholischen Krankenhauses in Santa Cruz, Hugo Valda, und Bischof Eugenio Coter aus dem Vikariat Pando über „Solidarität und gemeinsame Verantwortung angesichts Corona“. Um 16.30 Uhr geht es dann um die „Zukunft der jungen Generation und Klimagerechtigkeit – eine Herausforderung für die Bolivienpartnerschaft“. Die zweite Gesprächsrunde wird gemeinsam mit dem Jugendtag der Heilig-Rock-Tage organisiert und richtet sich besonders an junge interessierte und engagierte Menschen.

Informationen gibt es auf www.bolivien.bistum-trier.de. Zur Gottesdienstanmeldung geht es auf www.dominformation.de.

(sb)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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news-104020 Thu, 15 Apr 2021 14:27:46 +0200 Virtuelle Mahlgemeinschaft im Zeichen der Zuversicht https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/virtuelle-mahlgemeinschaft-im-zeichen-der-zuversicht/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/e/f/csm_kfd-Zuversichtspostkarte_-Foto-Helene-Werner_678879c70f.jpg" width="119" height="150" alt="" />Unter dem Motto „Du bist meine Zuversicht“ verbindet die kfd Trier am Frauentag im Rahmen der Heilig-Rock-Tage rund 2.400 Menschen aus über 100 Orten. Bistumsweit/Trier – Trotz Corona in gemeinsamer Verbundenheit Mahlgemeinschaft feiern? Das ermöglicht der Diözesanverband der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) am 17. April, dem Frauentag im Rahmen der diesjährigen Heilig-Rock-Tage. Rund 2.400 Menschen aus über 100 Orten im Bistum Trier beteiligen sich an der Aktion unter dem Motto „Du bist meine Zuversicht“.

Statt einer zentralen Veranstaltung werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am 17. April virtuell verbunden sein, erklärt die Geschäftsführerin der kfd Trier, Petra Erbrath. „Wir möchten dadurch auch in der Pandemie Kontakt halten, Hoffnung und Zuversicht vermitteln.“ Im Vorfeld wurden Aktionspakete versandt, die den Ablaufplan, ein Gebetsheft und weitere Materialien für die Mahlgemeinschaft enthalten – darunter auch Postkarten, auf die die Teilnehmenden ihre persönlichen Zuversichtsbotschaften notieren können. „Wir sammeln alle Zusendungen und erstellen noch am selben Tag eine Wortwolke, die wir als Plakat an jede Gruppe zurückschicken und über unsere Social-Media-Kanäle teilen, um den Kreis zu schließen.“ An der Veranstaltung mit Gebet, Gespräch, Bewegungselementen und Musik können Einzelpersonen und Gruppen mitwirken, in Präsenz, „da, wo es unter den geltenden Corona-Hygienebestimmungen möglich ist“, oder vor dem Rechner: Von 14 bis 15.30 Uhr findet die Mahlgemeinschaft als Zoom-Meeting statt, in das man sich von zuhause aus einwählen kann.

Einige Ortsgruppen hätten sich bereits kreative Ideen einfallen lassen, um die Kontaktbeschränkungen einzuhalten und dennoch im Geiste und Gebet verbunden zu sein, verrät Erbrath. In der Wittlicher Markuskirche etwa wird die Postkarten-Aktion für die gesamte Dauer des Bistumsfests offen und begehbar gestaltet, sodass Einzelne sich kontaktlos beteiligen können. 

Die Teilnahme ist auch spontan möglich. Weitere Informationen sowie den Zoom-Link gibt es auf www.kfd-trier.de; Ansprechpartnerin ist Petra Erbrath, E-Mail: info(at)kfd-trier.de und Tel.: 0651-9948690. 
(ih)

 

 

 

 

 

 

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news-104008 Thu, 15 Apr 2021 10:53:00 +0200 Herausforderungen und Chancen im Corona-Jahr https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/herausforderungen-und-chancen-im-corona-jahr/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/0/a/csm_Teamphoto-LB-Koblenz-2020_e09e4da674.jpg" width="150" height="76" alt="" title="Teamphoto LB Koblenz 2020" />884 Menschen haben im vergangenen Jahr Hilfe in der Lebensberatungsstelle Koblenz gesucht. Weitere 216 nahmen an Angeboten wie Elternkursen, Weiterbildungen und offenen Sprechstunden teil. Koblenz – 884 Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben im vergangenen Jahr den Kontakt zur Lebensberatungsstelle Koblenz gesucht. Zusätzlich nahmen 216 Personen an weiteren Angeboten wie Elternkursen, Weiterbildungen und offenen Sprechstunden teil. Das geht aus dem jetzt veröffentlichten Jahresbericht 2020 der Erziehungs-, Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle des Bistums Trier hervor.

Kinder und Jugendliche suchten die Beratungsstelle vor allem wegen Partnerkonflikten und Trennung oder Scheidung sowie Umgangs- und Sorgerechtsstreitigkeiten der Eltern auf. Weitere Themen waren Erschöpfung / Belastung der Heranwachsenden. 45,1 Prozent dieser Kinder und Jugendlichen leben nicht in ihrer Ursprungsfamilie mit beiden leiblichen Eltern oder Adoptiveltern.

Frauen und Männer suchten vorwiegend Hilfe bei kritischen Lebensereignissen und Verlusterlebnissen, Kommunikationsproblemen, Depressionen, Überbelastung / Stress und außerehelichen Beziehungen.

Der Jahresbericht wirft einen Blick auf die Herausforderungen und Chancen in der Corona-Pandemie. Im Bereich der Lebensberatung wurde schnell und adäquat reagiert durch Einrichtung von Heimarbeitsplätzen zur Videochat-Beratung und Fortbildung auf Online-Plattformen, welche von den Ratsuchenden gut angenommen wurden. Schwieriger war die Situation im familiären Bereich von Ratsuchenden, da die eingespielten Alltagsrhythmen abhandenkamen. Alleinlebende litten unter der geforderten sozialen Distanz, Vorerkrankte und Ältere belastete die unsichtbare Bedrohung durch das Virus wie auch die Isolation. Finanzielle Sorgen wegen Kurzarbeit oder Angst um den Arbeitsplatz verschlechterten die Lage für alle Beteiligten.

Gleichzeitig gaben Ratsuchende an, vor allem im 1. Lockdown eine wohltuende Entschleunigung erfahren zu haben durch neue Routinen und mehr Zeit für sich und die Familie. Pendler ersparten sich lange Arbeitswege, Mütter erfuhren eine neue partnerschaftliche Unterstützung im Haushalt und der Kindererziehung. Durch die gemeinsame Krise haben viele in den Fokus genommen, was den meisten das Wichtigste ist: Verlässliche Beziehung in Familie und Gemeinschaft.

Im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung stellt das Team der Lebensberatung Koblenz der Arbeitsagentur Mayen-Koblenz perspektivisch-lösungsorientierte Beratung bereit, bietet eine offene Sprechstunde im Mehrgenerationenhaus an und arbeitet bei der zugehenden Beratung in verschiedenen Koblenzer Kindertagesstätten mit der Stadtverwaltung Koblenz und Koblenzer Bistumsschulen zusammen.

Die Gesamtkosten im Jahr 2020 wurden zu 50 Prozent vom Bistum Trier getragen, zu 31,4 Prozent vom Landkreis Mayen-Koblenz und den Städten Koblenz und Andernach und zu 18,6 Prozent vom Land Rheinland-Pfalz.

Für die Ratsuchenden ist die Beratung kostenfrei.

Das Beratungsstellen-Team um Leiter Volker Lambert ist erreichbar unter Tel.: 0261-37531, per E-Mail: lb.koblenz(at)bistum-trier.de oder online unter www.lebensberatung.info. (red)

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news-104016 Wed, 14 Apr 2021 11:42:22 +0200 Mit Musik Leben retten https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/mit-musik-leben-retten-1/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/8/7/csm_PeterMaffay_Red-Rooster-Musikproduktion-GmbH_9f89e20a21.jpg" width="100" height="150" alt="" title="PeterMaffay Red Rooster Musikproduktion GmbH" />Mit Musik Spaß haben und Leben retten - „Wir gegen Rassismus“ veranstaltet am 23. April das virtuelle Benefiz-Event „European Solidarity Challenge“ mit vielen Stars und Promis Koblenz/Trier/Saarbrücken – Die Jugendaktion im Bistum Trier „Wir gegen Rassismus“ veranstaltet am Freitag, 23. April um 20 Uhr ein virtuelles Benefiz-Event unter dem Titel „European Solidarity Challenge“. Das Ziel lautet: Mit Musik Leben retten. An diesem Abend sind bekannte Größen wie Peter Maffay, die kölsche Kultband „Höhner“, der britische Singer-Songwriter Tom Gregory oder Rocksänger Gil Ofarim mit einem Video dabei. Aber auch Bands, Jugendchöre und Solokünstler aus dem gesamten Bistum Trier beteiligen sich. Bereits zum zweiten Mal findet die Benefiz-Aktion statt.

„Alle Künstler treten gemeinsam dafür an, den Ärmsten in den Flüchtlingslagern der Welt zu helfen. Dabei ist für jeden Geschmack und jede Generation etwas dabei“, verspricht Pastoralreferent Christopher Hoffmann von der Jugendaktion „Wir gegen Rassismus“. „Auch in diesem Jahr soll wieder deutlich werden, dass für uns Solidarität kein leeres Wort ist, sondern gelebt werden kann und zwar mit einem großen musikalischen Fest“, erklärt Hoffmann, der gemeinsam mit Daniel Steiger, dem Leiter der Katholischen Erwachsenenbildung Koblenz, und Caroline Lauhoff von Caritas international den Abend moderieren wird.

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news-104013 Tue, 13 Apr 2021 13:55:14 +0200 Im „digitalen Wohnzimmer“ lokale Musiker erleben  https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/im-digitalen-wohnzimmer-lokale-musiker-erleben/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/b/c/csm_HRT_2021_Sittmann_ed924c8625.jpg" width="150" height="100" alt="" />Eine große musikalische Bandbreite bieten die "AufEineHalbeStunde Konzerte", die für das Kulturprogramm der Heilig-Rock-Tage aufgezeichnet wurden. Trier – Eine Gitarre erklingt in der meterhohen Halle der „Alten Färberei“ auf dem Gelände der ehemaligen Textilfabrik Bobinet im Westen Triers. Barde und Gitarrist Rolf Mayer steht vor einer Wohnzimmer-Kulisse, vor ihm zwei Kameras; weiter hinten in der Halle hat die komplette Aufnahmetechnik Platz gefunden. Gerade schmettert Mayer die Liedzeile „Mensch dann tu doch was, steck den Kopf nicht in den Sand“ ins Mikrofon. Der Song, der dazu animieren soll, nicht in Selbstmitleid zu verfallen, passt nicht nur zur Gemütslage vieler Menschen während der Corona-Pandemie, sondern auch zum Anlass der zweitägigen Aufnahme-Session: Die Heilig-Rock-Tage, das große Fest des Bistums Trier, stehen in diesem Jahr unter dem Motto „Du bist meine Zuversicht“. Vor allem digitale Angebote laden vom 16. bis 25 April dazu ein, mitzufeiern. So auch die „AufeinehalbeStunde Konzerte“, die jeden Abend von 19.30 bis 20 Uhr online auf: www.t1p.de/HRT-Konzerte und im OK54 Bürgerrundfunk übertragen werden.

Große musikalische Bandbreite

Der letzte Akkord von Mayers Lied verklingt. Dann – ein Geräusch, das wohl alle Kunstschaffenden seit Monaten am schmerzlichsten vermissen: Der Live-Applaus eines – wenn auch sehr kleinen – Publikums. Das besteht an diesem Tag aus den Technikern und Projektleitern des Veranstaltungs-Profis „Pro Musik“, dem Filmteam „VideoCrew Trier“, drei Mitarbeitenden des Bistums und Andreas Sittmann. Der bekannte Liedermacher, Bänkelsänger und Stadtführer ist auch aus dem Kulturprogramm der Heilig-Rock-Tage seit Jahren nicht wegzudenken. An diesem Tag fungiert er als Moderator für die verschiedenen Gruppen und Einzelkünstler, die er gemeinsam mit dem bischöflichen Beauftragten für die Heilig-Rock-Tage, Wolfgang Meyer, ausgewählt hat.

Sittmann macht Lust auf die halbstündigen Konzerte: „Wir haben versucht, eine große Bandbreite von Künstlerinnen und Künstlern einzuladen, die hier ein kleines Best-Of ihrer Programme bieten können. Instrumentale Gitarrenmusik von Groove Improve, Chansons des Duos Dorle und Florian Schausbreitner, bekannte Hits in sanfteren Singer-Songwriter Versionen von der jungen Künstlerin Isabell Krohn – das alles erwartet die Zuschauer an den Bildschirmen.“ Für ihn und die Kolleginnen und Kollegen aus der Branche bedeuten die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie wirklich schwierige Zeiten. „Das Finanzielle ist natürlich ein Thema – ich lebe beispielsweise derzeit von meinen Reserven. Aber vor allem vermisst man die Kunst, das Publikum, den Kontakt.“ Umso mehr unterstützt Sittmann die Entscheidung des Bistums, das Kulturprogramm in veränderter Form auf die Beine zu stellen.               

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news-104009 Tue, 13 Apr 2021 08:09:00 +0200 Kein Gewinner, aber 15 Empfehlungen https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/kein-gewinner-aber-15-empfehlungen/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/9/9/csm_Collage_Buchpreis_DBK_0b3b0ae164.jpg" width="150" height="116" alt="" title="Collage Buchpreis DBK" />Die Jury des Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreises unter Vorsitz von Weihbischof Robert Brahm hat 15 Titel für die diesjährige Empfehlungsliste ausgewählt. Bonn/Trier – Die Jury des Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreises unter Vorsitz des Trierer Weihbischofs Robert Brahm hat 15 Titel für die diesjährige Empfehlungsliste ausgewählt. Die Bücher entfalten für Leserinnen und Leser vom Kleinkindalter bis in die Jugend auf beispielhafte Weise einen Zugang zu christlichen Werten und religiösem Leben. 61 Verlage haben sich mit 175 Büchern am Wettbewerb beteiligt. Im Jahr 2021 wird jedoch kein Preisbuch gekürt. Auch die in München geplante Preisverleihung muss Corona-bedingt ausfallen. Mit der Empfehlungsliste macht sich die Jury für die 15 besonders empfehlenswerten Titel stark.

Der Katholische Kinder- und Jugendbuchpreis (vormals Katholischer Kinderbuchpreis) ist ein Literaturpreis, der von der Deutschen Bischofskonferenz seit 1979 verliehen wird und mit 5.000 Euro dotiert ist. Die Idee ging von dem Schriftsteller Willi Fährmann aus, der Bischof Heinrich Tenhumberg bat, stärker auf die Bedeutung von Kinder- und Jugendliteratur hinzuweisen. Ausgezeichnet werden deutschsprachige Bücher, die beispielhaft und altersgemäß religiöse Erfahrungen vermitteln, Glaubenswissen erschließen und christliche Lebenshaltungen verdeutlichen.

Die Liste der ausgewählten Titel für das Jahr 2021 gibt es auf https://www.dbk.de/themen/auszeichnungen-der-deutschen-bischofskonferenz/katholischer-kinder-und-jugendbuchpreis/empfehlungsliste-2021

Der Jury des Preises gehören neben Weihbischof Robert Brahm an: Prof. Dr. Norbert Brieden (Wuppertal), Cornelia Klöter (Leipzig), Bettina Kraemer (Bonn), Susanne Kriesmer (Burgbrohl), Dr. Heidi Lexe (Wien), Dr. Klara Asako Sarholz (Bottrop), Prof. Dr. Markus Tomberg (Fulda), Elisabeth Wagner-Engert (Augsburg) und Anna Winkler-Benders (Frankfurt).

Im Bistum Trier können interessierte junge Leserinnen und Leser auf die kostenlose Ausleihe in den mehr als 100 Katholische Öffentliche Büchereien (KÖB) bauen. Sie sind ein wichtiger Treffpunkt in den Pfarreien. Mit ihrem ausgewählten, auf Qualität bedachten Angebot bieten sie eine zuverlässige Orientierung in der Medienvielfalt. Während der Zeit der Corona-Pandemie und eingeschränkten Öffnungszeiten ist die digitale „Onleihe“ weiterhin uneingeschränkt möglich. Neben Sachbüchern, Romanen, Kinder- und Jugendliteratur bieten die Büchereien auch Hörbücher, DVD-Spielfilme sowie Brettspiele. Weitere Informationen gibt es auf www.buechereiarbeit-im-bistum-trier.de. (jf)

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news-104001 Fri, 09 Apr 2021 07:33:00 +0200 Hoffnung und Kraft schöpfen https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/hoffnung-und-kraft-schoepfen/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/4/5/csm_pilgrimage-church-4555392_1920_4f62933d30.jpg" width="150" height="99" alt="" />Das Bistum Trier bietet im September 2021 wieder Pilgerreisen nach Lourdes an. Trier/Koblenz/Saarbrücken – Das Bistum Trier wird im September seine traditionelle Pilgerfahrt für gesunde und kranke Menschen nach Lourdes anbieten. Trotz der derzeit schwierigen Situation der Pandemie wolle man den Gläubigen eine Möglichkeit bieten, Gemeinschaft zu erfahren und aus der Erfahrung der Pilgerreise nach Lourdes Kraft und Hoffnung zu schöpfen. Die Fahrten finden unter Vorbehalt und unter Einbeziehung der dann vorherrschenden Pandemie-Situation und mit entsprechenden Schutzkonzepten statt. Die geistliche Leitung übernehmen Bischof Dr. Stephan Ackermann und Pfarrer Joachim Waldorf. Es wird zwei Reise-Optionen geben: Eine Busreise mit verschiedenen zustiegsmöglichkeiten vom 7. bis 14 September zum Preis ab 720 Euro pro Person im Doppelzimmer, sowie eine Flugreise ab dem Flughafen Hahn vom 8. bis 12 September ab 799 Euro pro Person im Doppelzimmer.

Informationen zu den Inhalten der Reise gibt es beim Bischöflichen Generalvikariat, Doris Fass, Tel.: 0651-7105-592, E-Mail: pilgerfahrten(at)bgv-trier.de, oder im Internet www.t1p.de/wallfahrten-trier.
Für organisatorische Fragen und Anmeldungen steht Christiane Ringer vom Bayerischen Pilgerbüro, Tel.: 089-545811-72, E-Mail: ringer(at)pilger.de zur Verfügung.
(sb)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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news-103995 Thu, 08 Apr 2021 08:54:00 +0200 „Mein Leibgericht – Unsere Rezepte für Zuversicht“ https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/mein-leibgericht-unsere-rezepte-fuer-zuversicht/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/1/6/csm_WBP_Koch-Event_jf_370e3911ee.jpg" width="113" height="150" alt="" title="WBP Koch Event jf" />Gibt es ein Rezept für mehr Zuversicht? Die Trierer Weihbischöfen Jörg Michael Peters und Franz Josef Gebert kochen am 21. April und kommen mit Interessierten online ins Gespräch Koblenz/Trier – „Du bist meine Zuversicht“ – so lautet das Motto der Heilig-Rock-Tage 2021 im Bistum Trier. Menschen brauchen Zuversicht, wie die tägliche Nahrung. Gibt es ein Rezept für mehr Zuversicht, was stärkt diese und wie kann sie mit anderen geteilt werden? Über diese Fragen können Interessierte in einem Online-Kochevent im Rahmen der Heilig-Rock-Tage mit den Trierer Weihbischöfen Jörg Michael Peters und Franz Josef Gebert am Mittwoch, 21. April, 19 Uhr ins Gespräch kommen. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, live von zuhause aus zusammen mit den Weihbischöfen ein leckeres Gericht zu kochen und zu genießen.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des KEB-Bildungsverbundes und aller Kath. Familienbildungsstätten im Bistum Trier. Anmeldung und Zugangslink gibt es bei der FBS Koblenz unter www.fbs-koblenz.de.

Interessierte können sich die Zutatenliste vorab unter www.bildung-leben.de oder www.katholische-familienbildungsstaetten.de herunterladen. (red)

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news-104000 Wed, 07 Apr 2021 07:01:00 +0200 Sexuelle Bildung und die Prävention sexualisierter Gewalt gehören zusammen https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/sexuelle-bildung-und-die-praevention-sexualisierter-gewalt-gehoeren-zusammen/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/7/7/csm_Logo_Pravention_Behr_dca99818b0.jpg" width="150" height="47" alt="" />Die Präventionsbeauftragten der Bistümer haben ein Positionspapier veröffentlicht. Münster/Trier –Zum wechselseitigen Verhältnis von Prävention sexualisierter Gewalt zu Sexualerziehung und -bildung hat die Bundeskonferenz der Präventionsbeauftragten der deutschen (Erz-)Bistümer zum ersten Mal ein Positionspapier erarbeitet und einstimmig am 20. Januar 2021 verabschiedet. Es wurde bereits intern dem Forum „Leben in gelingenden Beziehungen. Liebe leben in Sexualität und Partnerschaft“ des Synodalen Weges vorgelegt und wird in dessen Beratungen einfließen.

Wie sich die Prävention sexualisierter Gewalt und sexuelle Bildung zueinander verhalten, beschäftigt seit Längerem sowohl die Wissenschaft als auch die Praktikerinnen und Praktiker beider Disziplinen. In die aktuellen Diskussionen möchte sich die Bundeskonferenz der Präventionsbeauftragten nun einbringen. Mit Blick auf die katholische Kirche wurde oft der Mangel an qualifizierter Sexualpädagogik in vielen ihrer Einrichtungen kritisiert. Fachleute bewerten dies als Risikofaktor für die Entstehung sexualisierter Gewalt. Ausgangspunkt ist für die Beauftragten die überarbeitete Rahmenordnung zur Prävention sexualisierter Gewalt, die die deutschen Bischöfe 2019 verabschiedet haben. Die Rahmenordnung sieht vor, dass alle pädagogischen Einrichtungen eine Sexualpädagogik vermitteln sollen, die Selbstbestimmung und Selbstschutz stärkt. Zudem wird sexuelle Bildung als wichtiges Schnittstellenthema beschrieben.

Inhaltlich formuliert das Positionspapier unter anderem zentrale Annahmen zu Sexualität, Gewalt und Macht, identifiziert gemeinsame Themen von Präventionsarbeit und sexueller Bildung und zieht daraus Konsequenzen für die Präventionsarbeit. „Wir haben die Schnittstelle von Prävention und sexueller Bildung herausgearbeitet“, sagt Ann-Kathrin Kahle vom Arbeitskreis der Bundeskonferenz Prävention, in dem das Positionspapier erarbeitet wurde. „Damit beschreiben wir das Zusammenspiel beider Fachbereiche, wovon wiederum beide profitieren sollen.“ Prävention könne nicht auf Elemente der sexuellen Bildung verzichten, wenn sie ihrem ganzheitlichen Anspruch genügen wolle: „Denn erfolgreiche Prävention muss das Recht auf Sexualität und auf Schutz vor sexualisierter Gewalt gleichermaßen beinhalten.“

Bischof Dr. Stephan Ackermann, Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für Fragen des sexuellen Missbrauchs im kirchlichen Bereich und für Fragen des Kinder- und Jugendschutzes, begrüßt das Anliegen, eine vertiefte Debatte zum Verhältnis von sexueller Bildung und Präventionsarbeit anzuregen: „Seit über zehn Jahren engagiert sich die katholische Kirche in Deutschland intensiv in der Prävention gegen sexuelle Gewalt. Ich bin froh, dass die Präventionsbeauftragten der Bistümer mit diesem Papier auf die wichtige Verbindung von Präventionsarbeit und sexueller Bildung hinweisen und erhoffe mir von der weiteren Beschäftigung mit dem Thema wichtige Erkenntnisse.“

Das Papier ist als pdf-Datei abrufbar unter https://www.praevention-kirche.de/praevention-in-den-bistuemern.

(red)

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news-104002 Tue, 06 Apr 2021 08:58:00 +0200 „Du bist meine Zuversicht“ https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/du-bist-meine-zuversicht/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/9/8/csm_csm_FurbittOrt_HRT_fdeaf00cb2_a51132d05c.jpg" width="150" height="100" alt="" />Die Heilig-Rock-Tage 2021 finden statt: Aufgrund der Corona-Pandemie bieten sie unterschiedliche Gottesdienste im Dom und zahlreiche Online-Angebote Trier – „Du bist meine Zuversicht“: Unter diesem Leitwort stehen die Heilig-Rock-Tage 2021 in Trier, die vom 16. bis 25. April stattfinden. Aufgrund der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Schutzmaßnahmen bieten sie in diesem Jahr unterschiedliche Gottesdienste im Dom und zahlreiche Online-Angebote. „Die wunderbaren Begegnungen vieler Menschen müssen aufgrund der Situation leider entfallen“, erklärt Wolfgang Meyer, Bischöflicher Beauftragter für die Heilig-Rock-Tage. Mit dem ausgearbeiteten Konzept unter den Bedingungen der Corona-Pandemie wolle das Bistum Trier aber „ein Signal der Hoffnung, der Zuversicht und der Solidarität setzen“. So wird unter anderem die Mariensäule in den zehn Tagen in einem hoffnungsfrohen Licht erstrahlen.

Bischof Dr. Stephan Ackermann eröffnet die Heilig-Rock-Tage mit einem Gottesdienst am Freitag, 16. April um 17 Uhr im Trierer Dom. Der Gottesdienst wie auch das Abendlob um 21 Uhr werden live übertragen. Alle übertragenen Gottesdienste oder Veranstaltungen mit den jeweiligen Empfangsmöglichkeiten sind unter https://www.heilig-rock-tage.de/videos zu finden. Wer an einem der Gottesdienste oder einem Abendlob teilnehmen möchte, meldet sich bitte unter www.dominformation.de an.

Während der Heilig-Rock-Tage gibt es täglich das Ökumenische Mittagsgebet um 12 Uhr im Trierer Dom, Gottesdienste (Sonntags um 10 Uhr, werktags um 18 Uhr sowie zusätzliche Angebote), das musikalische Online-Angebot um 19.30 Uhr  „AufeinehalbeStundeKonzert“ sowie den Tagesabschluss mit dem Abendlob um 21 Uhr (16. bis 23. April). Die Heilig-Rock-Kapelle ist zum Gebet geöffnet. Der Fürbitt-Ort ist in diesem Jahr auch digital unter www.padlet.com/bistumtrier/fuerbitten erreichbar. Im Domkreuzgang lädt die Ausstellung „Mehr Leben entdecken“ dazu ein, sich interaktiv auf die Spuren von Pater Richard Henkes zu begeben. (Update: 7. April: Die Ausstellung kann leider nicht stattfinden.).

Dazu kommen Angebote für besondere Zielgruppen. So findet am Samstag, 17. April, um 10 Uhr ein Ökumenischer Gottesdienst (übertragen) im Dom statt, und der Arbeitsbereich Ehrenamtsentwicklung bietet einen digitalen Fachtag zum Thema „Partizipation“ an. Der Diözesan-Caritasverband Trier verbindet die „Woche für das Leben“ mit den Heilig-Rock-Tagen und diskutiert online über „Hospiz als Versprechen“ (übertragen). Die Auszeichnung mit der Bistumsmedaille erhalten Ehrenamtliche am Sonntag, 18. April, im Anschluss an das Hochamt (übertragen); am Nachmittag spricht der Trierer Universitäts-Präsident Prof. Dr. Michael Jäckel das „DomWort“ über „Corona und die Folgen“. Am gleichen Abend steht das Abendlob (übertragen) im Zeichen des Gedenkens an die Menschen, die infolge der Corona-Pandemie verstorben sind.

Während der Woche gestalten unterschiedliche Gruppen die Gebetszeiten und Gottesdienste mit und machen Online-Angebote etwa für Pfarrsekretärinnen oder die Kindertagesstätten, für Ehejubilare, Ordensgemeinschaften oder zu den Themenfelder Prävention oder Schöpfungsgerechtigkeit.

Der Jugendtag am Samstag, 24. April findet komplett digital statt, während die Engagierten in der Bolivienpartnerschaft zu einem Gottesdienst um 14 Uhr zusammenkommen. Einen etwas anderen Gottesdienst mit Pop-Musik kann man ab 18 Uhr mit der „MusikKircheLive“ erleben, entweder im Dom oder digital. Ebenfalls um 18 Uhr beginnt das bundesweite „24-Stunden-Gebet“ um geistliche Berufe in der Liebfrauenkirche und digital. Am Sonntag, 25. April, empfangen Erwachsene das Sakrament der Firmung, bevor die Heilig-Rock-Tage um 18 Uhr mit der Vesper (übertragen) abschließen.

Das komplette Programm mit allen Veranstaltungen, ob präsent oder digital, ist unter www.heilig-rock-tage.de zu finden.
(JR)

 

 

 

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news-103997 Thu, 01 Apr 2021 14:26:37 +0200 Der Auftrag: Das große Fest Gottes mit den Menschen https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/der-auftrag-das-grosse-fest-gottes-mit-den-menschen/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/3/4/csm_Grundonnerstag2021_JR_9d8798b6e0.jpg" width="150" height="111" alt="" title="Grundonnerstag2021 JR" />Bischof Dr. Stephan Ackermann predigt in der Gründonnerstagsliturgie über die Fußwaschung. Trier – „Damit wir uns immer wieder neu von Christus ergreifen lassen und dadurch immer tiefer begreifen, was er an uns getan hat und wie sehr er uns einlädt zur Hochzeit, die Gott und Menschen miteinander verbindet“: Das ist für Bischof Dr. Stephan Ackermann der Grund, weshalb jedes Jahr das Geheimnis der drei österlichen Tage gefeiert wird. In der Gründonnerstagsliturgie (1. April) im Trierer Dom sagte er in seiner Predigt, nur wer wenigstens ahnungshaft begreife, um welches Geheimnis es gehe, „wird sich auf den Weg Jesu einlassen“.

Der Bischof zog die Verbindung zwischen der Erzählung der Hochzeit zu Kana und der Szene im Abendmahlssaal. Beide Male spielen Reinigung und Wasser eine Rolle. Bei der Hochzeit zu Kana lässt Jesus die Krüge füllen, die vorher für die Reinigung der Gäste benutzt worden waren, und rettet durch die Wandlung des Wassers zu Wein das Fest. Im Abendmahlssaal hingegen erteilt Jesus keine hoheitlichen Aufträge und das Wasser wird auch nicht wundersam zu Wein gewandelt. „Das Wasser bleibt Wasser. Mehr noch: Es wird zu Schmutzwasser, nachdem Jesus den Jüngern die Füße gewaschen hat“, betonte Ackermann. Der Vergleich zeige, dass Jesu Wirken in Kana nur eine Art Vorspiel gewesen sei: Jesus sei nicht gekommen, um Menschen „kurzfristig aus der Patsche zu helfen oder peinliche Situationen zu überbrücken“. „Sein Auftrag zielt auf das große Fest, dass Gott mit uns Menschen feiern will.“

Für dieses Fest „gibt Gott alles, investiert Jesus sein Leben, seine ganze Existenz“. Denn Jesus wolle nicht beeindrucken, „sondern er will uns bekehren“, so Ackermann, und nicht bloß Wasser in Wein, sondern „unsere Herzen verwandeln“. Eine solche Verwandlung geschehe nur durch den Erweis von Liebe. Deshalb mache sich Jesus zum Diener seiner Jünger, deshalb bleibe Wasser Wasser: „Es wird sogar zum Schmutzwasser und damit zum Symbol für all das, was im menschlichen Leben der Reinigung bedarf: unsere Egoismen, unsere Gier, unsere Ängste, unsere Rücksichtslosigkeiten…“ Im Abendmahlssaal nehme der Wein die Gestalt von Blut an: „Das Blut zeigt, was Gott sich die Freundschaft mit uns Menschen kosten lässt: das Blut seines Sohnes, das er für die Seinen vergießt.“

Die Gründonnerstagsliturgie wurde live auf www.bistum-trier.de und im Fernsehprogramm des OK54 Bürgerrundfunks übertragen. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von einem Vokalensemble der Trierer Dommusik unter Leitung von Domkantorin Gabriele Sichler-Karle, von Josef Still an der Hauptorgel und Ulrich Krupp an der Chororgel. Auch der Gottesdienst an Karfreitag (2. April) um 15 Uhr wird aus dem Dom übertragen, ebenso die Osternacht am 3. April um 21.30 Uhr. Die Empfangsmöglichkeiten sowie weitere Angebote an den Kar- und Ostertagen sind unter https://www.t1p.de/medial-mitbeten zu finden. Die Predigt zum Nachlesen gibt es unter diesem Link.

(JR)

 

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news-103994 Wed, 31 Mar 2021 15:35:22 +0200 Siegel der Liebe https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/siegel-der-liebe/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/0/5/csm_Chrisammesse_bischof_34bfa2974a.jpg" width="150" height="100" alt="" />Bischof Dr. Stephan Ackermann weihte während der Chrisammesse die Heiligen Öle. Gleichzeitig erneuerten die anwesenden Priester ihr Weiheversprechen. (mit Bildergalerie) Trier – „Unsere Würde als Christen hat ihren Ursprung in der Situation, in der Jesus am schwächsten ist. Unsere Stärke stammt aus seiner Schwäche und Hingabe.“ Das hat Bischof Dr. Stephan Ackermann in seiner Predigt in der Chrisammesse am 31. März im Trierer Dom betont. In diesem Gottesdienst werden die Heiligen Öle geweiht, die für die Sakramente von Taufe, Firmung, Priesterweihe und Krankensalbung eingesetzt werden.

Ackermann erläuterte, wenn Jesus am Kreuz mit der Lanze durchbohrt werde, sei das für die Kirche „mehr als ein technischer Vorgang: Jesus gibt sein Herz für uns Menschen auch im blutig-realistischen Sinn hin.“ Daher heiße es in der Liturgie, dass die Sakramente der Kirche „aus Jesu durchbohrtem Herzen entspringen“. Jesu Hingabe bleibe in den Sakramenten, für die die Heiligen Öle genutzt würden, „erfahrbar und wirksam“.

So lasse sich auch das „frohe Selbstbewusstsein“ von Christinnen und Christen erklären, das sich besonders in der Liturgie der Chrisammesse ausdrücke. Es sei „nicht etwas Geleistetes, sondern etwas Empfangenes: In der Salbung, die wir Getaufte empfangen haben, sind wir mit Christus, dem Gesalbten, verbunden“. Gerade weil dieses Selbstbewusstsein nicht eigener Kraft entspringe, sei es auch „fehlgeleitet, wenn wir uns groß machen auf Kosten anderer oder unsere eigenen Fehler übertünchen“, sagte der Bischof: „Gerade wir müssten mehr als andere den Mut haben, zu unseren Schwächen zu stehen.“ So seien die Heiligen Öle auch keine „billigen Kosmetika, die Unreinheiten übertünchen oder die Vergangenheit einbalsamieren – dem hat sich Jesus entzogen!“ Seine bleibenden Wunden sind „Siegel der Liebe und der Anfang des neuen Lebens“. In diesem Sinn sollten die Öle als sprechende Zeichen für Würde, Wahrhaftigkeit und die Chance auf Heilung in der Kraft des Auferstandenen verwendet werden.

Die anwesenden Priester erneuerten in der Chrisammesse ihr Weiheversprechen. Den liturgischen Dienst versahen die jungen Männer, die derzeit für das Bistum Trier im Priesterseminar sind. Die musikalische Gestaltung lag bei einem Vokalensemble der Trierer Dommusik. Auch Firmbewerberinnen und Firmbewerber aus dem Dekanat Wittlich hatten den Gottesdienst mitgefeiert. Im Anschluss daran konnten die Vertreterinnen und Vertreter aus den Dekanaten, Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften des Bistums die Heiligen Öle in mitgebrachte Gefäße abfüllen und mit nach Hause nehmen.

(JR)

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news-103990 Wed, 31 Mar 2021 12:39:42 +0200 Angebote der Seelsorge für und mit LSBTIQ-Menschen https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/angebote-der-seelsorge-fuer-und-mit-lsbtiq-menschen/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/6/1/csm_Dokument1_95e1256244.jpg" width="150" height="74" alt="" />Ulrike Laux und Aloys Perling leiten künftig den Arbeitskreis „Sexuelle und geschlechtliche Identitäten in der Pastoral“. Trier – Ulrike Laux und Aloys Perling sind die neuen Ansprechpersonen für die Seelsorge für und mit LSBTIQ-Menschen im Bistum Trier. Die deutsche Abkürzung LSBTIQ steht für Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans-, intergeschlechtliche und queere Menschen. Laux und Perling leiten auch künftig den Arbeitskreis „Sexuelle und geschlechtliche Identitäten in der Pastoral“, der im Nachgang zur Bistumssynode Ende 2017 gegründet wurde und sich seit 2019 etwa viermal im Jahr trifft. Laux ist pädagogische Referentin für Prävention und sexuelle Bildung in der Jugendabteilung des Bischöflichen Generalvikariats (BGV) Trier; Perling ist theologischer Referent in der Abteilung Kindertageseinrichtungen und familienbezogene Dienste im BGV.

Perling hat von Anfang an im Arbeitskreis mitgearbeitet. Der regelmäßige Austausch und die Abstimmungen seien sehr hilfreich. Er hebt vor allem den solidarischen Umgang miteinander in der Gruppe hervor. Laux ist seit knapp zwei Jahren dabei. Sie erlebt alle Mitglieder als sehr motiviert: „Wir wollen Angebote und Maßnahmen in der Seelsorge für und mit LSBTIQ-Menschen voranbringen und kreativ sein“, beschreibt sie den Auftrag des Arbeitskreises.

Im Fokus stehe oft die Frage der Seelsorge für und mit der genannten Zielgruppe und ihrem Umfeld: „Wir wollen die seelsorglichen und liturgischen Angebote in Bezug auf Vielfalt in den Blick nehmen und weiterentwickeln“, so Perling. Durch die multiprofessionelle Zusammensetzung des Arbeitskreises gelingt es den Mitgliedern, die Themenfelder aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten. Man schaue natürlich auch auf die aktuellen Veröffentlichungen und Diskussionen zu dem Thema, betont Laux. Wichtig sei dem Arbeitskreis zudem die Vernetzung und der Austausch auf unterschiedlichen Ebenen: sowohl mit pastoralen Akteurinnen und Akteuren und weiteren Ansprechpersonen vor Ort, mit den Mitgliedern der früheren Teilprozessgruppe „Familie in all ihrer Vielfalt“ im Rahmen der Synodenumsetzung als auch mit Familien mit Transkindern. Wie bereits in den zurückliegenden Jahren stehe man zur Verfügung für Gespräche mit der Deutschen Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität.

Darüber hinaus sei es für die Mitglieder des Arbeitskreises von Bedeutung, im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit auf bereits bestehende Angebote hinzuweisen. Zudem sei es sinnvoll und notwendig, weitere Ansprechpersonen vor Ort zu finden, somit die Vernetzung auszuweiten und damit die Grundlage für weitere Angebote zu etablieren. Auch mit Inhalten wie z.B. der kirchlichen Grundordnung – und die daraus entstehenden Konsequenzen in Bezug auf Beschäftigungsverhältnisse zwischen der Kirche und Menschen in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften – befasst sich die Gruppe und regt unter anderem Qualifizierungen im Rahmen der pastoralen Ausbildung an.

Laux und Perling unterstützen Angebote vor Ort mit Impulsen und arbeiten vernetzt. Neben den pastoralen Angeboten für alle werden sie zusammen mit den Mitgliedern des Arbeitskreises auch Fortbildungen und Studientage in ihrem Themenfeld weiterentwickeln. Sie vertreten das Bistum Trier auch bei überdiözesanen Konferenzen.

Mitglieder des Arbeitskreises sind neben Ulrike Laux und Aloys Perling: Albrecht Adam, Klaus-Gerd Eich, Beate Heß, Pfarrer Matthias Holzapfel, Alexius Klein, Sabrina Koch, Vincent Maron, Pfarrer Ralf Schmitz, Pfarrer Lutz Schultz, Thomas Wagner und Karin Winter. Sie sind Mitarbeitende des Bistums oder Mitglieder der Initiativen Queere Christen Saar-Pfalz e.V., Queergottesdienst-Gemeinde in Saarbrücken, Team Queer@herzjesu in Trier, ökumenischen Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK) oder des SCHMIT-Z e.V. Trier (queeres Zentrum in Trier) mit. Mehr Informationen sind unter www.t1p.de/Bistum-TR-queer zu finden.

(JR)

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news-103989 Wed, 31 Mar 2021 12:09:41 +0200 Synodaler Weg, Taizé und modernes Judentum in Deutschland https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/synodaler-weg-taize-und-modernes-judentum-in-deutschland/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/d/5/csm_Logo-Forum-Koblenz_02_8b3f8d467d.jpg" width="150" height="55" alt="" title="Logo Forum Koblenz 02" />Zu den sechs Vortragsabenden im Katholischen Forum Koblenz sind Interessierte herzlich eingeladen - je nach Pandemie-Lage digital oder im "Klangraum" des Cusanus-Gymnasiums Koblenz – Das Katholische Forum hat sein Jahresprogramm 2021 vorgestellt. Zu den insgesamt sechs Vortragsabenden, jeweils montags um 19 Uhr -  je nach aktueller Pandemie-Lage digital oder im „Klangraum“ des Bischöflichen Cusanus-Gymnasium in Koblenz (Zugang über Südallee, neben dem Parkhaus) - sind alle Interessierten aus der Region eingeladen.

Der erste Vortrag am 12. April mit dem Thema „Ich möchte ja nichts andres als Klarheit“ startet digital. Anlässlich des 100. Geburtstags von Sophie Scholl spricht Barbara Beuys (Köln) über die Widerstandskämpferin im Dritten Reich. Die Referentin ist die Autorin der ersten umfassenden Scholl-Biographie und hat dafür zahlreiche bislang unbekannte Dokumente im Münchner Institut für Zeitgeschichte ausgewertet. Interessenten können sich für die digitale Veranstaltung online anmelden über den Link www.anmelden-keb.de/56829

Am 3. Mai stellt Bischof Dr. Georg Bätzing (Limburg) zum Thema „Der Synodale Weg ist kraftvoll und lebendig“ die aktuellen Entwicklungen des Reformdialogs vor und erläutert, wie er den Synodalen Weg weitergehen möchte. Der Bischof von Limburg ist seit März 2020 einer von zwei Präsidenten des Synodalen Weges. In vier Themenschwerpunkten (Macht und Gewaltenteilung in der Kirche – Gemeinsame Teilnahme und Teilhabe am Sendungsauftrag; Priesterliche Existenz heute; Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche; Leben in gelingenden Beziehungen – Liebe leben in Sexualität und Partnerschaft) sollen Veränderungen diskutiert werden, wie die Frohe Botschaft den Menschen wieder erreicht. Anmeldungen an www.anmelden-keb.de/56836

Am 17. Mai beschäftigt sich Klaus Hamburger (Buchautor und katholischer Seelsorger) mit dem Thema: „Frère Roger – ein Anstifter für die Kirche von morgen?“. Der Referent, der lange in der Communauté de Taizé gelebt hat und deren Gründer persönlich kannte, wird aufzeigen, wie Frère Roger die Kirche auch heute noch bereichern kann. Anmeldungen unter www.anmelden-keb.de/56830

Am 4. Oktober geht es um die Frage „Kirche – Quo vadis?“ und um den Synodalen Weg der Kirche in Deutschland. Die Referentin Prof. Dr. Julia Knop nahm 2019 bei der Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz kein Blatt vor den Mund, als es darum ging, den Bischöfen dringenden Reformbedarf ins Stammbuch zu schreiben. Die Erfurter Professorin für Dogmatik ist Mitglied im Synodalforum „Macht und Gewaltenteilung in der Kirche“ und gibt im Katholischen Forum aus erster Hand Einblicke in den Stand der Diskussionen. Anmeldungen auf  www.anmelden-keb.de/56831

Am 25. Oktober referiert Prof. Dr. Hans-Dieter Mutschler (Zürich) zum Thema „Alles Materie – oder was? Zum Verhältnis von Naturwissenschaft und Glaube“. Der Referent kann als Theologe, Physiker und Philosoph aufzeigen, wie es möglich ist, weder auf die Wissenschaft noch auf den Glauben verzichten zu müssen, wenn beide philosophisch behutsam ins Verhältnis gesetzt werden. Anmeldungen an www.anmelden-keb.de/56832

Am 8. November geht es im Katholischen Forum um „Jung und jüdisch in Deutschland – Aus der Perspektive eines jüdischen Studenten“. Junge Menschen leben ihr Jude-Sein heute in Deutschland selbstbewusst, wenn auch auf unterschiedliche Weise. Zu ihnen gehört Vyacheslav Yosef Dobrovych, Student der Sozialpädagogik in Düsseldorf und Stipendiat des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerkes. Der Dialog zwischen den Religionen ist ihm seit seiner Schulzeit ein Herzensanliegen. An diesem Abend erzählt er, wie er seine jüdische Religion versteht und im Alltag lebt. Anmeldungen an www.anmelden-keb.de/56833

Das Katholische Forum Koblenz will den Dialog zwischen Kirche, Kultur und Gesellschaft fördern. Veranstalter sind das Bischöfliche Cusanus-Gymnasium, das Dekanat Koblenz, die Katholische Erwachsenenbildung Koblenz und die Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar.

Weitere Informationen gibt es bei der KEB Koblenz per E-Mail  keb.koblenz(at)bistum-trier.de (red)

 

 

 

 

 

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news-103987 Tue, 30 Mar 2021 15:51:52 +0200 Die Situation vor Ort im Blick https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/die-situation-vor-ort-im-blick/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/0/8/csm_Sondierungsphase-hans-peter-gauster-unsplash_ec537089b5.jpg" width="150" height="150" alt="" title="Sondierungsphase hans peter gauster unsplash" />Wie gestaltet sich die personelle Situation in der Pfarrei? Können Ämter in Räten noch gut besetzt werden?- so lauten zwei Fragen, die für die Zukunft wichtig sind, daher werden sie während der Sondierungsphase explizit gestellt. Andernach/Daun/Bad Neuenahr-Ahrweiler/Mayen – Es geht um die lokale Synodenumsetzung – beschreiben Pfarrer Eric Condé und Seelsorgerin Margit Ebbecke knapp und klar ihre Aufgabe als diözesane Sondierungsbeauftragte. Sie sind Teil der Sondierungsphase, bei der die individuelle Situation der Pfarreien vor Ort von diözesanen und lokalen Sondierungsbeauftragten in den Blick genommen wird. Condé ist dazu in Andernach und Daun unterwegs; Ebbecke in  Bad Neuenahr-Ahrweiler und Mayen.

Die zwei Seelsorger aus dem Bistum Trier sind Mitglieder in Sondierungsteams. Die Diözesanbeauftragten sind meist in einem Zweier-Team organisiert und sind in zwei Pastoralen Räumen unterwegs. So bildet Eric Condé mit Gemeindereferentin Regine Wald ein diözesanes Team und Margit Ebbecke mit Rendant Marek Jost; meist drei lokale Beauftragte ergänzen mit ihrem Wissen aus den entsprechenden Orten.

Zu einer diakonisch-missionarischen Kirche

Bei der Sondierungsphase geht es insbesondere darum, die Bedingungen für mögliche Fusionen von Pfarreien detailliert und umfassend zu betrachten. Dafür wurden die Teams durch Bischof Dr. Stephan Ackermann beauftragt. Außerdem sollen Pastorale Räume gebildet werden, die in ihrem Zuschnitt den ursprünglich geplanten „Pfarreien der Zukunft“ entsprechen. Die neuen Räume sollen helfen, die Vision der Synode von einer diakonischen und missionarischen Kirche umzusetzen.

Erste (virtuelle) Treffen mit Hauptamtlichen und Gremienmitgliedern haben bereits stattgefunden. „Überall ist die Stimmung anders“, lautet die Erfahrung von Ebbecke. „Wir haben die Rolle der Zuhörenden“, erklärt sie, daher sind Gespräche mit den Akteuren vor Ort wichtig. Die Seelsorgerin betont zugleich: „Wir sind neutral und haben kein eigenes Interesse, welche Gemeinden fusionieren“. Ihre Aufgabe als diözesane Beauftragte sei, aufzunehmen, wie die Lage vor Ort ist. Wie gestaltet sich die personelle Situation in der Pfarrei? Können Ämter in ehrenamtlichen Räten noch gut besetzt werden?, lauten Fragen, die es zu stellen gilt. Doch auch der wirtschaftliche Rahmen, in dem sich die Kirchengemeinde (zukünftig) bewegen kann und natürlich die Frage nach einer Bereitschaft zum Zusammenschluss mit anderen Gemeinden sind Schwerpunkte der Treffen. Daher sind die kirchlichen Gremien, Verbandsvertretungen und Verantwortlichen in den Dekanaten sowie Pfarreien wichtige Ansprechpersonen. Hinzu kommen Kooperationspartner, „das können die Feuerwehr, der Schützenverein oder die Familienbildungsstätten sein“, nennt Condé einige Beispiele.

Im Gegenzug bieten die Beauftragten viele Hilfestellungen und Informationen, wie die neuen Strukturen im Bistum Trier geplant sind, wie Zusammenschlüsse von Pfarreien vorbereitet werden können, welche Voraussetzungen es bedarf. „Wir sind Botschafter der Synode, des Rahmenleitbildes und des Pastoralen Raums“, sagt Ebbecke. Condé räumt ein: „Doch bei manchen Sachen, wie die zukünftigen Gremienstrukturen, fehlen noch Entscheidungen – da kommen wir dann an Grenzen, aber das sind genau die Punkte, die die Menschen interessieren“.

Phase läuft bis zum 30. Juni

Bis zum 30. Juni werden die Teams in Kirchengemeinden unterwegs sein, um Gespräche zu führen und zuzuhören. Die Ergebnisse der Sondierungsphase werden gesammelt und mit einer Empfehlung für das weitere Vorgehen dem Synodenbüro im Bischöflichen Generalvikariat übergeben. Dort wird ein Konzept erarbeitet, wie die jeweiligen Gemeinden sich auf einem guten Weg zusammenschließen können, wie viel Zeit und welche Unterstützung sie dafür benötigen. Steuerungsgruppen begleiten die Pfarreien dann auf ihrem weiteren Weg und sind ab Sommer für den Entwicklungsprozess hin zu Fusionen verantwortlich. „Diese Gruppen sind sehr gut vorbereitet und fit“, betont Ebbecke. „Vor Ort ist schon viel passiert“, lautet der Eindruck von Ebbecke. „Die Menschen sind froh, dass es nach dem Stopp aus Rom weitergeht und dass sich Perspektiven entwickeln“.

Allgemeine und umfassende Informationen zur Sondierungsphase im Bistum Trier gibt es auf www.bistum-trier.de/heraus-gerufen/sondierungsphase/. (jf)

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Koblenz Trier bistum-trier Diakonische Kirchenentwicklung Ehrenamt Information Kirchliche Räte Kirchliche Verbände Personal Pfarreien Synode: Umsetzung
news-103983 Mon, 29 Mar 2021 17:12:49 +0200 Gottesdienstreihe für die Jüngsten https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/gottesdienstreihe-fuer-die-juengsten/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/e/c/csm_KleineLeuteKirche_Hargesheim_jf_9f89d87f3c.jpg" width="150" height="113" alt="" />Eine besondere Zielgruppe hat die "Kleine Leute Kirche" in Hargesheim im Blick. Schon die Jüngsten lernen hier biblische Geschichten kennen. Hargesheim – Auf den Stufen vor dem Altar stehen eine bunte Kerze und ein kleiner Esel, daneben liegen buntgeschmückte Palmzweige. Mitten drin sitzt Viktoria Höhn und schlägt zu Beginn des Kindergottesdienstes eine Klangschale an. Sie ist Gemeindereferentin in der katholischen Pfarreiengemeinschaft Sponheimer Land und von Anfang an Teil der „Kleine Leute Kirche“, die seit 2014 jeden vierten Sonntag im Monat in der Hargesheimer Kirche St. Bernhard gefeiert wird.

„Am Anfang haben wir tatsächlich überlegt, die Orte immer wieder zu wechseln, da sehr viele der Familien aus anderen Orten zu uns kommen“, berichtet Viktoria Höhn. Doch das siebenköpfige Vorbereitungsteam habe sich darauf verständigt, dass der Gottesdienstort Hargesheim bleibt. „Die Eltern sind sehr mobil“, weiß die Gemeindereferentin. Sie bringen die Kids zum Fußball nach Bad Sobernheim oder zum Kinderarzt nach Bad Kreuznach. „Wenn ein Angebot attraktiv ist, fahren sie dahin“, unabhängig von Pfarr- oder Ortsgrenzen.

Die Themen der Gottesdienste orientieren sich zum Teil am Kirchenjahr, aber auch an Jahreszeiten. „Im Sommer hatten wir mal eine Fahrzeugsegnung, da haben die Mädchen und Jungen ihre Fahrrädchen oder Bobbycars mitgebracht“, erinnert sich Viktoria Höhn. Der jeweilige Dreh- und Angelpunkt wird in kleinen Theaterstücken, mit biblischen Erzählfiguren oder in Dialogen mit einer Handpuppe umgesetzt. Alles geschieht in enger Abstimmung innerhalb der verantwortlichen Gruppe aus Ehrenamtlichen.

Von analog, zu Stream, zu analog

Die Corona-Pandemie hat die Planungen jedoch durcheinander geworfen. „Im ersten Lockdown haben wir drei Mal den Gottesdienst gestreamt. Im Sommer sind wir raus gegangen und seit dem Herbst sind wir wieder in der Kirche“, erzählt die Gemeindereferentin rückblickend und gibt zu bedenken, dass die Eltern aufgrund der steigenden Infektionszahlen wieder vorsichtiger geworden sind. Erneut auf das Online-Angebot zurück zu schwenken, kommt für die Verantwortlichen trotzdem nicht in Frage. „Die Rückmeldungen haben gezeigt, dass die Aufmerksamkeit der Jüngeren bei einem Video kürzer ist.“ Doch Viktoria Höhn möchte diese Erfahrung nicht missen. „Es war eine gute Möglichkeit, Kontakt zu halten“. Allerdings lassen sich die interaktiven Elemente der Gottesdienstreihe schwer ins Digitale übertragen oder mit den Corona-Beschränkungen vereinbaren lassen. Das Team findet aber Mittel und Wege: Am Palmsonntagsgottesdienst müssen die Kinder aufmerksam zuhören, denn immer, wenn die Gemeindereferentin „Hosianna! Jesus, du sollst unser König sein“ ausruft, gilt es, die Palmzweige hoch in die Luft zu recken und zu schwenken. Trotz der vielen Einschränkungen beim normalen Ablauf sind die Eltern sehr dankbar. Julia Schwenk aus Hargesheim kommt regelmäßig mit ihren Kindern Liana und Leon: „Ich finde es ganz toll, dass für die Kinder einmal im Monat eine ‚Kleine Leute Kirche‘ stattfindet.“ Familie Schmitt aus Rüdesheim genießt die entspannte Atmosphäre, denn hier wird kein Kind schräg angeschaut, wenn es einmal weint oder laut dazwischen spricht. Jennifer Grün wohnt noch nicht lange in Hargesheim und wurde durch Nachbarn auf das Angebot aufmerksam. „Mir gefällt, dass schon kleine Kinder kindgerecht in die Gemeinde aufgenommen werden“. Zudem haben sie und ihre Familie so die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen.

Zum Abschluss erhalten die jungen Gottesdienstbesucherinnen und Gottesdienstbesucher immer ein kleines Geschenk. Mal ist es ein Bastelbogen für eine Kirche, ein Regenbogen-Mobile oder ein Büchlein. Anschließend gibt es die Möglichkeit, im Pfarrheim noch bei Getränken und Snacks zusammenzukommen. Die Kinder können miteinander spielen und Eltern tauschen sich aus. Nun geht das natürlich nicht, obwohl dieses informelle Treffen gerade zur Kontaktaufnahme von Zugezogenen sehr wichtig sei, sagt Viktoria Höhn. So gehen die Familien nun nach dem halbstündigen Gottesdienst nach Hause; die Kids tragen ihre bunten Palmwedel dabei stolz in der Hand.

Weitere Informationen gibt es bei Viktoria Höhn per E-Mail an viktoria.hoehn@sponheimer-land.de oder telefonisch unter 0671-79675934. (jf)

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Koblenz bistum-trier Ehrenamt Familienbildung Pfarreien Vermischtes
news-103974 Sat, 27 Mar 2021 08:46:00 +0100 Tradition in zeitgemäßer Form https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/tradition-in-zeitgemaesser-form/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/3/d/csm_Fahrradkreuzweg_Ahr_MartinSauter_0e1672a399.jpg" width="150" height="113" alt="" title="Fahrradkreuzweg Ahr MartinSauter" />Sowohl im Stadtgebiet von Bad Neuenahr-Ahrweiler als auch an der mittleren Ahr zwischen Dernau und Hönningen können Interessierte in der Karwoche einen Fahrrad-Kreuzweg ansteuern Bad Neuenahr-Ahrweiler – Premiere an der Ahr: In dieser Karwoche gibt es dort erstmals einen Fahrrad-Kreuzweg - und das gleich doppelt: Interessierte können im Stadtgebiet von Bad Neuenahr-Ahrweiler oder an der mittleren Ahr zwischen Dernau und Hönningen jeweils sieben Stationen ansteuern. Dort finden sie großflächige Tafeln mit eindrucksvollen Fotos und Texten zum Innehalten und Nachdenken.

Die Pastoralreferenten Susanne Möckel-Lamberty und Markus Hartmann vom Dekanat Ahr-Eifel haben die Idee entwickelt und setzen sie nun in die Tat um. „Wir denken, dass wir mit diesem zeitgemäßen Angebot vor allem junge Menschen besser erreichen als mit der traditionellen Form des Kreuzwegs“, meint Möckel-Lamberty. Und sie ist davon überzeugt, dass die Kombination aus Kreuzweg und Radtour funktioniert: „Diese Form bietet die Möglichkeit, sich an den Stationen mit dem Leidensweg Jesu zu beschäftigen und anschließend auf dem Fahrrad darüber nachzudenken und sich dann wieder zu entspannen.“

Die jeweils sieben Stationen des Fahrrad-Kreuzwegs befinden sich an Kirchen, Kapellen und anderen markanten Orten. Zu sehen sind dort Fotomotive von Probearbeiten zu den Passionsspielen in Oberammergau. Die dazu gehörenden Texte beschäftigen sich mit der Frage, was die gezeigten Darsteller glauben und hoffen. „Dadurch sind wir alle eingeladen uns Gedanken zu machen und Stellung zu beziehen zu Jesus, zu unserem Glauben, zu Kirche und Welt“, sagt Hartmann.  Wer mit dem Smartphone die QR-Codes auf den Foto-Tafeln einscannt, kann die Texte auch als Audiodatei abrufen.

Die Strecken der beiden Fahrrad-Kreuzweg-Varianten sind so angelegt, dass sie ohne große körperliche Anstrengung bewältigt werden können, versprechen Möckel-Lamberty und Hartmann. An den Startpunkten ist eine Routenbeschreibung erhältlich. Der Weg durch die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler beginnt an der Kirche St. Martin in Heppingen, Startpunkt der Route an der Mittelahr ist das Pfarrbegegnungszentrum in Dernau. Beide Strecken können auch mit Inlinern abgefahren oder zu Fuß erwandert werden. Aufgebaut sind die Stationen von Palmsonntag 10 Uhr bis Karsamstag 14 Uhr. Weitere Informationen gibt es im Internet auf www.verbundenanderahr.de 

(red)

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news-103977 Sat, 27 Mar 2021 06:31:00 +0100 Wissenschaft, Lehre und pastorale Praxis stärker verknüpfen https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/wissenschaft-lehre-und-pastorale-praxis-staerker-verknuepfen/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/9/0/csm_Marco-Benini_privat_608f61de53.jpg" width="150" height="146" alt="" />Marco Benini übernimmt den Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft an der Theologischen Fakultät Trier. Trier – Ab dem 1. April ist Prof. Dr. Marco Benini (38) neuer Inhaber des Lehrstuhls für Liturgiewissenschaft an der Theologischen Fakultät Trier. Damit übernimmt er zugleich die Leitung der wissenschaftlichen Abteilung des Deutschen Liturgischen Instituts (DLI). In Trier möchte er Forschung, Lehre und pastorale Praxis verstärkt miteinander verknüpfen, die internationale Vernetzung vorantreiben und den Blick in andere Disziplinen wagen.

„Die Herausforderung dieser Tage besteht darin, die Menschen wieder für den Gottesdienst zu gewinnen und sie einzuladen, den Reichtum der Liturgie zu erfahren“, erklärt der 1982 in Ingolstadt geborene Benini. Theologie studierte er in Eichstätt und Rom; 2008 wurde er für das Bistum Eichstätt zum Priester geweiht. Anschließend war er Kaplan und Jugendseelsorger in Neumarkt/Opf. Von 2012 bis 2018 verfasste er seine Dissertation über den „Osterfestkreis im Ingolstädter Pfarrbuch des Johannes Eck (1525)“ und seine Habilitationsschrift zur „Liturgischen Bibelhermeneutik“ an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt – beide Studien wurden mit Preisen ausgezeichnet. Zeitgleich war er als Seelsorger und Domvikar tätig.

Internationale Vernetzung der Liturgieforschung fördern

Ab 2018 lehrte und forschte er fünf Semester lang als Visiting Professor an der Catholic University of America in Washington. Eine prägende Zeit, wie er betont: „Insbesondere in den Gesprächen mit Studierenden hat sich gezeigt, wie wichtig es ist, den Menschen die Bedeutung liturgischer Zeichen, der Eucharistie und der Sakramente, wieder näher zu bringen. Nur wer versteht, was sich dahinter verbirgt, weiß sie auch zu schätzen.“ Für die Feier der Gottesdienste nach der Pandemie hat er bereits konkrete Impulse: „In den USA werden die Gläubigen beispielsweise schon an der Kirchenpforte begrüßt. Dieses Zeichen der individuellen Wertschätzung ließe sich auch in Deutschland gut umsetzen, etwa durch jene, die derzeit die Hände an der Türe desinfizieren, oder Vertreterinnen und Vertreter des Pfarrgemeinderates.“

Es sei ihm ein besonderes Anliegen, die internationale Vernetzung der Trierer Liturgieforschung weiter zu fördern, sagt Benini, der in den vergangenen zwei Semestern die Professur für Liturgiewissenschaft an der Universität Augsburg vertrat. Dabei möchte er nicht nur mit ausländischen Liturgieforschern kooperieren, sondern auch andere Disziplinen miteinbeziehen. „Wenn wir über die Qualität von Gottesdiensten sprechen, können die Erkenntnisse empirisch arbeitender  Wissenschaften wie der Soziologie gewinnbringend sein.“ Trier biete ihm den einzigartigen Vorteil, Forschung und Praxis intensiv miteinander zu verbinden. „Das ist schon etwas Besonderes. Ich freue mich schon sehr auf meine neuen Aufgaben und vor allem auf viele Begegnungen an der Theologischen Fakultät und am Deutschen Liturgischen Institut.“

(ih)

 

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news-103980 Fri, 26 Mar 2021 10:40:26 +0100 Bistum Trier: Kar- und Ostertage wie geplant feiern https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/bistum-trier-kar-und-ostertage-wie-geplant-feiern/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/0/5/csm_IMG_0767_HT_b10e03dc9b.jpg" width="150" height="100" alt="" />Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg dankt allen, die durch eine sorgsame Planung und unter Beachtung des Schutzkonzeptes die Gottesdienste möglich machen. Trier – Nachdem die Bitte, Gottesdienste an den Kar- und Ostertagen nur virtuell zu feiern, aus dem aktuellen Bund-Länder-Beschluss wieder entfernt wurde (vgl. Meldung vom 24. März), können die Gottesdienste wie geplant stattfinden. Das hat Generalvikar Dr. Ulrich von Plettenberg am 26. März in Trier betont: „Es ist gut, dass wir die Kar- und Ostertage wie geplant feiern können.“

Der Generalvikar dankt allen, die durch eine sorgsame Planung und unter Beachtung des Schutzkonzeptes die Gottesdienste möglich machen: „Wir erleben seit Monaten, dass wir mit den Hygiene- und Infektionsschutzregeln, die unser Schutzkonzept vorgibt, unter guten und sicheren Bedingungen Gottesdienst feiern können.“

Gleichzeitig weist von Plettenberg darauf hin, dass viele Gemeinden auch Gottesdienste im Internet übertragen oder Telefongottesdienste anbieten. „Ich denke, jede und jeder kann in der passenden Form die Kar- und Ostertage begehen.“ Infos dazu sind unter www.t1p.de/medial-mitbeten zu finden. Außerdem gebe es an vielen Orten zahlreiche weitere gute Ideen, um gerade an den Kar- und Ostertagen mit den Menschen in Verbindung zu sein, auch dafür sei er dankbar.

(JR)

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news-103957 Fri, 26 Mar 2021 08:21:00 +0100 „Wie eine große Familie“ https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/wie-eine-grosse-familie/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/e/7/csm_EmilieBernardy_FSJ_Kuhr_9842880d44.jpg" width="150" height="113" alt="" title="EmilieBernardy FSJ Kuhr" />Emilie Bernady fühlt sich in ihrem Freiwilligen Sozialen Jahr im Herz-Jesu-Haus Kühr in Niederfell gut angenommen und aufgehoben. Löf/Niederfell – „Ich gehe darin auf!“, sagt Emilie Bernardy über ihren Arbeitsplatz im Herz-Jesu-Haus Kühr in Niederfell. Die 17-Jährige absolviert in der Einrichtung für geistig Behinderte seit August ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ). Die Löferin ist schon seit vielen Jahren mit dem Haus verbunden, das liegt zum einen daran, dass Freunde und Familienmitglieder dort arbeiten, und zum anderen ist ihr Musikverein, in dem sie Saxophon spielt, dort regelmäßig zu Gast.

Nach ihrem Realschulabschluss im vergangenen Sommer ist sie nahtlos in ihr FSJ gestartet. „Ich wollte neue Eindrücke sammeln und schauen, ob Heilerziehungspflegerin wirklich der Beruf ist, den ich mal machen will“. Und hat sie nach etwa acht Monaten darauf eine Antwort gefunden? „Ich freue mich darauf, zur Arbeit zu gehen, denn kein Tag ist wie der andere. Und ich mag den Kontakt zu Menschen“, erwidert sie. Doch Emilie Bernardy gibt auch zu, dass die ersten Wochen gar nicht so leicht waren. „Am Anfang hatte ich etwas Berührungsängste, aber das hat sich ganz schnell gegeben.“ Und zwar als sie die einzelnen Bewohnerinnen und Bewohner mit ihren individuellen Vorlieben und Charaktereigenschaften kennengelernt hatte. Hinzukam der Wechsel vom Schulalltag ins Berufsleben, der in einem Schichtdienst organisiert ist. Empfehlen kann sie das FSJ im Herz-Jesu-Haus jedem, der empathisch ist und mit dem Gedanken spielt, einen sozialen Beruf zu ergreifen. Sie schwärmt von der besonderen Atmosphäre in der Einrichtung. „Es kommt einem vor wie eine große Familie. Man fühlt sich direkt angenommen und aufgehoben.“

Bei ihrem Freiwilligendienst wird Emilie Bernardy nicht nur von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ihrer Einsatzstelle betreut, sondern auch von den Sozialen Lerndiensten im Bistum Trier. Diese bieten in Kooperation mit dem Caritasverband für die Diözese Trier die Möglichkeit, ein FSJ oder einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) zu leisten. Interessierte arbeiten sechs, zwölf oder 18 Monate in sozialen Einrichtungen wie Kindertagesstätten, Jugendzentren oder in Krankenhäusern, Kulturprojekten und Ganztagsschulen. Die Freiwilligen erhalten ein monatliches Taschengeld sowie Fahrtkostenerstattungen, die Sozialversicherungsbeiträge werden übernommen und der Kindergeldanspruch bleibt bestehen. „Auch jetzt in diesen besonderen Zeiten ist der Einstieg möglich“, sagt Julia Gerz, Referentin der Sozialen Lerndienste. In den Einsatzstellen gelten die jeweiligen Corona-Schutzmaßnahmen. Die begleitenden Seminare finden momentan als Online-Kurse statt. „Trotzdem machen sie viel Spaß, weil man die Themen dort mitbestimmen kann“, berichtet Emilie Bernardy.

Die Hygienemaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie betreffen selbstverständlich auch ihren Arbeitsbereich. So muss sie während ihres Dienstes ständig eine Maske tragen. Eigentlich könnten sie und die Bewohnerinnen und Bewohner regelmäßig Ausflüge in umliegende Städte unternehmen oder ins Schwimmbad fahren – aber all das geht momentan leider nicht. Davon lässt sie sich aber ihre gute Stimmung nicht nehmen und geht die Herausforderungen kreativ an. „Gemeinsam backen, kochen oder basteln ist möglich“, betont sie. „Und ich gehe gerne mit ihnen spazieren“.

Ihr Berufswunsch hat sich durch das FSJ verstärkt, daher möchte sie im Sommer mit der Ausbildung zur Sozialassistentin beginnen, daran kann sie dann ihr Ziel – die Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin – anschließen.

Wer über einen Freiwilligendienst nachdenkt, kann sich bei den Sozialen Lerndiensten über mögliche Einsatzstellen und Voraussetzungen informieren: www.soziale-lerndienste.de. Zudem findet am 22. Juni eine digitale Info-Veranstaltung von 16 bis 18 Uhr statt. Weitere Infos gibt es auch unter Tel.: 0651-993796300.  (jf)

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news-103975 Thu, 25 Mar 2021 14:52:24 +0100 Online-Angebote für die Jugendarbeit https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/online-angebote-fuer-die-jugendarbeit/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/0/0/csm_Online_Angebote_dpsg_18d921be01.png" width="150" height="99" alt="" />Die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) im Bistum bietet verschiedene digitale Angebote an, die für alle Interessierten offen sind. Trier/Koblenz/Saarbrücken – Unter der Corona-Pandemie leidet auch die Jugendarbeit, die normalerweise von Austausch und Begegnung lebt. Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum Trier hat digitale Alternativen gesucht und aus den kreativen Ideen einen Methodenkoffer unter https://t1p.de/dvbc zusammengestellt. Zusätzlich bieten aber auch Verbände wie die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) im Bistum Trier digitale Angebote an, die für alle Interessierten offen sind.

In seinen Videokonferenzräumen organisiert der Diözesanverband der DPSG Trier Austauschrunden, Workshops und Impulse. So lädt eine Austauschrunde unter dem Titel „Wenn das hier vorbei ist…“ am Freitag, 26. März dazu ein, über die Fortsetzung der Jugendarbeit nach dem Ende der Beschränkungen durch die Pandemie zu diskutieren. Am Karfreitag, 2. April, findet ein digitaler Jugendkreuzweg statt, und für den 7. April ist ein Seminar zu Finanzen und Zuschüssen in der Jugendarbeit geplant. Zusätzlich können sich alle Interessierten – auch wenn sie nicht in der Jugendarbeit tätig sind – für weitere Seminare anmelden. Die Termine vereinbaren die Kursleiter dann mit allen, die sich bis zum 15. April angemeldet haben.

Die DPSG Trier bietet Workshops zur „Leichten Sprache“ an, oder die Interessierten lernen, wie man mit kostenlosen Programmen Logos entwirft, Videos scheidet oder digitale Gruppenstunden organisiert. Zudem soll es Austauschrunden geben, um sich gegenseitig zu ermutigen oder Hilfestellungen und Ideen zu teilen. Auch über die Öffentlichkeitsarbeit oder wie man Gruppenleiterinnen und -leiter gewinnt, soll gesprochen werden. Zum Thema Verschwörungstheorien ist neben einer theoretischen Einheit auch ein praktisches Spiel zur Veranschaulichung geplant. Für neue Leiterinnen und Leiter oder andere Interessierte soll es zudem eine digitale Präventionsschulung geben.

Weitere Informationen und die Anmeldung gibt es auf online.dpsg-trier.de oder beim Diözesanverband der DPSG unter Tel.: 0651-9771180 oder E-Mail: info(at)dpsg-trier.de.
(aw)

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news-103973 Thu, 25 Mar 2021 11:05:05 +0100 Grundoptimistisch, kommunikativ und neugierig https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/grundoptimistisch-kommunikativ-und-neugierig/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/1/4/csm_Screenshot_Josefstag_Interview_jf_d9e56bf4c2.png" width="150" height="72" alt="" title="Screenshot Josefstag Interview jf" />Zum diesjährigen Josefstag haben in Sinzig Jugendliche ein Gespräch mit Bischof Ackermann geführt, bei dem Künstlerinnen und Künstler die Antworten in Wort-Art und Gemälde übersetzten Sinzig – Zwei Jugendliche führen ein Gespräch mit dem Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann – soweit so gewöhnlich, aber seine Antworten werden direkt künstlerisch übersetzt und zwar in Wort-Art und in ein Gemälde. Die Aktion in der Pfarrkirche St. Peter hat im Rahmen des bundesweiten Josefstages stattgefunden.Wie in jedem Jahr begehen die Einrichtungen der Jugendsozialarbeit in katholischer Trägerschaft den Josefstag, an dem Jugendliche und Multiplikatoren aus Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Kirche aufeinandertreffen und sich austauschen. Das Haus der offenen Tür Sinzig (HoT), die Pfarreiengemeinschaft Sinzig und die örtliche Jugendkunstschule haben die Aktion für dieses ungewöhnliche Jahr konzipiert.

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Redaktion Koblenz RSS Feeds bistum-trier Themenart Bildung Bischof Jugend
news-103972 Thu, 25 Mar 2021 10:16:47 +0100 Umkehr zu Wahrheit und Geschwisterlichkeit https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/umkehr-zu-wahrheit-und-geschwisterlichkeit/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/b/7/csm_San-Ignacio11_fb54393754.jpg" width="150" height="100" alt="" />Aus „großer Sorge“ wegen der aktuellen politischen Lage in Bolivien nach den Regionalwahlen schreibt Bischof Ackermann an den Vorsitzenden der bolivianischen Bischofskonferenz. Trier/La Paz – Aus „großer Sorge“ wegen der aktuellen politischen Lage in Bolivien nach den Regionalwahlen vom 7. März 2021 hat sich Bischof Dr. Stephan Ackermann an Erzbischof Ricardo Centellas, den Vorsitzenden der bolivianischen Bischofskonferenz, gewandt. „Verbunden in Partnerschaft und Freundschaft“ sage er den Bischöfen und den Gläubigen im Partnerland des Bistums Trier seine Unterstützung zu, „für eine Entwicklung des Landes in Frieden, Wahrheit und Versöhnung einzutreten“, heißt es in dem Schreiben.

Angesichts der Vorgänge um die Anschuldigungen gegen die ehemalige Interimspräsidentin Jeanine Anez sowie weitere Minister und hinsichtlich der Versuche, den Wahlbetrug von 2019, der zur Abdankung des Präsidenten führte, in einen Staatsstreich umzudeuten, hatten die bolivianischen Bischöfe die Botschaft „Die Demokratie verlangt den Respekt vor den Menschenrechten“ veröffentlicht. In der Botschaft heißt es: „Wir fordern die Verantwortlichen der politischen Macht auf, sich für den Fortschritt in Bolivien, für Gerechtigkeit, Wahrheit und Versöhnung unter allen Bolivianern einzusetzen.“ Die Politik der Rache und des Hasses und eine von der politischen Macht abhängige Justiz schafften kein Vertrauen bei den Menschen. „Wir rufen alle auf, sich zu besinnen und unserem Volk zu helfen, mit Hoffnung in die Zukunft zu blicken, um ein Land der Versöhnung und des Friedens für alle Bolivianer zu erreichen, und wir fordern die Regierung des Plurinationalen Staates auf, von der totalen Kontrolle der Macht, von Rache und Verfolgung abzulassen“, so die bolivianischen Bischöfe weiter.

Bischof Ackermann erinnerte in dem Brief daran, dass der Misereor-Sonntag (21. März) das soziale und gesellschaftliche Wirken der bolivianischen Kirche in den Mittelpunkt gestellt hatte. Er wünsche, dass die Tage der Fastenzeit „die Umkehr zu Wahrheit und Geschwisterlichkeit stärken“.

(JR)

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news-103958 Tue, 23 Mar 2021 08:48:00 +0100 Ostern in der Tüte https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/ostern-in-der-tuete/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/5/c/csm_Oster-Tuten_ReginaSchmitz-1_dfcfa13580.jpg" width="150" height="125" alt="" title="Oster Tuten ReginaSchmitz 1" />in der Pfarreiengemeinschaft Bad Hönningen-Rheinbrohl finden Familien alles, was es braucht, um die Kar- und Ostertage spirituell und kreativ zu gestalten - in Tüten Bad Hönningen/Rheinbrohl – Auch in diesem Jahr wird es kein „normales“ Osterfest und kein traditionelles Zugehen auf diese Zeit geben. In der Pfarreiengemeinschaft Bad Hönningen-Rheinbrohl haben sich aus diesem Grund der Familiengottesdienstkreis und die Gemeindereferentin Regina Schmitz etwas einfallen lassen: In Tüten finden Familien alles, was es braucht, um die Karwoche und Ostern spirituell und kreativ zu gestalten. Den ersten Anlauf machte die Gruppe bereits mit „Fastenzeit in der Tüte“.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen „Fastenzeit in der Tüte“ oder jetzt „Karwoche und Ostern in der Tüte“ anzubieten?

Regina Schmitz: Sehr interessiert habe ich in den letzten Monaten verfolgt, was andere Pfarrgemeinden deutschlandweit für Familien anbieten. Dabei bin ich auch auf die Idee „Ostern in der Tüte“ gestoßen. Bereits im Januar habe ich mit unserem Familiengottesdienstkreis auf der Ebene unserer Pfarreiengemeinschaft überlegt, ob "... in der Tüte" etwas für unsere Familien wäre. Gemeinsam haben wir Ideen gesponnen, was wir in eine solche Tüte packen wollen.

Und was war in der ersten Tüte zur Fastenzeit enthalten?

Regina Schmitz: Ein Heft mit Impulsen, Gebeten, Liedern, kindgerechten Übersetzungen des jeweiligen Evangeliums, Kreativanregungen und auch QR-Codes zu Video-Clips. Dann gab es allerhand Utensilien, um die Fastenzeit daheim auch praktisch zu gestalten wie Weihwasser für Aschermittwoch, um damit die Asche der eigenen Sündenzettel zu vermischen und sich gegenseitig das Aschekreuz auf die Stirn zu zeichnen, ein Spendenkästchen für das Hilfswerk Misereor oder Weizenkörner zum Pflanzen in Bezug auf den 5. Fastensonntag.

Wie war die Resonanz?

Regina Schmitz: 201 Tüten haben wir – unter Corona-Hygieneregeln – gepackt und in den Kirchen, Bäckereien und einer Metzgerei zur Abholung bereitgestellt. Diese Tüten waren sehr schnell vergriffen. Einige, sehr positive Rückmeldungen haben uns erreicht; per E-Mail oder per Telefon. Von einer Verkäuferin wurde mir erzählt, dass die Tüten von Personen nachgefragt wurden, wo sie es nie erwartet hätte. Da die „Fastenzeit in der Tüte“ so gut angenommen wurde, haben wir eine Fortsetzung geplant: „Kartage und Ostern in der Tüte“.

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news-103952 Tue, 23 Mar 2021 08:27:00 +0100 „Vom Glauben sprechen kann jeder und das auch richtig gut!“ https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/vom-glauben-sprechen-kann-jeder-und-das-auch-richtig-gut/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/a/6/csm_Video_Verbundenanderah_jf_9ffc9d91b5.jpg" width="150" height="113" alt="" title="Video Verbundenanderah jf" />Humorvoll, ermutigend und mit Menschen aus der Region, die einen persönlichen Einblick in ihr Leben geben: die Fastenclips auf der Homepage "verbundenanderahr" des Dekanates Ahr-Eifel Dernau – Ein kleines Video-Set ist in einem rustikalen Weinkeller in Dernau an der Ahr aufgebaut. Mandy Gieler und Edgar Bertram stehen hier heute vor der Kamera von Elmar Gafinen; die Regieanweisungen gibt Markus Hartman. Gedreht wird ein Kurzfilm, der die Impulsreihe der Plattform „verbundenanderahr.de“ zur Fastenzeit abschließt.

„Sieben Fastenimpulse für sieben Fastenwochen“ lautet der Arbeitstitel der Gruppe von Haupt- und Ehrenamtlichen aus dem Dekanat Ahr-Eifel. Im Mittelpunkt stehen stets Menschen aus der Region, die einen sehr persönlichen Einblick in ihr Leben geben. „Ich finde, dass macht das Ganze authentisch, gibt auch einen anderen, niederschwelligen Zugang zum Glauben“, erklärt Pfarrer Heiko Marquardsen. Der Kooperator in der Pfarreiengemeinschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler hat seine Mitarbeit beim Videoprojekt gleich zugesagt. „Gerade in meiner Rolle als Priester finde ich es wichtig zu unterstreichen, dass nicht nur wir als Hauptamtliche etwas zum Glauben zu sagen und eine Botschaft zu verkünden haben. Vom Glauben sprechen kann jeder und das auch richtig gut!“

Die Fastenclips, meist unter fünf Minuten lang, seien humorvoll, manchmal um die Wahrheit ringend, aber immer ermutigend, so die Verantwortlichen. In den sieben Wochen lernen die Zuschauerinnen und Zuschauer verschiedene Protagonisten kennen, die über die Themen Auferstehung, Licht, Weg und Hirte sprechen oder eben zum Thema Wein, der im Mittelpunkt der letzten Aufnahme in Dernau steht. Eingeladen wurden dazu Edgar Bertram und Mandy Gieler – beides Weinexperten und zudem im Vorstand der örtlichen Kolpingsfamilie. In ihren Gedanken schlagen sie eine Brücke zwischen Bibel und der heutigen Situation der katholischen Kirche. Denn der roter Faden, der alle Fastenimpulse verbindet, sind die sieben „Ich bin“-Worte Jesu aus dem Johannes Evangelium.

„Ganz bodenständig, ohne in die Sphären der hohen Theologie abzuheben, ermutigen in diesen Filmen Menschen ‚wie Du und ich‘ einfach das vom Glauben zu leben, was jede und jeder im Alltag davon verstanden hat“, berichtet Hartmann. Die Impulsgeber wie zum Beispiel eine Bäckermeisterin, ein pensionierter Arzt oder eben Mandy Gieler und Edgar Bertram stehen mitten im Leben. Auch Pfarrer Marquardsen lässt sich von den persönlichen Geschichten, wie dem Statement einer Seelsorgerin, die im Hospiz arbeitet, inspirieren: „Das hat mir in der Fastenzeit selbst auch nochmal gezeigt, um was es an Ostern eigentlich geht und was unseren Glauben so stark und schön macht.“

Neue Formate und Anregungen

Die Homepage „verbundenanderahr“ ist eine Plattform des Dekanats Ahr-Eifel, die seit dem ersten Lockdown Anfang 2020 besteht. Getragen wird sie durch viele Haupt- und Ehrenamtliche. Auf der einen Seite „geht es uns darum, ein Gemeinschaftsgefühl zu schaffen, und dass die Gläubigen umeinander wissen, damit eine Vernetzung möglich ist“, erklärt Pastoralreferent Hartmann, daher sei das Thema Regionalität so wichtig. Auf der anderen Seite möchten die Köpfe hinter dem Projekt, Christinnen und Christen ermutigen „ihren Glauben daheim zu leben und nicht nur im Kirchraum“. Daher bietet die ansprechende und moderne Seite ganz unterschiedliche, niedrigschwellige Formate. Neben Videos gibt es Anregungen wie man einen Gottesdienst mit Kindern zuhause gestalten kann oder auch Informationen zu (analogen) Aktionen aus dem Dekanat.

Alle Videos sind weiterhin auf  www.verbundenanderahr.de  abrufbar und auch nach der Fastenzeit lohnenswerte Impulse.

(jf)

 

 

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news-103967 Mon, 22 Mar 2021 15:34:55 +0100 Gemeinsam für den Klimaschutz https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/gemeinsam-fuer-den-klimaschutz/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/c/9/csm_kopfbild-umweltseiten-anthony-choren-hcvXH4Ss11A-unsplash_01_d2a9af665b.jpg" width="150" height="59" alt="" />Das Bistum Trier startet eine Vortragsreihe zum Thema „Klimawandel und wir“. Die Reihe möchte aufzeigen, wie Klimaschutz funktioniert und warum er so dringend ist. Trier/Birkenfeld – „Wenn wir vom Klima reden, denn reden wir vom Leben, von einem Leben, das uns von Gott geschenkt wurde“. Das hat der Trierer Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg bei der Online-Konferenz „Impulse für den Weg in eine klimagerechte Zukunft“ betont. Die Veranstaltung am 19. März war Start der Reihe „Klimawandel und wir“ der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Trier zusammen mit dem Klimaschutzmanagement der Diözese. Weitere Partner sind die ‚Regionale Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategien West‘ sowie das „Umweltnetzwerk Kirche Rhein-Mosel“. Zum Auftakt diskutierte Plettenberg mit Prof. Dr. Peter Heck, Direktor des Instituts für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) am Umweltcampus Birkenfeld der Hochschule Trier, mit Charlotte Kleinwächter, Klimaschutzmanagerin im Bistum Trier und mit Prof. Dr. Dorit Schumann, Präsidentin der Hochschule Trier. Ziel war es, gemeinsame Perspektiven einer Kooperation von Hochschule und Bistum anzudenken.

„Unsere größten Handhandlungsfelder sind sicher die Liegenschaften“, führte Charlotte Kleinwächter aus. Wenn man die Kirchengemeinden miteinbeziehe, so spreche man von über 3000 Gebäude im Bistum Trier. „Von unseren CO2-Emmissionen entfallen rund 80 Prozent auf das Beheizen der Gebäude, rund 15 Prozent auf den Stromverbrauch und rund fünf Prozent auf die betriebliche Mobilität.“ Das größte Einsparpotential liege bei den Schulen und den Verwaltungsbauten: „Unsere Analysen zeigen, dass man 190 Tonnen CO2 pro Jahr sparen könnte, wenn man die Heizungssituation bei den Schulen optimiert.“ Auch das Thema Mobilität rücke zunehmend in den Mittelpunkt. So sei das Bistum seit diesem Jahr Mitglied des Netzwerks „Mobilität und Kirche“, gemeinsam mit acht evangelischen Landeskirchen und fünf katholischen Bistümern.

In der digitalen Diskussion wurden verschiedene Ideen entwickelt, wie das Bistum den nächsten Schritt zu mehr Klimaschutz gehen könnte und welche Rolle dabei die Hochschule Trier und im Speziellen der Umwelt-Campus in Birkenfeld (UCB)  spielen könnte. Vor 25 Jahren war der UCB gegründet worden und hat als erste Hochschule in Europa das Konzept „Null-Emissions-Campus“ etabliert. In Verbindung mit zahlreichen Forschungsprojekten am IfaS konnte das Thema kontinuierlich fortentwickelt werden. Dafür ist der Campus national und international ausgezeichnet worden – bereits zum vierten Mal als „grünste Hochschule Deutschlands“.

Prof. Heck brachte die Idee einer vom Bistum ausgegründeten GmbH zur energetischen Optimierung von Liegenschaften ins Spiel. „Oft gibt es das Problem, dass man auf der einen Seite energetisch sinnvoll erneuern muss, auf der anderen Seite das Budget fehlt oder zu knapp kalkuliert ist – und man deswegen nur die zweitbeste Lösung verwirklichen kann. In einer Energiegesellschaft könnte Know-how gebündelt werden.“

Weitere Themen waren die Förderung der E-Mobilität im Bistum und in den Kirchengemeinden sowie die Nutzung von Fördergeldern für die energetische Sanierung. Aber auch neue Impulse für ökologische Bildungsarbeit in den Kindertagesstätten und Schulen wurden thematisiert, wie auch die Frage, wie regenerative Energiequellen mit dem Denkmalschutz vereinbar sein können. Eine Zusammenarbeit von Hochschule und Bistum wurde in verschiedenen Formen beschrieben, etwa in Patenschaften von Studierenden mit Kindertagesstätten oder in einer Kooperation des Bistums mit dem neuen Studiengang ‚Nonprofit und NGO-Management (B.A.)‘.

Sowohl Prof. Dorit Schumann als auch Generalvikar von Plettenberg betonten den Wunsch, in Bezug auf den Klimaschutz in Zukunft gemeinsam etwas bewegen zu wollen. „Wir sind froh, neue Felder für Kooperationen gefunden zu haben“, sagte von Plettenberg zum Abschluss der Diskussion.

Die Veranstaltungsreihe ‚Klimawandel und wir‘ umfasst rund 25 Vorträge und Seminare und geht bis Ende Juni. Die Reihe möchte aufzeigen, wie Klimaschutz funktioniert, warum er so dringend ist und möchte spirituelle Impulse setzen sowie den gesellschaftlichen Zusammenhang ergründen. Weitere Informationen gibt es auf https://www.umwelt.bistum-trier.de/angebote/veranstaltungsreihe-klimawandel/

(tef)

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news-103965 Mon, 22 Mar 2021 14:47:11 +0100 Wenn der Weihbischof zum Corona-Test geht https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/wenn-der-weihbischof-zum-corona-test-geht/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/5/2/csm_Firmung_Idar-Oberstein_WBP_Michels_jf_c95a574378.jpg" width="150" height="113" alt="Pastoralreferent Michael Michels berichtet Weihbischof Peters von der Firmvorbereitung. Foto: Bistum Trier/Julia Fröder" />Die Corona-Pandemie nimmt Einfluss auf alle Lebenslagen. So finden Firmungen momentan ebenfalls unter anderen Bedingungen statt. Idar-Oberstein – Die elf Firmbewerberinnen und Firmbewerber, ihre Patinnen und Paten sowie die engsten Angehörigen hatten sich noch etwas zu gedulden. Denn der Firmgottesdienst in der Pfarrkirche St. Barbara am 21. März fing zehn Minuten später an – der Grund war der Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters. Allerdings hatte kein Stau auf dem Weg nach Idar-Oberstein die Verspätung verursacht, sondern das Ergebnis seines Corona-Tests.

Dieser fiel, wie bei den anderen Getesteten, negativ aus und der Gottesdienst begann etwas später, aber dafür mit einem ruhigen Gewissen. Ein Arzt, der sich in der Kirchengemeinde ehrenamtlich engagiert, bot an, Personen mit einem liturgischen Dienst zu testen, erklärt Pastoralreferent Michael Michels. Das freiwillige Angebot wurde gerne angenommen. Das Testen war nicht die einzige Maßnahme aufgrund der Corona-Pandemie: Nur eine begrenzte Anzahl an Menschen durfte in den Kirchraum, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes war obligatorisch wie das Erfassen von Adressdaten oder das Desinfizieren von Händen. Auch die Firmvorbereitung war von den besonderen Hygiene-Auflagen betroffen.

Unter der Leitung und Begleitung des Pastoralreferenten Michels entwickelte ein Arbeitskreis mit insgesamt elf engagierten Frauen und Männern das Konzept zur Firmvorbereitung auf der Ebene des Pastoralen Raums. Ein paar wenige Projekte konnten die Jugendlichen auch noch in Präsenz erleben. Zwei davon beeindruckten die jungen Menschen nachhaltig. Zum einen war es das Projekt „Gerechtigkeit – Schuld – Wiedergutmachung“. Dieses fand in Kooperation mit dem Amtsgericht Idar-Oberstein statt. Und zum anderen war es das Projekt „Einen ewigen Namen gebe ich ihnen – Tod und Auferstehung“, dessen Abschluss eine Gräbersegnung durch die Firmlinge an Allerheiligen auf dem Friedhof in Kirn bildete. Das erarbeitete Konzept der Vorbereitung unter dem Titel „Firmung vernetzt“ kam an: „Mehr als die Hälfte der Firmlinge haben mehr oder deutlich mehr als das ‚Pflichtprogramm‘ absolviert“, so Michels. Doch durch Corona mussten die Verantwortlichen Plan B heranziehen. Das digitale katechetische Angebot wurde in eine virtuelle Pinnwand (Padlet) überführt und durch kreative Aufgaben sowie spielerische Elemente vertieft. Die Vorbereitungszeit führte die Interessierten anschließend zum Sakrament der Firmung.

Keine Tricks, keine Ellbogen

In seiner Predigt ging Weihbischof Peters auf die bevorstehende Passionszeit ein und nutzte das Bild des bekannten Spiels „Reise nach Jerusalem“, um Charaktereigenschaften Jesu und Alleinstellungsmerkmale des christlichen Glaubens zu versinnbildlichen. „Obwohl Jesus die Kraft dafür hätte, den letzten Stuhl für sich zu sichern, macht er es nicht“, erklärte der Weihbischof. Jesus verwende keine Tricks oder Ellbogen, um das Spiel für sich zu entscheiden. Gerade das sei die Herausforderung des Glaubens: Ein allmächtiger Gott gebe seinen Sohn hin, der am Kreuz stirbt. „Gott tut es, um um unsere Liebe zu werben“.

Der Weihbischof dankte allen, die den Gottesdienst und die Firmvorbereitung ermöglichten. Der Gottesdienst um 11 Uhr bildete den Auftakt für zwei weitere Firmgottesdienste an diesem Tag in St. Barbara. Gleichzeitig bildeten sie den Abschluss einer Firmreihe, bei der insgesamt 124 junge Menschen in elf Gottesdiensten das Sakrament empfingen. Die Verantwortlichen hoffen, dass im Sommer ein großes oder mehrere lokale Feste möglich sind, um mit den Gefirmten noch einmal zusammenzukommen.

Das Vorbereitungsteam startet derweil schon mit den Vorbereitungen für den nächsten Firmjahrgang 2022, „mit der großen Hoffnung, dass wir dann wirklich unser geplantes Firmkonzept durchziehen können“, sagte Michels. (jf)

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Koblenz bistum-trier Jugend Pfarreien Vermischtes
news-103963 Mon, 22 Mar 2021 12:21:28 +0100 Chrisam-Messe: Mitfeier im Dom möglich https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/chrisam-messe-mitfeier-im-dom-moeglich/ <img src="https://www.bistum-trier.de/fileadmin/_processed_/1/0/csm_Chrisammesse2020_JR_224be06203.jpg" width="150" height="100" alt="" title="Chrisammesse2020 JR" />Am 31. März wird Bischof Dr. Stephan Ackermann im Trierer Dom die Heiligen Öle weihen. Das Platzangebot in der Domkirche ist begrenzt, es stehen jedoch noch rund 50 Plätze zur Verfügung. Trier – Die Chrisam-Messe findet in diesem Jahr am 31. März, um 10 Uhr, im Hohen Dom statt. In dem Pontifikalamt weiht Bischof Dr. Stephan Ackermann die Heiligen Öle, die im gesamten Bistum Trier bei der Spendung der Sakramente wie Taufe oder Krankensalbung verwendet werden. Im Anschluss an die Liturgie werden die Heiligen Öle an die Vertreter der Dekanate im Bistum Trier verteilt. Aufgrund der Corona-Hygieneauflagen ist das Platzangebot in der Domkirche begrenzt, es stehen jedoch noch rund 50 Plätze zur Verfügung. Um eine vorherige Anmeldung bei der Dominformation wird gebeten. Sollten zu Beginn des Gottesdienstes noch freie Plätze vorhanden sein, werden diese vom Empfangsdienst vergeben; es wird empfohlen, einen Zettel mit den persönlichen Kontaktdaten mitzubringen.

Das Anmeldeformular für die Chrisam-Messe gibt es auf der Homepage der Dominformation Trier unter https://www.dominformation.de/aktuelles/anmeldung-zum-gottesdienst/. Weitere Informationen gibt es auch unter Tel.: 0651-979079-0 oder E-Mail: info(at)dominformation.de. Das Schutzkonzept des Bistums findet man auf: https://www.t1p.de/bistum-tr-schutzkonzept-corona.

(ih)

 

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